"Sie werden die Stadt Gaza einkreisen und einnehmen, mit dem Ziel, den Kern der Terrorinfrastruktur der Hamas sowie die wichtigsten verbliebenen Symbole ihrer Herrschaft zu zerstören", hieß es in dem Bericht.
Die Nachrichtenseite zitierte einen namentlich nicht genannten Militär, der mit den Vorbereitungen für den großangelegten Bodeneinsatz vertraut sei: "Dies ist ein sehr umfassender Plan, der Hamas einen sehr hohen Preis abverlangen wird, der aber auch große Risiken für die israelischen Truppen birgt."
Militärchef bereitete Plan nur widerwillig vor
Militärchef Zamir hat nach Medienberichten selbst vor großen Risiken des Plans für Soldaten und verbliebene Geiseln gewarnt, am Ende aber Planungen zur Erfüllung der Vorgaben der politischen Führung des Landes eingeleitet. Es wird befürchtet, dass die Offensive die ohnehin katastrophale Lage der Zivilbevölkerung im Gazastreifen noch vergrößern wird.
Der israelische Rundfunk berichtete, die von Israel geplante Räumung der Stadt Gaza, in der sich laut Schätzungen eine Million Menschen aufhalten, solle frühestens in zwei Wochen beginnen. "Walla" berichtete dagegen, schon in den kommenden Tagen sollten israelische Truppen in weitere Bereiche im Gazastreifen vordringen, um den Druck auf die Hamas zu erhöhen.
Im Hintergrund laufen derweil weiter Bemühungen der internationalen Vermittler - USA, Ägypten und Katar - um eine neue Waffenruhe im fast zweijährigen Gaza-Krieg noch vor Beginn der neuen Offensive im Gegenzug für die Freilassung von Hamas-Geiseln./le/DP/mis
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