"Verantwortung für das politische Trauerspiel, das sich in Frankreich in immer neuen Akten vollzieht, tragen viele: vorneweg der Präsident, der im vergangenen Jahr die Mehrheitsbildung in der Nationalversammlung massiv erschwerte. Es folgen Parteien, die kaum zu Kompromissen bereit sind. Schließlich fehlen dem Land Premierminister, die ihrer Aufgabe gewachsen sind. Lecornu, der fünfte seit Macrons Wiederwahl, hielt sich auch nur ein paar Wochen, und er hat sein Scheitern mit einer unklugen Personalie selbst befördert. Man wird den Eindruck nicht los, dass zu viele Leute in Paris auf Neuwahlen schielen, statt sich der ernsten Probleme des Landes anzunehmen. Diese sind bekannt und werden durch Vertagung nicht einfacher zu lösen. (.)"/yyzz/DP/nas
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