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ROUNDUP: US-Nobelpreisträger kritisieren Trumps Wissenschafts-Kürzungen

BERKELEY (dpa-AFX) - Der frisch gekürte Physik-Nobelpreisträger John Clarke hat die von der US-Regierung unter Präsident Donald Trump vorangetriebenen Kürzungen bei Forschungsetats scharf kritisiert. "Das ist ein wirklich ernsthaftes Problem", sagte der 83-jährige US-Amerikaner bei einer Pressekonferenz. "Es wird einen Großteil der wissenschaftlichen Forschung in den Vereinigten Staaten lahmlegen."

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"Wenn das anhält, wird es katastrophal sein. Wenn wir davon ausgehen, dass die derzeitige Regierung endlich irgendwann zu Ende geht, dann wird es danach möglicherweise noch ein Jahrzehnt dauern, bis wir wieder dahin zurückkommen, wo wir etwa vor einem halben Jahr waren."

Preisträger: Wissenschaft ist "Juwel in der Krone unseres Landes"

Sein frisch mit dem Nobelpreis für Chemie gekürter Kollege Omar Yaghi schloss sich der Kritik später an. "Wir müssen sicherstellen, dass wir die Wissenschaft finanzieren auf einem Niveau, das es uns erlaubt, Erfolg zu haben und mit anderen konkurrieren zu können", sagte Yaghi bei einer Pressekonferenz. "Unsere Wissenschaft ist das Juwel in der Krone unseres Landes, also können wir nicht zulassen, dass uns das entgleitet."

Clarke hatte von der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften in Stockholm den diesjährigen Physik-Nobelpreis für bahnbrechende Forschung zur Quantenmechanik zugesprochen bekommen - gemeinsam mit seinen Kollegen Michel Devoret und John Martinis. Der Materialwissenschaftler Yaghi hatte den Nobelpreis für Chemie für die Entwicklung metallorganischer Gerüstverbindungen erhalten - gemeinsam mit Susumu Kitagawa (Japan) und Richard Robson (Australien).

Die US-Regierung hatte in den vergangenen Monaten unter anderem Etatkürzungen und Stellenstreichungen bei vielen Universitäten und Forschungseinrichtungen durchgesetzt./cah/DP/men

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