Die Gefahr eines konjunkturellen Einbruchs sei größer geworden, vor allem die Aktienmärkte seien "weiterhin anfällig für plötzliche und drastische Korrekturen", hält die Notenbank fest. US-Präsident Donald Trump sorgt mit seiner erratischen Zollpolitik für erhebliche Verwerfungen.
Auch Milliardenausgaben für Verteidigung nicht ohne Risiko
Handelsbeschränkungen und höhere Zollschranken dürften vor allem für exportorientierte Unternehmen in Europa zum Bremsklotz werden. Sollte es in der Folge zu Entlassungen kommen, könnte nach Einschätzung der EZB das Risiko für Banken und Nichtbanken im Euroraum steigen, dass Kreditnehmer ihre Schulden nicht zurückzahlen können.
Auch die gewaltigen Milliardensummen, die Europa in seine Verteidigung stecken will, sind nach Ansicht der Notenbank nicht ohne Risiko. Zwar hätten solche Investitionen das Potenzial, für mehr Wirtschaftswachstum zu sorgen. Zugleich jedoch könnten höhere Verteidigungsausgaben gepaart mit anderen strukturellen Herausforderungen wie Klimawandel, Digitalisierung und alternder Bevölkerung "die bereits angespannte Haushaltslage einiger Regierungen des Euroraums weiter verschärfen", warnt die EZB./ben/DP/jha
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.