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Meldung des Tages: Freitagabend nachbörslich veröffentlicht – was der Markt erst am Montag sieht

Aston Martin Lagonda Aktie

Aktie
WKN:  A2QJD4 ISIN:  GB00BN7CG237 US-Symbol:  AMGDF Branche:  Kraftfahrzeuge Land:  Großbritannien
0,724 €
+0,0015 €
+0,21%
30.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
672,71 Mio. €
Streubesitz
22,10%
KGV
-3,22
neu: Nachhaltigkeits-Score
70 %
Index-Zuordnung
-
Aston Martin Lagonda Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Aston Martin Lagonda Global Holdings plc ist ein britischer Hersteller von Luxus-Sportwagen und Grand-Tourern im obersten Preissegment mit Sitz in Gaydon, Warwickshire. Das Unternehmen positioniert sich im globalen Markt für High-Performance-Luxusautos als exklusive Nischenmarke mit starker historischer Markenladung. Für konservative Anleger ist Aston Martin primär als spekulatives Engagement in eine ikonische Automobilmarke zu verstehen, deren Werttreiber weniger in Skaleneffekten, sondern in Markenstärke, Preissetzungsmacht und strategischen Partnerschaften liegen. Die Aktie reflektiert stark zyklische Nachfrage, hohe Fixkosten, intensiven Wettbewerb und die Kapitalintensität der Automobilindustrie.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Aston Martin basiert auf der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von hochpreisigen Sportwagen, GT-Modellen, limitierten Sondereditionen sowie darauf aufbauenden Lifestyle- und Lizenzprodukten. Die Wertschöpfungskette umfasst Design, Engineering, Prototyping, Manufaktur- und Kleinserienfertigung, weltweiten Vertrieb über ein Händlernetz sowie After-Sales-Services. Das Unternehmen fokussiert sich auf geringe Stückzahlen mit hoher Bruttomarge je Fahrzeug. Zentrale Ertragsquellen sind Fahrzeugverkäufe, Individualisierungspakete, technische Upgrades und Serviceleistungen, flankiert von Kooperations- und Lizenzvereinbarungen, etwa im Bereich Markenlizenzierung und Merchandising. Im Gegensatz zu Volumenherstellern strebt Aston Martin keine Massenproduktion, sondern eine bewusst limitierte Auslastung der Produktionskapazitäten an, um Exklusivität und Preisdisziplin zu sichern. Diese Strategie setzt funktionierende Nachfrage im globalen Luxussegment, eine konsequente Kostenkontrolle und Zugang zu modernster Antriebstechnologie voraus, die zunehmend über technologische Partnerschaften abgesichert wird.

Mission und Markenidentität

Die Mission von Aston Martin lässt sich als Verbindung von britischem Luxusdesign, Rennsport-DNA und handwerklicher Ingenieurskunst zu einem emotional aufgeladenen Fahrerlebnis beschreiben. Das Unternehmen will Fahrzeuge schaffen, die jenseits rationaler Spezifikationen eine starke Markenbindung erzeugen, insbesondere bei vermögenden Enthusiasten und Sammlern. Die Marke positioniert sich als Synonym für diskreten, aber kraftvollen Luxus, geprägt von ästhetischer Zurückhaltung, klassischem Design und Hochleistungsantrieben. Historische Markenbotschaften wie "Power, Beauty and Soul" zielen auf eine Differenzierung gegenüber stärker technikorientierten Wettbewerbern und verankern Aston Martin im Lifestyle- und Kulturbereich, unter anderem durch die langjährige Verbindung mit der Filmfigur James Bond.

Produkte, Dienstleistungen und Business Units

Das Produktportfolio umfasst im Kern Hochleistungs-Straßenfahrzeuge im Segment der Sportwagen und GT-Coupés sowie Roadster. Modellreihen wie Vantage, DB-Baureihen, der SUV DBX sowie extrem leistungsstarke Kleinserienmodelle und Hypercars adressieren unterschiedliche Subsegmente im Luxusautomarkt. Ergänzend bietet Aston Martin Heritage-Programme, Restaurierungsservices, Individualisierung über spezielle Personalisierungsabteilungen und limitierte Sondermodelle für Sammler und Markenbotschafter an. Darüber hinaus generiert das Unternehmen Umsätze über Markenlizenzen, Lifestyle-Produkte und Kooperationen mit Partnern aus Mode, Uhren, Design und Immobilien. Organisatorisch lässt sich das Geschäft im Wesentlichen in Straßensportwagen, Sonder- und Kleinserien, Motorsportaktivitäten und Marken- bzw. Lizenzgeschäft gliedern. Motorsportprogramme, insbesondere in der Formel 1 und im Langstreckensport, fungieren sowohl als Technologieplattform als auch als Marketinginstrument zur Stärkung der Performance-Glaubwürdigkeit. Die Händlernetze dienen als zentrale Schnittstelle zum Endkunden, wobei der After-Sales-Bereich, inklusive Wartung, Ersatzteile und Serviceverträge, einen stabilisierenden Ertragsstrom liefert.

Alleinstellungsmerkmale und Markenstärke

Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal von Aston Martin ist die Kombination aus traditionsreicher britischer Luxusmarke, Rennsporthistorie und ikonischer Popkulturpräsenz. Die Fahrzeuge werden als handgefertigte, individualisierbare Objekte mit starkem emotionalem Mehrwert vermarktet, was in der Zielgruppe eine hohe Zahlungsbereitschaft für Exklusivität, Design und Klangkulisse der Antriebe erzeugt. Im Unterschied zu manchen deutschen Premiumherstellern liegt der Schwerpunkt nicht auf maximaler Technologiedichte in der Breite, sondern auf kuratierten Fahrerlebnissen, limitierter Verfügbarkeit und markentypischem Design. Kooperationen mit Technologiepartnern im Bereich Antriebe und Elektronik erlauben es, moderne Performance und Emissionsstandards anzubieten, ohne den Charakter der Fahrzeuge zu verwässern. In der Wahrnehmung vieler Kunden gilt Aston Martin als "Garage Brand" mit persönlicherer, weniger anonym wirkender Betreuung als bei größeren Konzernen, was die Kundenbindung in der sehr vermögenden Klientel stützt.

Burggräben und strukturelle Wettbewerbsposition

Der zentrale Burggraben von Aston Martin ist die Markenidentität im Luxus-Sportwagensegment. Historie, Design-DNA, Rennsportvergangenheit und kulturelle Verankerung lassen sich nur langfristig und mit erheblichen Investitionen nachbilden. Diese immateriellen Vermögenswerte erlauben Preispunkte, die deutlich oberhalb von Premium-Volumenherstellern liegen. Zusätzlich wirkt die limitierte Produktionsmenge als künstliche Verknappung, die Restwerte unterstützt und die Wahrnehmung von Exklusivität verstärkt. Der Zugang zu einem globalen Netzwerk spezialisierter Händler, die die anspruchsvolle Zielgruppe bedienen, fungiert als weiterer Markteintrittsbarriere. Dennoch ist der Burggraben nicht vollständig defensiv: Im Vergleich zu finanzstarken Automobilkonzernen bleibt Aston Martin hinsichtlich Skaleneffekten, Forschungsbudget und Elektrifizierungsressourcen strukturell im Nachteil. Der Schutz durch die Marke ist deshalb eng an konsequentes Markenmanagement, Produktqualität und die Fähigkeit geknüpft, regulatorische und technologische Veränderungen frühzeitig zu adaptieren.

Wettbewerbsumfeld

Aston Martin agiert in einem hochkompetitiven Segment mit direkten Wettbewerbern wie Ferrari, Lamborghini, McLaren, Bentley und in einigen Subsegmenten Porsche. Darüber hinaus verschiebt sich die Wettbewerbslandschaft durch neue Anbieter technologisch ausgerichteter Luxus- und Performancefahrzeuge, etwa von Tesla im Hochleistungs-Elektrosegment oder neuen EV-Marken aus China. Ferrari gilt mit seiner Mischung aus Rennsportdominanz, extremer Markenstärke und klarer Preisdisziplin als Benchmark im börsennotierten Luxusautosegment. Lamborghini und Bentley profitieren von der Einbindung in große Automobilkonzerne, was Skaleneffekte, Technologietransfer und Kostenvorteile schafft. Porsche kombiniert hohe Stückzahlen mit starker Rendite, was die Fähigkeit unterstreicht, sowohl Premium als auch hohe Profitabilität zu vereinen. In diesem Umfeld muss Aston Martin seinen vergleichsweise kleinen Maßstab durch besonders starke Markenpflege, prägnante Designsprache und präzise Positionierung im oberen Luxussegment ausgleichen. Die Konkurrenz intensiviert sich zusätzlich durch den Trend zur Elektrifizierung, bei dem Ressourcenstärke zum entscheidenden Erfolgstreiber wird.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Das Management von Aston Martin setzt auf eine strategische Neuausrichtung hin zu einem stabileren Luxusautomodell mit fokussierter Plattformstrategie, modernisierten Modellreihen und einer klareren Differenzierung zwischen Kernmodellen, Hochleistungsvarianten und extrem limitierten Hypercars. Die Eigentümerstruktur ist von institutionellen Investoren, strategischen Partnern und vermögenden Privatinvestoren geprägt, was unterschiedliche Zeithorizonte und Renditeerwartungen in die Unternehmensführung einbringt. Die Vorstandsebene priorisiert die Stärkung der Bilanz, eine besser planbare Produktionsplanung, die Verbesserung der operativen Effizienz sowie die konsequente Nutzung von Technologiepartnerschaften zur Reduktion der Entwicklungsrisiken. Strategische Achsen umfassen die Elektrifizierungsroadmap, den Ausbau des SUV-Segments zur Stabilisierung des Cashflows, die Steigerung der Individualisierungsquote pro Fahrzeug sowie eine engere Verzahnung von Motorsportengagement und Serienproduktentwicklung. Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, inwieweit das Management die Balance aus Wachstumsambition, Investitionsbedarf und finanzieller Risikobegrenzung halten kann.

Branchen- und Regionenanalyse

Aston Martin ist Teil der globalen Luxusautomobilindustrie, einem zyklischen, aber langfristig wachsenden Markt, getrieben vom Vermögensaufbau in Schwellenländern, der Globalisierung der High-Net-Worth-Individuals und der anhaltenden Attraktivität seltener Sammlerfahrzeuge. Zugleich unterliegt das Unternehmen den strukturellen Umbrüchen der Automobilbranche: Elektrifizierung, verschärfte Emissionsregulierung, Digitalisierung der Fahrzeuge, Konnektivität und veränderte Mobilitätspräferenzen. Regional stützt sich Aston Martin auf Nachfragezentren in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten und Asien, insbesondere China. In reifen Märkten können gesättigte Garagen, strengere Umweltauflagen und potenzielle Luxussteuern die Nachfrage dämpfen, während in Wachstumsmärkten politische und regulatorische Volatilität besteht. Die Branche bewegt sich zunehmend in Richtung einer Zweiteilung: technologisch dominierte Elektromobilitätsanbieter einerseits, stark markengetriebene Luxus- und Performancehersteller andererseits. Aston Martin muss in diesem Spannungsfeld ausreichend in neue Antriebstechnologien investieren, ohne die Authentizität der Marke als Hersteller emotionaler Verbrennungsmotoren zu verlieren.

Unternehmensgeschichte und kulturelle Bedeutung

Die Wurzeln von Aston Martin reichen in die frühen 1910er-Jahre in Großbritannien zurück, als die Marke aus der Kombination des Namens eines Gründungsortes und eines Gründers entstand und sich früh im Motorsport positionierte. Über Jahrzehnte war die Unternehmensgeschichte von wiederkehrenden finanziellen Herausforderungen, Eigentümerwechseln und Restrukturierungen geprägt, während die Marke sich in Design, Rennsport und Filmgeschichte fest verankerte. Insbesondere die wiederholten Auftritte von Aston-Martin-Fahrzeugen in James-Bond-Filmen stärkten die globale Bekanntheit und schufen einen Kultstatus, der weit über die eigentliche Kundenzahl hinausgeht. Die Entwicklung vom reinen Sportwagenbauer zu einem breiter aufgestellten Luxushersteller mit GTs, Limousinenansätzen und später SUVs zeigt den Versuch, die Marke wirtschaftlich tragfähiger zu machen, ohne den exklusiven Kern zu verlieren. Die Börsennotierung in London markierte einen weiteren Schritt, um Kapital für Produktprogramme, Technologiepartnerschaften und globale Expansion zu mobilisieren, machte das Unternehmen aber gleichzeitig transparenter und anfälliger für Kapitalmarkterwartungen.

Sonstige Besonderheiten und strategische Partnerschaften

Ein zentrales Merkmal der jüngeren Unternehmensentwicklung ist die Verstärkung strategischer Partnerschaften, insbesondere mit etablierten Premium- und Technologielieferanten für Antriebseinheiten, Elektronik und Software. Diese Kooperationen reduzieren Entwicklungsrisiken und erlauben den Zugang zu modernen Plattformen, Infotainmentsystemen und Sicherheitsstandards, die allein kaum finanzierbar wären. Motorsportengagements, etwa in der Formel 1, fungieren nicht nur als Marketingplattform, sondern bieten einen Technologietransfer für Aerodynamik, Leichtbau und Performance. Darüber hinaus expandiert die Marke gezielt in andere Luxusbereiche wie Architekturkooperationen, Interior-Design-Projekte oder Markenresidenzen, um den Markenkern in die Lebenswelt der Zielgruppe zu verlängern und zusätzliche, margenträchtigere Erlösquellen jenseits der Automobilproduktion zu erschließen. Diese Diversifizierung bleibt allerdings bislang komplementär zum Kerngeschäft und ersetzt nicht die Notwendigkeit einer nachhaltig profitablen Fahrzeugproduktion.

Chancen für langfristig orientierte, konservative Anleger

Für konservative Anleger liegen die strukturellen Chancen in der erheblichen immateriellen Markenstärke von Aston Martin, der weltweiten Bekanntheit und der Positionierung im resilienteren Luxussegment der Automobilindustrie. Die anhaltende globale Zunahme sehr vermögender Privatpersonen unterstützt die Nachfrage nach exklusiven Sportwagen, limitierten Serien und Sammlerfahrzeugen. Gelingt es dem Unternehmen, seine Produktpalette zu modernisieren, Elektrifizierungsstrategien konsistent umzusetzen und die operative Marge durch Effizienzprogramme und höherwertige Mixeffekte zu steigern, kann sich der Markenwert stärker in stabilen Cashflows niederschlagen. Zusätzliche Potenziale entstehen aus der Ausweitung des SUV-Segments, der Steigerung von Individualisierungsumsätzen pro Fahrzeug und der Professionalisierung des Lizenz- und Lifestylegeschäfts. Strategische Partnerschaften, etwa im Bereich Antriebe und Software, können die technologischen Risiken reduzieren, während Motorsportpräsenz die Wahrnehmung als High-Performance-Marke weiter stärkt.

Risiken und zentrale Unsicherheiten des Investments

Dem gegenüber stehen erhebliche Risiken, die für einen konservativen Anleger sorgfältig zu gewichten sind. Die Automobilproduktion ist kapitalintensiv, fixkostenlastig und stark konjunkturabhängig, sodass Nachfrageschwankungen im Luxussegment schnell auf Profitabilität und Liquidität durchschlagen können. Aston Martin verfügt im Vergleich zu großen Premiumkonzernen über begrenzte Skaleneffekte und geringere finanzielle Puffer, was die Verwundbarkeit gegenüber Fehlproduktionen, Lieferkettenstörungen oder regulatorischen Schocks erhöht. Die hohen nötigen Investitionen in Elektrifizierung, Batterietechnologie und Emissionsreduktion konkurrieren mit den finanziellen Ressourcen zur Markenpflege und Modelloffensiven. Verpasste technologische Entwicklungen könnten den Markenwert langfristig aushöhlen, insbesondere, wenn die Zielgruppe zunehmend emissionsarme oder vollelektrische High-Performance-Fahrzeuge erwartet. Hinzu kommt die Abhängigkeit von wenigen Modellreihen und einem begrenzten Händlernetz, das in einzelnen Regionen politischer, regulatorischer oder währungsbedingter Unsicherheit ausgesetzt ist. Schließlich führen die Historie wiederkehrender Restrukturierungen, Wechsel in der Eigentümerstruktur und hohe Erwartungen des Kapitalmarkts zu einem erhöhten Volatilitätsprofil der Aktie. Aus Sicht eines konservativen Investors ist Aston Martin daher eher als spekulative Beimischung mit ausgeprägtem Marken- und Turnaround-Charakter einzuordnen, nicht als defensiver Kernbaustein eines risikoarmen Portfolios.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 0,7095 € / 0,724 €
Spread +2,04%
Schluss Vortag 0,7225 €
Gehandelte Stücke 49.146
Tagesvolumen Vortag 64.035,74 €
Tagestief 0,7005 €
Tageshoch 0,726 €
52W-Tief 0,652 €
52W-Hoch 1,479 €
Jahrestief 0,681 €
Jahreshoch 0,7595 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Aston Martin Lagonda Aktie heute gestiegen?

  • Das Unternehmen plant, seine Produktionskapazitäten auszuweiten, um die steigende Nachfrage nach Luxusfahrzeugen zu decken.
  • Aston Martin hat kürzlich eine strategische Partnerschaft mit einem prominenten Technologieunternehmen bekannt gegeben, um innovative Fahrzeugtechnologien zu entwickeln.
  • Die Marktforschung zeigt einen Anstieg des Interesses an Elektrofahrzeugen, was Aston Martin dazu veranlasst, in die Entwicklung von Elektromodellen zu investieren.
Hinweis

Community: Diskussion zu Aston Martin Lagonda Global Holdings plc

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge schildern erhebliche operative und Absatzprobleme bei Aston Martin (DBX, DB12, Vantage, Valhalla) sowie Kritik an der Führung durch die Stroll-Familie und erwähnen sichtbare Kostensenkungen wie das Ende der Vantage/DBX‑Bereitstellung als F1‑Safety‑Cars, was im unteren zweistelligen Millionenbereich einsparen dürfte.
  • Auf Kapitalmarktseite spiegelt sich die Schwäche in starken Kursverlusten und hohen Rabatten bei Neuwagen in den USA, es herrscht überwiegend skeptische Stimmung mit einigen Investoren, die Einstiege auf tiefere Kurse verschieben oder erst für H2 2026 an ein mögliches Erholen glauben, während Zollrisiken, die Schwäche des Luxussegments und Unsicherheit in China/USA als wesentliche Risiken genannt werden.
  • Viele Diskutanten gewichten deshalb Edelmetalle (insbesondere Silber, Palladium, Platin) und ausgewählte Tech‑/Energiewerte stärker, nutzen unterschiedliche Handelsstrategien (Trailing‑Stops, Gewinnmitnahmen) und bleiben gegenüber AML vorsichtig, mit Hoffnung auf Erholung nur bei klaren Verkaufsanstiegen und erfolgreichen Produktlieferungen.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 1.584 GBX
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -99,50 GBX
Jahresüberschuss in Mio. -323,50 GBX
Umsatz je Aktie 1,69 GBX
Gewinn je Aktie -0,35 GBX
Gewinnrendite -43,70%
Umsatzrendite -
Return on Investment -10,23%
Marktkapitalisierung in Mio. 1.054 GBX
KGV (Kurs/Gewinn) -3,22
KBV (Kurs/Buchwert) 1,42
KUV (Kurs/Umsatz) 0,67
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +23,41%

Derivate

Hebelprodukte (24)
Knock-Outs 12
Faktor-Zertifikate 12
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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 0,7095 € +0,42%
0,7065 € 30.01.26
Frankfurt 0,719 € -0,28%
0,721 € 30.01.26
Hamburg 0,7095 € +0,92%
0,703 € 30.01.26
Hannover 0,7095 € +0,92%
0,703 € 30.01.26
München 0,721 € -0,96%
0,728 € 30.01.26
Stuttgart 0,71 € -0,63%
0,7145 € 30.01.26
L&S RT 0,7145 € -0,21%
0,716 € 31.01.26
Nasdaq OTC Other 0,87409 $ +7,97%
0,8096 $ 30.01.26
Tradegate 0,724 € +0,21%
0,7225 € 30.01.26
Quotrix 0,7235 € +0,42%
0,7205 € 30.01.26
Gettex 0,724 € +2,48%
0,7065 € 30.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
30.01.26 0,717 35.215
29.01.26 0,7225 64 T
28.01.26 0,7135 63 T
27.01.26 0,7235 14.088
26.01.26 0,7365 27.156
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 0,7295 € -0,75%
1 Monat 0,7265 € -0,34%
6 Monate 0,8585 € -15,67%
1 Jahr 1,315 € -44,94%
5 Jahre 13,7041 € -94,72%

Unternehmensprofil Aston Martin Lagonda Global Holdings plc

Aston Martin Lagonda Global Holdings plc ist ein britischer Hersteller von Luxus-Sportwagen und Grand-Tourern im obersten Preissegment mit Sitz in Gaydon, Warwickshire. Das Unternehmen positioniert sich im globalen Markt für High-Performance-Luxusautos als exklusive Nischenmarke mit starker historischer Markenladung. Für konservative Anleger ist Aston Martin primär als spekulatives Engagement in eine ikonische Automobilmarke zu verstehen, deren Werttreiber weniger in Skaleneffekten, sondern in Markenstärke, Preissetzungsmacht und strategischen Partnerschaften liegen. Die Aktie reflektiert stark zyklische Nachfrage, hohe Fixkosten, intensiven Wettbewerb und die Kapitalintensität der Automobilindustrie.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Aston Martin basiert auf der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von hochpreisigen Sportwagen, GT-Modellen, limitierten Sondereditionen sowie darauf aufbauenden Lifestyle- und Lizenzprodukten. Die Wertschöpfungskette umfasst Design, Engineering, Prototyping, Manufaktur- und Kleinserienfertigung, weltweiten Vertrieb über ein Händlernetz sowie After-Sales-Services. Das Unternehmen fokussiert sich auf geringe Stückzahlen mit hoher Bruttomarge je Fahrzeug. Zentrale Ertragsquellen sind Fahrzeugverkäufe, Individualisierungspakete, technische Upgrades und Serviceleistungen, flankiert von Kooperations- und Lizenzvereinbarungen, etwa im Bereich Markenlizenzierung und Merchandising. Im Gegensatz zu Volumenherstellern strebt Aston Martin keine Massenproduktion, sondern eine bewusst limitierte Auslastung der Produktionskapazitäten an, um Exklusivität und Preisdisziplin zu sichern. Diese Strategie setzt funktionierende Nachfrage im globalen Luxussegment, eine konsequente Kostenkontrolle und Zugang zu modernster Antriebstechnologie voraus, die zunehmend über technologische Partnerschaften abgesichert wird.

Mission und Markenidentität

Die Mission von Aston Martin lässt sich als Verbindung von britischem Luxusdesign, Rennsport-DNA und handwerklicher Ingenieurskunst zu einem emotional aufgeladenen Fahrerlebnis beschreiben. Das Unternehmen will Fahrzeuge schaffen, die jenseits rationaler Spezifikationen eine starke Markenbindung erzeugen, insbesondere bei vermögenden Enthusiasten und Sammlern. Die Marke positioniert sich als Synonym für diskreten, aber kraftvollen Luxus, geprägt von ästhetischer Zurückhaltung, klassischem Design und Hochleistungsantrieben. Historische Markenbotschaften wie "Power, Beauty and Soul" zielen auf eine Differenzierung gegenüber stärker technikorientierten Wettbewerbern und verankern Aston Martin im Lifestyle- und Kulturbereich, unter anderem durch die langjährige Verbindung mit der Filmfigur James Bond.

Produkte, Dienstleistungen und Business Units

Das Produktportfolio umfasst im Kern Hochleistungs-Straßenfahrzeuge im Segment der Sportwagen und GT-Coupés sowie Roadster. Modellreihen wie Vantage, DB-Baureihen, der SUV DBX sowie extrem leistungsstarke Kleinserienmodelle und Hypercars adressieren unterschiedliche Subsegmente im Luxusautomarkt. Ergänzend bietet Aston Martin Heritage-Programme, Restaurierungsservices, Individualisierung über spezielle Personalisierungsabteilungen und limitierte Sondermodelle für Sammler und Markenbotschafter an. Darüber hinaus generiert das Unternehmen Umsätze über Markenlizenzen, Lifestyle-Produkte und Kooperationen mit Partnern aus Mode, Uhren, Design und Immobilien. Organisatorisch lässt sich das Geschäft im Wesentlichen in Straßensportwagen, Sonder- und Kleinserien, Motorsportaktivitäten und Marken- bzw. Lizenzgeschäft gliedern. Motorsportprogramme, insbesondere in der Formel 1 und im Langstreckensport, fungieren sowohl als Technologieplattform als auch als Marketinginstrument zur Stärkung der Performance-Glaubwürdigkeit. Die Händlernetze dienen als zentrale Schnittstelle zum Endkunden, wobei der After-Sales-Bereich, inklusive Wartung, Ersatzteile und Serviceverträge, einen stabilisierenden Ertragsstrom liefert.

Alleinstellungsmerkmale und Markenstärke

Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal von Aston Martin ist die Kombination aus traditionsreicher britischer Luxusmarke, Rennsporthistorie und ikonischer Popkulturpräsenz. Die Fahrzeuge werden als handgefertigte, individualisierbare Objekte mit starkem emotionalem Mehrwert vermarktet, was in der Zielgruppe eine hohe Zahlungsbereitschaft für Exklusivität, Design und Klangkulisse der Antriebe erzeugt. Im Unterschied zu manchen deutschen Premiumherstellern liegt der Schwerpunkt nicht auf maximaler Technologiedichte in der Breite, sondern auf kuratierten Fahrerlebnissen, limitierter Verfügbarkeit und markentypischem Design. Kooperationen mit Technologiepartnern im Bereich Antriebe und Elektronik erlauben es, moderne Performance und Emissionsstandards anzubieten, ohne den Charakter der Fahrzeuge zu verwässern. In der Wahrnehmung vieler Kunden gilt Aston Martin als "Garage Brand" mit persönlicherer, weniger anonym wirkender Betreuung als bei größeren Konzernen, was die Kundenbindung in der sehr vermögenden Klientel stützt.

Burggräben und strukturelle Wettbewerbsposition

Der zentrale Burggraben von Aston Martin ist die Markenidentität im Luxus-Sportwagensegment. Historie, Design-DNA, Rennsportvergangenheit und kulturelle Verankerung lassen sich nur langfristig und mit erheblichen Investitionen nachbilden. Diese immateriellen Vermögenswerte erlauben Preispunkte, die deutlich oberhalb von Premium-Volumenherstellern liegen. Zusätzlich wirkt die limitierte Produktionsmenge als künstliche Verknappung, die Restwerte unterstützt und die Wahrnehmung von Exklusivität verstärkt. Der Zugang zu einem globalen Netzwerk spezialisierter Händler, die die anspruchsvolle Zielgruppe bedienen, fungiert als weiterer Markteintrittsbarriere. Dennoch ist der Burggraben nicht vollständig defensiv: Im Vergleich zu finanzstarken Automobilkonzernen bleibt Aston Martin hinsichtlich Skaleneffekten, Forschungsbudget und Elektrifizierungsressourcen strukturell im Nachteil. Der Schutz durch die Marke ist deshalb eng an konsequentes Markenmanagement, Produktqualität und die Fähigkeit geknüpft, regulatorische und technologische Veränderungen frühzeitig zu adaptieren.

Wettbewerbsumfeld

Aston Martin agiert in einem hochkompetitiven Segment mit direkten Wettbewerbern wie Ferrari, Lamborghini, McLaren, Bentley und in einigen Subsegmenten Porsche. Darüber hinaus verschiebt sich die Wettbewerbslandschaft durch neue Anbieter technologisch ausgerichteter Luxus- und Performancefahrzeuge, etwa von Tesla im Hochleistungs-Elektrosegment oder neuen EV-Marken aus China. Ferrari gilt mit seiner Mischung aus Rennsportdominanz, extremer Markenstärke und klarer Preisdisziplin als Benchmark im börsennotierten Luxusautosegment. Lamborghini und Bentley profitieren von der Einbindung in große Automobilkonzerne, was Skaleneffekte, Technologietransfer und Kostenvorteile schafft. Porsche kombiniert hohe Stückzahlen mit starker Rendite, was die Fähigkeit unterstreicht, sowohl Premium als auch hohe Profitabilität zu vereinen. In diesem Umfeld muss Aston Martin seinen vergleichsweise kleinen Maßstab durch besonders starke Markenpflege, prägnante Designsprache und präzise Positionierung im oberen Luxussegment ausgleichen. Die Konkurrenz intensiviert sich zusätzlich durch den Trend zur Elektrifizierung, bei dem Ressourcenstärke zum entscheidenden Erfolgstreiber wird.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Das Management von Aston Martin setzt auf eine strategische Neuausrichtung hin zu einem stabileren Luxusautomodell mit fokussierter Plattformstrategie, modernisierten Modellreihen und einer klareren Differenzierung zwischen Kernmodellen, Hochleistungsvarianten und extrem limitierten Hypercars. Die Eigentümerstruktur ist von institutionellen Investoren, strategischen Partnern und vermögenden Privatinvestoren geprägt, was unterschiedliche Zeithorizonte und Renditeerwartungen in die Unternehmensführung einbringt. Die Vorstandsebene priorisiert die Stärkung der Bilanz, eine besser planbare Produktionsplanung, die Verbesserung der operativen Effizienz sowie die konsequente Nutzung von Technologiepartnerschaften zur Reduktion der Entwicklungsrisiken. Strategische Achsen umfassen die Elektrifizierungsroadmap, den Ausbau des SUV-Segments zur Stabilisierung des Cashflows, die Steigerung der Individualisierungsquote pro Fahrzeug sowie eine engere Verzahnung von Motorsportengagement und Serienproduktentwicklung. Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, inwieweit das Management die Balance aus Wachstumsambition, Investitionsbedarf und finanzieller Risikobegrenzung halten kann.

Branchen- und Regionenanalyse

Aston Martin ist Teil der globalen Luxusautomobilindustrie, einem zyklischen, aber langfristig wachsenden Markt, getrieben vom Vermögensaufbau in Schwellenländern, der Globalisierung der High-Net-Worth-Individuals und der anhaltenden Attraktivität seltener Sammlerfahrzeuge. Zugleich unterliegt das Unternehmen den strukturellen Umbrüchen der Automobilbranche: Elektrifizierung, verschärfte Emissionsregulierung, Digitalisierung der Fahrzeuge, Konnektivität und veränderte Mobilitätspräferenzen. Regional stützt sich Aston Martin auf Nachfragezentren in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten und Asien, insbesondere China. In reifen Märkten können gesättigte Garagen, strengere Umweltauflagen und potenzielle Luxussteuern die Nachfrage dämpfen, während in Wachstumsmärkten politische und regulatorische Volatilität besteht. Die Branche bewegt sich zunehmend in Richtung einer Zweiteilung: technologisch dominierte Elektromobilitätsanbieter einerseits, stark markengetriebene Luxus- und Performancehersteller andererseits. Aston Martin muss in diesem Spannungsfeld ausreichend in neue Antriebstechnologien investieren, ohne die Authentizität der Marke als Hersteller emotionaler Verbrennungsmotoren zu verlieren.

Unternehmensgeschichte und kulturelle Bedeutung

Die Wurzeln von Aston Martin reichen in die frühen 1910er-Jahre in Großbritannien zurück, als die Marke aus der Kombination des Namens eines Gründungsortes und eines Gründers entstand und sich früh im Motorsport positionierte. Über Jahrzehnte war die Unternehmensgeschichte von wiederkehrenden finanziellen Herausforderungen, Eigentümerwechseln und Restrukturierungen geprägt, während die Marke sich in Design, Rennsport und Filmgeschichte fest verankerte. Insbesondere die wiederholten Auftritte von Aston-Martin-Fahrzeugen in James-Bond-Filmen stärkten die globale Bekanntheit und schufen einen Kultstatus, der weit über die eigentliche Kundenzahl hinausgeht. Die Entwicklung vom reinen Sportwagenbauer zu einem breiter aufgestellten Luxushersteller mit GTs, Limousinenansätzen und später SUVs zeigt den Versuch, die Marke wirtschaftlich tragfähiger zu machen, ohne den exklusiven Kern zu verlieren. Die Börsennotierung in London markierte einen weiteren Schritt, um Kapital für Produktprogramme, Technologiepartnerschaften und globale Expansion zu mobilisieren, machte das Unternehmen aber gleichzeitig transparenter und anfälliger für Kapitalmarkterwartungen.

Sonstige Besonderheiten und strategische Partnerschaften

Ein zentrales Merkmal der jüngeren Unternehmensentwicklung ist die Verstärkung strategischer Partnerschaften, insbesondere mit etablierten Premium- und Technologielieferanten für Antriebseinheiten, Elektronik und Software. Diese Kooperationen reduzieren Entwicklungsrisiken und erlauben den Zugang zu modernen Plattformen, Infotainmentsystemen und Sicherheitsstandards, die allein kaum finanzierbar wären. Motorsportengagements, etwa in der Formel 1, fungieren nicht nur als Marketingplattform, sondern bieten einen Technologietransfer für Aerodynamik, Leichtbau und Performance. Darüber hinaus expandiert die Marke gezielt in andere Luxusbereiche wie Architekturkooperationen, Interior-Design-Projekte oder Markenresidenzen, um den Markenkern in die Lebenswelt der Zielgruppe zu verlängern und zusätzliche, margenträchtigere Erlösquellen jenseits der Automobilproduktion zu erschließen. Diese Diversifizierung bleibt allerdings bislang komplementär zum Kerngeschäft und ersetzt nicht die Notwendigkeit einer nachhaltig profitablen Fahrzeugproduktion.

Chancen für langfristig orientierte, konservative Anleger

Für konservative Anleger liegen die strukturellen Chancen in der erheblichen immateriellen Markenstärke von Aston Martin, der weltweiten Bekanntheit und der Positionierung im resilienteren Luxussegment der Automobilindustrie. Die anhaltende globale Zunahme sehr vermögender Privatpersonen unterstützt die Nachfrage nach exklusiven Sportwagen, limitierten Serien und Sammlerfahrzeugen. Gelingt es dem Unternehmen, seine Produktpalette zu modernisieren, Elektrifizierungsstrategien konsistent umzusetzen und die operative Marge durch Effizienzprogramme und höherwertige Mixeffekte zu steigern, kann sich der Markenwert stärker in stabilen Cashflows niederschlagen. Zusätzliche Potenziale entstehen aus der Ausweitung des SUV-Segments, der Steigerung von Individualisierungsumsätzen pro Fahrzeug und der Professionalisierung des Lizenz- und Lifestylegeschäfts. Strategische Partnerschaften, etwa im Bereich Antriebe und Software, können die technologischen Risiken reduzieren, während Motorsportpräsenz die Wahrnehmung als High-Performance-Marke weiter stärkt.

Risiken und zentrale Unsicherheiten des Investments

Dem gegenüber stehen erhebliche Risiken, die für einen konservativen Anleger sorgfältig zu gewichten sind. Die Automobilproduktion ist kapitalintensiv, fixkostenlastig und stark konjunkturabhängig, sodass Nachfrageschwankungen im Luxussegment schnell auf Profitabilität und Liquidität durchschlagen können. Aston Martin verfügt im Vergleich zu großen Premiumkonzernen über begrenzte Skaleneffekte und geringere finanzielle Puffer, was die Verwundbarkeit gegenüber Fehlproduktionen, Lieferkettenstörungen oder regulatorischen Schocks erhöht. Die hohen nötigen Investitionen in Elektrifizierung, Batterietechnologie und Emissionsreduktion konkurrieren mit den finanziellen Ressourcen zur Markenpflege und Modelloffensiven. Verpasste technologische Entwicklungen könnten den Markenwert langfristig aushöhlen, insbesondere, wenn die Zielgruppe zunehmend emissionsarme oder vollelektrische High-Performance-Fahrzeuge erwartet. Hinzu kommt die Abhängigkeit von wenigen Modellreihen und einem begrenzten Händlernetz, das in einzelnen Regionen politischer, regulatorischer oder währungsbedingter Unsicherheit ausgesetzt ist. Schließlich führen die Historie wiederkehrender Restrukturierungen, Wechsel in der Eigentümerstruktur und hohe Erwartungen des Kapitalmarkts zu einem erhöhten Volatilitätsprofil der Aktie. Aus Sicht eines konservativen Investors ist Aston Martin daher eher als spekulative Beimischung mit ausgeprägtem Marken- und Turnaround-Charakter einzuordnen, nicht als defensiver Kernbaustein eines risikoarmen Portfolios.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 672,71 Mio. €
Aktienanzahl 936,27 Mio.
Streubesitz 22,10%
Währung EUR
Land Großbritannien
Sektor zyklischer Konsum
Branche Kraftfahrzeuge
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+77,90% Weitere
+22,10% Streubesitz

Community-Beiträge zu Aston Martin Lagonda Global Holdings plc

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skywatcher
AML
in meinem vorherigen post schrieb ich "mal sehen, was dasJahr bringt". jetzt wissen wir es. Noch mehr Unruhe. Meinen geplanten Einstieg habe ich erst mal verschoben, wenn auch der Kurs in die ursprünglich geplante range fallen sollte. Das Zoll Thema ist mir zu heikel. Von Porsche haben wir ja schon gehört wie es in China läuft und der Absatz in US dürfte bei den angekündigten Zöllen auch leiden. Hinzu kommt, dass das Luxussegment unter den globalen Unsicherheiten leidet und es nicht so schnell besser wird. Bleibe bei dem, was ich im letzten Jahr gemacht habe.
Avatar des Verfassers
StevenH
Die Lösung...
...oder doch ein Kind der Verzweiflung? Siehe hier: https://media.astonmartin.com/high-performance-meets-parenthood-as-aston-martin-and-egg-join-forces-to-unveil-the-ultimate-luxury-stroller ;-)
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Herberter
und....
Außerdem haben sie nun 160 Millionen der 170 Millionen Euro umfassenden revolvierenden Kreditfazilität genutzt
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maccob
Jahrhundertversagen und aktuelle Einschätzung
Bislang hat AML deutlich vom Trump'schen Jahrhundertversagen profitiert. Wenn heute Donnerstag eine Handelsvereinbarung zwischen USA/UK kommt, dann hemmt das hoffentlich nicht den dringend weiter benötigten Lagerabbau in den USA. Herr Xi habe ihn angerufen, hat er letzte Woche gesagt. Ja, das war mal vor 5 Jahren, aber nicht jetzt! Die Erwartung von Hr. Trump dass Hr. Xi ihn anrufen würde, ist an Naivität nicht zu überbieten. Als Politiker musst du doch Brücken bauen und nicht zwei einreissen und dich dann rühmen eine dritte gebaut zu haben, angefangen Kanada. Vertrauen ist auch ein Kapital. Aber vielleicht nicht für infantile Sandkastenbubis. "The higher the tariffs, the faster they come." ?? Ja, der Ukraine Krieg war ja auch innerhalb von 24 Stunden vorbei... ? Ein paar mehr Autos in China hätte AML gut gebrauchen können, aber neben der hausgemachten Krise sind jetzt westliche Importe dort doppelt weniger opportun. Eine bessere innenpolitische Kampagne als die von Hr. Trump geschenkte hätte sich Hr. Xi nie im Leben selbst ausdenken können, um das Volk geistig zu versammeln. Dafür läuft Japan gerade sehr gut. UK, der Heimatmarkt ist schon seit Jahren eine Katastophe und AML leidet darunter stark. Insgesamt, objektiv gesehen, läuft es einfach nicht, auch nicht mit den neuen Modellen, das steht für mich derzeit fest. Ich habe gewartet auf Q1, aber wieder keine klaren Signale und der DB12 ist schon seit 1.5 Jahren im Markt und vor allem der Vantage auch, sowie der DBX seit 9 Monaten, ungefähr. Meine Erwartung ist, dieses Jahr werden sie die Verluste halbieren und nächstes Jahr 'ne schwarze Null, vielleicht aber auch nur. Kann schon sein dass sich der Kurs wieder aufbäumt, aber mir fällt's nicht schwer auf diese Aktie zur Zeit zu verzichten.
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skywatcher
Kaktus112
aus meiner Sicht haben sie nicht viele Möglichkeiten. Entweder in diesem Jahr Insolvent oder eine massive KE, aber mit wem? Wenn man an eine grosse KE denkt, muß berücksichtigen, dass der free float dann nur noch sehr gering sein wird und es besser ist, die Bude von der Börse zu nehmen. Der Verkauf der F1 Anteile, der noch nicht in trockenen Tüchern ist und die Stroll'sche Kapitalspritze reichen nur aus, um die loans für 1 Jahr zu bedienen. 900 units in Q1! Wieviele stehen davon noch bei den Händlern. In US sind es 403 units neu aktuell aus 2025 ( da werden auch 2025er Modelle dabei sein). Laut Q1 sind 319 units nach America verkauft worden. Da hat sich fast nichts bewegt. Wenn die Hälfte den Weg zu den Kunden weltweit geschafft hätte, würde es mich schon überraschen. AML fährt meines Wissens nach kein Agentur Modell mit den Händlern, also keine Kommissionsware. Das ganze Konzept ist nicht aufgegangen. Toller Markenname mit veritabler Historie sollte aus gentlemens cars zum racer werden. Dazu dachte man sich das F1 Engagement aus, wo man aber unter ferner liefen rangiert. Den hyper ultra Luxus hat sowieso keiner geglaubt. Der gehypte DBX ist ein Rohrkrepierer. Nur power reicht in diesem Segment nicht. Dann noch das üble Umfeld, erst Corona, dann Ukraine und man glaubt ja nicht, dass es noch schlimmer werden kann, aber dann kam auch noch Trump. Wer in diesen Zeiten viel Geld für Spielzeug ausgeben will, macht das nicht für Dinge mit heftigen Wertverlusten. Da bleibt man lieber bei Ferrari, wenn es denn so eine Karre sein soll. Laut den rumors sollen die Saudis einen eigenen Rennstall wollen und in Verbindung mit AML, wo sie ja schon engagiert sind, könnte das ein Ansatz sein. Für mich ist es börsentechnisch zu Ende. Werde mich nicht mehr engagieren.
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skywatcher
delisting
Analysten: Aston Martin mit Börsenrückzug wohl besser dran Aston Martin Aston Martin ,84 Eine Übernahme von Aston Martin wäre möglicherweise die bessere Option für den britischen Sportwagenhersteller, meinen die Analysten von AJ Bell. Hintergrund ist, dass sich der Großaktionär Yew Tree Consortium um die Genehmigung bemüht, bei einer Erhöhung seiner Beteiligung um acht Prozent auf 33 Prozent kein Übernahmeangebot abgeben zu müssen. "In der Vergangenheit wurden Ausnahmen gewährt, doch es scheint, als wäre eine Übernahme ein besseres Ergebnis, da der Autohersteller dann die Möglichkeit hätte, eine Turnaround-Strategie außerhalb des öffentlichen Rampenlichts zu verfolgen", so AJ Bell. Die britischen Übernahmeregeln sehen vor, dass ein Angebot abgegeben werden muss, wenn ein Investor 30 Prozent oder mehr der Stimmrechte an einem Unternehmen besitzt. na also, wird langsam klar
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maccob
Man kriegt nicht immer das, was man will...
Seinen engsten Freunden und direkten Nachbarn wie Kanada setzt Hr. Trump das Messer an die Kehle und wird m.E. dann doch bald wieder zum Bruderkuss ansetzen "Mark (Carney), ich hab's doch gar nicht so gemeint." Dafür zieht er bei seinen wahren Feinden wie Hr. Putin den Schwanz ein, weil er ihm 'ne Nummer zu gross ist oder besser gesagt, zu riskant. Genauso Hr. Xi, sein Freund, der sein Spiel nicht spielt. Das ist nicht nur menschliches, sondern auch politisches Versagen. Lachhaft. Anderes Beispiel Hr. Kim Yong Un. Der hat sich mit zitternden Knien mit ihm treffen dürfen und wo stehen wir jetzt dadurch mit Nord-Korea? Antwort: noch schlechter als vorher. Er hat Hr. Kim nur stärker gemacht und in seinem schrägen Kurs bestätigt. Zum Glück weiss sicher auch Fr. von der Leyen mit ihren 7 Kindern wie man mit einem solch infantilen Glaskörper umgeht. Der beste deal-maker, den es gibt? Wenn man ihm die Einschüchterungen der Schwächeren entzieht, was bleibt dann übrig? Nichts? Hr. Trump wird sich verkaufen mit ein paar neuen Autofabriken in den USA, die in Wahrheit sowieso schon seit 2-5 Jahren dort geplant waren. Ansonsten, wenn er es bei 25% Autozöllen belässt, bedeutet das den noch beschleunigteren Niedergang von GM, Ford und Chrysler, die sich bei einem solchen Schutzwall nur noch schlechter entwickeln werden als ohne und höhere Inflation noch oben drauf. Die anderen Hersteller werden ihre Währungen abwerten und die Zölle einfach schlucken und ihre Autos beschleunigt weiterverbessern. Keine Chance, Hr. Trump! Zwischenzeitlich sagt Aston Martin danke, dass du uns mehr Leute in die showrooms geschickt hast, die jetzt noch vor den vermeintlichen Zöllen einen Wagen aus dem Lager kaufen, denn davon hatten wir gerade schon MEHR ALS GENUG in den USA und zwar für die nächsten 3-5 Monate. Ich schaue mir das jetzt 'mal an die nächsten Wochen. Bis später.
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skywatcher
AML Einstieg etc.
ich stieg ein, als die rumors mit Stroll begannen und der Kurs an seinem Tiefpunkt war. Ich wurde später ausgestoppt, als der peak erreicht war und der Kurs anfing zu bröckeln. Dann wieder nach der KE bei im Mix 87 pence rein und bei im Mix 3,67 GBP raus. Danach nur noch swings. Der Kurs ist innerhalb von 5 Jahren wieder auf fast dem gleichen niedrigen Niveau angekommen. Bei Stroll's Einstieg gab es Euphorie und Vorschußlorbeeren. Bei der großen KE die Hoffnung, dass jetzt alles in trockenen Tüchern ist. Und was jetzt? Die Hoffnung das Hallmark es richtet und der Valhalla funktioniert? Für Euphorie ist hier schon lange kein Platz mehr. Hallmark und Valhalle sind aus meiner Sicht eine 50:50 Wette. Best und worst case: Ferrari hat bei einem KGV von etwa 50 eine 100fache Marktkapitalisierung.Bei nur 250 Mio. GBP cash positiv müßte der AML Kurs bei 10 GBP+ stehen. Nach unten droht kurzfristig der 70er pence Bereich und wenn es noch schlimmer wird, in die 30er. Ich bin heute mit ca. 1/3 bei ungefähr 85 pence rein und habe bis 75 pence orders nach unten gestaffelt. Bröckelt es heute und morgen nicht signifikant weiter, werde ich nachkaufen. Ich sehe ein Risiko nach unten von ca. 25% als möglich, bis zu 50% eher unwahrscheinlich. Eine Marktkapitalisierung bei 500 Mil. GBP sollte die Unterkante sein, also ca. 62 pence. Top die Wette gilt.
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OK_AML
Eröffnung London
Guten Morgen In der Tat sieht der Start in London gut aus. Lieber regelmäßig 1 - 2 % Kursteigerung als kurzfristige 2stellige Kursgewinne die wieder schnell wieder abverkauft werden. Uns einen entspannten " grünen " Tag heute.
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Corinne2909
Schöne Eröffnung in London
Guten Morgen
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dyesbis
die Spannung steigt ...
... was bringt London heute?
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ivanhoe72
Corinne2909
morgen darfst du wieder posten in sachen london! hoffentlich wieder deutlich grün!
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Häufig gestellte Fragen zur Aston Martin Lagonda Aktie und zum Aston Martin Lagonda Kurs

Der aktuelle Kurs der Aston Martin Lagonda Aktie liegt bei 0,724 €.

Für 1.000€ kann man sich 1.381,22 Aston Martin Lagonda Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Aston Martin Lagonda Aktie lautet AMGDF.

Die 1 Monats-Performance der Aston Martin Lagonda Aktie beträgt aktuell -0,34%.

Die 1 Jahres-Performance der Aston Martin Lagonda Aktie beträgt aktuell -44,94%.

Der Aktienkurs der Aston Martin Lagonda Aktie liegt aktuell bei 0,724 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -0,34% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Aston Martin Lagonda eine Wertentwicklung von -0,21% aus und über 6 Monate sind es -15,67%.

Das 52-Wochen-Hoch der Aston Martin Lagonda Aktie liegt bei 1,48 €.

Das 52-Wochen-Tief der Aston Martin Lagonda Aktie liegt bei 0,65 €.

Das Allzeithoch von Aston Martin Lagonda liegt bei 221,76 €.

Das Allzeittief von Aston Martin Lagonda liegt bei 0,65 €.

Die Volatilität der Aston Martin Lagonda Aktie liegt derzeit bei 77,11%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Aston Martin Lagonda in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 672,71 Mio. €

Insgesamt sind 937,2 Mio Aston Martin Lagonda Aktien im Umlauf.

Am 14.12.2020 gab es einen Split im Verhältnis 20:1.

Am 14.12.2020 gab es einen Split im Verhältnis 20:1.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Aston Martin Lagonda bei 70%. Erfahre hier mehr

Aston Martin Lagonda hat seinen Hauptsitz in Großbritannien.

Aston Martin Lagonda gehört zum Sektor Kraftfahrzeuge.

Das KGV der Aston Martin Lagonda Aktie beträgt -3,22.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Aston Martin Lagonda betrug 1.583.900.000 GBX.

Nein, Aston Martin Lagonda zahlt keine Dividenden.