WDH/ROUNDUP: Merz sieht schwierige Verhandlungen für Frieden im Iran

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Friedrich Merz beim EPP Kongress in München im Mai 2023
- ©European People's Party, cc-by-2.0

(Wiederholung: Im 1. Absatz, 2. Satz muss es heißen "(...) in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad." statt "in der pakistanischen Hauptstadt Pakistan.")

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BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz rechnet mit schwierigen Verhandlungen für einen dauerhaften Frieden im Iran. "Ein diplomatischer Erfolg ist keineswegs ausgemacht", sagte der CDU-Vorsitzende in Berlin mit Blick auf die für Samstag geplanten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Erstmals seit Kriegsbeginn vor gut fünf Wochen öffne sich jetzt ein Zeitfenster für eine Verhandlungslösung.

"Die Ankündigung einer maßlosen Eskalation, die in den letzten Tagen im Raum stand, ist damit zunächst einmal abgewendet", sagte Merz mit Blick auf die Drohung von US-Präsident Donald Trump, die iranische Zivilisation auszulöschen. Zwar gebe es jetzt eine Chance auf Frieden, dieser sei aber noch lange nicht erreicht, betonte Merz. "Allein die letzten 24 Stunden haben gezeigt, wie fragil die Waffenruhe in der Region ist, wie unklar die Lage auch in der Straße von Hormus bleibt und wie weit die Positionen der Beteiligten noch auseinander liegen."

Trump hatte wenige Stunden vor dem Ablauf seines Ultimatums an den Iran und vor der Vereinbarung einer Waffenruhe auf seiner Plattform Truth Social gedroht: "Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren." Er wolle nicht, dass das passiere, aber es werde wahrscheinlich dazu kommen.

Merz sagte dazu, er habe das auch "als einen rhetorischen Teil seiner Strategie gegenüber dem Iran" empfunden. "Ich glaube, er ist selbst nicht davon ausgegangen, dass man ein Land wie den Iran vollkommen auslöschen kann. Dazu wäre es nach meiner festen Überzeugung nicht gekommen."/sk/DP/men

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