Musk baut die größte Chip-Fabrik der Welt – diese Aktien könnten profitieren
Nicolas Ebert
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Tesla treibt den Aufbau einer eigenen Chip-Produktion voran. Der Konzern bestätigte am Donnerstag, dass der geplante "Terafab-Komplex" im texanischen Grimes County entstehen soll. Die Anfangsinvestition beträgt 16,8 Milliarden US-Dollar.
Bereits im April hatte Tesla auf dem North Campus von "Giga Texas" den ersten Spatenstich für eine Forschungsfabrik gesetzt. Sie gilt als Vorläufer des deutlich größeren Terafab-Projekts.
Hinter dem Vorhaben stehen Tesla, SpaceX und xAI. Die Unternehmen von Elon Musk wollen dort moderne Halbleiter für Künstliche Intelligenz in großem Maßstab produzieren. Geplant ist eine vertikal integrierte "Chip-Stadt", die Design, Waferfertigung, Speicherproduktion, Verpackung und Tests an einem Standort bündelt.
Das Ziel ist eine jährliche Rechenleistung von mehr als einem Terawatt. Die Chips sollen unter anderem in Tesla-Fahrzeugen, Optimus-Robotern sowie in geplanten Rechenzentren und Satelliten von SpaceX und xAI eingesetzt werden.
Tesla begründet das Projekt mit einem erwarteten Engpass bei Halbleitern. "Tesla und SpaceX werden weit mehr Chips benötigen, als die aktuelle und zukünftige weltweite Produktion liefern kann", erklärte das Unternehmen.
Durch die eigene Fertigung wollen Musks Unternehmen laut Seeking Alpha zugleich Kosten senken und ihre Abhängigkeit von externen Herstellern verringern. Von den Investitionen könnten nach Einschätzung von Analysten auch Intel, ASML, Applied Materials, Lam Research und KLA profitieren.
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