Bitcoin-Steuerfreiheit vor dem Aus? Jetzt startet die Gegenoffensive

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Bitcoin ist eine digitale Kryptowährung, die auf einer dezentralen Blockchain-Technologie basiert und sichere, anonyme und direkte Transaktionen zwischen Benutzern ermöglicht.
- ©unsplash.com

Der Bitcoin Bundesverband hat eine Petition zum Erhalt der steuerlichen Haltefrist für Kryptowährungen beim Deutschen Bundestag eingereicht. Nach Angaben der Initiatoren wurde die Eingabe am 30. Mai an die Petitionskommission übermittelt. Ziel ist es, die bestehende steuerliche Behandlung von Bitcoin und anderen Krypto-Werten für Privatpersonen zu bewahren.

Die Petition trägt den Titel “Erhalt der steuerlichen Haltefrist für private Veräußerungsgeschäfte mit Kryptowerten (insbesondere Bitcoin)”. Sie richtet sich gegen politische Vorhaben, die Gewinne aus Kryptowährungen künftig unabhängig von der Haltedauer besteuern könnten.

Steuerfreie Bitcoin-Gewinne sollen bleiben

Konkret fordert die Initiative, die aktuelle Regelung nach § 23 Einkommensteuergesetz unverändert beizubehalten. Dazu gehört die einjährige Haltefrist für private Veräußerungsgeschäfte. Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoin und anderen Krypto-Werten sollen auch künftig steuerfrei bleiben, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als zwölf Monate liegen.

Darüber hinaus setzt sich die Petition dafür ein, die bisherige Einordnung von Krypto-Werten als “andere Wirtschaftsgüter” beizubehalten. Die Organisatoren warnen vor einer Verschlechterung der steuerlichen Rahmenbedingungen für private Anleger. Denn: Ein Vorstoß von Finanzminister Lars Klingbeil und zunehmender politischer Druck von linker Seite könnten die Haltefrist bedrohen.

Werte aus dem Artikel:
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Entscheidung über Veröffentlichung steht aus

Mit der Einreichung beginnt nun die formale Prüfung durch die Petitionskommission des Bundestages. Dabei wird entschieden, ob die Petition als öffentliche ePetition auf der offiziellen Plattform des Parlaments veröffentlicht wird. Nach Einschätzung der Initiatoren könnte eine Entscheidung über die Freischaltung Mitte Juni fallen.

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Im Falle einer Veröffentlichung startet eine sechswöchige Mitzeichnungsfrist. Als wichtiges Ziel nennen die Organisatoren 30.000 Unterstützer. Eine solche Zahl könne die politische Sichtbarkeit des Anliegens deutlich erhöhen. “Die kommenden Wochen werden deshalb entscheidend dafür sein, wie stark die Bitcoin- und Krypto-Community ihre Stimme in die politische Debatte einbringen kann”, schreibt die Organisation.


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