Uber feuert Tausende

Nicolas Ebert Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.

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Auto mit Uber- und Lyft-Aufkleber
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Uber streicht Stellen und baut Führungsebenen ab. Doch hinter dem Sparkurs steckt eine große Wette.
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Hinweis

Uber baut weltweit rund 3.300 Stellen ab und will damit seine Organisation deutlich verschlanken. Der Abbau entspricht etwa 10 Prozent der Belegschaft. Ziel ist es, Führungsebenen zu reduzieren und mehr Kapital in Wachstum, Robotaxis und das Kerngeschäft zu investieren.

CEO Dara Khosrowshahi begründete den Schritt mit der zunehmenden Komplexität des Unternehmens. Das starke Wachstum der vergangenen Jahre habe zu mehr Hierarchieebenen, höherem Koordinationsaufwand und Strukturen geführt, die bei einem kleineren Unternehmen sinnvoll gewesen seien, heute aber nicht mehr passten.

Durch die Maßnahmen soll die Zahl der Führungskräfte um 20 Prozent sinken. Zudem will Uber fast die Hälfte der Kleinstteams mit nur einem oder zwei Mitarbeitern auflösen und die Organisation schneller und effizienter machen.

Fokus auf Robotaxis und KI

Werte aus dem Artikel:

Die Einsparungen sollen laut Khosrowshahi in Wachstum, Innovation und neue Technologien fließen. Besonders im Fokus steht die autonome Mobilität. Uber plant, in den kommenden Jahren mehr als 10 Milliarden US-Dollar in Robotaxi-Partnerschaften zu investieren und sich als führende Plattform für autonome Fahrdienste zu positionieren.

Auch künstliche Intelligenz spielt eine Rolle bei der Umstrukturierung. Uber will die Technologie stärker nutzen, um den operativen Alltag effizienter zu steuern. Die Anleger reagierten zunächst gelassen. Die Uber-Aktie drehte nach anfänglichen Verlusten ins Plus zu.

Mit dem Stellenabbau sinkt die Zahl der Uber-Mitarbeiter auf knapp 30.000 – etwa auf das Niveau von 2021. Anders als viele große Technologiekonzerne hatte Uber seit der Corona-Pandemie größere Entlassungswellen vermieden.

Khosrowshahi betonte, die Veränderungen seien notwendig, um Uber einfacher und schneller zu machen. Die frei werdenden Mittel sollen künftig stärker in Fahrer, Kuriere, Händler und die Entwicklung einer "autonomen Zukunft" fließen.


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