- Der ATX fiel um 1,47 Prozent auf 6.364,91 Punkte.
- Auf Wochensicht hat der ATX einen Verlust von 1,9 Prozent.
- Marinomed plant ein gerichtliches Sanierungsverfahren.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Somit gab der österreichische Leitindex am Freitag um 1,47 Prozent auf 6.364,91 Punkte nach. Damit fiel er weiter von der 21-Tage-Linie für den kurzfristigen Trend ab und rutschte zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Ende Juni. Auf Wochensicht bleibt für den ATX ein Verlust von 1,9 Prozent. Für den ATX Prime ging es am Berichtstag um 1,37 Prozent auf 3.136,85 Zähler hinab.
Die Wiener Indizes folgten schwachen internationalen Vorgaben, insbesondere aus dem Technologiebereich. Neben der Sorge vor überzogenen Bewertungen bei KI-Titeln verwiesen Marktbeobachter auf ein neues Sprachmodell aus China, das Ängste vor wachsender asiatischer Konkurrenz schürte: Das von Alibaba unterstützte Start-up Moonshot AI stellte sein Modell "Kimi K3" vor, das laut eigenen Angaben mit den Spitzenmodellen von OpenAI und Anthropic mithalten könne.
Im Nahen Osten setzten die USA und der Iran ihre gegenseitigen Angriffe fort, was die Ölpreise nur moderat steigen ließ - die Märkte haben sich laut den Helaba-Experten bereits an das Szenario eines gescheiterten Friedensabkommens gewöhnt.
Frequentis
Schwächster ATX-Wert waren AT&S
An zweitunterster Stelle im ATX gaben RBI
Die im Nebenwerte-Segment Standard Market notierte Marinomed will die Einleitung eines gerichtlichen Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung beantragen - bereits das zweite Mal nach dem Sommer 2024. Der Aktienkurs des Biotechnologieunternehmens brach um 58 Prozent auf das damalige Niveau ein./spa/ste/APA/men
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