- Der ATX fiel am Freitag um 1,44 Prozent auf 5.622,58 Punkte.
- Die Kursverluste betrafen besonders Erste Group und Verbund.
- Der ATX Prime sank um 1,67 Prozent auf 2.799,35 Zähler.
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Für den ATX Prime ging es am Freitag um 1,67 Prozent auf 2.799,35 Zähler hinab. Im europäischen Umfeld gestaltete sich das Geschäft verhalten. Marktbeobachter sprachen von einer verminderten Risikobereitschaft vor dem Wochenende, wobei besser als erwartet ausgefallene US-Inflationsdaten den Aktienkursen kaum Anschub geben konnten.
In den Vereinigten Staaten hat sich die Inflationsrate im Januar überraschend deutlich auf 2,4 Prozent abgeschwächt. Die Kernrate fiel wie erwartet auf 2,5 Prozent. Da die Inflation weiterhin über der Zielmarke von zwei Prozent liegt, erwarten Ökonomen bei den nächsten beiden Sitzungen der US-Notenbank Fed noch keine Zinssenkungen. Anders sieht es ab dem Juni-Treffen aus, ab dem Kevin Warsh voraussichtlich die Rolle des Vorsitzenden der Fed übernehmen wird.
Belastet wurde der ATX besonders von Kursverlusten bei den Schwergewichten Erste Group
Do&Co zogen dagegen um weitere 4,9 Prozent an. Bereits am Vortag waren die Titel des Cateringunternehmens nach gut aufgenommenen Zahlen kräftig gestiegen. Kursgewinne gab es zudem bei den Bauwerten, während sich die Papiere von Uniqa unter den Versicherern um 1,9 Prozent von den schwachen Vortagen erholten./spa/ste/APA/stw
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