BERLIN (dpa-AFX) - Die Linke verbucht die Debatte über die Erbschaftssteuer als eigenen Erfolg. "Ohne den Druck von links wäre die Union noch lange nicht so weit", sagte Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek in Berlin. Es sei ein Gerechtigkeitsproblem, das kleine Erbschaften vergleichsweise höher besteuert werden als große. "Da muss man sich bewegen", sagte Reichinnek. "Ich bin sehr gespannt, ob diesen Worten dann auch Taten folgen und wie genau die dann aussehen werden."
Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Jens Spahn hatte die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland als Problem bezeichnet und damit eine Debatte zur Erbschaftssteuer losgetreten. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann bremste allerdings im ZDF und sagte, wenn man an die Erbschaftsteuer rangehe, treffe es Familienunternehmen. Gerade jetzt, wo vielen Betrieben die Luft zum Atmen fehle, dürfe man nicht mit neuen Steuererhöhungen verunsichern. Linnemann zeigte sich trotzdem offen für Reformen./jcf/DP/stw
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