"Das unselige Projekt dauert nicht zuletzt wegen umfassender Bürgerbeteiligung so lange, dass, als die Bagger anrückten, sich schon die nächste Generation mit einem Riesenloch konfrontiert sah. Nun, da das Jahr 2025 zur Neige geht, will die neue Bahn-Chefin lieber kein neues Enddatum nennen. (.) Immerhin: Noch haben die mutmaßlichen Kosten die Zwölf-Milliarden-Marke nicht überschritten. Dabei ist Stuttgart 21 nicht nur ein Bahn-Problem, so wie der langjährige Problem-(BER-)Flughafen Berlin Brandenburg zwar gut in den märkischen Sand passt, aber auch für mehr steht. Man hat sich daran gewöhnt, aber das macht die Sache nicht besser: Große Infrastrukturprojekte sind Weltwunder geworden - in Sachen Planung, Dauer, Verfahren. Das größte Wunder wäre eine fristgerechte und einwandfreie Fertigstellung."/DP/jha
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