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Droniq-Chef: Drohnen sind mehr als nur ein Risiko

FRANKFURT (dpa-AFX) - Drohnen haben wegen Flughafensperrungen und ihres Einsatzes als Kriegsgerät derzeit nicht den besten Ruf. Doch die unbemannten Fluggeräte seien "nicht automatisch böse und gefährlich", sagt Jan-Eric Putze, Chef des Frankfurter Drohnendienstleisters Droniq. Drohnen werden nach seiner Einschätzung in vielen Lebensbereichen künftig eine immer größere Rolle spielen.

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Fortschrittliche Kampfluftfahrzeug-Drohne, die über Wolken fliegt
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So könnten sie dabei helfen, Fabriken, Industrieanlagen und Militärgelände zu überwachen und auch Waren auszuliefern, falls geeignete Landemöglichkeiten vorhanden seien, zählt der Droniq-Chef auf. Die unbemannten Fluggeräte könnten, wie beispielsweise in Frankfurt, Stromleitungen von Straßenbahnen überprüfen, aber auch Hochspannungsleitungen und Pipelines kontrollieren.

Immer mehr Behinderungen des Flugverkehrs

Das Frankfurter Unternehmen ist ein Joint Venture der Deutschen Flugsicherung (DFS) und der Deutschen Telekom, das sich auf Dienstleistungen rund um das Thema Drohnen spezialisiert hat.

Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung kommt es im deutschen Luftraum zunehmend zu gefährlichen Begegnungen zwischen Drohnen und bemannten Flugzeugen. Im laufenden Jahr wurden laut DFS bis einschließlich November bereits 208 gefährliche Behinderungen des Flugverkehrs durch die unbemannten Flugkörper registriert. Das sind deutlich mehr als die 149 Zwischenfälle im gleichen Zeitraum des Vorjahres./mba/DP/he

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