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Grünen fordern Pakt gegen steigende Lebenshaltungskosten

BERLIN (dpa-AFX) - Die Grünen-Bundestagsfraktion fordert als eine Maßnahme gegen steigende Lebenshaltungskosten die Einrichtung einer Preistransparenz-Stelle für Grundnahrungsmittel. Sie soll darlegen, inwieweit Preise beispielsweise für Kartoffeln, Reis, Getreide, Fleisch und Milch real steigen, so dass sichtbar wird, wenn Hersteller den Anstieg für weitergehende Preiserhöhungen nutzen. Dazu soll es auch eine "FairFood"-App geben. Die Idee ist Teil eines von der Bundestagsfraktion beschlossenen Forderungspakets, das die Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge vorstellte.

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"Das Leben wird selbst für Menschen mit normalen Einkommen immer weniger bezahlbar. Bei Brot, Kaffee oder Butter spürt jeder die Preisexplosion an der Supermarktkasse", kritisierte Dröge.

Die Fraktion fordert daher einen "Pakt für ein bezahlbares Leben". Bundeskanzler Friedrich Merz und seine Koalition müssten handeln, damit Lebensmittel, Wohnen, Energie und Mobilität wieder günstiger würden, sagte Dröge.

Bei Lebensmitteln schlug die Fraktion außerdem vor, eine Allianz (Allianz Aktie) aus Handel, gegebenenfalls Herstellern und der Politik zu bilden, um für einen Grundwarenkorb dauerhaft günstige Preisen zu sichern. Krisen-Aufschläge großer Handelsketten sollten begrenzt und Lebensmittel fair besteuert werden. Mittagessen in Schulen und Kitas sollte nach ihrer Vorstellung für alle Kinder gratis angeboten werden./cn/DP/stw


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