dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 186

POLITIK/Aktivisten: 2025 mehr als 1.000 Hinrichtungen im Iran

TEHERAN/TRONDHEIM (dpa-AFX) - Im Iran sind in diesem Jahr Aktivisten zufolge bereits mehr als 1.000 Todesurteile vollstreckt worden. Allein in den knapp mehr als drei Monaten nach Beginn des israelischen Kriegs gegen den Iran seien 404 Menschen hingerichtet worden, berichtete die Menschenrechtsorganisation Hengaw mit Sitz in Norwegen.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Die Flagge des Iran. (Symbolbild)
Quelle: - ©unsplash.com:

Ende August hatten die Vereinten Nationen bereits 841 Exekutionen seit Jahresbeginn und damit einen starken Anstieg der Vollstreckungen im Vergleich zu den vergangenen Jahren beobachtet. 2024 waren es UN-Angaben zufolge insgesamt mindestens 975 Hinrichtungen im Iran. Damit könnte die Zahl der in diesem Jahr vollstreckten Todesstrafen auf den höchsten Stand seit Jahrzehnten steigen.

Während des Kriegs gegen Israel im Juni und nach Inkrafttreten einer Waffenruhe waren Irans Sicherheitsbehörden vehement gegen angebliche Kollaborateure mit dem Erzfeind vorgegangen. Iranische Medien berichteten von einer Reihe von Hinrichtungen wegen angeblicher Spionage für Israel.

Menschenrechtler kritisieren seit Jahren die rigorose Anwendung der Todesstrafe im Iran. Der Justiz werfen sie vor, Hinrichtungen auch zur Einschüchterung kritischer Stimmen zu nutzen./arb/DP/jha


Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend