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Tokuyama Aktie

Aktie
WKN:  860381 ISIN:  JP3625000009 US-Symbol:  TKYMF Branche:  Chemikalien Land:  Japan
23,60 €
+0,2 €
+0,85%
08:01:38 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1,60 Mrd. €
Streubesitz
45,09%
KGV
8,40
Dividende
60,00 ¥
Index-Zuordnung
Tokuyama Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Tokuyama Corp ist ein in Japan ansässiger, diversifizierter Chemiekonzern mit Fokus auf anorganische Basischemikalien, Spezialmaterialien für die Halbleiter- und Elektronikindustrie, Baustoffe sowie funktionale Materialien für Gesundheits- und Umweltanwendungen. Das Unternehmen verbindet klassische Schwerchemie mit hochspezialisierten Performance-Materials und adressiert damit Schlüsselindustrien wie Halbleiterfertigung, Solarindustrie, Bauwirtschaft, Pharma und Konsumgüter. Für erfahrene Anleger ist Tokuyama ein typischer Vertreter der japanischen Chemie- und Werkstoffindustrie mit breiter Produktpalette, hoher vertikaler Integration und einem starken Heimatmarkt-Fokus, ergänzt um eine schrittweise internationale Expansion. Der Konzern ist an der Tokioter Börse gelistet und gehört zum erweiterten japanischen Chemiesektor, der von langfristig stabilen, wenn auch moderat wachsenden Nachfragestrukturen geprägt ist.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Tokuyama basiert auf der industriellen Produktion und Weiterverarbeitung von chemischen Grundstoffen hin zu höher veredelten Spezialprodukten. Ausgehend von anorganischen Basischemikalien wie Chlor-Alkali-Produkten, Sodaprodukten und verwandten Industriegasen entwickelt das Unternehmen funktionale Materialien mit hoher Wertschöpfungstiefe. Die Erlöse speisen sich aus langfristigen Lieferbeziehungen zu Industriekunden sowie aus wiederkehrenden Verkäufen von Verbrauchsmaterialien für Halbleiter- und Elektronikanwendungen. Wichtige Elemente des Geschäftsmodells sind:
  • Skaleneffekte in energieintensiven chemischen Produktionsprozessen
  • Technologische Spezialisierung in Nischenmärkten mit hohen Qualitätsanforderungen
  • Enge Kooperation mit Industriekunden, etwa in der Halbleiter- und Displayfertigung
  • Kontinuierliche Prozessoptimierung zur Senkung der Energie- und Rohstoffkosten
Tokuyama verfolgt eine Portfolio-Logik, bei der margenstärkere High-Performance-Materials schrittweise an die Stelle traditioneller volumengetriebener Basischemikalien treten sollen. Damit reagiert das Unternehmen auf strukturellen Margendruck, strengere Umweltauflagen und zyklische Schwankungen in klassischen Chemie-Endmärkten.

Mission und Unternehmensausrichtung

Die Unternehmensmission von Tokuyama lässt sich in der Kombination aus technologischer Wertschöpfung, Ressourceneffizienz und gesellschaftlichem Nutzen zusammenfassen. Der Konzern positioniert sich als Anbieter von Materialien, die industrielle Produktivität erhöhen und gleichzeitig ökologische Belastungen reduzieren sollen. Kernelemente der Mission sind:
  • Entwicklung von Chemikalien und Funktionsmaterialien, die Schlüsseltechnologien wie Halbleiter, Optoelektronik und erneuerbare Energien unterstützen
  • Ressourcenschonende Produktion mit Fokus auf Energieeffizienz und Emissionsreduktion
  • Beitrag zu einer langlebigen und sicheren Infrastruktur, insbesondere im japanischen Bausektor
  • Verbesserung der Lebensqualität durch Anwendungen im Gesundheits- und Konsumgüterbereich
Tokuyama betont in seinen Strategiepapieren eine langfristige, nachhaltigkeitsorientierte Wertsteigerung für Stakeholder. Das Unternehmen richtet seine Investitionen auf Geschäftsbereiche mit strukturellem Wachstum, höherer Kapitalrendite und geringerer Volatilität aus.

Produkte, Dienstleistungen und Anwendungen

Tokuyama verfügt über ein breites Produktportfolio entlang der chemischen Wertschöpfungskette. Zu den wichtigsten Produktkategorien gehören:
  • Basischemikalien: Chlor-Alkali-Produkte, Natronlauge, Salzsäure, Soda und weitere industrielle anorganische Chemikalien, die als Ausgangsstoffe für zahlreiche Folgeindustrien dienen
  • Spezialmaterialien für Halbleiter: hochreine Siliciumverbindungen, Polysilicium für Halbleiteranwendungen, chemische Mechanical-Polishing-Materialien (CMP), Fotomasken-bezogene Materialien und Prozesschemikalien
  • Baustoffe: Zement, Spezialzemente, Beton- und Mörtelprodukte, Gips- und Calciumsulfat-basierte Baustoffe, insbesondere für den japanischen Infrastruktur- und Hochbausektor
  • Funktionale Materialien: Silica-Produkte, Aluminiumoxid- und Siliciumverbindungen, Spezialpolymere und Additive für Elektronik, Reifen, Kunststoffe und industrielle Anwendungen
  • Gesundheits- und Konsumgüter-nahe Produkte: Materialien für Dentalprodukte, pharmazeutische Trägerstoffe und ausgewählte Feinchemikalien
Die Dienstleistungen von Tokuyama konzentrieren sich auf technische Beratung, anwendungsspezifische Materialanpassung sowie gemeinsame Entwicklungsprojekte mit Schlüsselkunden, insbesondere in der Halbleiter- und Displayindustrie. Damit stärkt das Unternehmen die Kundenbindung und schafft Eintrittsbarrieren für Wettbewerber.

Business Units und Segmentstruktur

Tokuyama gliedert seine Aktivitäten typischerweise in mehrere Geschäftsfelder, die grob den folgenden Segmenten entsprechen:
  • Chemicals: klassische Basischemikalien, Chlor-Alkali-Produkte und soda-basierte Industriegüter, die auf hohen Produktionsvolumina und Kosteneffizienz beruhen
  • Cement und Baustoffe: Zement, Spezialbaustoffe und Nebenprodukte aus der chemischen Produktion, die im Bau- und Infrastruktursektor eingesetzt werden
  • Advanced Materials und Electronic Materials: Hochreines Polysilicium für Halbleiter, elektronische Spezialmaterialien, Silica- und Oxidmaterialien mit enger Verzahnung zu Halbleiterherstellern und Elektronikunternehmen
  • Life Science und funktionale Materialien: Dental- und pharma-nahe Materialien, Spezialpolymere und chemische Additive für Konsumgüter- und Industriekunden
Diese Segmentierung spiegelt den strategischen Anspruch wider, das Profil von einem überwiegend volumengetriebenen Chemieproduzenten zu einem Anbieter von High-Value-Added-Materials zu verschieben. Für Anleger relevant ist, dass die margenstärkeren Advanced- und Electronic-Materials-Segmente mittelfristig einen steigenden Anteil am operativen Ergebnis anstreben.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Tokuyama verfügt über mehrere strukturelle Vorteile, die als Burggräben im Wettbewerbsumfeld zu werten sind. Dazu zählen:
  • Hohe Materialreinheit in Halbleiteranwendungen: Die Fähigkeit, Polysilicium und andere elektronische Spezialmaterialien in extrem hohen Reinheitsgraden und mit stabiler Prozessqualität zu produzieren, ist ein zentraler Differenzierungsfaktor. Zulassung und Qualifikation bei großen Halbleiterkunden schaffen hohe Wechselkosten.
  • Vertikale Integration: Die Nutzung von Nebenprodukten aus einem Geschäftsbereich als Input in einem anderen erhöht die Ressourceneffizienz und senkt Stückkosten. Dies gilt insbesondere für die Kopplung von Chlor-Alkali- und Baustoffaktivitäten.
  • Standortvorteile in Japan: Strategische Produktionsstandorte mit Zugang zu Hafeninfrastruktur, Energieversorgung und einem dichten Kundenökosystem im asiatisch-pazifischen Raum verbessern die Lieferkettenstabilität.
  • Langjährige Kundenbeziehungen: In der Halbleiter- und Chemieindustrie bestehen vielfach langjährige Lieferverträge und qualifizierte Supply-Chain-Beziehungen. Diese erschweren Neueinsteigern den Zugang und stabilisieren die Nachfrage.
Gleichzeitig bleibt der Wettbewerb in den volumengetriebenen Segmenten intensiv, sodass die Verteidigungsfähigkeit dieser Burggräben stark vom Innovationsgrad in den Spezialmaterialien und der Kostenführerschaft in der Basischemikalienproduktion abhängt.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

Tokuyama steht im Wettbewerb mit einer Reihe internationaler und japanischer Chemie- und Materialhersteller. Je nach Segment lassen sich unterschiedliche Vergleichsgruppen definieren:
  • Im Bereich Basischemikalien und Chlor-Alkali-Produkte: globale Schwergewichte der Basis- und Industriechemie sowie japanische integrierte Chemiekonzerne
  • Im Segment Polysilicium und elektronische Materialien: spezialisierte Halbleiter-Materiallieferanten im asiatisch-pazifischen Raum und in Europa, die ebenfalls hochreine Siliciumprodukte und Prozessmaterialien liefern
  • Im Zement- und Baustoffbereich: nationale und regionale Zementhersteller in Japan und ausgewählte internationale Baustoffkonzerne
  • Bei funktionalen und Life-Science-Materialien: Produzenten von Spezialchemikalien, Dentalmaterialien und pharmazeutischen Hilfsstoffen
Das Wettbewerbsumfeld ist insgesamt fragmentiert und durch hohe Regulierung, technologische Eintrittsbarrieren und kapitals intensive Produktionsanlagen gekennzeichnet. Tokuyama positioniert sich eher als mittelgroßer, fokussierter Anbieter mit starkem Heimmarktbezug, im Gegensatz zu global dominierenden Chemie-Multis.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management von Tokuyama verfolgt eine mehrstufige Transformationsstrategie, die auf Portfolioumbau, Effizienzsteigerung und Stärkung der Bilanzqualität abzielt. Aus Investorensicht stehen dabei folgende Schwerpunkte im Vordergrund:
  • Verschiebung des Umsatz- und Ergebnisanteils hin zu margenstarken Electronic- und Advanced-Materials-Geschäften
  • Optimierung der Produktionsbasis, inklusive Modernisierung energieintensiver Anlagen und potenzieller Kapazitätsanpassungen in reifen Segmenten
  • Stärkere Fokussierung auf nachhaltigkeitsrelevante Produkte und Dekarbonisierungsinitiativen
  • Verbesserung der Kapitalallokation mit disziplinierter Investitionspolitik und Fokus auf Renditekennzahlen
Corporate-Governance-Strukturen orientieren sich an den japanischen Kodex-Vorgaben, mit einem zunehmenden, durch regulatorische Änderungen angestoßenen Fokus auf Minderheitsaktionäre, Transparenz und Board-Unabhängigkeit. Für konservative Anleger bleibt relevant, inwieweit das Management die Balance zwischen Transformation, Investitionsdisziplin und Dividendenkontinuität wahrt.

Branchen- und Regionalanalyse

Tokuyama agiert im Spannungsfeld mehrerer Branchen: Basischemikalien, Spezialchemikalien, Baustoffe, Halbleitermaterialien und Life-Science-Materialien. Diese Segmente weisen unterschiedliche Zyklen und Risikoprofile auf:
  • Basischemikalien: strukturell reif, kosten- und regulierungsgetrieben, mit hoher Sensibilität für Energiepreise und Umweltauflagen
  • Baustoffe: stark vom japanischen Infrastruktur- und Wohnungsbau sowie staatlichen Investitionsprogrammen abhängig, relativ regional gebunden
  • Halbleiter- und Elektronikmaterialien: zyklisch, aber mit langfristigem Wachstum durch Digitalisierung, Cloud, Automotive-Elektronik und erneuerbare Energien
  • Life Science und funktionale Materialien: tendenziell weniger zyklisch, von demografischen Trends und höherer Qualitätsnachfrage getrieben
Regional liegt der Schwerpunkt eindeutig in Japan und dem asiatisch-pazifischen Raum, insbesondere in der Nähe von Halbleiter- und Elektronikclustern. Während dies stabile Kundenbeziehungen erlaubt, birgt die regionale Konzentration eine Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung und Regulierung im Heimatmarkt. Die Integration in globale Lieferketten der Elektronikindustrie sorgt gleichzeitig für indirekte Exponierung gegenüber den USA, Europa und weiteren asiatischen Märkten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklungslinien

Tokuyama blickt auf eine lange Historie als japanischer Chemieproduzent zurück. Ursprünglich als Hersteller anorganischer Chemikalien gegründet, erweiterte das Unternehmen sein Portfolio im Laufe der Jahrzehnte um Zement, Baustoffe, petrochemische Derivate sowie zunehmend Spezialmaterialien. Charakteristisch für die Entwicklung ist die Nutzung von Nebenprodukten der Chemieproduktion im Baustoffsegment und die schrittweise Diversifizierung in höher veredelte Materialien. In den letzten Jahrzehnten verstärkte Tokuyama seine Aktivitäten in der Halbleiter- und Elektronikindustrie, insbesondere durch Investitionen in hochreines Polysilicium und elektronische Spezialchemikalien. Die Unternehmensgeschichte ist zudem von Phasen der Restrukturierung, Portfoliobereinigung und Verschuldungsreduktion geprägt, oftmals ausgelöst durch Konjunkturzyklen, Nachfrageeinbrüche in der Bauwirtschaft oder Überkapazitäten in Basischemikalien. Diese Erfahrungen haben zu einer stärker risikobewussten strategischen Ausrichtung geführt.

Besonderheiten und strukturelle Themen

Als japanischer Chemiekonzern weist Tokuyama einige Besonderheiten auf, die für Investoren relevant sind:
  • Hohe Energieintensität: Die Produktion vieler Basischemikalien ist energieintensiv und reagiert sensibel auf Strompreise, CO2-Kosten und energiepolitische Rahmenbedingungen in Japan.
  • Umwelt- und Klimaregulatorik: Verschärfte Emissionsvorgaben und Recyclingquoten beeinflussen Investitionsentscheidungen, können aber auch Chancen für Umwelt- und Funktionsmaterialien eröffnen.
  • Japan-spezifische Corporate-Kultur: Langfristige Mitarbeiterbindung, tendenziell vorsichtige Kommunikation und ein Fokus auf Stabilität prägen die Steuerung des Unternehmens, was mitunter zu einer konservativen Geschwindigkeit der Transformation führt.
  • Technologische Spezialisierung: Die Rolle als Nischenanbieter hochreiner Materialien in der Halbleiterindustrie verleiht Tokuyama eine höhere Relevanz innerhalb globaler Wertschöpfungsketten, als es die Unternehmensgröße vermuten lässt.
Hinzu kommen ESG-bezogene Themen, die von Investoren zunehmend beobachtet werden, etwa Emissionsprofile, Abfallmanagement und der Beitrag der Produkte zu Dekarbonisierung und Ressourceneffizienz.

Chancen und Risiken aus Sicht eines konservativen Anlegers

Für einen konservativen Anleger bietet Tokuyama ein gemischtes Bild aus stabilen Basiserträgen und technologisch anspruchsvollen Wachstumsfeldern, gepaart mit klassischen Industrie- und Standortrisiken. Zentrale Chancen sind:
  • Partizipation am strukturellen Wachstum der Halbleiter- und Elektronikindustrie durch hochreine Polysilicium- und Spezialmaterialien
  • Relativ stabile Nachfrage in Japan nach Baustoffen für Instandhaltung und Erneuerung der Infrastruktur
  • Wertsteigerungspotenzial durch schrittweisen Ausbau margenstarker Spezialchemie- und Life-Science-Segmente
  • Mögliche Rating- und Bewertungsverbesserung bei weiterer Bilanzstärkung, konsequenter Kapitaldisziplin und Governance-Fortschritten
Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber:
  • Zyklische Schwankungen in der Halbleiter- und Elektroniknachfrage, die zu Volatilität bei spezialisierten Materialien führen können
  • Energiepreis- und Währungsrisiken, insbesondere im energieintensiven Basischemikalien- und Zementgeschäft
  • Regulatorische Risiken durch strengere Umwelt- und Klimavorgaben, die zusätzliche Investitionen erfordern oder Margen belasten
  • Standortrisiko mit hoher Abhängigkeit vom japanischen Markt und möglichen demografisch bedingten Wachstumsgrenzen
  • Kapitalintensive Struktur mit hohem Instandhaltungsaufwand, die den finanziellen Spielraum für aggressive Wachstumsinitiativen begrenzt
In der Summe eignet sich Tokuyama eher für Anleger, die ein industrielles Chemie- und Materialinvestment mit ausgewogenem Profil aus etablierten Basissegmenten und selektiven Technologiechancen suchen, dabei jedoch bereit sind, zyklische und regulatorische Risiken im japanischen Kontext zu tragen, ohne sich auf kurzfristige Kursimpulse zu stützen.

Kursdaten

Geld/Brief 23,80 € / 24,20 €
Spread +1,68%
Schluss Vortag 23,40 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 23,60 €
Tageshoch 23,60 €
52W-Tief 14,70 €
52W-Hoch 23,80 €
Jahrestief 22,40 €
Jahreshoch 23,80 €

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 343.073 ¥
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 30.619 ¥
Jahresüberschuss in Mio. 31.315 ¥
Umsatz je Aktie 4.768,52 ¥
Gewinn je Aktie 325,08 ¥
Gewinnrendite +11,97%
Umsatzrendite +6,82%
Return on Investment +6,58%
Marktkapitalisierung in Mio. 196.486 ¥
KGV (Kurs/Gewinn) 8,40
KBV (Kurs/Buchwert) 0,75
KUV (Kurs/Umsatz) 0,57
Eigenkapitalrendite +8,94%
Eigenkapitalquote +54,93%

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 2
Gesteigert seit 2 Jahre
Keine Senkung seit 7 Jahre
Stabilität der Dividende 0,87 (max 1,00)
Jährlicher 10,56% (5 Jahre)
Ausschüttungs- 33,1% (auf den Gewinn/FFO)
quote 26,6% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 20%

Dividenden Historie

Datum Dividende
29.09.2025 60,00 ¥ (0,34 €)
28.03.2025 50,00 ¥ (0,31 €)
27.09.2024 50,00 ¥ (0,31 €)
28.03.2024 35,00 ¥ (0,21 €)
28.09.2023 35,00 ¥ (0,22 €)
29.09.2021 35,00 ¥ (0,27 €)
30.03.2021 35,00 ¥ (0,27 €)
29.09.2020 35,00 ¥ (0,28 €)
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 23,40 € +1,74%
23,00 € 16:31
Frankfurt 23,60 € +1,72%
23,20 € 08:39
München 23,60 € +0,85%
23,40 € 08:01
Stuttgart 23,80 € 0 %
23,80 € 18:17
L&S RT 24,30 € +1,67%
23,90 € 18:40
Tradegate 23,80 € +3,48%
23,00 € 21.01.26
Quotrix 24,00 € +1,69%
23,60 € 07:27
Gettex 23,80 € 0 %
23,80 € 17:13
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
22.01.26 23,60 0
21.01.26 23,40 0
20.01.26 23,00 2.300
19.01.26 23,80 0
16.01.26 23,60 0
15.01.26 23,40 0
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 23,40 € +0,85%
1 Monat 22,40 € +5,36%
6 Monate 18,30 € +28,96%
1 Jahr 16,00 € +47,50%
5 Jahre 20,00 € +18,00%

Unternehmensprofil Tokuyama Corp

Tokuyama Corp ist ein in Japan ansässiger, diversifizierter Chemiekonzern mit Fokus auf anorganische Basischemikalien, Spezialmaterialien für die Halbleiter- und Elektronikindustrie, Baustoffe sowie funktionale Materialien für Gesundheits- und Umweltanwendungen. Das Unternehmen verbindet klassische Schwerchemie mit hochspezialisierten Performance-Materials und adressiert damit Schlüsselindustrien wie Halbleiterfertigung, Solarindustrie, Bauwirtschaft, Pharma und Konsumgüter. Für erfahrene Anleger ist Tokuyama ein typischer Vertreter der japanischen Chemie- und Werkstoffindustrie mit breiter Produktpalette, hoher vertikaler Integration und einem starken Heimatmarkt-Fokus, ergänzt um eine schrittweise internationale Expansion. Der Konzern ist an der Tokioter Börse gelistet und gehört zum erweiterten japanischen Chemiesektor, der von langfristig stabilen, wenn auch moderat wachsenden Nachfragestrukturen geprägt ist.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Tokuyama basiert auf der industriellen Produktion und Weiterverarbeitung von chemischen Grundstoffen hin zu höher veredelten Spezialprodukten. Ausgehend von anorganischen Basischemikalien wie Chlor-Alkali-Produkten, Sodaprodukten und verwandten Industriegasen entwickelt das Unternehmen funktionale Materialien mit hoher Wertschöpfungstiefe. Die Erlöse speisen sich aus langfristigen Lieferbeziehungen zu Industriekunden sowie aus wiederkehrenden Verkäufen von Verbrauchsmaterialien für Halbleiter- und Elektronikanwendungen. Wichtige Elemente des Geschäftsmodells sind:
  • Skaleneffekte in energieintensiven chemischen Produktionsprozessen
  • Technologische Spezialisierung in Nischenmärkten mit hohen Qualitätsanforderungen
  • Enge Kooperation mit Industriekunden, etwa in der Halbleiter- und Displayfertigung
  • Kontinuierliche Prozessoptimierung zur Senkung der Energie- und Rohstoffkosten
Tokuyama verfolgt eine Portfolio-Logik, bei der margenstärkere High-Performance-Materials schrittweise an die Stelle traditioneller volumengetriebener Basischemikalien treten sollen. Damit reagiert das Unternehmen auf strukturellen Margendruck, strengere Umweltauflagen und zyklische Schwankungen in klassischen Chemie-Endmärkten.

Mission und Unternehmensausrichtung

Die Unternehmensmission von Tokuyama lässt sich in der Kombination aus technologischer Wertschöpfung, Ressourceneffizienz und gesellschaftlichem Nutzen zusammenfassen. Der Konzern positioniert sich als Anbieter von Materialien, die industrielle Produktivität erhöhen und gleichzeitig ökologische Belastungen reduzieren sollen. Kernelemente der Mission sind:
  • Entwicklung von Chemikalien und Funktionsmaterialien, die Schlüsseltechnologien wie Halbleiter, Optoelektronik und erneuerbare Energien unterstützen
  • Ressourcenschonende Produktion mit Fokus auf Energieeffizienz und Emissionsreduktion
  • Beitrag zu einer langlebigen und sicheren Infrastruktur, insbesondere im japanischen Bausektor
  • Verbesserung der Lebensqualität durch Anwendungen im Gesundheits- und Konsumgüterbereich
Tokuyama betont in seinen Strategiepapieren eine langfristige, nachhaltigkeitsorientierte Wertsteigerung für Stakeholder. Das Unternehmen richtet seine Investitionen auf Geschäftsbereiche mit strukturellem Wachstum, höherer Kapitalrendite und geringerer Volatilität aus.

Produkte, Dienstleistungen und Anwendungen

Tokuyama verfügt über ein breites Produktportfolio entlang der chemischen Wertschöpfungskette. Zu den wichtigsten Produktkategorien gehören:
  • Basischemikalien: Chlor-Alkali-Produkte, Natronlauge, Salzsäure, Soda und weitere industrielle anorganische Chemikalien, die als Ausgangsstoffe für zahlreiche Folgeindustrien dienen
  • Spezialmaterialien für Halbleiter: hochreine Siliciumverbindungen, Polysilicium für Halbleiteranwendungen, chemische Mechanical-Polishing-Materialien (CMP), Fotomasken-bezogene Materialien und Prozesschemikalien
  • Baustoffe: Zement, Spezialzemente, Beton- und Mörtelprodukte, Gips- und Calciumsulfat-basierte Baustoffe, insbesondere für den japanischen Infrastruktur- und Hochbausektor
  • Funktionale Materialien: Silica-Produkte, Aluminiumoxid- und Siliciumverbindungen, Spezialpolymere und Additive für Elektronik, Reifen, Kunststoffe und industrielle Anwendungen
  • Gesundheits- und Konsumgüter-nahe Produkte: Materialien für Dentalprodukte, pharmazeutische Trägerstoffe und ausgewählte Feinchemikalien
Die Dienstleistungen von Tokuyama konzentrieren sich auf technische Beratung, anwendungsspezifische Materialanpassung sowie gemeinsame Entwicklungsprojekte mit Schlüsselkunden, insbesondere in der Halbleiter- und Displayindustrie. Damit stärkt das Unternehmen die Kundenbindung und schafft Eintrittsbarrieren für Wettbewerber.

Business Units und Segmentstruktur

Tokuyama gliedert seine Aktivitäten typischerweise in mehrere Geschäftsfelder, die grob den folgenden Segmenten entsprechen:
  • Chemicals: klassische Basischemikalien, Chlor-Alkali-Produkte und soda-basierte Industriegüter, die auf hohen Produktionsvolumina und Kosteneffizienz beruhen
  • Cement und Baustoffe: Zement, Spezialbaustoffe und Nebenprodukte aus der chemischen Produktion, die im Bau- und Infrastruktursektor eingesetzt werden
  • Advanced Materials und Electronic Materials: Hochreines Polysilicium für Halbleiter, elektronische Spezialmaterialien, Silica- und Oxidmaterialien mit enger Verzahnung zu Halbleiterherstellern und Elektronikunternehmen
  • Life Science und funktionale Materialien: Dental- und pharma-nahe Materialien, Spezialpolymere und chemische Additive für Konsumgüter- und Industriekunden
Diese Segmentierung spiegelt den strategischen Anspruch wider, das Profil von einem überwiegend volumengetriebenen Chemieproduzenten zu einem Anbieter von High-Value-Added-Materials zu verschieben. Für Anleger relevant ist, dass die margenstärkeren Advanced- und Electronic-Materials-Segmente mittelfristig einen steigenden Anteil am operativen Ergebnis anstreben.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Tokuyama verfügt über mehrere strukturelle Vorteile, die als Burggräben im Wettbewerbsumfeld zu werten sind. Dazu zählen:
  • Hohe Materialreinheit in Halbleiteranwendungen: Die Fähigkeit, Polysilicium und andere elektronische Spezialmaterialien in extrem hohen Reinheitsgraden und mit stabiler Prozessqualität zu produzieren, ist ein zentraler Differenzierungsfaktor. Zulassung und Qualifikation bei großen Halbleiterkunden schaffen hohe Wechselkosten.
  • Vertikale Integration: Die Nutzung von Nebenprodukten aus einem Geschäftsbereich als Input in einem anderen erhöht die Ressourceneffizienz und senkt Stückkosten. Dies gilt insbesondere für die Kopplung von Chlor-Alkali- und Baustoffaktivitäten.
  • Standortvorteile in Japan: Strategische Produktionsstandorte mit Zugang zu Hafeninfrastruktur, Energieversorgung und einem dichten Kundenökosystem im asiatisch-pazifischen Raum verbessern die Lieferkettenstabilität.
  • Langjährige Kundenbeziehungen: In der Halbleiter- und Chemieindustrie bestehen vielfach langjährige Lieferverträge und qualifizierte Supply-Chain-Beziehungen. Diese erschweren Neueinsteigern den Zugang und stabilisieren die Nachfrage.
Gleichzeitig bleibt der Wettbewerb in den volumengetriebenen Segmenten intensiv, sodass die Verteidigungsfähigkeit dieser Burggräben stark vom Innovationsgrad in den Spezialmaterialien und der Kostenführerschaft in der Basischemikalienproduktion abhängt.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

Tokuyama steht im Wettbewerb mit einer Reihe internationaler und japanischer Chemie- und Materialhersteller. Je nach Segment lassen sich unterschiedliche Vergleichsgruppen definieren:
  • Im Bereich Basischemikalien und Chlor-Alkali-Produkte: globale Schwergewichte der Basis- und Industriechemie sowie japanische integrierte Chemiekonzerne
  • Im Segment Polysilicium und elektronische Materialien: spezialisierte Halbleiter-Materiallieferanten im asiatisch-pazifischen Raum und in Europa, die ebenfalls hochreine Siliciumprodukte und Prozessmaterialien liefern
  • Im Zement- und Baustoffbereich: nationale und regionale Zementhersteller in Japan und ausgewählte internationale Baustoffkonzerne
  • Bei funktionalen und Life-Science-Materialien: Produzenten von Spezialchemikalien, Dentalmaterialien und pharmazeutischen Hilfsstoffen
Das Wettbewerbsumfeld ist insgesamt fragmentiert und durch hohe Regulierung, technologische Eintrittsbarrieren und kapitals intensive Produktionsanlagen gekennzeichnet. Tokuyama positioniert sich eher als mittelgroßer, fokussierter Anbieter mit starkem Heimmarktbezug, im Gegensatz zu global dominierenden Chemie-Multis.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management von Tokuyama verfolgt eine mehrstufige Transformationsstrategie, die auf Portfolioumbau, Effizienzsteigerung und Stärkung der Bilanzqualität abzielt. Aus Investorensicht stehen dabei folgende Schwerpunkte im Vordergrund:
  • Verschiebung des Umsatz- und Ergebnisanteils hin zu margenstarken Electronic- und Advanced-Materials-Geschäften
  • Optimierung der Produktionsbasis, inklusive Modernisierung energieintensiver Anlagen und potenzieller Kapazitätsanpassungen in reifen Segmenten
  • Stärkere Fokussierung auf nachhaltigkeitsrelevante Produkte und Dekarbonisierungsinitiativen
  • Verbesserung der Kapitalallokation mit disziplinierter Investitionspolitik und Fokus auf Renditekennzahlen
Corporate-Governance-Strukturen orientieren sich an den japanischen Kodex-Vorgaben, mit einem zunehmenden, durch regulatorische Änderungen angestoßenen Fokus auf Minderheitsaktionäre, Transparenz und Board-Unabhängigkeit. Für konservative Anleger bleibt relevant, inwieweit das Management die Balance zwischen Transformation, Investitionsdisziplin und Dividendenkontinuität wahrt.

Branchen- und Regionalanalyse

Tokuyama agiert im Spannungsfeld mehrerer Branchen: Basischemikalien, Spezialchemikalien, Baustoffe, Halbleitermaterialien und Life-Science-Materialien. Diese Segmente weisen unterschiedliche Zyklen und Risikoprofile auf:
  • Basischemikalien: strukturell reif, kosten- und regulierungsgetrieben, mit hoher Sensibilität für Energiepreise und Umweltauflagen
  • Baustoffe: stark vom japanischen Infrastruktur- und Wohnungsbau sowie staatlichen Investitionsprogrammen abhängig, relativ regional gebunden
  • Halbleiter- und Elektronikmaterialien: zyklisch, aber mit langfristigem Wachstum durch Digitalisierung, Cloud, Automotive-Elektronik und erneuerbare Energien
  • Life Science und funktionale Materialien: tendenziell weniger zyklisch, von demografischen Trends und höherer Qualitätsnachfrage getrieben
Regional liegt der Schwerpunkt eindeutig in Japan und dem asiatisch-pazifischen Raum, insbesondere in der Nähe von Halbleiter- und Elektronikclustern. Während dies stabile Kundenbeziehungen erlaubt, birgt die regionale Konzentration eine Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung und Regulierung im Heimatmarkt. Die Integration in globale Lieferketten der Elektronikindustrie sorgt gleichzeitig für indirekte Exponierung gegenüber den USA, Europa und weiteren asiatischen Märkten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklungslinien

Tokuyama blickt auf eine lange Historie als japanischer Chemieproduzent zurück. Ursprünglich als Hersteller anorganischer Chemikalien gegründet, erweiterte das Unternehmen sein Portfolio im Laufe der Jahrzehnte um Zement, Baustoffe, petrochemische Derivate sowie zunehmend Spezialmaterialien. Charakteristisch für die Entwicklung ist die Nutzung von Nebenprodukten der Chemieproduktion im Baustoffsegment und die schrittweise Diversifizierung in höher veredelte Materialien. In den letzten Jahrzehnten verstärkte Tokuyama seine Aktivitäten in der Halbleiter- und Elektronikindustrie, insbesondere durch Investitionen in hochreines Polysilicium und elektronische Spezialchemikalien. Die Unternehmensgeschichte ist zudem von Phasen der Restrukturierung, Portfoliobereinigung und Verschuldungsreduktion geprägt, oftmals ausgelöst durch Konjunkturzyklen, Nachfrageeinbrüche in der Bauwirtschaft oder Überkapazitäten in Basischemikalien. Diese Erfahrungen haben zu einer stärker risikobewussten strategischen Ausrichtung geführt.

Besonderheiten und strukturelle Themen

Als japanischer Chemiekonzern weist Tokuyama einige Besonderheiten auf, die für Investoren relevant sind:
  • Hohe Energieintensität: Die Produktion vieler Basischemikalien ist energieintensiv und reagiert sensibel auf Strompreise, CO2-Kosten und energiepolitische Rahmenbedingungen in Japan.
  • Umwelt- und Klimaregulatorik: Verschärfte Emissionsvorgaben und Recyclingquoten beeinflussen Investitionsentscheidungen, können aber auch Chancen für Umwelt- und Funktionsmaterialien eröffnen.
  • Japan-spezifische Corporate-Kultur: Langfristige Mitarbeiterbindung, tendenziell vorsichtige Kommunikation und ein Fokus auf Stabilität prägen die Steuerung des Unternehmens, was mitunter zu einer konservativen Geschwindigkeit der Transformation führt.
  • Technologische Spezialisierung: Die Rolle als Nischenanbieter hochreiner Materialien in der Halbleiterindustrie verleiht Tokuyama eine höhere Relevanz innerhalb globaler Wertschöpfungsketten, als es die Unternehmensgröße vermuten lässt.
Hinzu kommen ESG-bezogene Themen, die von Investoren zunehmend beobachtet werden, etwa Emissionsprofile, Abfallmanagement und der Beitrag der Produkte zu Dekarbonisierung und Ressourceneffizienz.

Chancen und Risiken aus Sicht eines konservativen Anlegers

Für einen konservativen Anleger bietet Tokuyama ein gemischtes Bild aus stabilen Basiserträgen und technologisch anspruchsvollen Wachstumsfeldern, gepaart mit klassischen Industrie- und Standortrisiken. Zentrale Chancen sind:
  • Partizipation am strukturellen Wachstum der Halbleiter- und Elektronikindustrie durch hochreine Polysilicium- und Spezialmaterialien
  • Relativ stabile Nachfrage in Japan nach Baustoffen für Instandhaltung und Erneuerung der Infrastruktur
  • Wertsteigerungspotenzial durch schrittweisen Ausbau margenstarker Spezialchemie- und Life-Science-Segmente
  • Mögliche Rating- und Bewertungsverbesserung bei weiterer Bilanzstärkung, konsequenter Kapitaldisziplin und Governance-Fortschritten
Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber:
  • Zyklische Schwankungen in der Halbleiter- und Elektroniknachfrage, die zu Volatilität bei spezialisierten Materialien führen können
  • Energiepreis- und Währungsrisiken, insbesondere im energieintensiven Basischemikalien- und Zementgeschäft
  • Regulatorische Risiken durch strengere Umwelt- und Klimavorgaben, die zusätzliche Investitionen erfordern oder Margen belasten
  • Standortrisiko mit hoher Abhängigkeit vom japanischen Markt und möglichen demografisch bedingten Wachstumsgrenzen
  • Kapitalintensive Struktur mit hohem Instandhaltungsaufwand, die den finanziellen Spielraum für aggressive Wachstumsinitiativen begrenzt
In der Summe eignet sich Tokuyama eher für Anleger, die ein industrielles Chemie- und Materialinvestment mit ausgewogenem Profil aus etablierten Basissegmenten und selektiven Technologiechancen suchen, dabei jedoch bereit sind, zyklische und regulatorische Risiken im japanischen Kontext zu tragen, ohne sich auf kurzfristige Kursimpulse zu stützen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,60 Mrd. €
Aktienanzahl 72,09 Mio.
Streubesitz 45,09%
Währung EUR
Land Japan
Sektor Grundstoffe
Branche Chemikalien
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+54,91% Weitere
+45,09% Streubesitz

Community-Beiträge zu Tokuyama Corp

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DJGregor
Möchte da gerne einsteigen...
... ein guter Zeitpunkt, obwohl das Kursziel vor kurzem überschritten ist.
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cash4chaos
Moin,hat wer ne Ahnung was hier los ist?
Ich war gestern zum ersten mal ever auf die Aktie aufmerksam geworden.Nikkei 5% im plus- Tokuyama 20% im Minus! lässt sich das erklären?wie?Sollt man die kaufen,oder kommt da noch mehr?
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ripper
Toku scheint jetzt wiederentdeckt zu werden
es geht jetzt steil bergauf.
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siddha
UV-Led = Gold
Tokuyama mit Hexa sind führend bei der Entwicklung und Production von UV-Led die massenhaft in Wasserreinigung und med.Testgeräten verwendung finden. Die Aktie ist z.ZT sehr günstig. Vacuum ultraviolet lamp of the future created in Japan phys.org › Physics › Condensed MatterDiese Seite übersetzen Bewertung: 4,7 - ‎23 Abstimmungsergebnisse 22.04.2014 - This is within the range of vacuum-UV light—so named because while light of ... Ono of the Nagoya Institute of Technology in Japan, who led the research. ... the Tokuyama Corporation in Tokyo; Tohoku University in Sendai, Japan; and ... Yanagida and Akira Yoshikawa, APL-Materials on April 22, 2014.
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Häufig gestellte Fragen zur Tokuyama Aktie und zum Tokuyama Kurs

Der aktuelle Kurs der Tokuyama Aktie liegt bei 23,60 €.

Für 1.000€ kann man sich 42,37 Tokuyama Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Tokuyama Aktie lautet TKYMF.

Die 1 Monats-Performance der Tokuyama Aktie beträgt aktuell 5,36%.

Die 1 Jahres-Performance der Tokuyama Aktie beträgt aktuell 47,50%.

Der Aktienkurs der Tokuyama Aktie liegt aktuell bei 23,60 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 5,36% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Tokuyama eine Wertentwicklung von 13,46% aus und über 6 Monate sind es 28,96%.

Das 52-Wochen-Hoch der Tokuyama Aktie liegt bei 23,80 €.

Das 52-Wochen-Tief der Tokuyama Aktie liegt bei 14,70 €.

Das Allzeithoch von Tokuyama liegt bei 80,70 €.

Das Allzeittief von Tokuyama liegt bei 5,38 €.

Die Volatilität der Tokuyama Aktie liegt derzeit bei 35,62%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Tokuyama in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,60 Mrd. €

Insgesamt sind 71,9 Mio Tokuyama Aktien im Umlauf.

Am 27.09.2017 gab es einen Split im Verhältnis 5:1.

Am 27.09.2017 gab es einen Split im Verhältnis 5:1.

Tokuyama hat seinen Hauptsitz in Japan.

Tokuyama gehört zum Sektor Chemikalien.

Das KGV der Tokuyama Aktie beträgt 8,40.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Tokuyama betrug 343,1 Mrd JPY.

Die nächsten Termine von Tokuyama sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Tokuyama zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 29.09.2025 eine Dividende in Höhe von 60,00 ¥ (0,34 €) gezahlt.

Zuletzt hat Tokuyama am 29.09.2025 eine Dividende in Höhe von 60,00 ¥ (0,34 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,00%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Tokuyama wurde am 29.09.2025 in Höhe von 60,00 ¥ (0,34 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,00%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 29.09.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 60,00 ¥ (0,34 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.