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Aumann Aktie

Aktie
WKN:  A2DAM0 ISIN:  DE000A2DAM03 US-Symbol:  AUUMF Branche:  Maschinen Land:  Deutschland
13,00 €
+1,12 €
+9,43%
20:37:25 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
176,28 Mio. €
Streubesitz
32,94%
KGV
7,16
Dividende
0,22 €
Dividendenrendite
1,88%
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Aumann Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Aumann AG ist ein spezialisierter Maschinen- und Anlagenbauer mit Fokus auf Produktionssysteme für elektrische Antriebe und anspruchsvolle Automobilkomponenten. Das Unternehmen positioniert sich als technologischer Nischenanbieter im Übergang von Verbrennungsmotoren zu Elektromobilität. Aumann verbindet klassischen Sondermaschinenbau mit Automatisierungstechnik, Wickeltechnologie und Prozesskompetenz für die Serienfertigung. Der Konzern ist im regulierten Markt notiert und adressiert vor allem institutionelle und langfristig orientierte Investoren, die auf industrielle Transformation, Elektromobilität und Automatisierung setzen. Im Zentrum stehen hochgradig kundenspezifische Lösungen, eine enge Verzahnung mit den Entwicklungsabteilungen der OEMs sowie langfristige Service- und Modernisierungsbeziehungen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell der Aumann AG basiert auf der Entwicklung, Konstruktion und Integration schlüsselfertiger Produktionslinien. Die Wertschöpfung umfasst den kompletten Projektzyklus von der Konzeptstudie über das Engineering bis zur Inbetriebnahme beim Kunden. Kern ist die Fähigkeit, komplexe Fertigungsprozesse zu automatisieren und in skalierbare Linien umzusetzen. Aumann erzielt den Großteil seines Geschäfts mit Projektaufträgen von Automobilherstellern und deren Zulieferern, zunehmend aber auch von Industrieunternehmen außerhalb der Automobilbranche. Das Unternehmen erzielt wiederkehrende Erlöse über Serviceleistungen, Modernisierung, Retrofit und Ersatzteile. Ein wesentlicher Treiber des Geschäftsmodells ist die frühe Einbindung in die Produktentwicklung der Kunden, wodurch Prozess-Know-how in die spätere Serienfertigung einfließt. Die Marge hängt stark von Auslastung, Projektmix, Komplexität und dem Anteil standardisierter Module ab. Zyklische Investitionsphasen in der Automobilindustrie wirken sich direkt auf die Projektpipeline aus.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Aumann besteht darin, die industrielle Transformation hin zu elektrifizierten Antrieben und effizienteren Produktionsprozessen mit hochpräzisen, automatisierten Fertigungssystemen zu unterstützen. Das Unternehmen versteht sich als Technologiepartner für OEMs, die ihre Wertschöpfungsketten im Bereich E-Mobility und anspruchsvoller Antriebstechnik neu konfigurieren. Strategisch verfolgt Aumann drei Leitlinien: Erstens die technologische Fokussierung auf Wickel- und Montagetechnik für Elektromotoren und E-Drive-Komponenten, zweitens die vertiefte Internationalisierung in den wichtigsten Automobilregionen und drittens die Erhöhung des Anteils standardisierter Plattformen innerhalb kundenspezifischer Lösungen. Die Unternehmensführung betont einen langfristigen Ansatz mit konservativer Bilanzpolitik, technologischer Spezialisierung und selektivem Wachstum entlang klar definierter Kernkompetenzen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produkt- und Leistungsportfolio von Aumann deckt die gesamte Kette komplexer Produktionsanlagen ab. Zu den zentralen Lösungen gehören automatisierte Fertigungssysteme für elektrische Antriebe, insbesondere für Statoren, Rotoren und komplette E-Motoren. Diese Anlagen kombinieren Wickeltechnologie, Montage, Fügen, Prüfen und End-of-Line-Testing. Daneben liefert Aumann Produktionslinien für klassische Automobilkomponenten wie Schaltgetriebe, Antriebsstränge, Lenksysteme oder Strukturteile. Ergänzt wird das Portfolio durch Handlingsysteme, Automatisierungslösungen, Robotik-Integration und Software für die Liniensteuerung. Dienstleistungen umfassen Projektmanagement, Inbetriebnahme, Schulung, Wartung, Ferndiagnose und Retrofit bestehender Anlagen. Darüber hinaus entwickelt Aumann kundenspezifische Prozesslösungen mit Prototypanlagen und Pilotlinien, um neue Produkte in die Großserienfertigung zu überführen. Die Kombination aus Hardware, Software, Prozess-Know-how und After-Sales-Service bildet den integralen Leistungsumfang.

Business Units und Segmentstruktur

Die Aumann AG berichtet ihr Geschäft im Wesentlichen in zwei Bereichen, die die technologische und marktbezogene Ausrichtung widerspiegeln. Der erste Schwerpunkt liegt traditionell auf Produktionssystemen für klassische Automobilanwendungen, also konventionelle Antriebe und strukturrelevante Komponenten. Der zweite Schwerpunkt adressiert elektrische Antriebe und Elektromobilität, insbesondere Fertigungssysteme für E-Motoren, Hybridantriebe und weitere E-Drive-Komponenten. Innerhalb dieser Segmente gliedert Aumann seine Aktivitäten operativ nochmals nach Standorten und Technologieschwerpunkten, etwa Wickeltechnologie, Montagetechnik oder testintensive End-of-Line-Anwendungen. Die Segmentierung orientiert sich damit sowohl an der Antriebstechnologie als auch an den zugrunde liegenden Kernkompetenzen. Diese Struktur soll Transparenz für Investoren schaffen und die strategische Steuerung des Übergangs von Verbrennungstechnologie zu E-Mobility erleichtern.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Als spezialisiertes Maschinenbauunternehmen verfügt Aumann über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale. Zentral ist die Kombination aus tiefgreifender Wickeltechnologie für Elektromotoren, hoher Automatisierungskompetenz und Integrationsfähigkeit komplexer Fertigungsschritte in durchgängige Linien. Die firmenspezifischen Prozessabläufe, Rezepturen und Parametrisierungen stellen einen technologischen Burggraben dar, da sie in langjährigen Projekten gemeinsam mit OEMs entwickelt wurden. Darüber hinaus besitzt Aumann ein spezialisiertes Engineering-Know-how, das in kundenspezifische Anlagen mit hohen Eintrittsbarrieren in Bezug auf Referenzen, Zuverlässigkeit und Qualität mündet. Kundenbindung entsteht durch hohe Umstellungskosten, da Produktionsprozesse, Qualitätssicherung und Lieferketten eng mit den Aumann-Anlagen verzahnt sind. Die Fähigkeit, Prototypen schnell in serientaugliche Produktionslinien zu überführen, verschafft Aumann zudem Vorteile bei Innovationsprojekten im Bereich neuer Antriebsgenerationen.

Wettbewerbsumfeld und Marktposition

Der Wettbewerbsdruck für Aumann ist hoch und heterogen. Im Bereich E-Mobility konkurriert das Unternehmen mit internationalen Spezialisten für Wickel- und Montagetechnik sowie mit großen Automatisierungskonzernen, die ebenfalls auf Elektromotorfertigungssysteme abzielen. Im klassischen Automobilanlagenbau stehen europäische, asiatische und nordamerikanische Maschinenbauer im Wettbewerb, die oft über breitere Portfolios oder stärkere Skaleneffekte verfügen. Zudem versuchen einige OEMs, eigene Fertigungskompetenzen aufzubauen, was einzelne Wertschöpfungsstufen internalisieren kann. Aumann differenziert sich vor allem über Tiefenkompetenz in spezifischen Prozessschritten, hohe Anpassungsfähigkeit und eine starke Fokussierung auf anspruchsvolle Projekte, bei denen Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen. Für Investoren ist relevant, dass der Markt konsolidierungsträchtig ist und sich Wettbewerbsvorteile stark aus technologischem Vorsprung, Referenzprojekten und Servicequalität speisen.

Management, Unternehmensführung und Strategieumsetzung

Das Management der Aumann AG verfolgt eine Strategie, die auf technologischer Spezialisierung, selektivem Wachstum und Angebotsfokussierung basiert. Die Unternehmensführung betont die Priorität von Profitabilität und technologischer Relevanz gegenüber reinem Volumenwachstum. Governance-Strukturen mit börsennotiertem Hintergrund erfordern transparente Berichterstattung, Compliance und eine klare Kommunikation der strategischen Stoßrichtungen gegenüber dem Kapitalmarkt. Strategisch setzt das Management auf den Ausbau des Segments Elektromobilität, die Optimierung von Projektmanagement und Risikosteuerung sowie die Verbesserung der Kapazitätsflexibilität, um Konjunkturzyklen im Anlagenbau besser abzufedern. Für konservative Anleger ist von Bedeutung, dass die Unternehmensführung eine langfristige Positionierung als spezialisierter Systemlieferant anstrebt und kurzfristige, stark zyklische Geschäfte nicht priorisiert, sofern sie das technologische Profil verwässern würden.

Branche, Regionen und Markttrends

Aumann ist in einer zyklischen, investitionsgetriebenen Branche tätig, in der Kapitalgüterinvestitionen von Automobilherstellern und Industrieunternehmen entscheidend sind. Die Automobilindustrie durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Strukturwandel hin zu Elektromobilität, Software-Defined Vehicle und neuen Fertigungskonzepten. Dieser Wandel führt zu einem erheblichen Bedarf an neuen Produktionsanlagen, erhöht aber zugleich die Planungsunsicherheit. Regional liegt der Schwerpunkt von Aumann in Europa, mit wachsender Bedeutung internationaler Märkte, insbesondere in Asien und Nordamerika, wo wichtige Zentren der Automobil- und Zulieferindustrie angesiedelt sind. Die globale Wettbewerbsdynamik zwingt OEMs zu Effizienzsteigerungen, höherem Automatisierungsgrad und kürzeren Innovationszyklen. Für Unternehmen wie Aumann entstehen Chancen durch neue Plattformen und Modellgenerationen, zugleich aber Risiken durch Investitionsverschiebungen, regionale Förderregime und geopolitische Verwerfungen, die Lieferketten und Standortentscheidungen beeinflussen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Aumann AG hat sich aus einem traditionsreichen Maschinenbauumfeld heraus zu einem spezialisierten Anbieter für Automatisierungs- und Wickeltechnik entwickelt. Historisch stammen wichtige Wurzeln aus dem klassischen Sondermaschinenbau für die Automobilindustrie, insbesondere für Antriebstechnik und mechanische Komponenten. Mit dem Aufkommen der Elektromobilität hat das Unternehmen seine Kompetenzen systematisch in Richtung elektrische Antriebe erweitert und die Wickeltechnologie als Kernkompetenz ausgebaut. Der Börsengang diente dazu, Wachstum und Internationalisierung zu finanzieren, die technologische Basis zu stärken und die Sichtbarkeit am Kapitalmarkt zu erhöhen. Im Zeitverlauf hat Aumann sein Profil von einem breiten Automobilanlagenbauer hin zu einem stärker fokussierten Spezialisten für E-Motoren-Fertigungssysteme geschärft, ohne die Fähigkeit zur Lieferung komplexer Linien für konventionelle Anwendungen vollständig aufzugeben. Diese duale Ausrichtung prägt die aktuelle Transformationsphase.

Besonderheiten und strukturelle Charakteristika

Eine Besonderheit der Aumann AG ist die starke Projektorientierung mit hoher technischer Komplexität und begrenzter Standardisierung, was zu volatileren Auftragseingängen und Ergebnissen führen kann. Gleichzeitig ermöglicht dieser Ansatz differenzierende, margenstärkere Projekte. Die enge Verzahnung mit F&E-Abteilungen der Kunden führt zu langfristigen Entwicklungskooperationen, aber auch zu Abhängigkeiten von wenigen großen Auftraggebern im Automobilsektor. Darüber hinaus ist der Anteil an Ingenieurleistungen und Projektmanagement hoch, wodurch Humankapital, Know-how-Sicherung und Fachkräfteverfügbarkeit strategisch kritisch sind. Technologisch zeichnet sich Aumann durch eine Kombination aus Mechanik, Elektronik, Software und Prozesssimulation aus, was ein interdisziplinäres Profil schafft. Für Anleger ist zudem relevant, dass der Unternehmenswert stark von immateriellem Know-how, Referenzanlagen und langjährigen Kundenbeziehungen abhängt, die sich nur bedingt in der Bilanz widerspiegeln.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative, langfristig orientierte Anleger bietet Aumann potenzielle Chancen als fokussierter Profiteur des globalen Trends zur Elektromobilität und zur Automatisierung industrieller Fertigung. Der technologische Schwerpunkt auf Produktionsanlagen für E-Motoren, gepaart mit etablierten Beziehungen zu OEMs und Zulieferern, schafft eine Positionierung in einem strukturellen Wachstumsthema. Gelingt es dem Unternehmen, den Anteil des E-Mobility-Geschäfts weiter auszubauen, Projekte stringent zu steuern und die Kapazitätsauslastung stabil zu halten, könnte sich eine verbesserte Ertragsqualität einstellen. Zusätzliche Chancen ergeben sich, wenn Aumann seine Lösungen in angrenzende Industrien jenseits des Automobilsektors überträgt, etwa in den Bereich industrieller Elektromotoren, Antriebstechnik oder energieeffizienter Anwendungen. Die Spezialisierung und die Fokussierung auf komplexe, wertschöpfungsintensive Anlagen können im Erfolgsfall einen strukturellen Wettbewerbsvorteil sichern.

Risiken und Einschätzung aus konservativer Perspektive

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die bei einer konservativen Anlagestrategie sorgfältig gewichtet werden müssen. Als Anlagenbauer ist Aumann stark von Investitionszyklen und Budgetentscheidungen der Automobilindustrie abhängig, einer Branche mit hoher Volatilität, Preisdruck und disruptiven Veränderungen. Projektgeschäft birgt inhärente Risiken aus Verzögerungen, Kostenüberschreitungen und Abnahmen, die sich auf Margen und Liquidität auswirken können. Die hohe Kundendichte bei wenigen großen OEMs und Zulieferern führt zu Klumpenrisiken, während der technologische Wandel hin zu neuen Antriebskonzepten fortlaufende F&E-Investitionen erfordert. Wettbewerb durch größere, kapitalstärkere Konzerne und durch asiatische Anbieter kann die Preissetzungsmacht begrenzen. Zusätzlich können geopolitische Spannungen, regulatorische Änderungen im Automobilsektor und Währungsschwankungen die Planungssicherheit einschränken. Aus Sicht eines konservativen Anlegers ist Aumann daher ein Titel mit strukturellem Themenschwerpunkt Elektromobilität, aber mit deutlich erhöhtem zyklischen und technologischen Risiko, der eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Umsetzung und der Projektqualität verlangt, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden sollte.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 12,82 € / 12,98 €
Spread +1,25%
Schluss Vortag 11,88 €
Gehandelte Stücke 30.164
Tagesvolumen Vortag 103.874,9 €
Tagestief 11,72 €
Tageshoch 13,46 €
52W-Tief 9,87 €
52W-Hoch 14,30 €
Jahrestief 11,72 €
Jahreshoch 13,46 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Aumann Aktie heute gestiegen?

  • Aumann AG hat sich in den letzten Wochen auf den Ausbau ihrer Produktionskapazitäten spezialisiert, was als strategischer Schritt zur Stärkung der Marktposition gilt.
  • Die jüngsten Aufträge und Partnerschaften im Bereich der Elektromobilität haben das Vertrauen in die zukünftigen Wachstumschancen von Aumann AG erhöht.
  • Analysten zeigen sich optimistisch hinsichtlich der langfristigen Entwicklung des Unternehmens, insbesondere durch die steigende Nachfrage nach Automatisierungslösungen.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 312,35 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 29,34 €
Jahresüberschuss in Mio. 29,45 €
Umsatz je Aktie 21,37 €
Gewinn je Aktie 1,47 €
Gewinnrendite +14,60%
Umsatzrendite +6,89%
Return on Investment +9,05%
Marktkapitalisierung in Mio. 153,74 €
KGV (Kurs/Gewinn) 7,16
KBV (Kurs/Buchwert) 0,76
KUV (Kurs/Umsatz) 0,49
Eigenkapitalrendite +10,66%
Eigenkapitalquote +61,98%

Derivate

Anlageprodukte (65)
Discount-Zertifikate 54
Aktienanleihen 11
Hebelprodukte (71)
Knock-Outs 45
Optionsscheine 18
Faktor-Zertifikate 8

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 2 Jahre
Keine Senkung seit 3 Jahre
Stabilität der Dividende 0,07 (max 1,00)
Ausschüttungs- 14,7% (auf den Gewinn/FFO)
quote 18,7% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -9,09%

Dividenden Historie

Datum Dividende
16.06.2025 0,22 €
19.06.2024 0,20 €
16.06.2023 0,10 €
09.06.2022 0,10 €
07.06.2019 0,20 €
21.06.2018 0,20 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 11,70 € -0,68%
11,78 € 12:31
Frankfurt 13,18 € +10,94%
11,88 € 16:08
Hamburg 13,30 € +11,95%
11,88 € 17:46
Hannover 11,54 € -2,70%
11,86 € 08:16
München 11,90 € -1,82%
12,12 € 08:00
Stuttgart 12,92 € +9,12%
11,84 € 21:16
Xetra 13,44 € +13,13%
11,88 € 17:35
L&S RT 12,91 € +8,67%
11,88 € 21:39
Nasdaq OTC Other 13,65 $ -3,87%
14,20 $ 12.01.26
Tradegate 13,00 € +9,43%
11,88 € 20:37
Quotrix 12,78 € +7,04%
11,94 € 16:26
Gettex 12,96 € +9,46%
11,84 € 21:13
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
20.01.26 13,00 383 T
19.01.26 11,88 104 T
16.01.26 12,18 26.318
15.01.26 12,14 11.751
14.01.26 12,26 30.857
13.01.26 12,24 38.257
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 12,24 € +6,21%
1 Monat 12,12 € +7,26%
6 Monate 12,42 € +4,67%
1 Jahr 10,62 € +22,41%
5 Jahre 15,38 € -15,47%

Unternehmensprofil Aumann AG

Die Aumann AG ist ein spezialisierter Maschinen- und Anlagenbauer mit Fokus auf Produktionssysteme für elektrische Antriebe und anspruchsvolle Automobilkomponenten. Das Unternehmen positioniert sich als technologischer Nischenanbieter im Übergang von Verbrennungsmotoren zu Elektromobilität. Aumann verbindet klassischen Sondermaschinenbau mit Automatisierungstechnik, Wickeltechnologie und Prozesskompetenz für die Serienfertigung. Der Konzern ist im regulierten Markt notiert und adressiert vor allem institutionelle und langfristig orientierte Investoren, die auf industrielle Transformation, Elektromobilität und Automatisierung setzen. Im Zentrum stehen hochgradig kundenspezifische Lösungen, eine enge Verzahnung mit den Entwicklungsabteilungen der OEMs sowie langfristige Service- und Modernisierungsbeziehungen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell der Aumann AG basiert auf der Entwicklung, Konstruktion und Integration schlüsselfertiger Produktionslinien. Die Wertschöpfung umfasst den kompletten Projektzyklus von der Konzeptstudie über das Engineering bis zur Inbetriebnahme beim Kunden. Kern ist die Fähigkeit, komplexe Fertigungsprozesse zu automatisieren und in skalierbare Linien umzusetzen. Aumann erzielt den Großteil seines Geschäfts mit Projektaufträgen von Automobilherstellern und deren Zulieferern, zunehmend aber auch von Industrieunternehmen außerhalb der Automobilbranche. Das Unternehmen erzielt wiederkehrende Erlöse über Serviceleistungen, Modernisierung, Retrofit und Ersatzteile. Ein wesentlicher Treiber des Geschäftsmodells ist die frühe Einbindung in die Produktentwicklung der Kunden, wodurch Prozess-Know-how in die spätere Serienfertigung einfließt. Die Marge hängt stark von Auslastung, Projektmix, Komplexität und dem Anteil standardisierter Module ab. Zyklische Investitionsphasen in der Automobilindustrie wirken sich direkt auf die Projektpipeline aus.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Aumann besteht darin, die industrielle Transformation hin zu elektrifizierten Antrieben und effizienteren Produktionsprozessen mit hochpräzisen, automatisierten Fertigungssystemen zu unterstützen. Das Unternehmen versteht sich als Technologiepartner für OEMs, die ihre Wertschöpfungsketten im Bereich E-Mobility und anspruchsvoller Antriebstechnik neu konfigurieren. Strategisch verfolgt Aumann drei Leitlinien: Erstens die technologische Fokussierung auf Wickel- und Montagetechnik für Elektromotoren und E-Drive-Komponenten, zweitens die vertiefte Internationalisierung in den wichtigsten Automobilregionen und drittens die Erhöhung des Anteils standardisierter Plattformen innerhalb kundenspezifischer Lösungen. Die Unternehmensführung betont einen langfristigen Ansatz mit konservativer Bilanzpolitik, technologischer Spezialisierung und selektivem Wachstum entlang klar definierter Kernkompetenzen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produkt- und Leistungsportfolio von Aumann deckt die gesamte Kette komplexer Produktionsanlagen ab. Zu den zentralen Lösungen gehören automatisierte Fertigungssysteme für elektrische Antriebe, insbesondere für Statoren, Rotoren und komplette E-Motoren. Diese Anlagen kombinieren Wickeltechnologie, Montage, Fügen, Prüfen und End-of-Line-Testing. Daneben liefert Aumann Produktionslinien für klassische Automobilkomponenten wie Schaltgetriebe, Antriebsstränge, Lenksysteme oder Strukturteile. Ergänzt wird das Portfolio durch Handlingsysteme, Automatisierungslösungen, Robotik-Integration und Software für die Liniensteuerung. Dienstleistungen umfassen Projektmanagement, Inbetriebnahme, Schulung, Wartung, Ferndiagnose und Retrofit bestehender Anlagen. Darüber hinaus entwickelt Aumann kundenspezifische Prozesslösungen mit Prototypanlagen und Pilotlinien, um neue Produkte in die Großserienfertigung zu überführen. Die Kombination aus Hardware, Software, Prozess-Know-how und After-Sales-Service bildet den integralen Leistungsumfang.

Business Units und Segmentstruktur

Die Aumann AG berichtet ihr Geschäft im Wesentlichen in zwei Bereichen, die die technologische und marktbezogene Ausrichtung widerspiegeln. Der erste Schwerpunkt liegt traditionell auf Produktionssystemen für klassische Automobilanwendungen, also konventionelle Antriebe und strukturrelevante Komponenten. Der zweite Schwerpunkt adressiert elektrische Antriebe und Elektromobilität, insbesondere Fertigungssysteme für E-Motoren, Hybridantriebe und weitere E-Drive-Komponenten. Innerhalb dieser Segmente gliedert Aumann seine Aktivitäten operativ nochmals nach Standorten und Technologieschwerpunkten, etwa Wickeltechnologie, Montagetechnik oder testintensive End-of-Line-Anwendungen. Die Segmentierung orientiert sich damit sowohl an der Antriebstechnologie als auch an den zugrunde liegenden Kernkompetenzen. Diese Struktur soll Transparenz für Investoren schaffen und die strategische Steuerung des Übergangs von Verbrennungstechnologie zu E-Mobility erleichtern.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Als spezialisiertes Maschinenbauunternehmen verfügt Aumann über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale. Zentral ist die Kombination aus tiefgreifender Wickeltechnologie für Elektromotoren, hoher Automatisierungskompetenz und Integrationsfähigkeit komplexer Fertigungsschritte in durchgängige Linien. Die firmenspezifischen Prozessabläufe, Rezepturen und Parametrisierungen stellen einen technologischen Burggraben dar, da sie in langjährigen Projekten gemeinsam mit OEMs entwickelt wurden. Darüber hinaus besitzt Aumann ein spezialisiertes Engineering-Know-how, das in kundenspezifische Anlagen mit hohen Eintrittsbarrieren in Bezug auf Referenzen, Zuverlässigkeit und Qualität mündet. Kundenbindung entsteht durch hohe Umstellungskosten, da Produktionsprozesse, Qualitätssicherung und Lieferketten eng mit den Aumann-Anlagen verzahnt sind. Die Fähigkeit, Prototypen schnell in serientaugliche Produktionslinien zu überführen, verschafft Aumann zudem Vorteile bei Innovationsprojekten im Bereich neuer Antriebsgenerationen.

Wettbewerbsumfeld und Marktposition

Der Wettbewerbsdruck für Aumann ist hoch und heterogen. Im Bereich E-Mobility konkurriert das Unternehmen mit internationalen Spezialisten für Wickel- und Montagetechnik sowie mit großen Automatisierungskonzernen, die ebenfalls auf Elektromotorfertigungssysteme abzielen. Im klassischen Automobilanlagenbau stehen europäische, asiatische und nordamerikanische Maschinenbauer im Wettbewerb, die oft über breitere Portfolios oder stärkere Skaleneffekte verfügen. Zudem versuchen einige OEMs, eigene Fertigungskompetenzen aufzubauen, was einzelne Wertschöpfungsstufen internalisieren kann. Aumann differenziert sich vor allem über Tiefenkompetenz in spezifischen Prozessschritten, hohe Anpassungsfähigkeit und eine starke Fokussierung auf anspruchsvolle Projekte, bei denen Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen. Für Investoren ist relevant, dass der Markt konsolidierungsträchtig ist und sich Wettbewerbsvorteile stark aus technologischem Vorsprung, Referenzprojekten und Servicequalität speisen.

Management, Unternehmensführung und Strategieumsetzung

Das Management der Aumann AG verfolgt eine Strategie, die auf technologischer Spezialisierung, selektivem Wachstum und Angebotsfokussierung basiert. Die Unternehmensführung betont die Priorität von Profitabilität und technologischer Relevanz gegenüber reinem Volumenwachstum. Governance-Strukturen mit börsennotiertem Hintergrund erfordern transparente Berichterstattung, Compliance und eine klare Kommunikation der strategischen Stoßrichtungen gegenüber dem Kapitalmarkt. Strategisch setzt das Management auf den Ausbau des Segments Elektromobilität, die Optimierung von Projektmanagement und Risikosteuerung sowie die Verbesserung der Kapazitätsflexibilität, um Konjunkturzyklen im Anlagenbau besser abzufedern. Für konservative Anleger ist von Bedeutung, dass die Unternehmensführung eine langfristige Positionierung als spezialisierter Systemlieferant anstrebt und kurzfristige, stark zyklische Geschäfte nicht priorisiert, sofern sie das technologische Profil verwässern würden.

Branche, Regionen und Markttrends

Aumann ist in einer zyklischen, investitionsgetriebenen Branche tätig, in der Kapitalgüterinvestitionen von Automobilherstellern und Industrieunternehmen entscheidend sind. Die Automobilindustrie durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Strukturwandel hin zu Elektromobilität, Software-Defined Vehicle und neuen Fertigungskonzepten. Dieser Wandel führt zu einem erheblichen Bedarf an neuen Produktionsanlagen, erhöht aber zugleich die Planungsunsicherheit. Regional liegt der Schwerpunkt von Aumann in Europa, mit wachsender Bedeutung internationaler Märkte, insbesondere in Asien und Nordamerika, wo wichtige Zentren der Automobil- und Zulieferindustrie angesiedelt sind. Die globale Wettbewerbsdynamik zwingt OEMs zu Effizienzsteigerungen, höherem Automatisierungsgrad und kürzeren Innovationszyklen. Für Unternehmen wie Aumann entstehen Chancen durch neue Plattformen und Modellgenerationen, zugleich aber Risiken durch Investitionsverschiebungen, regionale Förderregime und geopolitische Verwerfungen, die Lieferketten und Standortentscheidungen beeinflussen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Aumann AG hat sich aus einem traditionsreichen Maschinenbauumfeld heraus zu einem spezialisierten Anbieter für Automatisierungs- und Wickeltechnik entwickelt. Historisch stammen wichtige Wurzeln aus dem klassischen Sondermaschinenbau für die Automobilindustrie, insbesondere für Antriebstechnik und mechanische Komponenten. Mit dem Aufkommen der Elektromobilität hat das Unternehmen seine Kompetenzen systematisch in Richtung elektrische Antriebe erweitert und die Wickeltechnologie als Kernkompetenz ausgebaut. Der Börsengang diente dazu, Wachstum und Internationalisierung zu finanzieren, die technologische Basis zu stärken und die Sichtbarkeit am Kapitalmarkt zu erhöhen. Im Zeitverlauf hat Aumann sein Profil von einem breiten Automobilanlagenbauer hin zu einem stärker fokussierten Spezialisten für E-Motoren-Fertigungssysteme geschärft, ohne die Fähigkeit zur Lieferung komplexer Linien für konventionelle Anwendungen vollständig aufzugeben. Diese duale Ausrichtung prägt die aktuelle Transformationsphase.

Besonderheiten und strukturelle Charakteristika

Eine Besonderheit der Aumann AG ist die starke Projektorientierung mit hoher technischer Komplexität und begrenzter Standardisierung, was zu volatileren Auftragseingängen und Ergebnissen führen kann. Gleichzeitig ermöglicht dieser Ansatz differenzierende, margenstärkere Projekte. Die enge Verzahnung mit F&E-Abteilungen der Kunden führt zu langfristigen Entwicklungskooperationen, aber auch zu Abhängigkeiten von wenigen großen Auftraggebern im Automobilsektor. Darüber hinaus ist der Anteil an Ingenieurleistungen und Projektmanagement hoch, wodurch Humankapital, Know-how-Sicherung und Fachkräfteverfügbarkeit strategisch kritisch sind. Technologisch zeichnet sich Aumann durch eine Kombination aus Mechanik, Elektronik, Software und Prozesssimulation aus, was ein interdisziplinäres Profil schafft. Für Anleger ist zudem relevant, dass der Unternehmenswert stark von immateriellem Know-how, Referenzanlagen und langjährigen Kundenbeziehungen abhängt, die sich nur bedingt in der Bilanz widerspiegeln.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative, langfristig orientierte Anleger bietet Aumann potenzielle Chancen als fokussierter Profiteur des globalen Trends zur Elektromobilität und zur Automatisierung industrieller Fertigung. Der technologische Schwerpunkt auf Produktionsanlagen für E-Motoren, gepaart mit etablierten Beziehungen zu OEMs und Zulieferern, schafft eine Positionierung in einem strukturellen Wachstumsthema. Gelingt es dem Unternehmen, den Anteil des E-Mobility-Geschäfts weiter auszubauen, Projekte stringent zu steuern und die Kapazitätsauslastung stabil zu halten, könnte sich eine verbesserte Ertragsqualität einstellen. Zusätzliche Chancen ergeben sich, wenn Aumann seine Lösungen in angrenzende Industrien jenseits des Automobilsektors überträgt, etwa in den Bereich industrieller Elektromotoren, Antriebstechnik oder energieeffizienter Anwendungen. Die Spezialisierung und die Fokussierung auf komplexe, wertschöpfungsintensive Anlagen können im Erfolgsfall einen strukturellen Wettbewerbsvorteil sichern.

Risiken und Einschätzung aus konservativer Perspektive

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die bei einer konservativen Anlagestrategie sorgfältig gewichtet werden müssen. Als Anlagenbauer ist Aumann stark von Investitionszyklen und Budgetentscheidungen der Automobilindustrie abhängig, einer Branche mit hoher Volatilität, Preisdruck und disruptiven Veränderungen. Projektgeschäft birgt inhärente Risiken aus Verzögerungen, Kostenüberschreitungen und Abnahmen, die sich auf Margen und Liquidität auswirken können. Die hohe Kundendichte bei wenigen großen OEMs und Zulieferern führt zu Klumpenrisiken, während der technologische Wandel hin zu neuen Antriebskonzepten fortlaufende F&E-Investitionen erfordert. Wettbewerb durch größere, kapitalstärkere Konzerne und durch asiatische Anbieter kann die Preissetzungsmacht begrenzen. Zusätzlich können geopolitische Spannungen, regulatorische Änderungen im Automobilsektor und Währungsschwankungen die Planungssicherheit einschränken. Aus Sicht eines konservativen Anlegers ist Aumann daher ein Titel mit strukturellem Themenschwerpunkt Elektromobilität, aber mit deutlich erhöhtem zyklischen und technologischen Risiko, der eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Umsetzung und der Projektqualität verlangt, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden sollte.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 176,28 Mio. €
Aktienanzahl 14,69 Mio.
Streubesitz 32,94%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Maschinen
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+67,06% Weitere
+32,94% Streubesitz

Community-Beiträge zu Aumann AG

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die jüngsten Postings berichten, dass Aumann nach vorläufigen Zahlen für 2025 mit rund 205 Mio. € Umsatz, einer EBITDA‑Marge von etwa 14 % und einer Nettoliquidität von rund 148 Mio. € die Prognosen übertroffen hat, woraufhin die Aktie deutlich stieg; Vorstandsmaßnahmen wie Aktienrückkäufe und die Einziehung eigener Aktien sowie die angekündigte Diversifizierung (Next Automation, neue Defence‑Business Unit) werden als Stärken hervorgehoben.
  • Gleichzeitig sorgen mehrere Beiträge wegen des stark zurückgegangenen Auftragseingangs (Q3‑Tief, deutlich gesunkener Auftragsbestand) für Skepsis, sodass viele mit einem Umsatzrückgang 2026 rechnen und die kurzfristige Entwicklung als zyklisch und volatil beschrieben wird, während einige Teilnehmer auf eine mögliche Erholung des Auftragseingangs ab H1/2026 hoffen.
  • In der Diskussion dominiert die Ansicht, dass die hohe Nettocash‑Position und die capital‑light Struktur die Aktie fundamental stützen und sie an der Börse unterbewertet erscheinen lassen könnten, wobei Befürworter weitere Rückkäufe oder Dividenden als Hebel zur Wertsteigerung sehen und Kritiker vor anhaltender operativer Schwäche und Working‑Capital‑Effekten warnen.
Hinweis
Avatar des Verfassers
Katjuscha
Kaum zu glauben
Klar, der Auftragseingang war in Q3 wirklich extrem mies. Aber 14% Ebitda Marge im Gesamtjahr bedeutet, dass man ein EPS deutlich über 1 € erreicht hat, vermutlich über 1,1 €. Dazu hat man über 11 € netcash pro Aktie. Selbst wenn sich der Umsaztz im laufenden Jahr auf 100 Mio halbieren würde, und das EPS auf 0,3-0,4 € einbricht, wäre die Aktie noch unterbewertet. Und das wirds nicht passieren. Eher glaube ich, dass sich der Auftragsbestand im Tal befindet und der Auftragseingang ab dem 1.Halbjahr 2026 wieder steigen wird. Trotzdem gehe ich 2026 vorläufig von Umsatzrückgang aus. Aber das ist ja mehrfach eingepreist. Ich frag mich nur, wieso man das genehmigte ARP noch nicht umgesetzt hat. Die wussten doch, wie gut es läuft. Ich hätte an Vorstands Stelle spätestens im Dezember zumindest mal angekündigt wieder 5% der Aktien zu 13 € pro Aktie aufkaufen zu wollen. Hätten bestimmt wieder die ganzen unsicheren Anleger angenommen und verkauft.
the harder we fight the higher the wall
Avatar des Verfassers
xy0889
Aumann
der Markt wird sich jetzt wahrscheinlich auf den Auftragsbestand konzentrieren? Ob das NetCash überhaupt beachtet wird? ... ich liege auf jeden Fall auf der Lauer falls es Richtung NetCash geht. Wichtig ist das man weiterhin Geld verdient. Ein wenig erinnert mich die Sache an Ökoworld .. ein Unternehmen am absteigenden Ast mit guten NetCash. Unterschied ist, das hier nach meinen Gefühl eine Trendwende möglich sein könnte .. wobei q3 jetzt trotzdem kritisch ist ... beim anderen Unternehmen hab ich keine Zukunft gesehen ... time will tell
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Katjuscha
MarketCap aktuell 142 Mio €
Netcash am Jahresende irgendwo zwischen 125 und 135 Mio €. Wo genau hängt davon ab, wie stark die working Capital Effekte im 2.Halbjahr sind und ob die eigenen Aktien eingezogen werden.
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alfing
also,
die erhöhung kann ja nur bedeuten, dass fast noch niemand seine aktien angediehnt hat!? und aumann will die stücke unbedingt haben. für mich ist das schon ein kleiner hinweis darauf, dass mbb versucht, aumann früher oder später von der börse zu nehmen. die frage ist nur, zu welchem preis....
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Katjuscha
wer verkauft denn bei 11,5-11,6 wenn es ein
Angebot zu 12,37 € gibt? Mal davon abgesehen dass der Netcash wahrscheinlich durch working capital Effekte dieses Jahr sogar stärker steigen wird als in meiner Tabelle vor kurzem hier gepostet. Aber das Gute an der Sache jetzt um Trump ist, dass die 10% Aktien höchstwahrscheinlich eingesammelt werden, weil viele Privatanleger andienen werden, teils auch Instis. MBB wird sicher halten und eher in schwachen Kursen zukaufen. Ich würde an Vorstands Stelle sofort danach noch ein weiteres ARP auflegen, falls man das aktienrechtlich darf.
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Katjuscha
Hab mal meine Excel aktualisiert
Unter der Annahme, dass die 10% vollständig angedient werden und später eingezogen werden. Alle Daten (auch EPS vor 2025) also auf Basis von 12,91 Mio Aktien und bei Kurs 12,37 €.
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BaLuBaer1969
eisbär1 hat auch so einen Schmarrn
bei Elring geschrieben. Zum Totlachen.
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Katjuscha
war zu befürchten, dass die Zolldiskussion heute
zu dem erneuten Test der 10,0 € Marke führt. War aber eh zu erwarten. Bin sehr gespannt was der Vorstand Ende März zu dem ganzen Umfeld sagen wird und wie man darauf reagiert. Ebenso gespannt bin ich darauf wie hoch der Nettocashbestand ist. Der sollte den Aktienkurs absichern.
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bullybaer
#198
Zulieferer ist eben nicht Zulieferer für Innvestitionsgüter. Auman ist ein Ausrüster. Und wenn die Autobauer anfangen zu sparen, dann sparen sie nicht an den Vormaterialien für ihre Produkte der Zulieferer sondern an den Investitionsgütern. Und letzeres betrifft Aumann. Zudem köntne nach der Krise Preisdruck entstehen... Das kann Aumann noch ganz hart ins Kontor treffen. Sollte Aumann nicht direkt von den unmittelbaren Nachholeffekten ex Virus profitieren, dann wars das für mich mit dem Kurs. Da kaufe ich lieber ein Microsooft. Die profitieren nachhaltig von der Krise durch das Cloudgeschäft und Home Office Lösungen.
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albino
@Katjuscha Aber Aumann hat doch vor ein....
....paar Wochen die Prognose für 2020 bereits drastisch reduziert und trotz drastischer Reduktion der Prognose werden noch grüne Zahlen geschrieben. Wenn man realistischerweitse davon ausgeht, daß das Ergebnis von 2020 noch schlechter ausfallen wird als die ohnehin schon gekappte Prognose kommen wir vielleicht auf eine schwarze Null oder leichte Verluste. Das könnte Aumann mit 50 Mio Cash locker wegstecken. Da fallen mir auf Anhieb ganz viele andere Zulieferer ein, die ein Arsch voller Verbindlichkeiten haben und an dieser Krise wesentlich mehr zu leiden haben werden als Aumann. Diese ganze Corona Krise wird ja auch irgendwann vorüber sein und es werden nur die Unternehmen überleben, die genügend Substanz hatten, um die schweren finanziellen Zeiten zu stemmen. Das Management von Aumann ist nicht erste Sahne, aber die bilanzielle Situation schon.
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Berliner_
Kakuscha
Deswegen DAX +5% Aumann 7,20€ Und die LV warten mit einEr Glattstellung weiter
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Katjuscha
was hilft dir denn das Eigenkapital?
Das Eigenkapital ist eine Passivgröße in der Bilanz. Die hilft dir vielleicht was, wenn das Unternehmen Kredite bekommen will. Aber die braucht Aumann ja nicht. Für die Frage, wie das Unternehmen bewertet wird, ist das Eigenkapital erstmal egal, denn Aumann muss die nächsten Jahre endlich mal höhere Gewinne erwirtschaften. darauf kommts an. Und das ist lange nicht absehbar. Wenn man mit bilanziellen Dingen argumentieren will, dann mit dem Nettocash, der bei Aumann bei um die 50 Mio liegt. Wenn die MarketCap da hinfallen sollte, dann wäre es wirklich ein klarer Kauf. Wobei man dann auch davon ausgehen muss, dass Aumann keine Verluste macht. Viele Jahre hohe Verluste machen, wäre nicht so gut. Wenn der Cash alle ist, hilft dir auch kein 100 Mio Eigenkapital mehr.
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Häufig gestellte Fragen zur Aumann Aktie und zum Aumann Kurs

Der aktuelle Kurs der Aumann Aktie liegt bei 13,00 €.

Für 1.000€ kann man sich 76,92 Aumann Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Aumann Aktie lautet AUUMF.

Die 1 Monats-Performance der Aumann Aktie beträgt aktuell 7,26%.

Die 1 Jahres-Performance der Aumann Aktie beträgt aktuell 22,41%.

Der Aktienkurs der Aumann Aktie liegt aktuell bei 13,00 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 7,26% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Aumann eine Wertentwicklung von 4,50% aus und über 6 Monate sind es 4,67%.

Das 52-Wochen-Hoch der Aumann Aktie liegt bei 14,30 €.

Das 52-Wochen-Tief der Aumann Aktie liegt bei 9,87 €.

Das Allzeithoch von Aumann liegt bei 95,50 €.

Das Allzeittief von Aumann liegt bei 6,56 €.

Die Volatilität der Aumann Aktie liegt derzeit bei 47,99%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Aumann in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 176,28 Mio. €

Insgesamt sind 14,6 Mio Aumann Aktien im Umlauf.

Aumann hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Aumann gehört zum Sektor Maschinen.

Das KGV der Aumann Aktie beträgt 7,16.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Aumann betrug 312.346.000 €.

Die nächsten Termine von Aumann sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Aumann zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 16.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.

Zuletzt hat Aumann am 16.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,88%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Aumann wurde am 16.06.2025 in Höhe von 0,22 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,88%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 16.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.