Die Beurteilung der aktuellen Lage verschlechterte sich deutlich. Die Erwartungen der Verbraucher gaben moderater nach.
"Die Verschlechterung ist größtenteils auf die zunehmenden Inflationssorgen zurückzuführen.", kommentierte Joanne Hsu, Leiterin der Umfrage. "Insgesamt bereiten sich die Verbraucher aber nicht mehr auf das Worst-Case-Szenario für die Wirtschaft vor, das im April befürchtet wurde, als die Zölle angekündigt und dann ausgesetzt wurden." Allerdings rechneten die Verbraucher weiterhin damit, dass Inflation als auch Arbeitslosigkeit in Zukunft zunehmen werden.
Die Inflationserwartungen der Verbraucher stiegen unerwartet auf kurze Sicht. Auf Sicht von einem Jahr legten sie von 4,5 Prozent im Vormonat auf 4,9 Prozent zu. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 4,4 Prozent gerechnet.
Die längerfristigen Inflationserwartungen stiegen von 3,4 Prozent auf 3,9 Prozent. Die US-Notenbank Fed strebt auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von zwei Prozent an.
Der Indikator der Universität Michigan misst das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Er basiert auf einer telefonischen Umfrage unter etwa 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen./jsl/he
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.