UBM Development AG

Aktie
WKN:  852735 ISIN:  AT0000815402 Land:  Großbritannien
17,15 €
+0,1 €
+0,59%
29.04.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
146,86 Mio. €
Streubesitz
40,04%
KGV
-5,20
Nachhaltigkeits-Score
53 %
Index-Zuordnung
-
UBM Development Aktie Chart

UBM Development Unternehmensbeschreibung

UBM Development AG ist ein börsennotierter, europaweit tätiger Immobilienentwickler mit Fokus auf gewerbliche Projektentwicklung in ausgewählten Metropolregionen. Das Unternehmen versteht sich als integrierter Developer mit klarer Ausrichtung auf die Assetklassen Wohnen, Büro und in geringerem Umfang Hotel. Die Gesellschaft deckt den gesamten Entwicklungszyklus von der Grundstücksakquisition über die Projektentwicklung bis zur Verwertung der Objekte ab. Im Zentrum der strategischen Ausrichtung stehen risikoarme Forward-Sale-Strukturen, langjährige Partnerschaften mit institutionellen Investoren sowie eine konservative Finanzierungsphilosophie. Für erfahrene Anleger ist UBM damit ein typischer Vertreter der mitteleuropäischen Projektentwickler, die auf ein fokussiertes Portfolio, regionale Diversifikation und aktives Risikomanagement setzen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von UBM Development basiert auf der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Immobilienprojekten in Kernmärkten Mitteleuropas. Die Wertschöpfungskette umfasst im Wesentlichen folgende Stufen:
  • Identifikation und Ankauf geeigneter Grundstücke oder Bestandsobjekte mit Entwicklungspotenzial
  • Konzeption, Projektplanung, Baurechtschaffung und Strukturierung der Projektfinanzierung
  • Steuerung der Bauausführung über Generalunternehmer und spezialisierte Dienstleister
  • Vermarktung der Projekte über Forward Sales an institutionelle Investoren oder Einzelverkäufe
  • Teilweise Halten ausgewählter Objekte bis zur Stabilisierung zur Optimierung der Exit-Konditionen
UBM tritt dabei in der Regel nicht als klassischer Baukonzern auf, sondern als Developer und Strukturierer, der Planung, Risikoallokation und Vermarktung steuert. Der Schwerpunkt liegt auf kapitalarmen, transaktionsgetriebenen Strukturen, in denen UBM das Entwicklungsrisiko übernimmt und nach Fertigstellung Veräußerungsgewinne realisiert. Die Gesellschaft nutzt Joint Ventures sowie Projektgesellschaften, um Risiken zu bündeln und Bilanzkennzahlen zu steuern.

Mission, Nachhaltigkeit und ESG-Fokus

Die Mission von UBM Development orientiert sich an der Entwicklung nachhaltiger, marktfähiger Immobilienprodukte in urbanen Lagen. Strategische Leitlinie ist eine Positionierung als „Green Developer“, bei der ESG-Kriterien systematisch in die Projektpipeline eingebunden werden. Im Fokus stehen energieeffiziente Gebäude, nachhaltige Baustoffe, zertifizierte Neubauten und Konzepte zur Reduktion des CO₂-Fußabdrucks. UBM strebt hohe Standards bei Nachhaltigkeitszertifizierungen (z.B. DGNB, BREEAM oder LEED, je nach Markt) an und adressiert damit sowohl regulatorische Anforderungen als auch die Nachfrage institutioneller Investoren nach nachhaltigen Anlageprodukten. Die Mission zielt darauf ab, Immobilienentwicklung mit langfristiger Werthaltigkeit, regulatorischer Konformität und sozialer Akzeptanz zu verbinden und damit die eigene Marktposition im Segment nachhaltiger Projektentwicklung zu stärken.

Produkte, Dienstleistungen und Assetklassen

UBM Development konzentriert sich auf die Entwicklung ertragsstarker Immobilienprodukte mit klarem Investmentfokus. Kern-Assetklassen sind:
  • Wohnimmobilien: Entwicklung von Mehrfamilienhäusern, urbanen Wohnquartieren und Mixed-Use-Konzepten, oft in innerstädtischen Lagen mit guter Verkehrsanbindung. Im Vordergrund stehen nachfrageorientierte Grundrisskonzepte und energieeffiziente Bauweise.
  • Büroimmobilien: Entwicklung moderner, flexibler Büroobjekte mit Fokus auf Flächeneffizienz, Nachhaltigkeitszertifizierung und Drittverwendungsfähigkeit. Zielgruppe sind institutionelle Anleger sowie eigengenutzte Unternehmensstandorte.
  • Hotelimmobilien: Entwicklung von Stadthotels und Business-Hotels, häufig in Kooperation mit internationalen Hotelketten und Betreibergesellschaften. Die Projekte zielen auf langfristige Pachtverträge und stabile Cashflows für Endinvestoren ab. Angesichts der Marktbedingungen wurde der Anteil neuer Hotelentwicklungen jedoch reduziert und selektiver ausgerichtet.
Neben der eigentlichen Projektentwicklung erbringt UBM Dienstleistungen in den Bereichen Projektmanagement, Baumanagement, Vermietungskoordination und Transaktionsstrukturierung. Das Unternehmen fungiert als Schnittstelle zwischen Grundstückseigentümern, Baufirmen, Architekten, Betreibern und Finanzinvestoren. Zusätzliche Wertschöpfung entsteht durch die Optimierung von Nutzungskonzepten, die Erschließung neuer Lagen sowie die Repositionierung von Bestandsobjekten.

Geschäftssegmente und regionale Aufstellung

UBM Development ist geografisch breit in Mitteleuropa positioniert. Historischer Kernmarkt ist Österreich, doch das Unternehmen hat seine Aktivitäten früh in angrenzende Märkte ausgedehnt. Die operative Struktur orientiert sich an Ländern und Projektplattformen:
  • Österreich als Heimmarkt mit starker Präsenz in Wien und ausgewählten Regionalstädten
  • Deutschland als wichtiger Markt, insbesondere in Metropolregionen wie München, Frankfurt, Berlin und weiteren prosperierenden Städten
  • Polen und weitere Standorte in Mittel- und Osteuropa, vor allem in dynamischen Großstädten mit wachsender Nachfrage nach modernen Wohn-, Büro- und Hotelkonzepten
Innerhalb der Projektpipeline werden die Segmente Wohnen, Büro und Hotel als zentrale Säulen der Unternehmensstrategie geführt, wobei Wohnen und Büro aktuell eine besonders wichtige Rolle einnehmen. Je nach Marktzyklus verschiebt UBM die Gewichtung einzelner Assetklassen, um Konjunkturrisiken und regulatorische Trends (z.B. Mietrecht, Zinspolitik, Tourismusentwicklung) zu berücksichtigen. Die regionale Diversifikation soll länderspezifische Risiken abfedern und Opportunitäten in unterschiedlichen Immobilienzyklen nutzbar machen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Wurzeln der UBM Development AG liegen in Österreich, wo das Unternehmen ursprünglich als Bauträger- und Immobiliengesellschaft entstand und sich schrittweise zu einem internationalen Projektentwickler wandelte. Über mehrere Jahrzehnte wurden Aktivitäten in Nachbarländern aufgebaut, insbesondere in Deutschland und ausgewählten Märkten in Mittel- und Osteuropa. Die Gesellschaft hat ihre Struktur im Zeitverlauf über Akquisitionen, Joint Ventures und strategische Partnerschaften angepasst und dabei ihr Profil von einer breit aufgestellten Immobiliengesellschaft zu einem fokussierten Developer geschärft. Eine wichtige Zäsur in der Unternehmensgeschichte war die stärkere Ausrichtung auf Hotel- und Büroentwicklungen, bevor im Zuge veränderter Marktbedingungen das Wohnsegment an Bedeutung gewann. Parallel erfolgte eine zunehmende Integration von Nachhaltigkeitszielen und ESG-Kriterien in die Unternehmensstrategie. Die Börsennotierung der UBM-Aktie am österreichischen Kapitalmarkt verschaffte dem Unternehmen Zugang zu Eigenkapital für größere Projekte und erhöhte Transparenz gegenüber Investoren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

UBM Development verfügt über mehrere Merkmale, die im Wettbewerbsumfeld als potenzielle Burggräben interpretiert werden können:
  • Fokus auf Mitteleuropa: Tiefe Marktkenntnis in ausgewählten Kernregionen, insbesondere in Österreich, Deutschland und Polen, mit langjährigem Netzwerk zu Kommunen, Planern, Betreibern und Investoren.
  • Hotelentwicklungskompetenz und zunehmende Wohn- und Büroorientierung: Langjährige Erfahrung in der Entwicklung von Hotelimmobilien mit etablierten Betreiberpartnerschaften, ergänzt um eine verstärkte Ausrichtung auf Wohn- und Büroprojekte. Dieses Know-how ist im Vergleich zum Standard-Wohnbauträger ein Differenzierungsmerkmal.
  • Integrierte Projektentwicklung: Steuerung des gesamten Lebenszyklus von der Baurechtschaffung bis zum Verkauf erlaubt eine gezielte Optimierung von Zeitplan, Kostenstruktur und Vermarktung.
  • ESG-orientierte Strategie: Fokus auf nachhaltige Immobilienentwicklung und Green-Building-Konzepte stärkt die Attraktivität für institutionelle Investoren, die zunehmend ESG-konforme Assets nachfragen.
Diese Wettbewerbsvorteile sind jedoch keine unüberwindbaren Schutzwälle, sondern beruhen auf Know-how, Reputation und Netzwerken, die laufend gepflegt und weiterentwickelt werden müssen. Der Burggraben manifestiert sich vor allem in der Fähigkeit, komplexe Projekte in regulierten, teilweise knappen Märkten erfolgreich zu strukturieren und marktkonform abzusetzen.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

UBM Development agiert in einem fragmentierten Wettbewerbsumfeld, das von nationalen und internationalen Immobilienentwicklern, Baukonzernen mit Developer-Segmenten sowie spezialisierten Nischenanbietern geprägt ist. In Österreich und Deutschland konkurriert UBM mit börsennotierten Entwicklern, regionalen Projektentwicklern und institutionellen Immobiliengesellschaften, die ähnlich positionierte Produkte anbieten. Vergleichbare Player im deutschsprachigen Raum sind beispielsweise große Projektentwickler für Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie auf Hotels spezialisierte Development-Plattformen. Auf den osteuropäischen Märkten trifft UBM zusätzlich auf lokale Entwickler mit starker regionaler Verankerung. Der Wettbewerb erfolgt weniger über Standardprodukte, sondern über die Qualität der Standorte, die Professionalität der Projektumsetzung, ESG-Profile, die Konditionen für Investoren und die Fähigkeit, komplexe Genehmigungsverfahren effizient zu managen. In Phasen hoher Liquidität verschärft sich der Wettbewerb um Grundstücke und renditestarke Projekte, während in Marktphasen mit zurückhaltender Finanzierung die Fähigkeit zur Strukturierung und Risikoallokation entscheidend wird.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Das Management der UBM Development AG besteht aus einem Vorstand mit klarer Aufgabenteilung in den Bereichen Projektentwicklung, Finanzen und operatives Geschäft. Der Aufsichtsrat überwacht die strategische Ausrichtung und die Einhaltung regulatorischer sowie Corporate-Governance-Standards. Die Eigentümerstruktur ist durch institutionelle Investoren, strategische Aktionäre und Streubesitz geprägt, was einen kapitalmarktorientierten Steuerungsansatz bedingt. Die Strategie des Managements lässt sich in mehreren Kernpunkten zusammenfassen:
  • Fokussierung auf die Kernmärkte Mitteleuropas mit stabiler Nachfrage und verlässlichen Rechtsrahmen
  • Portfoliosteuerung über Schwerpunktsegmente Wohnen, Büro und Hotel mit flexibler Gewichtung je nach Marktphase und Rahmenbedingungen
  • Aktive Risikosteuerung über Forward-Sales-Strukturen, Partnerschaften und selektive Projektpipeline
  • Stärkung des Profils als nachhaltiger Developer mit konsequenter Berücksichtigung von ESG-Anforderungen
Das Management verfolgt einen eher konservativen Ansatz, bei dem Profitabilität, Bilanzstabilität und Risikoreduzierung Vorrang vor starkem expansionsgetriebenem Wachstum haben. Dies entspricht grundsätzlich den Präferenzen vieler institutioneller Investoren, mindert aber nicht die inhärente Zyklizität des Projektentwicklungsgeschäfts.

Branchen- und Marktumfeld

UBM Development ist stark von der Entwicklung der Immobilienmärkte in Österreich, Deutschland und ausgewählten osteuropäischen Staaten abhängig. Wesentliche Einflussfaktoren sind:
  • Zinsniveau und Finanzierungskonditionen im Euroraum
  • Nachfrage nach Wohnraum in Ballungszentren, getrieben durch Demografie und Urbanisierung
  • Entwicklung des Hotel- und Tourismussektors, insbesondere in Geschäftsreise- und Städtereisemärkten
  • Nachfrage nach modernen Büroflächen im Kontext von Homeoffice, Flächenkonsolidierung und ESG-Anforderungen
  • Regulatorische Rahmenbedingungen, etwa Bauvorschriften, Energieeffizienzstandards und mietrechtliche Regelungen
In Österreich und Deutschland gelten die Märkte als vergleichsweise stabil, aber regulatorisch anspruchsvoll. Polen und andere CEE-Märkte bieten Wachstumspotenzial, weisen aber höhere politische und wirtschaftliche Volatilität auf. Insgesamt bewegen sich Projektentwickler in einem Umfeld mit hohen Eintrittsbarrieren in Form von Kapitalbedarf, regulatorischen Hürden und Planungsaufwand, gleichzeitig aber mit ausgeprägter Zyklizität und Sensitivität gegenüber Zins- und Konjunkturzyklen.

Besonderheiten und Unternehmensprofilierung

Eine Besonderheit von UBM Development ist die Kombination aus mitteleuropäischem Fokus, langjähriger Hotelentwicklungskompetenz und einer verstärkten Ausrichtung auf nachhaltige Wohn- und Büroprojekte. Das Unternehmen nutzt strategische Kooperationen mit Betreibern, Bauunternehmen und Finanzinvestoren, um Projektvolumina zu realisieren, die über die reine Bilanzkraft hinausgehen. Gleichzeitig wird ein klares, kapitalmarktorientiertes Reporting gepflegt, das Transparenz über Projektpipeline, Fertigstellungsstatus und ESG-Aktivitäten bietet. UBM positioniert sich damit als spezialisierter, aber diversifizierter Developer, der in mehreren Assetklassen parallel aktiv ist und seine Marke als verlässlicher Partner für institutionelle Investoren ausbaut. Die Börsennotierung und die damit verbundene Publizität erhöhen den Druck auf diszipliniertes Projekt- und Risikomanagement, schaffen aber auch Vertrauen bei Banken und Investoren.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich bei UBM Development mehrere potenzielle Chancen:
  • Exponierung gegenüber etablierten Immobilienmärkten in Mitteleuropa mit vergleichsweise hohem Rechts- und Planungsschutz
  • Fokus auf Kernassetklassen Wohnen, Büro und ausgewählte Hotelprojekte, die bei professioneller Auswahl langfristig nachgefragt bleiben können
  • ESG-orientierte Projektentwicklung, die die Platzierbarkeit von Projekten bei institutionellen Investoren erhöht
  • Erfahrung in Forward-Sale-Strukturen, die Planbarkeit von Cashflows und Risikoteilung mit Endinvestoren ermöglicht
  • Mögliche Wertsteigerung durch erfolgreiche Realisierung der Projektpipeline sowie durch eine anhaltende Fokussierung auf nachhaltige Immobilienassets
Konservative Anleger, die sich mit den spezifischen Risiken der Projektentwicklung und der regionalen Märkte auseinandersetzen, können UBM als potenzielle Beimischung im Immobiliensektor betrachten. Die Kombination aus regionaler Diversifikation und Spezialisierung auf ausgewählte Assetklassen kann in stabilen Marktphasen attraktive Risiko-Rendite-Profile generieren.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Ein Investment in UBM Development ist mit einer Reihe struktureller und zyklischer Risiken verbunden, die insbesondere für konservative Investoren relevant sind:
  • Markt- und Zinsrisiko: Steigende Zinsen, veränderte Finanzierungskonditionen, rückläufige Immobilienbewertungen oder eine Eintrübung der Konjunktur können Nachfrage und Margen belasten. Projektentwickler reagieren dabei sensibler als Bestandshalter.
  • Projekt- und Ausführungsrisiko: Verzögerungen im Bauablauf, Kostensteigerungen bei Materialien und Personal oder Genehmigungsprobleme können die Profitabilität einzelner Projekte erheblich beeinträchtigen.
  • Verwertungsrisiko: Eine schwächere Nachfrage von institutionellen Investoren, etwa aufgrund restriktiverer Finanzierungsbedingungen oder sich ändernder Anlagepräferenzen, kann die Vermarktung fertiger Projekte erschweren.
  • Regulatorisches Risiko: Verschärfte Bau- und Umweltauflagen, Mietpreisregulierungen oder steuerliche Änderungen können die Kalkulation von Projekten verändern und die Marge reduzieren.
  • Segment- und Konzentrationsrisiko: Eine hohe Exponierung gegenüber bestimmten Assetklassen (z.B. Hotels in Krisenzeiten oder Büros bei strukturellem Homeoffice-Trend) erhöht die Anfälligkeit gegenüber sektoralen Schocks.
Konservative Anleger sollten diese Risiken in Relation zu ihrer eigenen Risikotragfähigkeit und Portfoliostruktur bewerten. UBM ist trotz konservativer Steuerung ein typischer Projektentwickler mit inhärenter Zyklizität, sodass ein Engagement eher als langfristige, breit diversifizierte Beimischung im Immobiliensegment verstanden werden sollte.

Kursdaten

Geld/Brief 17,25 € / 17,40 €
Spread +0,87%
Schluss Vortag 17,05 €
Gehandelte Stücke 7.971
Tagesvolumen Vortag 68.809,3 €
Tagestief 17,05 €
Tageshoch 17,55 €
52W-Tief 16,80 €
52W-Hoch 24,50 €
Jahrestief 16,80 €
Jahreshoch 22,10 €

Community: Diskussion zur UBM Development Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge fassen UBM Development als europaweit tätigen Immobilienentwickler mit Schwerpunkt auf Wohnimmobilien und Timber‑Hybrid‑Projekten zusammen, verweisen auf eine Pipeline von rund 1,9 Mrd. Euro (etwa 90 % in Deutschland und Österreich) und betonen eine operative Stabilisierung 2025 mit Umsatzanstieg, positivem EBT, verbessertem Eigenkapital und reduzierter Nettoverschuldung, obwohl ein kleiner Jahresverlust und weiterhin keine Dividende bestehen.
  • Kernthema ist die Finanzierung: die Aktie notiert deutlich unter Buchwert (Marktpreis reflektiert einen Misstrauensabschlag) und bevorstehende Bond‑ und Hybrid‑Fälligkeiten sowie die geplante Prüfung einer Genussrechts‑Emission (bis zu ~90 Mio. Euro) entscheiden darüber, ob sich das Bilanzprofil entspannt oder die Kapitalmarktabhängigkeit bestehen bleibt; parallel dazu laufen Rückkaufpläne und Analysten sehen bei erfolgreicher Refinanzierung erhebliches Kurspotenzial.
  • Die Stimmung in den Postings ist vorsichtig‑optimistisch bis spekulativ: Stärken werden in der Wohnverkaufsdynamik, ESG‑Ratings, Holzbaukompetenz und konkreten Projektfortschritten gesehen, während mögliche weitere Wertberichtigungen, Verzögerungen beim Re‑Balancing weg vom Bürosegment, Verwässerung durch Kapitalmaßnahmen und das zyklische Finanzierungsrisiko als zentrale Gegenargumente genannt werden.
Hinweis
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UBM Development Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 106,24 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 12,09 €
Jahresüberschuss in Mio. -30,15 €
Umsatz je Aktie -
Gewinn je Aktie -3,06 €
Gewinnrendite -8,92%
Umsatzrendite -
Return on Investment -2,55%
Marktkapitalisierung in Mio. -
KGV (Kurs/Gewinn) -5,20
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +28,59%

UBM Development News

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27.03.26
IRW-Press


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Dividenden Historie

Datum Dividende
24.05.2023 1,10 €
19.05.2022 2,25 €
03.06.2020 2,20 €
05.06.2019 2,20 €
05.06.2018 2,00 €
30.05.2017 1,60 €
01.06.2016 1,60 €
22.05.2015 1,25 €
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Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 16,90 +0,30%
16,85 € 29.04.26
Frankfurt 16,90 -0,59%
17,00 € 29.04.26
Hamburg 17,10 -0,58%
17,20 € 29.04.26
Stuttgart 17,00 0 %
17,00 € 29.04.26
L&S RT 17,125 +0,44%
17,05 € 29.04.26
Wien 17,15 +0,59%
17,05 € 29.04.26
Tradegate 17,00 -0,29%
17,05 € 29.04.26
Quotrix 17,10 -0,87%
17,25 € 29.04.26
Gettex 17,05 -2,01%
17,40 € 29.04.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
29.04.26 17,25 17.449
28.04.26 17,05 69 T
27.04.26 17,20 262 T
24.04.26 17,20 188 T
23.04.26 17,00 155 T
22.04.26 17,30 108 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 17,30 € -0,29%
1 Monat 17,45 € -1,15%
6 Monate 23,60 € -26,91%
1 Jahr 19,10 € -9,69%
5 Jahre 40,30 € -57,20%

Unternehmensprofil UBM Development

UBM Development AG ist ein börsennotierter, europaweit tätiger Immobilienentwickler mit Fokus auf gewerbliche Projektentwicklung in ausgewählten Metropolregionen. Das Unternehmen versteht sich als integrierter Developer mit klarer Ausrichtung auf die Assetklassen Wohnen, Büro und in geringerem Umfang Hotel. Die Gesellschaft deckt den gesamten Entwicklungszyklus von der Grundstücksakquisition über die Projektentwicklung bis zur Verwertung der Objekte ab. Im Zentrum der strategischen Ausrichtung stehen risikoarme Forward-Sale-Strukturen, langjährige Partnerschaften mit institutionellen Investoren sowie eine konservative Finanzierungsphilosophie. Für erfahrene Anleger ist UBM damit ein typischer Vertreter der mitteleuropäischen Projektentwickler, die auf ein fokussiertes Portfolio, regionale Diversifikation und aktives Risikomanagement setzen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von UBM Development basiert auf der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Immobilienprojekten in Kernmärkten Mitteleuropas. Die Wertschöpfungskette umfasst im Wesentlichen folgende Stufen:
  • Identifikation und Ankauf geeigneter Grundstücke oder Bestandsobjekte mit Entwicklungspotenzial
  • Konzeption, Projektplanung, Baurechtschaffung und Strukturierung der Projektfinanzierung
  • Steuerung der Bauausführung über Generalunternehmer und spezialisierte Dienstleister
  • Vermarktung der Projekte über Forward Sales an institutionelle Investoren oder Einzelverkäufe
  • Teilweise Halten ausgewählter Objekte bis zur Stabilisierung zur Optimierung der Exit-Konditionen
UBM tritt dabei in der Regel nicht als klassischer Baukonzern auf, sondern als Developer und Strukturierer, der Planung, Risikoallokation und Vermarktung steuert. Der Schwerpunkt liegt auf kapitalarmen, transaktionsgetriebenen Strukturen, in denen UBM das Entwicklungsrisiko übernimmt und nach Fertigstellung Veräußerungsgewinne realisiert. Die Gesellschaft nutzt Joint Ventures sowie Projektgesellschaften, um Risiken zu bündeln und Bilanzkennzahlen zu steuern.

Mission, Nachhaltigkeit und ESG-Fokus

Die Mission von UBM Development orientiert sich an der Entwicklung nachhaltiger, marktfähiger Immobilienprodukte in urbanen Lagen. Strategische Leitlinie ist eine Positionierung als „Green Developer“, bei der ESG-Kriterien systematisch in die Projektpipeline eingebunden werden. Im Fokus stehen energieeffiziente Gebäude, nachhaltige Baustoffe, zertifizierte Neubauten und Konzepte zur Reduktion des CO₂-Fußabdrucks. UBM strebt hohe Standards bei Nachhaltigkeitszertifizierungen (z.B. DGNB, BREEAM oder LEED, je nach Markt) an und adressiert damit sowohl regulatorische Anforderungen als auch die Nachfrage institutioneller Investoren nach nachhaltigen Anlageprodukten. Die Mission zielt darauf ab, Immobilienentwicklung mit langfristiger Werthaltigkeit, regulatorischer Konformität und sozialer Akzeptanz zu verbinden und damit die eigene Marktposition im Segment nachhaltiger Projektentwicklung zu stärken.

Produkte, Dienstleistungen und Assetklassen

UBM Development konzentriert sich auf die Entwicklung ertragsstarker Immobilienprodukte mit klarem Investmentfokus. Kern-Assetklassen sind:
  • Wohnimmobilien: Entwicklung von Mehrfamilienhäusern, urbanen Wohnquartieren und Mixed-Use-Konzepten, oft in innerstädtischen Lagen mit guter Verkehrsanbindung. Im Vordergrund stehen nachfrageorientierte Grundrisskonzepte und energieeffiziente Bauweise.
  • Büroimmobilien: Entwicklung moderner, flexibler Büroobjekte mit Fokus auf Flächeneffizienz, Nachhaltigkeitszertifizierung und Drittverwendungsfähigkeit. Zielgruppe sind institutionelle Anleger sowie eigengenutzte Unternehmensstandorte.
  • Hotelimmobilien: Entwicklung von Stadthotels und Business-Hotels, häufig in Kooperation mit internationalen Hotelketten und Betreibergesellschaften. Die Projekte zielen auf langfristige Pachtverträge und stabile Cashflows für Endinvestoren ab. Angesichts der Marktbedingungen wurde der Anteil neuer Hotelentwicklungen jedoch reduziert und selektiver ausgerichtet.
Neben der eigentlichen Projektentwicklung erbringt UBM Dienstleistungen in den Bereichen Projektmanagement, Baumanagement, Vermietungskoordination und Transaktionsstrukturierung. Das Unternehmen fungiert als Schnittstelle zwischen Grundstückseigentümern, Baufirmen, Architekten, Betreibern und Finanzinvestoren. Zusätzliche Wertschöpfung entsteht durch die Optimierung von Nutzungskonzepten, die Erschließung neuer Lagen sowie die Repositionierung von Bestandsobjekten.

Geschäftssegmente und regionale Aufstellung

UBM Development ist geografisch breit in Mitteleuropa positioniert. Historischer Kernmarkt ist Österreich, doch das Unternehmen hat seine Aktivitäten früh in angrenzende Märkte ausgedehnt. Die operative Struktur orientiert sich an Ländern und Projektplattformen:
  • Österreich als Heimmarkt mit starker Präsenz in Wien und ausgewählten Regionalstädten
  • Deutschland als wichtiger Markt, insbesondere in Metropolregionen wie München, Frankfurt, Berlin und weiteren prosperierenden Städten
  • Polen und weitere Standorte in Mittel- und Osteuropa, vor allem in dynamischen Großstädten mit wachsender Nachfrage nach modernen Wohn-, Büro- und Hotelkonzepten
Innerhalb der Projektpipeline werden die Segmente Wohnen, Büro und Hotel als zentrale Säulen der Unternehmensstrategie geführt, wobei Wohnen und Büro aktuell eine besonders wichtige Rolle einnehmen. Je nach Marktzyklus verschiebt UBM die Gewichtung einzelner Assetklassen, um Konjunkturrisiken und regulatorische Trends (z.B. Mietrecht, Zinspolitik, Tourismusentwicklung) zu berücksichtigen. Die regionale Diversifikation soll länderspezifische Risiken abfedern und Opportunitäten in unterschiedlichen Immobilienzyklen nutzbar machen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Wurzeln der UBM Development AG liegen in Österreich, wo das Unternehmen ursprünglich als Bauträger- und Immobiliengesellschaft entstand und sich schrittweise zu einem internationalen Projektentwickler wandelte. Über mehrere Jahrzehnte wurden Aktivitäten in Nachbarländern aufgebaut, insbesondere in Deutschland und ausgewählten Märkten in Mittel- und Osteuropa. Die Gesellschaft hat ihre Struktur im Zeitverlauf über Akquisitionen, Joint Ventures und strategische Partnerschaften angepasst und dabei ihr Profil von einer breit aufgestellten Immobiliengesellschaft zu einem fokussierten Developer geschärft. Eine wichtige Zäsur in der Unternehmensgeschichte war die stärkere Ausrichtung auf Hotel- und Büroentwicklungen, bevor im Zuge veränderter Marktbedingungen das Wohnsegment an Bedeutung gewann. Parallel erfolgte eine zunehmende Integration von Nachhaltigkeitszielen und ESG-Kriterien in die Unternehmensstrategie. Die Börsennotierung der UBM-Aktie am österreichischen Kapitalmarkt verschaffte dem Unternehmen Zugang zu Eigenkapital für größere Projekte und erhöhte Transparenz gegenüber Investoren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

UBM Development verfügt über mehrere Merkmale, die im Wettbewerbsumfeld als potenzielle Burggräben interpretiert werden können:
  • Fokus auf Mitteleuropa: Tiefe Marktkenntnis in ausgewählten Kernregionen, insbesondere in Österreich, Deutschland und Polen, mit langjährigem Netzwerk zu Kommunen, Planern, Betreibern und Investoren.
  • Hotelentwicklungskompetenz und zunehmende Wohn- und Büroorientierung: Langjährige Erfahrung in der Entwicklung von Hotelimmobilien mit etablierten Betreiberpartnerschaften, ergänzt um eine verstärkte Ausrichtung auf Wohn- und Büroprojekte. Dieses Know-how ist im Vergleich zum Standard-Wohnbauträger ein Differenzierungsmerkmal.
  • Integrierte Projektentwicklung: Steuerung des gesamten Lebenszyklus von der Baurechtschaffung bis zum Verkauf erlaubt eine gezielte Optimierung von Zeitplan, Kostenstruktur und Vermarktung.
  • ESG-orientierte Strategie: Fokus auf nachhaltige Immobilienentwicklung und Green-Building-Konzepte stärkt die Attraktivität für institutionelle Investoren, die zunehmend ESG-konforme Assets nachfragen.
Diese Wettbewerbsvorteile sind jedoch keine unüberwindbaren Schutzwälle, sondern beruhen auf Know-how, Reputation und Netzwerken, die laufend gepflegt und weiterentwickelt werden müssen. Der Burggraben manifestiert sich vor allem in der Fähigkeit, komplexe Projekte in regulierten, teilweise knappen Märkten erfolgreich zu strukturieren und marktkonform abzusetzen.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

UBM Development agiert in einem fragmentierten Wettbewerbsumfeld, das von nationalen und internationalen Immobilienentwicklern, Baukonzernen mit Developer-Segmenten sowie spezialisierten Nischenanbietern geprägt ist. In Österreich und Deutschland konkurriert UBM mit börsennotierten Entwicklern, regionalen Projektentwicklern und institutionellen Immobiliengesellschaften, die ähnlich positionierte Produkte anbieten. Vergleichbare Player im deutschsprachigen Raum sind beispielsweise große Projektentwickler für Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie auf Hotels spezialisierte Development-Plattformen. Auf den osteuropäischen Märkten trifft UBM zusätzlich auf lokale Entwickler mit starker regionaler Verankerung. Der Wettbewerb erfolgt weniger über Standardprodukte, sondern über die Qualität der Standorte, die Professionalität der Projektumsetzung, ESG-Profile, die Konditionen für Investoren und die Fähigkeit, komplexe Genehmigungsverfahren effizient zu managen. In Phasen hoher Liquidität verschärft sich der Wettbewerb um Grundstücke und renditestarke Projekte, während in Marktphasen mit zurückhaltender Finanzierung die Fähigkeit zur Strukturierung und Risikoallokation entscheidend wird.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Das Management der UBM Development AG besteht aus einem Vorstand mit klarer Aufgabenteilung in den Bereichen Projektentwicklung, Finanzen und operatives Geschäft. Der Aufsichtsrat überwacht die strategische Ausrichtung und die Einhaltung regulatorischer sowie Corporate-Governance-Standards. Die Eigentümerstruktur ist durch institutionelle Investoren, strategische Aktionäre und Streubesitz geprägt, was einen kapitalmarktorientierten Steuerungsansatz bedingt. Die Strategie des Managements lässt sich in mehreren Kernpunkten zusammenfassen:
  • Fokussierung auf die Kernmärkte Mitteleuropas mit stabiler Nachfrage und verlässlichen Rechtsrahmen
  • Portfoliosteuerung über Schwerpunktsegmente Wohnen, Büro und Hotel mit flexibler Gewichtung je nach Marktphase und Rahmenbedingungen
  • Aktive Risikosteuerung über Forward-Sales-Strukturen, Partnerschaften und selektive Projektpipeline
  • Stärkung des Profils als nachhaltiger Developer mit konsequenter Berücksichtigung von ESG-Anforderungen
Das Management verfolgt einen eher konservativen Ansatz, bei dem Profitabilität, Bilanzstabilität und Risikoreduzierung Vorrang vor starkem expansionsgetriebenem Wachstum haben. Dies entspricht grundsätzlich den Präferenzen vieler institutioneller Investoren, mindert aber nicht die inhärente Zyklizität des Projektentwicklungsgeschäfts.

Branchen- und Marktumfeld

UBM Development ist stark von der Entwicklung der Immobilienmärkte in Österreich, Deutschland und ausgewählten osteuropäischen Staaten abhängig. Wesentliche Einflussfaktoren sind:
  • Zinsniveau und Finanzierungskonditionen im Euroraum
  • Nachfrage nach Wohnraum in Ballungszentren, getrieben durch Demografie und Urbanisierung
  • Entwicklung des Hotel- und Tourismussektors, insbesondere in Geschäftsreise- und Städtereisemärkten
  • Nachfrage nach modernen Büroflächen im Kontext von Homeoffice, Flächenkonsolidierung und ESG-Anforderungen
  • Regulatorische Rahmenbedingungen, etwa Bauvorschriften, Energieeffizienzstandards und mietrechtliche Regelungen
In Österreich und Deutschland gelten die Märkte als vergleichsweise stabil, aber regulatorisch anspruchsvoll. Polen und andere CEE-Märkte bieten Wachstumspotenzial, weisen aber höhere politische und wirtschaftliche Volatilität auf. Insgesamt bewegen sich Projektentwickler in einem Umfeld mit hohen Eintrittsbarrieren in Form von Kapitalbedarf, regulatorischen Hürden und Planungsaufwand, gleichzeitig aber mit ausgeprägter Zyklizität und Sensitivität gegenüber Zins- und Konjunkturzyklen.

Besonderheiten und Unternehmensprofilierung

Eine Besonderheit von UBM Development ist die Kombination aus mitteleuropäischem Fokus, langjähriger Hotelentwicklungskompetenz und einer verstärkten Ausrichtung auf nachhaltige Wohn- und Büroprojekte. Das Unternehmen nutzt strategische Kooperationen mit Betreibern, Bauunternehmen und Finanzinvestoren, um Projektvolumina zu realisieren, die über die reine Bilanzkraft hinausgehen. Gleichzeitig wird ein klares, kapitalmarktorientiertes Reporting gepflegt, das Transparenz über Projektpipeline, Fertigstellungsstatus und ESG-Aktivitäten bietet. UBM positioniert sich damit als spezialisierter, aber diversifizierter Developer, der in mehreren Assetklassen parallel aktiv ist und seine Marke als verlässlicher Partner für institutionelle Investoren ausbaut. Die Börsennotierung und die damit verbundene Publizität erhöhen den Druck auf diszipliniertes Projekt- und Risikomanagement, schaffen aber auch Vertrauen bei Banken und Investoren.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich bei UBM Development mehrere potenzielle Chancen:
  • Exponierung gegenüber etablierten Immobilienmärkten in Mitteleuropa mit vergleichsweise hohem Rechts- und Planungsschutz
  • Fokus auf Kernassetklassen Wohnen, Büro und ausgewählte Hotelprojekte, die bei professioneller Auswahl langfristig nachgefragt bleiben können
  • ESG-orientierte Projektentwicklung, die die Platzierbarkeit von Projekten bei institutionellen Investoren erhöht
  • Erfahrung in Forward-Sale-Strukturen, die Planbarkeit von Cashflows und Risikoteilung mit Endinvestoren ermöglicht
  • Mögliche Wertsteigerung durch erfolgreiche Realisierung der Projektpipeline sowie durch eine anhaltende Fokussierung auf nachhaltige Immobilienassets
Konservative Anleger, die sich mit den spezifischen Risiken der Projektentwicklung und der regionalen Märkte auseinandersetzen, können UBM als potenzielle Beimischung im Immobiliensektor betrachten. Die Kombination aus regionaler Diversifikation und Spezialisierung auf ausgewählte Assetklassen kann in stabilen Marktphasen attraktive Risiko-Rendite-Profile generieren.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Ein Investment in UBM Development ist mit einer Reihe struktureller und zyklischer Risiken verbunden, die insbesondere für konservative Investoren relevant sind:
  • Markt- und Zinsrisiko: Steigende Zinsen, veränderte Finanzierungskonditionen, rückläufige Immobilienbewertungen oder eine Eintrübung der Konjunktur können Nachfrage und Margen belasten. Projektentwickler reagieren dabei sensibler als Bestandshalter.
  • Projekt- und Ausführungsrisiko: Verzögerungen im Bauablauf, Kostensteigerungen bei Materialien und Personal oder Genehmigungsprobleme können die Profitabilität einzelner Projekte erheblich beeinträchtigen.
  • Verwertungsrisiko: Eine schwächere Nachfrage von institutionellen Investoren, etwa aufgrund restriktiverer Finanzierungsbedingungen oder sich ändernder Anlagepräferenzen, kann die Vermarktung fertiger Projekte erschweren.
  • Regulatorisches Risiko: Verschärfte Bau- und Umweltauflagen, Mietpreisregulierungen oder steuerliche Änderungen können die Kalkulation von Projekten verändern und die Marge reduzieren.
  • Segment- und Konzentrationsrisiko: Eine hohe Exponierung gegenüber bestimmten Assetklassen (z.B. Hotels in Krisenzeiten oder Büros bei strukturellem Homeoffice-Trend) erhöht die Anfälligkeit gegenüber sektoralen Schocks.
Konservative Anleger sollten diese Risiken in Relation zu ihrer eigenen Risikotragfähigkeit und Portfoliostruktur bewerten. UBM ist trotz konservativer Steuerung ein typischer Projektentwickler mit inhärenter Zyklizität, sodass ein Engagement eher als langfristige, breit diversifizierte Beimischung im Immobiliensegment verstanden werden sollte.
Stand: April 2026
Hinweis

UBM Development Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

UBM Development Kursziel 2026

  • Die UBM Development Kurs Performance für 2026 liegt bei -13,10%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 146,86 Mio. €
Aktienanzahl 7,38 Mio.
Streubesitz 40,04%
Währung EUR
Land Großbritannien
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+59,96% Weitere
+40,04% Streubesitz

Community-Beiträge zu UBM Development

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MrTrillion3
AT0000815402 - UBM Development AG

UBM Development AG ist für mich zum Stand 11.4.2026 keine klassische Qualitätsaktie, sondern ein Turnaround- und Refinanzierungsfall mit klarer Substanzunterlegung. Das Unternehmen ist ein auf Europa fokussierter Immobilienentwickler mit Schwerpunkt auf Wohnimmobilien sowie Light Industrial & Office, positioniert sich als führender Entwickler von Timber-Hybrid-Projekten und weist laut Geschäftsbericht eine Pipeline von rund 1,9 Milliarden Euro für die nächsten vier Jahre auf; rund 90 Prozent davon liegen in Deutschland und Österreich. Operativ ist UBM damit kein kleines Nischenvehikel, sondern ein relevanter Entwickler mit echter Projektbasis und langem Track Record.

Die 2025er Zahlen zeigen, dass die Gesellschaft den freien Fall erst einmal gestoppt hat. Der Umsatz stieg um 31,1 Prozent auf 139,2 Millionen Euro, das EBT drehte auf plus 3,9 Millionen Euro, 452 Wohnungen wurden verkauft, die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 32,1 Prozent und die Nettoverschuldung sank auf 527,6 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb mit minus 2,3 Millionen Euro zwar noch ein kleiner Verlust, aber nach den schweren Verlustjahren 2023 und 2024 ist das trotzdem eine klare operative Stabilisierung. Wichtig ist dabei: Der Turnaround kam fast vollständig aus dem Wohnsegment, nicht aus einer breiten Erholung des gesamten Geschäftsmodells. (ubmdevelopment)

Genau da liegt der Kern der Investmentthese. UBM selbst sagt offen, dass Wohnen die Krise hinter sich gelassen habe, während der Büromarkt weiter zäh bleibt. Deshalb wird das Portfolio in Richtung „Affordable Housing“ umgebaut. Im Bestand bis Ende 2028 stecken rund 2.000 Wohnungen in Entwicklung oder bereits im Verkauf; zugleich will UBM aus einer heutigen Pipeline von rund 1,1 Milliarden Euro mit 0,73 Milliarden Euro Residential und 0,37 Milliarden Euro Office durch Re-Balancing eine zusätzliche Affordable-Housing-Pipeline von etwa 0,8 bis 1,1 Milliarden Euro aufbauen. Das ist strategisch sinnvoll, weil damit das zyklische und kapitalintensive Office-Risiko relativ kleiner würde. Es ist aber noch ein Umbauplan, kein fertiger Zustand. Für 2026 gibt das Unternehmen ausdrücklich keine Guidance, weil die Marktlage weiter zu volatil sei.

Der entscheidende Punkt für die Aktie ist 2026 nicht die Vision, sondern die Finanzierung. UBM will den ausstehenden Sustainability-Linked Bond 2021–2026 über 73 Millionen Euro im Mai 2026 planmäßig zurückzahlen; zusätzlich steht beim 2021er Hybrid im Juni der Step-up an, wofür laut Ad-hoc-Mitteilung eine Emission von Genussrechtskapital von bis zu 90 Millionen Euro mit zwei potenziellen Investoren geprüft wird. Gelingt diese Transaktion sauber, entspannt sich das Profil deutlich: Laut Präsentation wäre danach die nächste Bond-Fälligkeit erst im Juli 2027 und anschließend gäbe es bis Oktober 2029 keine weitere Bond-Rückzahlung. Misslingt das oder wird es nur zu ungünstigen Konditionen gelöst, bleibt UBM ein hochgradig kapitalmarktabhängiger Entwickler. (ubmdevelopment)

Bewertungstechnisch ist die Aktie auf den ersten Blick sehr billig. Der Schlusskurs an der Wiener Börse lag am 10.4.2026 bei 17,75 Euro. Bei 7.472.180 Aktien entspricht das einer Marktkapitalisierung von rund 132,6 Millionen Euro. Dem standen zum 31.12.2025 350,2 Millionen Euro Eigenkapital gegenüber. Die Aktie handelt damit nur bei rund 0,38-mal Buchwert. Das ist ein extremer Abschlag. Der Markt glaubt also offensichtlich nicht, dass der ausgewiesene Buchwert kurzfristig voll realisierbar ist, und preist Refinanzierungsrisiken, mögliche weitere Abwertungen sowie die schwache Bürokomponente ein. Das ist kein irrationaler Abschlag, sondern ein Misstrauensabschlag. (Wiener Börse)

Die Analysten sehen trotzdem erhebliches Aufholpotenzial. Auf der IR-Seite von UBM liegt der offizielle Konsens bei 29,08 Euro; die Spanne reicht von 24,00 Euro bei ODDO BHF bis 32,40 Euro bei M.M. Warburg, dazu kommen 31,00 Euro von Montega, 30,00 Euro von SRC und 28,00 Euro von Erste. Gegenüber 17,75 Euro impliziert das im Mittel rund 64 Prozent Kurspotenzial. Ich halte diese Größenordnung nicht für absurd, aber sie setzt voraus, dass die Finanzierung im ersten Halbjahr 2026 sauber steht, dass der Wohnungsverkauf in Wien, Prag und Deutschland weiter trägt und dass es keine neue Bewertungsrunde nach unten im Office-Bereich gibt. (ubmdevelopment)

Meine eigene Einschätzung ist deshalb nüchterner als der Konsens, aber klar positiv auf spekulativer Basis. Als 12- bis 24-Monats-Ziel sehe ich fair eher 22 bis 26 Euro, also deutlich über dem aktuellen Kurs, aber unterhalb des Analystenkonsenses. In einem negativen Szenario, in dem das Genussrechtskapital nur teilweise oder teuer kommt, Verkäufe stocken oder weitere Abwertungen nötig werden, halte ich auch 13 bis 16 Euro für möglich. In einem positiven Turnaround-Szenario mit gelöster Refinanzierung, anhaltend starkem Wohnungsabsatz und sichtbarem Umbau Richtung Affordable Housing sind 30 bis 34 Euro erreichbar. Die Aktie ist damit nicht defensiv günstig, sondern asymmetrisch: viel Hebel nach oben, aber nur solange die Bilanz nicht erneut unter Druck gerät. (ubmdevelopment)

Für die nächsten 5 bis 15 Jahre hängt fast alles daran, ob UBM aus dem jetzigen Krisenmodus in ein robusteres Modell hineinwächst. Die strategische Richtung ist vernünftig: mehr Wohnen, mehr bezahlbares Wohnen, weniger Abhängigkeit von Büroprojekten, weiter ESG- und Holzbau-Kompetenz. Das makroökonomische Umfeld ist zumindest nicht mehr so toxisch wie 2023 oder 2024; die EZB hat ihre Leitzinsen seit 2025 deutlich gesenkt und im März 2026 unverändert gelassen, was die Finanzierungslage grundsätzlich stützt, auch wenn geopolitische Risiken und Inflationsunsicherheit wieder zugenommen haben. Aber UBM bleibt ein zyklischer Developer mit Fremdkapitalhebel, ohne Dividende für 2025 und ohne belastbare 2026-Guidance. Deshalb ist die Aktie aus meiner Sicht kein ruhiger Langfrist-Compounder, sondern eine spekulativ attraktive Sondersituation. Wer hier richtig liegt, kann über mehrere Jahre sehr gut verdienen. Wer falsch liegt, bekommt Verwässerung, erneute Verluste und dauerhaftes Misstrauen des Marktes. Mein Gesamturteil lautet deshalb: fundamental unterbewertet, strategisch auf dem richtigen Weg, aber nur für Anleger geeignet, die Bilanz-, Refinanzierungs- und Zyklikrisiken bewusst tragen wollen. (ubmdevelopment)

Autor: ChatGPT

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MrTrillion3
AT0000815402 - UBM Development AG

"Entwickelt wurde das Projekt von UBM Development AG."

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MrTrillion3
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"Entwickelt haben das Projekt UBM Development und die Paulus Gruppe."

Europaviertel: Finanzierung für das erstes Holz-Hybrid-Büro steht
Mit dem „Timber Pioneer“ ist das erste Bürohaus der Stadt in Holz-Hybrid-Bauweise entstanden. Nun steht auch die langfristige Finanzierung.
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MrTrillion3
AT0000815402 - UBM Development AG
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Häufig gestellte Fragen zur UBM Development Aktie und zum UBM Development Kurs

Der aktuelle Kurs der UBM Development Aktie liegt bei 17,15 €.

Für 1.000€ kann man sich 58,31 UBM Development Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der UBM Development Aktie beträgt aktuell -1,15%.

Die 1 Jahres-Performance der UBM Development Aktie beträgt aktuell -9,69%.

Der Aktienkurs der UBM Development Aktie liegt aktuell bei 17,15 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -1,15% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von UBM Development eine Wertentwicklung von -13,75% aus und über 6 Monate sind es -26,91%.

Das 52-Wochen-Hoch der UBM Development Aktie liegt bei 24,50 €.

Das 52-Wochen-Tief der UBM Development Aktie liegt bei 16,80 €.

Das Allzeithoch von UBM Development liegt bei 50,80 €.

Das Allzeittief von UBM Development liegt bei 14,95 €.

Die Volatilität der UBM Development Aktie liegt derzeit bei 32,20%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von UBM Development in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 146,86 Mio. €

Am 04.06.2012 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 04.06.2012 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von UBM Development bei 53%. Erfahre hier mehr

UBM Development hat seinen Hauptsitz in Großbritannien.

Das KGV der UBM Development Aktie beträgt -5,20.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von UBM Development betrug 106.239.000 €.

Ja, UBM Development zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 24.05.2023 eine Dividende in Höhe von 1,10 € gezahlt.

Zuletzt hat UBM Development am 24.05.2023 eine Dividende in Höhe von 1,10 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 6,51%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von UBM Development wurde am 24.05.2023 in Höhe von 1,10 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 6,51%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 24.05.2023. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,10 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.