Aktien Wien Schluss: ATX gibt deutlich nach

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 435
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen

WIEN (dpa-AFX) - Der Wiener Aktienmarkt hat am Mittwoch deutlich schwächer geschlossen. Der Leitindex ATX büßte 1,13 Prozent auf 6.856,00 Punkte ein. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es abwärts, nachdem unerwartet hohe Inflationszahlen aus einigen Euroländern gemeldet worden waren. Dies schürte wieder Sorgen vor weiteren Zinserhöhungen.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

In Italien etwa, der drittgrößten Volkswirtschaft der EU, verstärkte sich die Inflation im September kräftig, und auch noch etwas deutlicher als erwartet. Auf Jahressicht stieg die Teuerung um 4,1 Prozent und liegt damit weit über dem Ziel der Europäischen Zentralbank, die auf mittlere Sicht eine Rate von zwei Prozent für den gesamten Währungsraum anstrebt. Auch in Deutschland und Spanien zog die Inflationsrate klar an.

Solange der Nahostkonflikt die Energiepreise hochhält und es Inflations- und Zinssorgen gibt, bleibt das Umfeld am Aktienmarkt schwierig, schrieben die Helaba-Analysten bereits in der Früh. Zwar hat Saudi-Arabien die Ölexporte über die Ost-West-Pipeline inzwischen wieder aufgenommen, deutliche Entspannung brachte dies an den Ölmärkten aber nicht, hieß es weiter von den Experten.

In Wien gab es auf Unternehmensebene und von Analysten kaum Meldungen. Palfinger -Aktien sackten fast zehn Prozent ab. Der Salzburger Kranhersteller bereitet eine Wertberichtigung seines Russland-Geschäfts in Höhe von etwa 135 Millionen Euro im dritten Quartal vor.

Im Technologiebereich kamen die AT&S -Anteilsscheine um 7,2 Prozent zurück, nachdem die Titel am Vortag noch um mehr als neun Prozent hochgesprungen waren.

Werte aus dem Artikel:

Die Papiere von RHI Magnesita gewannen 8,2 Prozent. Die Analysten der Berenberg Bank bekräftigten das Kaufvotum "Buy" für die Aktie des österreichisch-brasilianischen Feuerfestunternehmens, nachdem am Vortag bestätigt wurde, dass das Unternehmen den britischen Mitbewerber Vesuvius kaufen möchte.

Unter den schwergewichteten Banken verbilligten sich Raiffeisen Bank International um 0,9 Prozent und Erste Group-Aktien um 1,6 Prozent. Bawag -Titel gaben 1,1 Prozent ab.

Zulegen konnten die Papiere der Stromversorger. EVN -Anteilsscheine verbesserten sich um 2,1 Prozent und Verbund-Titel gewannen 0,9 Prozent./ste/mik/APA/jha


Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend

Weitere Vorteile:

  • Kursalarme
  • Watchlists & Musterdepots
  • Börsenspiele & Community-Forum
  • Historische Kurse im CSV-Format
  • News & Themen abonnieren