Jens Spahn (CDU).
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Spahn: 'Mullah-Regime im Iran ist wie eine Krake'

BEIRUT (dpa-AFX) - Ein Machtwechsel im Iran könnte aus Sicht von Unionsfraktionschef Jens Spahn Vorteile für den ganzen Nahen Osten bringen. "Entweder das Regime ändert sich oder eine Änderung des Regimes wäre für die Stabilität der Region und für die Sicherheit wichtig", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur nach politischen Gesprächen im Libanon.

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"Das Mullah-Regime aus dem Iran ist wie eine Krake hier in der Region, mit der Hisbollah hier im Libanon, die Hamas", sagte Spahn. "Das Ziel ist, die Region zu destabilisieren, etwa hier den Libanon zu destabilisieren. Und wenn das Mullah-Regime fällt, dann gibt das Freiheit für die Menschen im Iran, aber eben auch eine Perspektive auf Frieden und Stabilität für die ganze Region, auch hier für den Libanon."

Spahn hatte unter anderen den libanesischen Staatspräsidenten Joseph Aoun getroffen. Gleichzeitig begannen die USA und der Iran im Oman nach iranischer Darstellung Gespräche in einem indirekten Format. US-Präsident Donald Trump hatte der Staatsführung in Teheran mehrfach gedroht, auch wegen des brutalen Vorgehens staatlicher Repressionskräfte gegen Demonstranten bei den jüngsten Massenprotesten. Ziel der Gespräche ist für die USA wohl auch ein Ende des iranischen Atomprogramms.

Spahn sagte, die Gespräche seien nun abzuwarten. "Die Frage ist ja: Ist das Mullah-Regime wirklich bereit, seinem Volk Freiheit zu geben und Stabilität zu geben, aber vor allem auch, sich aus der Region zurückzuziehen", sagte der CDU-Politiker. "Dann müsste die Hisbollah entwaffnet werden, dann darf die Hamas nicht mehr unterstützt werden. Wird es ein wirkliches Commitment des Mullah-Regimes geben? Das müssen die Amerikaner jetzt in den Gesprächen herausfinden." Er fügte hinzu: "Aber wenn nicht, dann ist die Region hier sicher besser dran, wenn es das Regime nicht mehr gibt."/vsr/DP/stw


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