- Katar verurteilt Israels Angriff auf Hamas-Führung.
- Der Sondergipfel vereint Vertreter fast 60 Staaten.
- Beobachter erwarten keine konkreten Maßnahmen.
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Israel gehe systematisch gegen diejenigen vor, die an Verhandlungen beteiligt seien. Der Staat ermorde die Anführer, mit denen er verhandle, und attackiere das vermittelnde Land, sagte der Emir. Katar hat mit den USA und Ägypten im Krieg zwischen Israel und der Hamas vermittelt. Die Gespräche um eine Waffenruhe kommen aber seit Monaten nicht voran.
Arabische Liga: Israels Verhalten zerstört jede Grundlage für Frieden
In Doha soll nun über eine gemeinsame Linie gegenüber Israel beraten werden. Der Gipfel diene nicht nur der Solidarität mit Katar, sagte der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit zum Auftakt. "Schluss mit dem Schweigen über das Verhalten dieses Schurkenstaates", sagte er.
An die israelische Bevölkerung gewandt sagte er: "Was Ihre Regierung in Ihrem Namen tut, wird nicht vergessen werden." Es zerstöre jede Grundlage für ein friedliches Zusammenleben in der Zukunft.
Keine konkreten Maßnahmen erwartet
Die Staats- und Regierungschefs arabischer und islamischer Staaten haben sich schon früher bei Gipfeltreffen zur Lage im Gazastreifen beraten. Dabei stand am Ende meist die Verurteilung des israelischen Vorgehens.
Auch diesmal erwarten Beobachter angesichts der Vielzahl an Teilnehmern keine konkreten Maßnahmen. In einem von arabischen Medien zitierten Entwurf einer Abschlusserklärung wird Israel unter anderem vorgeworfen, im Gazastreifen Völkermord zu begehen und dort ethnische Säuberung und Aushungerung der Bevölkerung voranzutreiben.
Israel hatte vergangene Woche versucht, in Doha die Führungsspitze der Terrororganisation Hamas anzugreifen. Nach Hamas-Angaben schlug die Attacke fehl, es sei kein Mitglied der Verhandlungsdelegation getötet worden. Sechs Menschen seien aber ums Leben gekommen./arj/DP/stw
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