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Meldung des Tages: SILBER-TSUNAMI: $82/Unze – PRINCE SILVER EXPANDIERT BOHRPROGRAMM NACH HISTORISCHEM PREISANSTIEG

Tilray Aktie

Aktie
WKN:  A41VMJ ISIN:  US88688T2096 US-Symbol:  TLRY
9,625 $
+0,595 $
+6,59%
8,2005 € 17:36:45 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
8,64 Mrd. €
Streubesitz
88,00%
KGV
-0,15
Index-Zuordnung
-
Tilray Brands Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Tilray Brands Inc ist ein international ausgerichteter Anbieter von Cannabis- und Hanfprodukten mit wachsendem Engagement im Bereich alkoholischer Getränke und Wellness-Konsumgüter. Das börsennotierte Unternehmen mit Hauptsitz in Kanada agiert als vertikal integrierter Akteur entlang der Wertschöpfungskette: von Forschung und Pflanzenzucht über Verarbeitung und Markenaufbau bis hin zu Vertrieb und Export. Tilray kombiniert reguliertes Medizinalcannabis, Freizeitcannabis in legalen Märkten, Hanf-basierte Konsumgüter sowie Bier-, Spirituosen- und Ready-to-Drink-Marken unter einem diversifizierten Dach. Ziel ist es, als globaler Plattformanbieter für regulierte Genussmittel und Cannabinoid-Produkte zu fungieren und Skaleneffekte in Produktion, Beschaffung und Markenführung zu realisieren.

Mission und strategische Ausrichtung

Die erklärte Mission von Tilray besteht darin, Patienten und Konsumenten weltweit Zugang zu sicheren, regulierten und qualitativ hochwertigen Cannabis- und Lifestyle-Produkten zu verschaffen und zugleich als verlässlicher Partner für Regierungen, Apotheken, Großhändler und Fachhändler aufzutreten. Strategisch fokussiert sich das Management auf vier Säulen: Ausbau starker Marken in legalen Cannabismärkten, Erweiterung des Portfolios an alkoholischen Getränken und Wellness-Produkten, internationale Expansion in regulierten Märkten sowie strikte Kosten- und Kapitaleffizienz. Dabei verfolgt Tilray einen Multi-Kategorie-Ansatz, um Abhängigkeiten von einzelnen Segmente zu reduzieren und von einer möglichen weiteren Legalisierung von Cannabis in den USA und Europa zu profitieren.

Produkte, Dienstleistungen und Marken

Tilray deckt ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen ab. Im Medizinalcannabis-Geschäft umfasst das Portfolio getrocknete Blüten, Extrakte, Öle, Kapseln und standardisierte Formulierungen für unterschiedliche Indikationen. Diese werden über Apotheken, spezialisierte Distributoren und medizinische Programme vertrieben. Im Bereich Freizeitcannabis bietet Tilray in Kanada und weiteren legalen Märkten eine Vielzahl von Marken mit unterschiedlichen Potenzstufen, Terpenprofilen und Darreichungsformen an, darunter Blüten, Pre-Rolls, Vape-Produkte, Edibles und Getränke. Über zusätzlich erworbene Konsumgütermarken im Hanf- und Wellness-Segment adressiert das Unternehmen gesundheitsorientierte Zielgruppen mit Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und Körperpflegeprodukten. Im Segment alkoholischer Getränke vertreibt Tilray insbesondere Craft-Biere, Spezialbiere, Hard Seltzer, Spirituosen und Mischgetränke, gestützt auf etablierte Markenportfolios regionaler Brauereien und Destillerien. Ergänzend bietet das Unternehmen regulatorische Expertise, Qualitätsmanagement, Logistik- und Exportdienstleistungen für seine B2B-Partner.

Business Units und Segmentstruktur

Tilray gliedert sein Geschäft in mehrere Kernbereiche, die sich an Produktkategorien und Zielmärkten orientieren. Ein zentrales Segment bildet das internationale Medizinalcannabis-Geschäft mit Schwerpunkt Kanada, Europa und ausgewählten weiteren Märkten mit regulatorischen Rahmenbedingungen. Dieses Segment umfasst Anbau, Verarbeitung, kliniknahe Forschung und pharmazeutisch orientierte Distribution. Das Freizeitcannabis-Segment fokussiert sich primär auf den kanadischen Markt und adressiert erwachsene Konsumenten über lizenzierte Einzelhändler und Online-Plattformen. Daneben betreibt Tilray ein wachsendes Segment alkoholischer Getränke, das aus verschiedenen übernommenen Brauereien, Markenrechten und Vertriebsnetzen besteht und vor allem in den USA aktiv ist. Ergänzt wird die Struktur durch ein Segment für Wellness- und Konsumgüter auf Hanf- und Cannabinoid-Basis. Diese Segmentierung ermöglicht differenzierte Preisstrategien, zielgruppenspezifisches Marketing und eine getrennte Steuerung von Wachstums- und Margenprofilen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Als kombinierter Cannabis- und Konsumgüterkonzern verfolgt Tilray einen Ansatz, der sich von vielen reinen Cannabisproduzenten abhebt. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal liegt in der internationalen Präsenz im Medizinalcannabis, insbesondere durch Produktions- und Vertriebsstrukturen in Kanada und Europa. Die regulatorische Erfahrung in unterschiedlichen Jurisdiktionen, einschließlich EU-GMP-zertifizierter Produktion, verschafft Tilray Eintrittsbarrieren gegenüber neuen Marktteilnehmern. Die vertikale Integration vom Anbau über die Verarbeitung bis zur Markenentwicklung ermöglicht eine engmaschige Qualitätskontrolle und eine Optimierung der Herstellungskosten. Ein weiterer potenzieller Burggraben entsteht durch das Markenportfolio im Bereich Freizeitcannabis und alkoholischer Getränke, das auf Konsumententreue, Distributionserfahrung und Regalpräsenz in etablierten Handelskanälen setzt. Die Kombination aus Cannabis-Know-how, FMCG-Expertise und Distributionsnetzwerken in Nordamerika und Europa bildet einen strategischen Schutzwall, auch wenn dieser aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks noch nicht als uneinnehmbar gelten kann.

Wettbewerbsumfeld und Konkurrenz

Tilray agiert in einem stark fragmentierten und regulierten Wettbewerbsumfeld. Im Medizinal- und Freizeitcannabis-Segment konkurriert das Unternehmen mit anderen großen, börsennotierten Produzenten und Markenanbietern aus Kanada, den USA und Europa. Dazu zählen sowohl vertikal integrierte Multistate Operator in den USA als auch kanadische Licensed Producer mit internationaler Ausrichtung. Im europäischen Medizinalcannabis-Markt trifft Tilray auf pharmaorientierte Anbieter und spezialisierte Distributoren, die sich auf standardisierte Cannabinoidprodukte fokussieren. Im Segment alkoholischer Getränke stellt sich das Unternehmen dem Wettbewerb mit regionalen und nationalen Brauereiketten, Craft-Bier-Herstellern und globalen Getränkekonzernen. Diese etablierte Konkurrenz verfügt häufig über größere Marketingbudgets, langjährige Markenbekanntheit und dichte Vertriebsnetze. Der Wettbewerbsdruck spiegelt sich in intensiven Preis- und Innovationszyklen wider, was Margen und Markenpositionierung von Tilray laufend herausfordert.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Tilray wird von einer Führungsspitze geprägt, die langjährige Erfahrung in der Konsumgüter-, Getränke- und Cannabisindustrie mitbringt. Die Unternehmensführung verfolgt eine akquisitionsgetriebene Wachstumsstrategie, kombiniert mit konsequentem Kostenmanagement und Synergienutzung nach Zusammenschlüssen und Zukäufen. Im Fokus stehen Skalierung bestehender Produktionskapazitäten, Optimierung der Lieferketten und die Bündelung von Markenportfolios, um Verhandlungsmacht gegenüber Handelspartnern zu stärken. Das Board of Directors soll dabei Governance-Standards nach nordamerikanischen Kapitalmarktnormen sicherstellen, inklusive Unabhängigkeit von Aufsichtsratsmitgliedern und etablierter Compliance-Strukturen. Aus Sicht konservativer Anleger ist zu beachten, dass die Branche insgesamt kapitalintensiv und von regulatorischen Veränderungen geprägt ist, was hohe Anforderungen an das Risikomanagement der Unternehmensführung stellt.

Branchen- und Regionalanalyse

Tilray operiert an der Schnittstelle mehrerer Branchen: regulierter Cannabismärkte, Pharma-nahem Medizinalcannabis, alkoholischer Getränke und Wellness-Konsumgüter. Der globale Cannabissektor befindet sich in einem Transformationsprozess von informellen zu regulierten Märkten. Treiber sind medizinische Legalisierung, gesellschaftlicher Einstellungswandel und fiskalische Interessen der Staaten. Gleichzeitig führen Überkapazitäten, Preisdruck und komplexe Genehmigungsverfahren zu Marktbereinigung und Konsolidierung. In Nordamerika nähren schrittweise Regulierungsschritte und Diskussionen über die Einstufung von Cannabis Erwartungen an einen größeren legalen Markt, bleiben aber politisch volatil. In Europa wächst der Medizinalcannabis-Markt moderat, getrieben von steigender Akzeptanz in der Ärzteschaft, strengen Qualitätsanforderungen und schrittweisen Gesetzesreformen in einzelnen Ländern. Der Markt für alkoholische Getränke ist reifer und zyklisch, mit hoher Markendurchdringung, regionalen Präferenzen und starkem Wettbewerb. Durch die geografische Diversifikation über Kanada, die USA und Europa verteilt Tilray regulatorische und makroökonomische Risiken, bleibt jedoch stark von nordamerikanischen Rahmenbedingungen abhängig.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Tilray war eines der ersten Cannabisunternehmen, das an einer großen US-Börse notiert wurde, und hat sich von einem fokussierten Medizinalcannabis-Produzenten zu einer diversifizierten Plattform für Cannabis- und Konsumgüter entwickelt. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Phasen raschen Wachstums, regulatorisch bedingten Anpassungen und umfangreichen M&A-Aktivitäten. Ein wesentlicher Schritt war der Zusammenschluss mit einem anderen kanadischen Cannabisakteur, durch den Produktionsstandorte, Markenportfolios und internationale Vertriebsrechte gebündelt wurden. In der Folge konzentrierte sich Tilray auf die Rationalisierung von Kapazitäten, die Schließung weniger effizienter Anlagen und die Integration von Prozessen, um Skaleneffekte zu realisieren. Parallel erfolgten der Einstieg in den Markt für alkoholische Getränke über den Erwerb von Brauereien und Markenrechten sowie der Ausbau des Portfolios im Bereich Hanf-basierter Konsumgüter. Diese Entwicklung verdeutlicht den Strategiewechsel von einem reinen Cannabis-Play hin zu einem breiter aufgestellten Anbieter regulierter Genuss- und Wellnessprodukte.

Besonderheiten und regulatorische Aspekte

Eine zentrale Besonderheit von Tilray liegt in der starken Abhängigkeit von regulatorischen Rahmenbedingungen auf mehreren Kontinenten. Die Zulassung, Verschreibung und Erstattung von Medizinalcannabis unterliegt strengen pharmazeutischen Vorgaben, deren Anpassung den Marktzugang abrupt verändern kann. Im Freizeitcannabis-Segment sind Lizenzvergabe, THC-Grenzwerte, Werbeverbote und Verpackungsvorschriften entscheidend für Produktgestaltung und Margen. Hinzu kommt, dass die US-Gesetzgebung Cannabis auf Bundesebene bislang nur eingeschränkt liberalisiert hat, was Strukturierung, Finanzierung und Markteintrittsstrategien beeinflusst. Im Bereich alkoholischer Getränke wirken zusätzliche Regulierungen wie Mindestalter, Lizenzsysteme und Steuern. Tilray muss deshalb erhebliche juristische, Compliance- und Lobbying-Ressourcen vorhalten, um Risiken frühzeitig zu antizipieren. Für Anleger ist zu berücksichtigen, dass regulatorische Entscheidungen Chancen eröffnen, aber auch bestehende Geschäftsmodelle unter Druck setzen können.

Chancen für Investoren

Für konservative Anleger ergeben sich potenzielle Chancen primär aus der Positionierung von Tilray als diversifizierter Player in einem strukturell wachsenden, aber noch unreifen Marktumfeld. Sollte die regulatorische Liberalisierung von Cannabis in den USA und weiteren Ländern voranschreiten, könnte das Unternehmen von seinem internationalen Produktions- und Vertriebsnetz profitieren. Die Kombination aus Medizinalcannabis, Freizeitcannabis, alkoholischen Getränken und Wellness-Produkten schafft mehrere Ertragsquellen, die konjunktur- und regulatorische Zyklen teilweise ausgleichen können. Mögliche Skaleneffekte in Anbau, Verarbeitung und Logistik sowie Synergien zwischen Marken und Vertriebskanälen bieten theoretisches Potenzial für Margenverbesserungen. Zudem könnte eine fortschreitende Konsolidierung im Cannabissektor gestattete Marktanteilsgewinne für Unternehmen mit ausreichender Größe, Kapitalmarktzugang und operativer Erfahrung wie Tilray ermöglichen.

Risiken und Bewertung aus konservativer Perspektive

Dem stehen für risikoaverse Investoren erhebliche Unsicherheiten gegenüber. Die Cannabisbranche ist nach wie vor von hoher Volatilität, intensiver Regulierung und politischen Risiken geprägt. Änderungen in der Gesetzgebung, strengere Auflagen oder verzögerte Reformen können Wachstumspläne beeinträchtigen und zu erneuten Restrukturierungen zwingen. Der Wettbewerb im Cannabis- wie im Getränkesegment bleibt aggressiv, mit hohem Preisdruck und begrenzter Preissetzungsmacht für viele Marken. Hinzu kommen branchentypische Risiken wie Schwankungen der Nachfrage, Überkapazitäten, Abschreibungsbedarf und mögliche Verwässerung durch Kapitalmaßnahmen. Aus Sicht eines konservativen Anlegers ist außerdem zu beachten, dass die Visibilität langfristiger Cashflows in regulatorisch jungen Märkten begrenzt ist und strategische Zukäufe Integrations- und Bewertungsrisiken mit sich bringen. Ein Investment in Tilray bleibt damit eine Wette auf eine weitere Legalisierungswelle, erfolgreiche Integration des diversifizierten Portfolios und diszipliniertes Kapitalmanagement – ohne Garantie, dass diese Annahmen eintreten.

Kursdaten

Geld/Brief 9,60 $ / 9,63 $
Spread +0,31%
Schluss Vortag 9,03 $
Gehandelte Stücke 626.280
Tagesvolumen Vortag 9.443.030 $
Tagestief 9,22 $
Tageshoch 9,625 $
52W-Tief 3,51 $
52W-Hoch 23,10 $
Jahrestief 9,22 $
Jahreshoch 9,625 $

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 1.127 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -3.103 $
Jahresüberschuss in Mio. -3.001 $
Umsatz je Aktie 10,63 $
Gewinn je Aktie -28,30 $
Gewinnrendite -144,68%
Umsatzrendite -
Return on Investment -103,31%
Marktkapitalisierung in Mio. 451,36 $
KGV (Kurs/Gewinn) -0,15
KBV (Kurs/Buchwert) 0,22
KUV (Kurs/Umsatz) 0,40
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +71,41%

Derivate

Hebelprodukte (30)
Knock-Outs 27
Faktor-Zertifikate 3
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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 8,088 € +3,33%
7,827 € 16:30
Frankfurt 8,081 € +4,11%
7,762 € 15:50
Hamburg 8,123 € +2,52%
7,923 € 17:25
Hannover 7,751 € -0,64%
7,801 € 08:01
München 7,888 € 0 %
7,888 € 09:12
Stuttgart 8,124 € +3,12%
7,878 € 17:31
Xetra 7,949 € +0,97%
7,873 € 17:35
L&S RT 8,1715 € +4,07%
7,852 € 17:51
NYSE 9,62 $ +6,36%
9,045 $ 17:36
Nasdaq 9,625 $ +6,59%
9,03 $ 17:36
AMEX 9,465 $ +5,28%
8,99 $ 16:26
Wien 8,02 € +2,14%
7,852 € 15:30
Tradegate 8,155 € +3,91%
7,848 € 17:46
Quotrix 7,887 € +0,64%
7,837 € 14:31
Gettex 8,179 € +3,97%
7,867 € 17:44
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
02.01.26 9,585 5,59 M
31.12.25 9,03 9,44 M
30.12.25 9,02 9,63 M
29.12.25 9,26 8,51 M
26.12.25 9,60 8,88 M
24.12.25 10,15 4,89 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 9,60 $ -0,16%
1 Monat 7,71 $ +24,32%
6 Monate 4,852 $ +97,55%
1 Jahr 14,60 $ -34,35%
5 Jahre 82,60 $ -88,40%

Unternehmensprofil Tilray Brands Inc

Tilray Brands Inc ist ein international ausgerichteter Anbieter von Cannabis- und Hanfprodukten mit wachsendem Engagement im Bereich alkoholischer Getränke und Wellness-Konsumgüter. Das börsennotierte Unternehmen mit Hauptsitz in Kanada agiert als vertikal integrierter Akteur entlang der Wertschöpfungskette: von Forschung und Pflanzenzucht über Verarbeitung und Markenaufbau bis hin zu Vertrieb und Export. Tilray kombiniert reguliertes Medizinalcannabis, Freizeitcannabis in legalen Märkten, Hanf-basierte Konsumgüter sowie Bier-, Spirituosen- und Ready-to-Drink-Marken unter einem diversifizierten Dach. Ziel ist es, als globaler Plattformanbieter für regulierte Genussmittel und Cannabinoid-Produkte zu fungieren und Skaleneffekte in Produktion, Beschaffung und Markenführung zu realisieren.

Mission und strategische Ausrichtung

Die erklärte Mission von Tilray besteht darin, Patienten und Konsumenten weltweit Zugang zu sicheren, regulierten und qualitativ hochwertigen Cannabis- und Lifestyle-Produkten zu verschaffen und zugleich als verlässlicher Partner für Regierungen, Apotheken, Großhändler und Fachhändler aufzutreten. Strategisch fokussiert sich das Management auf vier Säulen: Ausbau starker Marken in legalen Cannabismärkten, Erweiterung des Portfolios an alkoholischen Getränken und Wellness-Produkten, internationale Expansion in regulierten Märkten sowie strikte Kosten- und Kapitaleffizienz. Dabei verfolgt Tilray einen Multi-Kategorie-Ansatz, um Abhängigkeiten von einzelnen Segmente zu reduzieren und von einer möglichen weiteren Legalisierung von Cannabis in den USA und Europa zu profitieren.

Produkte, Dienstleistungen und Marken

Tilray deckt ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen ab. Im Medizinalcannabis-Geschäft umfasst das Portfolio getrocknete Blüten, Extrakte, Öle, Kapseln und standardisierte Formulierungen für unterschiedliche Indikationen. Diese werden über Apotheken, spezialisierte Distributoren und medizinische Programme vertrieben. Im Bereich Freizeitcannabis bietet Tilray in Kanada und weiteren legalen Märkten eine Vielzahl von Marken mit unterschiedlichen Potenzstufen, Terpenprofilen und Darreichungsformen an, darunter Blüten, Pre-Rolls, Vape-Produkte, Edibles und Getränke. Über zusätzlich erworbene Konsumgütermarken im Hanf- und Wellness-Segment adressiert das Unternehmen gesundheitsorientierte Zielgruppen mit Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und Körperpflegeprodukten. Im Segment alkoholischer Getränke vertreibt Tilray insbesondere Craft-Biere, Spezialbiere, Hard Seltzer, Spirituosen und Mischgetränke, gestützt auf etablierte Markenportfolios regionaler Brauereien und Destillerien. Ergänzend bietet das Unternehmen regulatorische Expertise, Qualitätsmanagement, Logistik- und Exportdienstleistungen für seine B2B-Partner.

Business Units und Segmentstruktur

Tilray gliedert sein Geschäft in mehrere Kernbereiche, die sich an Produktkategorien und Zielmärkten orientieren. Ein zentrales Segment bildet das internationale Medizinalcannabis-Geschäft mit Schwerpunkt Kanada, Europa und ausgewählten weiteren Märkten mit regulatorischen Rahmenbedingungen. Dieses Segment umfasst Anbau, Verarbeitung, kliniknahe Forschung und pharmazeutisch orientierte Distribution. Das Freizeitcannabis-Segment fokussiert sich primär auf den kanadischen Markt und adressiert erwachsene Konsumenten über lizenzierte Einzelhändler und Online-Plattformen. Daneben betreibt Tilray ein wachsendes Segment alkoholischer Getränke, das aus verschiedenen übernommenen Brauereien, Markenrechten und Vertriebsnetzen besteht und vor allem in den USA aktiv ist. Ergänzt wird die Struktur durch ein Segment für Wellness- und Konsumgüter auf Hanf- und Cannabinoid-Basis. Diese Segmentierung ermöglicht differenzierte Preisstrategien, zielgruppenspezifisches Marketing und eine getrennte Steuerung von Wachstums- und Margenprofilen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Als kombinierter Cannabis- und Konsumgüterkonzern verfolgt Tilray einen Ansatz, der sich von vielen reinen Cannabisproduzenten abhebt. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal liegt in der internationalen Präsenz im Medizinalcannabis, insbesondere durch Produktions- und Vertriebsstrukturen in Kanada und Europa. Die regulatorische Erfahrung in unterschiedlichen Jurisdiktionen, einschließlich EU-GMP-zertifizierter Produktion, verschafft Tilray Eintrittsbarrieren gegenüber neuen Marktteilnehmern. Die vertikale Integration vom Anbau über die Verarbeitung bis zur Markenentwicklung ermöglicht eine engmaschige Qualitätskontrolle und eine Optimierung der Herstellungskosten. Ein weiterer potenzieller Burggraben entsteht durch das Markenportfolio im Bereich Freizeitcannabis und alkoholischer Getränke, das auf Konsumententreue, Distributionserfahrung und Regalpräsenz in etablierten Handelskanälen setzt. Die Kombination aus Cannabis-Know-how, FMCG-Expertise und Distributionsnetzwerken in Nordamerika und Europa bildet einen strategischen Schutzwall, auch wenn dieser aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks noch nicht als uneinnehmbar gelten kann.

Wettbewerbsumfeld und Konkurrenz

Tilray agiert in einem stark fragmentierten und regulierten Wettbewerbsumfeld. Im Medizinal- und Freizeitcannabis-Segment konkurriert das Unternehmen mit anderen großen, börsennotierten Produzenten und Markenanbietern aus Kanada, den USA und Europa. Dazu zählen sowohl vertikal integrierte Multistate Operator in den USA als auch kanadische Licensed Producer mit internationaler Ausrichtung. Im europäischen Medizinalcannabis-Markt trifft Tilray auf pharmaorientierte Anbieter und spezialisierte Distributoren, die sich auf standardisierte Cannabinoidprodukte fokussieren. Im Segment alkoholischer Getränke stellt sich das Unternehmen dem Wettbewerb mit regionalen und nationalen Brauereiketten, Craft-Bier-Herstellern und globalen Getränkekonzernen. Diese etablierte Konkurrenz verfügt häufig über größere Marketingbudgets, langjährige Markenbekanntheit und dichte Vertriebsnetze. Der Wettbewerbsdruck spiegelt sich in intensiven Preis- und Innovationszyklen wider, was Margen und Markenpositionierung von Tilray laufend herausfordert.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Tilray wird von einer Führungsspitze geprägt, die langjährige Erfahrung in der Konsumgüter-, Getränke- und Cannabisindustrie mitbringt. Die Unternehmensführung verfolgt eine akquisitionsgetriebene Wachstumsstrategie, kombiniert mit konsequentem Kostenmanagement und Synergienutzung nach Zusammenschlüssen und Zukäufen. Im Fokus stehen Skalierung bestehender Produktionskapazitäten, Optimierung der Lieferketten und die Bündelung von Markenportfolios, um Verhandlungsmacht gegenüber Handelspartnern zu stärken. Das Board of Directors soll dabei Governance-Standards nach nordamerikanischen Kapitalmarktnormen sicherstellen, inklusive Unabhängigkeit von Aufsichtsratsmitgliedern und etablierter Compliance-Strukturen. Aus Sicht konservativer Anleger ist zu beachten, dass die Branche insgesamt kapitalintensiv und von regulatorischen Veränderungen geprägt ist, was hohe Anforderungen an das Risikomanagement der Unternehmensführung stellt.

Branchen- und Regionalanalyse

Tilray operiert an der Schnittstelle mehrerer Branchen: regulierter Cannabismärkte, Pharma-nahem Medizinalcannabis, alkoholischer Getränke und Wellness-Konsumgüter. Der globale Cannabissektor befindet sich in einem Transformationsprozess von informellen zu regulierten Märkten. Treiber sind medizinische Legalisierung, gesellschaftlicher Einstellungswandel und fiskalische Interessen der Staaten. Gleichzeitig führen Überkapazitäten, Preisdruck und komplexe Genehmigungsverfahren zu Marktbereinigung und Konsolidierung. In Nordamerika nähren schrittweise Regulierungsschritte und Diskussionen über die Einstufung von Cannabis Erwartungen an einen größeren legalen Markt, bleiben aber politisch volatil. In Europa wächst der Medizinalcannabis-Markt moderat, getrieben von steigender Akzeptanz in der Ärzteschaft, strengen Qualitätsanforderungen und schrittweisen Gesetzesreformen in einzelnen Ländern. Der Markt für alkoholische Getränke ist reifer und zyklisch, mit hoher Markendurchdringung, regionalen Präferenzen und starkem Wettbewerb. Durch die geografische Diversifikation über Kanada, die USA und Europa verteilt Tilray regulatorische und makroökonomische Risiken, bleibt jedoch stark von nordamerikanischen Rahmenbedingungen abhängig.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Tilray war eines der ersten Cannabisunternehmen, das an einer großen US-Börse notiert wurde, und hat sich von einem fokussierten Medizinalcannabis-Produzenten zu einer diversifizierten Plattform für Cannabis- und Konsumgüter entwickelt. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Phasen raschen Wachstums, regulatorisch bedingten Anpassungen und umfangreichen M&A-Aktivitäten. Ein wesentlicher Schritt war der Zusammenschluss mit einem anderen kanadischen Cannabisakteur, durch den Produktionsstandorte, Markenportfolios und internationale Vertriebsrechte gebündelt wurden. In der Folge konzentrierte sich Tilray auf die Rationalisierung von Kapazitäten, die Schließung weniger effizienter Anlagen und die Integration von Prozessen, um Skaleneffekte zu realisieren. Parallel erfolgten der Einstieg in den Markt für alkoholische Getränke über den Erwerb von Brauereien und Markenrechten sowie der Ausbau des Portfolios im Bereich Hanf-basierter Konsumgüter. Diese Entwicklung verdeutlicht den Strategiewechsel von einem reinen Cannabis-Play hin zu einem breiter aufgestellten Anbieter regulierter Genuss- und Wellnessprodukte.

Besonderheiten und regulatorische Aspekte

Eine zentrale Besonderheit von Tilray liegt in der starken Abhängigkeit von regulatorischen Rahmenbedingungen auf mehreren Kontinenten. Die Zulassung, Verschreibung und Erstattung von Medizinalcannabis unterliegt strengen pharmazeutischen Vorgaben, deren Anpassung den Marktzugang abrupt verändern kann. Im Freizeitcannabis-Segment sind Lizenzvergabe, THC-Grenzwerte, Werbeverbote und Verpackungsvorschriften entscheidend für Produktgestaltung und Margen. Hinzu kommt, dass die US-Gesetzgebung Cannabis auf Bundesebene bislang nur eingeschränkt liberalisiert hat, was Strukturierung, Finanzierung und Markteintrittsstrategien beeinflusst. Im Bereich alkoholischer Getränke wirken zusätzliche Regulierungen wie Mindestalter, Lizenzsysteme und Steuern. Tilray muss deshalb erhebliche juristische, Compliance- und Lobbying-Ressourcen vorhalten, um Risiken frühzeitig zu antizipieren. Für Anleger ist zu berücksichtigen, dass regulatorische Entscheidungen Chancen eröffnen, aber auch bestehende Geschäftsmodelle unter Druck setzen können.

Chancen für Investoren

Für konservative Anleger ergeben sich potenzielle Chancen primär aus der Positionierung von Tilray als diversifizierter Player in einem strukturell wachsenden, aber noch unreifen Marktumfeld. Sollte die regulatorische Liberalisierung von Cannabis in den USA und weiteren Ländern voranschreiten, könnte das Unternehmen von seinem internationalen Produktions- und Vertriebsnetz profitieren. Die Kombination aus Medizinalcannabis, Freizeitcannabis, alkoholischen Getränken und Wellness-Produkten schafft mehrere Ertragsquellen, die konjunktur- und regulatorische Zyklen teilweise ausgleichen können. Mögliche Skaleneffekte in Anbau, Verarbeitung und Logistik sowie Synergien zwischen Marken und Vertriebskanälen bieten theoretisches Potenzial für Margenverbesserungen. Zudem könnte eine fortschreitende Konsolidierung im Cannabissektor gestattete Marktanteilsgewinne für Unternehmen mit ausreichender Größe, Kapitalmarktzugang und operativer Erfahrung wie Tilray ermöglichen.

Risiken und Bewertung aus konservativer Perspektive

Dem stehen für risikoaverse Investoren erhebliche Unsicherheiten gegenüber. Die Cannabisbranche ist nach wie vor von hoher Volatilität, intensiver Regulierung und politischen Risiken geprägt. Änderungen in der Gesetzgebung, strengere Auflagen oder verzögerte Reformen können Wachstumspläne beeinträchtigen und zu erneuten Restrukturierungen zwingen. Der Wettbewerb im Cannabis- wie im Getränkesegment bleibt aggressiv, mit hohem Preisdruck und begrenzter Preissetzungsmacht für viele Marken. Hinzu kommen branchentypische Risiken wie Schwankungen der Nachfrage, Überkapazitäten, Abschreibungsbedarf und mögliche Verwässerung durch Kapitalmaßnahmen. Aus Sicht eines konservativen Anlegers ist außerdem zu beachten, dass die Visibilität langfristiger Cashflows in regulatorisch jungen Märkten begrenzt ist und strategische Zukäufe Integrations- und Bewertungsrisiken mit sich bringen. Ein Investment in Tilray bleibt damit eine Wette auf eine weitere Legalisierungswelle, erfolgreiche Integration des diversifizierten Portfolios und diszipliniertes Kapitalmanagement – ohne Garantie, dass diese Annahmen eintreten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 8,64 Mrd. €
Aktienanzahl 1,06 Mrd.
Streubesitz 88,00%
Währung EUR
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

0,00% 1 NORTH WEALTH SERVICES LLC
+12,00% Weitere
+88,00% Streubesitz

Community-Beiträge zu Tilray Brands Inc

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge schildern starke Kursschwankungen und Rallyes (teilweise bis +60%), die wiederholt durch politische Äußerungen (insbesondere Trump), Medienberichte und Gerüchte über eine mögliche US-Neueinstufung von Cannabis getrieben wurden.
  • Parallel werden Unternehmensnachrichten diskutiert, etwa Expansionsschritte in Florida und Panama, ein neues Premiumprodukt, die Gründung einer Tochtergesellschaft in Lateinamerika sowie ein 10:1-Aktiensplit und Hinweise auf eine Kapitalmaßnahme.
  • Die Stimmung im Thread ist gespalten: Einige Teilnehmer sehen ein Comeback und Kaufchancen, andere äußern Skepsis gegenüber ungeprüften Meldungen, beklagen eingeschränkten Handel und aktive Leerverkäufe und bevorzugen deutlich niedrigere Einstiegsniveaus.
Hinweis
Avatar des Verfassers
Andromeda1
Handel
Bei Ariva.de steht der Hinweis: Handel heute ex Split (10:1) Was immer das für Auswirkungen haben mag.
Avatar des Verfassers
Terminator100
kein Handel mehr in Duetschland ??
Börse Datum/Zeit Akt. Kurs Diff.% Geld Brief Stuttgart 01.12.25/21:37 0,669 0,00% 0,000 0,000 Düsseldorf 01.12.25/19:55 0,681 0,00% 0,000 0,000 Hamburg 01.12.25/18:01 0,673 0,00% 0,000 0,000 XETRA 01.12.25/17:35 0,680 0,00% 0,000 0,000 Hannover 01.12.25/17:25 0,670 0,00% 0,000 0,000 Quotrix 01.12.25/08:20 0,667 0,00% 0,000 0,000
* an der Börse ist alles möglich, auch das unmögliche !
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Herr_Je
Trump sieht einen positiven Effekt
bei der Nutzung von Cannabidiol für die Gesundheit älterer Menschen.
(Reuters) -Shares of pot companies rose on Monday after U.S. President Donald Trump advocated the potential benefits from the use of cannabidiol in senior healthcare in a social media post. Trump had said last month his administration was looking to reclassify marijuana, which could also result in p ...
Avatar des Verfassers
ARIVA.DE
Canopy und Tilray boomen: Doch welche sind die ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Tilray Brands Inc" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Pot-Stocks erleben einen neuen Boom! Die Gerüchte über eine baldige Legalisierung in den USA verdichten sich. Doch wo lohnt sich ein Investment wirklich?

Lesen Sie den ganzen Artikel: Canopy und Tilray boomen: Doch welche sind die besten Cannabis-Aktien?
Avatar des Verfassers
Lalapo
Ehemaliger Liebling wird zum Alptraum ....
was wurde Tilray einst in den Himmel gehoben .... nur noch ein Schatten der Vergangenheit ..dabei fand ich die zusätzliche Ausrichtung Richtung Getränke etc richtig und eigentlich auch mehrwertig .. RS oder schaffen die es auch so über die 1 USD wieder ... gibt"s hier noch einen DCB .. oder RIP ....??!!
Avatar des Verfassers
Berliner_
#1662
das ist aber so ne Maßnahme, als würde eine >100 jährige Frau ihr Gesicht liften lassen, damit sie im Rollstuhl frischer aussieht.
Avatar des Verfassers
Bratworscht
Wo will die Aktie noch hin?
Das ist die erste Aktie, die bald bei -1 Euro steht. :) So ein Drecksladen.
Avatar des Verfassers
Sandos
Es ist Zeit....
Ich denke nun ist der Kurs so tief das es Zeit ist hier zu investieren. Ich persönlich habe deshalb nun meinen Bestand hier ordentlich aufgestockt und rechne mittelfristig mindestens mit einer Verzehnfachung meines Einsatzes. Nur meine Meinung. Keine Kauf oder Verkaufsempfehlung.
Avatar des Verfassers
Menschlein
Noch was
http://nasdaqnewsreports.blogspot.com/2018/09/deal-signed-with-tilray.html
Avatar des Verfassers
Menschlein
Bloomberg
Meet Tilray, the $15 Billion Cannabis King With Scant Revenue By Jen Skerritt September 20, 2018 • Tilray sees stock surge amid investor optimism over marijuana • Company one of few with U.S. stock listing, Canaccord says Two months ago, Tilray Inc. was a little-known Canadian marijuana producer working to build its international footprint from the sleepy British Columbia town of Nanaimo. Today, Tilray has become the king of pot. The stock has soared more than 10-fold since its initial public offering in July, dethroning Canopy Growth Corp. as the world’s largest marijuana company. It sports a market value of about $17 billion, even after a pullback Thursday. A global focus on medicinal marijuana, backing from billionaire investor Peter Thiel and a tiny float of traded shares on the Nasdaq have all contributed to making Tilray an overnight sensation and the darling of cannabis on Wall Street for now. “I think they’re perceived as having a very strong management team and it’s one of only three Canadian (pot) stocks that has a U.S. listing,” said Canaccord Genuity analyst Matt Bottomley. “I think it’s the sentiment and excitement and a bit of scarcity of stocks in the U.S.” Tilray’s meteoric surge -- the stock more than doubled this month alone and is worth more than Barrick Gold Corp. -- comes amid an investor frenzy surrounding Canada’s nascent marijuana market as the nation is poised to legalize recreational pot next month. The rally showed signs of fading Thursday, with the stock down 15 percent to $182.88 at 2:42 p.m. in New York. Investors are watching for the next big tie-up in the sector. This week, beverage giant Coca-Cola Co. said it’s interested in drinks infused with CBD, the non-psychoactive ingredient in marijuana that treats pain but doesn’t get you high. Constellation Brands Inc. is now the biggest shareholder of Canopy Growth after a $3.8 billion investment, and Diageo Plc is holding discussions with at least three Canadian cannabis producers. Though there are more than 100 licensed producers in Canada, there’s a scarcity of quality cannabis companies that could be involved in a strategic venture with major firms, Bottomley said. Tilray is one of the top four companies in the industry based on their international strategy, which will be key to supporting the company, he said. Tilray is controlled by Seattle-based Privateer Holdings, which was founded by Brendan Kennedy, Michael Blue and Christian Groh in 2010 to invest in the cannabis sector, with some early backing from Thiel. Kennedy, 46, serves as Tilray’s chief executive officer. Kennedy and Blue are both graduates of Yale School of Management’s MBA program, while Kennedy and Groh worked together at SVB Analytics, a non-bank affiliate of Silicon Valley bank. While Privateer is run from the U.S., Tilray’s operations are based in the former coal-mining town of Nanaimo on Vancouver Island, about 200 kilometers (125 miles) across the Juan de Fuca Straight from Seattle. Tilray began construction of a 60,000 square-foot research and production facility in Nanaimo in 2014 and it began operating four months later with a license from Health Canada, according to a report from Nanaimo Economic Development. The facility houses 40,000 marijuana plants in 33 cultivation rooms, allowing Tilray to make more than 50 strains of cannabis. Tilray is now one of the largest employers in the city, and has 330 staff overall. The company produces medical cannabis in Canada and Europe and has supplied products to tens of thousands of patients in 10 countries spanning five continents through its subsidiaries in Australia, Canada, Germany and through agreements with pharmaceutical distributors, according to company documents. With medical cannabis now authorized at the national or federal level in nearly 30 countries, the legal market is in its early stages and the number of countries where the drug is legal will continue to increase, according to Tilray’s latest quarterly earnings statement. Pharmacy Links Tilray has agreements to sell pot in Canadian pharmacies including Shoppers Drug Mart and is investing in production capacity in Portugal so it can supply the EU from within Europe, Kennedy said in an interview. The company also has its High Park brand for the recreational market in Canada, which has secured supply agreements with seven provinces and territories, he said. Tilray has two processing plants in Ontario. “Our long-term vision is if a patient walks into any pharmacy in any country in the world that has legalized cannabis, that patient should be able to obtain a Tilray product. That’s our global goal,” Kennedy said in the interview this week. Tilray is expected to become a significant player in Ontario and is “uniquely situated” to attract investment from players in alcohol and pharmaceuticals due to its global reach and large portfolio of brands and products, Eight Capital analyst Graeme Kreindler said in an Aug. 13 report. The company already has an agreement to develop medicinal cannabis with Sandoz, the Canadian division of Novartis AG of Switzerland, and could be a natural fit for pharma “with possible investment from a global player occurring within the next 12 months,” he said. U.S. Exports Earlier this week, Tilray received approval from the Drug Enforcement Administration to import cannabis into the U.S. for medical research, the first Canadian company to do so. The move marks Tilray’s first clinical trial in the U.S. and supports the company’s medical cannabis prospects as it competes with Canopy in an “IP-arms race,” Cowen analyst Vivien Azer said in a Sept. 18 note. Still, there are skeptics. Despite the ballooning valuation, the company had just $20 million in revenue last year. Citron Research said it remains short on Tilray, calling the stock’s surge “beyond comprehension” in a Tweet Wednesday. “It’s a bubble,” Frank Holmes, CEO of U.S. Global Investors Inc., said by telephone. “You can’t have a company go from $20 billion to $30 billion to $50 billion market cap that trades at 600 times revenue.” Share Scarcity The stock may also be benefiting from a scarcity of shares. Privateer controls 76 percent of the company, leaving just 10 million shares for trading in the public float. By contrast, Canopy has a float of 214 million shares. The limited float makes it more expensive to short Tilray’s stock. The small float also means traders who can’t find a borrow to short the stock are likely doing daily shorting and covering, buying it back as soon as it falls, Holmes said. The U.S. listing also helps, making it easier for U.S. day traders and hedge funds to join the ride. Canopy also has a New York listing, as does Cronos Group Inc. Most of the pot stocks trade in Canada for easier listings and to avoid running afoul of laws in the U.S., where recreational cannabis remains illegal at the federal level. With industry valuations doubling in the last week, there could be a huge “reset button” if there’s no large strategic investment in the sector soon, Bottomley said. “You’ve got to be extra cautious because certainly the 35 million people in Canada are not supporting the valuation we’re seeing,” he said. Quelle: https://www.bloomberg.com/view/articles/2018-09-20/marijuana-stock-tilray-s-tlry-buzz-isn-t-sign-of-market-bubble
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bradetti
Naja, ich kann seit Tagen nur noch
mit dem Kopf schütteln, wenn ich mir die abstruse Bewertung von Tilray anschaue. Interessanter Artikel im Vergleich zu Aleafia: http://www.thecannabisinvestor.ca/overexposed-why-it-might-be-smarter-to-play-2-aleafia-and-not-their-clinical-study-partner-300-tilray/
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Azag-Thoth
#192
klappt nicht immer. Manchmal wird der Kurs danach nochmal derart verwässert, dass der Ausgabekurs kaum erreicht wird. Ich warte immer noch auf Niiio. Oder bei Voltabox hätte ich auch mehr erwartet.
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Häufig gestellte Fragen zur Tilray Aktie und zum Tilray Kurs

Der aktuelle Kurs der Tilray Aktie liegt bei 8,20049 €.

Für 1.000€ kann man sich 121,94 Tilray Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Tilray Aktie lautet TLRY.

Die 1 Monats-Performance der Tilray Aktie beträgt aktuell 24,32%.

Die 1 Jahres-Performance der Tilray Aktie beträgt aktuell -34,35%.

Der Aktienkurs der Tilray Aktie liegt aktuell bei 8,20049 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 24,32% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Tilray eine Wertentwicklung von -40,47% aus und über 6 Monate sind es 97,55%.

Das 52-Wochen-Hoch der Tilray Aktie liegt bei 23,10 $.

Das 52-Wochen-Tief der Tilray Aktie liegt bei 3,51 $.

Das Allzeithoch von Tilray liegt bei 3.000,00 $.

Das Allzeittief von Tilray liegt bei 3,51 $.

Die Volatilität der Tilray Aktie liegt derzeit bei 109,92%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Tilray in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 8,64 Mrd. €

Insgesamt sind 106,0 Mio Tilray Aktien im Umlauf.

1 NORTH WEALTH SERVICES LLC hält 0,00% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 02.12.2025 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

Am 02.12.2025 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

Das KGV der Tilray Aktie beträgt -0,15.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Tilray betrug 1.126.991.996 $.

Nein, Tilray zahlt keine Dividenden.