Seit Kriegsbeginn hat Russland die Mediengesetze deutlich verschärft. Mit Verboten und schweren Strafen wurden oppositionelle Medien außer Landes gedrängt. Ura.Ru gilt als kremlfreundlich und unterstützt den von Russlands Präsident Wladimir Putin begonnenen Krieg gegen die Ukraine uneingeschränkt. Allerdings hatte sich das Portal in der Vergangenheit in Einzelfragen auch kritisch geäußert.
Ura.Ru selbst klagte über unangemessene Gewaltanwendung der Beamten bei der Razzia. Sie seien mit Vorschlaghämmern und teilweise vermummt in die Redaktion eingebrochen. Die Arbeit des Büros sei lahmgelegt, der Chefredakteurin Diana Koslowa seien gewaltsam die Arme verdreht worden. Ihr Anwalt hat sie zur medizinischen Untersuchung bringen lassen. Die Polizei bestreitet die Vorwürfe./bal/DP/stw
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