- DJV kritisiert CDU-Politiker wegen NDR-Personalfragen.
- Julia Ruhs moderiert weiterhin das Format "Klar".
- NDR teilt mit, dass Ruhs nicht mehr für sie moderiert.
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Der NDR hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass Ruhs das Format "Klar" nicht mehr beim NDR moderieren wird, sondern nur noch beim Bayerischen Rundfunk. In der Sendung wurden kontroverse Themen aufgegriffen. Dabei sorgte bereits die Auftaktsendung zum Thema Migration für Aufmerksamkeit - Ruhs hatte dort unter anderem über Gewalt im Zusammenhang mit Einwanderung berichtet.
CDU-Politiker kritisierten die Entscheidung des NDR
Rückendeckung bekam Ruhs aus Teilen der Politik. Unionsfraktionschef Jens Spahn etwa kritisierte die Entscheidung des NDR als "sehr problematisch". CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann äußerte sich und sprach im Interview bei "Welt TV" von einem "neuen Tiefpunkt in Sachen Debattenkultur in Deutschland". Konsequenzen müssten folgen, sagte er: "Ich finde, man muss jetzt beispielsweise klar sagen, wir frieren die Gebühren auf dem jetzigen Niveau bis auf Weiteres ein, damit endlich Druck entsteht, damit Reformen passieren."
Der DJV-Bundesvorsitzende Beuster kritisierte diese Äußerungen scharf. "Die Drohung, den Rundfunkbeitrag einzufrieren, ist pure Erpressung und wäre verfassungswidrig", sagte er. "Der CDU-Generalsekretär sollte wissen, dass dies die Rundfunkfreiheit verletzt."/svv/DP/men
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