- Powell öffnet Tür für eine Leitzinssenkung.
- Deutsche Wirtschaft sank im Frühjahr um 0,3 Prozent.
- EU überweist 4,05 Milliarden Euro an die Ukraine.
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JACKSON HOLE - Der Vorsitzende der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, hat die Tür für eine Leitzinssenkung geöffnet. "Die Stabilität der Arbeitslosenquote und anderer Arbeitsmarktindikatoren ermöglicht es uns, vorsichtig vorzugehen, während wir eine Änderung unserer Geldpolitik in Erwägung ziehen", sagte Powell am Freitag auf der Notenbank-Konferenz in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming. Die Veränderung von Risiken könne eine Anpassung der Geldpolitik erfordern. Derzeit wirke diese restriktiv - also dämpfend auf die Konjunktur.
ROUNDUP 3: Deutsche Wirtschaft rutscht im Frühjahr tiefer ab
WIESBADEN - Die Hoffnung auf eine Erholung der deutschen Wirtschaft ist auf das zweite Halbjahr verschoben: Das Minus im Frühjahr fiel mit 0,3 Prozent noch deutlicher aus. Zunächst hatte das Statistische Bundesamt einen Rückgang der Wirtschaftsleistung zum ersten Quartal um 0,1 Prozent errechnet.
EU überweist weitere Milliardenhilfe an die Ukraine
BRÜSSEL - Die EU hat der Ukraine kurz vor deren 34. Unabhängigkeitstag weitere Finanzhilfen in Höhe von 4,05 Milliarden Euro ausgezahlt. "Unsere Solidarität mit der Ukraine ist unerschütterlich", schrieb EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei X. Die Auszahlung von mehr als vier Milliarden Euro zeige das entschlossene Engagement der EU für die Erholung und die Zukunft des Landes.
ROUNDUP 2: Ukraine beschießt russische Pipeline - wo kommt noch Öl (Rohöl) an?
BERLIN/KIEW/BUDAPEST - Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Ölpipeline Druschba klagen Ungarn und die Slowakei über Lieferausfälle - die brandenburgische Raffinerie PCK in Schwedt hat aber noch Erdölvorräte für mehrere Tage. Die Kraftstoffversorgung in Deutschland ist nach Einschätzung der Bundesregierung nicht in Gefahr. "Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet", sagte eine Sprecherin des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Berlin.
ROUNDUP 3/Debatte über Kassenbeiträge: Mehr Zuzahlung und Arztgebühr?
BERLIN - Nach Überlegungen für eine Praxisgebühr zielt ein neuer Vorschlag zur Aufbesserung der Krankenkassen-Finanzen auf höhere Arzneimittel-Zuzahlungen ab. Der Bielefelder Gesundheitsökonom Wolfgang Greiner schlug in den Zeitungen der Funke Mediengruppe vor, die aus seiner Sicht sehr geringen Selbstbeteiligungen der Patientinnen und Patienten an die Inflationsentwicklung in den zurückliegenden Jahren anzupassen. Dies käme seinen Angaben zufolge einer Verdoppelung gleich: "Also 10 Euro pro Medikament, maximal 20 Euro."
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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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