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Typ Hebel Bid / Ask WKN
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SX6KZX
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Siemens Healthineers Aktie

Aktie
WKN:  SHL100 ISIN:  DE000SHL1006 US-Symbol:  SEMHF Branche:  Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte Land:  Deutschland
44,61 €
-0,09 €
-0,20%
02.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
49,84 Mrd. €
Streubesitz
20,74%
KGV
23,97
Dividende
0,95 €
Dividendenrendite
2,13%
neu: Nachhaltigkeits-Score
64 %
Index-Zuordnung
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Siemens Healthineers Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Siemens Healthineers AG mit Sitz in Erlangen ist ein global führender Anbieter von Medizintechnik und Healthcare-IT-Lösungen mit Fokus auf bildgebende Diagnostik, Labordiagnostik, Strahlentherapie und zunehmend datengetriebene Gesundheitsservices. Das Unternehmen adressiert überwiegend Akut- und Spezialversorger, Universitätskliniken, Laborverbünde sowie onkologische Zentren und ist in mehr als 70 Ländern operativ präsent. Durch die Kombination aus Hardware, Software, Serviceverträgen und datenbasierten Angeboten verfolgt Siemens Healthineers ein integriertes Plattformmodell, das auf wiederkehrende Erlöse, langfristige Kundenbeziehungen und eine enge Verzahnung in die klinischen Kernprozesse abzielt.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Siemens Healthineers basiert auf kapitalintensiver Medizintechnik, ergänzt um digitale Lösungen und Serviceleistungen mit hoher Bindungswirkung. Typischerweise werden Großgeräte über langfristige Investitionszyklen verkauft oder über Leasing- und Pay-per-Use-Modelle bereitgestellt. Nachgelagerte Service-, Wartungs- und Upgrade-Verträge generieren planbare, margenstarke Wiederholungserlöse. Im Laborsegment entstehen zusätzliche, verbrauchsabhängige Umsätze durch Reagenzien und Tests. In der Onkologie sorgen Strahlentherapiesysteme und Softwarelösungen für kontinuierliche Lizenz- und Serviceerlöse. Das Unternehmen profitiert von hohen Wechselkosten auf Kundenseite, da Systemwechsel in der Klinik-IT, Bildarchivierung und Laborautomation erhebliche Umstellungsrisiken und Schulungsaufwand verursachen. Das Geschäftsmodell ist stark forschungs- und entwicklungsgetrieben, mit signifikanten Investitionen in Bildgebung, KI-gestützte Diagnostik und datenbasierte Entscheidungsunterstützung.

Mission und strategische Leitlinien

Die erklärte Mission von Siemens Healthineers besteht darin, die Gesundheitsversorgung zu transformieren, indem Präzisionsmedizin, integrierte Versorgungspfade und patientenzentrierte Behandlungslösungen vorangetrieben werden. Im Mittelpunkt stehen eine verbesserte diagnostische Genauigkeit, eine höhere Ressourceneffizienz in Kliniken und Laboren sowie eine Entlastung des medizinischen Personals durch Automatisierung und digitale Workflows. Die Strategie baut auf drei Pfeilern auf: erstens der Ausbau des Kerngeschäfts in der bildgebenden Diagnostik und Labordiagnostik, zweitens die Erweiterung des Portfolios entlang des gesamten onkologischen Behandlungspfads und drittens die Skalierung datengetriebener, KI-basierter Lösungen über vernetzte Plattformen und Partnerschaften mit Gesundheitsnetzwerken. Langfristig strebt das Management an, Siemens Healthineers als zentralen Technologie- und Datenpartner im globalen Gesundheitsökosystem zu etablieren.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produkt- und Serviceportfolio von Siemens Healthineers deckt wesentliche diagnostische und therapeutische Kernbereiche der modernen Medizin ab. Zentrale Produktkategorien sind:
  • Bildgebende Systeme: Magnetresonanztomographen (MRT), Computertomographen (CT), Röntgen- und Durchleuchtungssysteme, Angiographie- und Hybrid-OP-Lösungen, molekularbildgebende Systeme wie PET/CT und SPECT.
  • Labordiagnostik: Klinische Chemie, Immunoassays, Hämatologie, Gerinnungsdiagnostik, molekulare Diagnostik sowie Point-of-Care-Geräte für die patientennahe Sofortdiagnostik.
  • Onkologie und Strahlentherapie: Linearbeschleuniger, bildgeführte Strahlentherapie, adaptive Bestrahlungsplanung, Onkologie-Software sowie Lösungen für Radiochirurgie und Protonentherapie (über Partnerschaften).
  • Digitale Lösungen und Healthcare-IT: Bilddatenmanagement, klinische Entscheidungsunterstützung, Workflow-Orchestrierung, Remote-Scanning, Telemedizin und KI-gestützte Auswertungsalgorithmen.
  • Services: Technischer Service, Managed-Equipment-Services, Beratungsleistungen zur Prozessoptimierung, Schulungen für medizinisches Fachpersonal und klinikweite Digitalisierungsprojekte.
Diese Angebote werden häufig in Form integrierter Lösungspakete vertrieben, die sowohl Hardware, Software als auch Serviceverträge umfassen und den Kunden über den gesamten Lebenszyklus der Medizintechnik begleiten.

Business Units und Segmentstruktur

Siemens Healthineers gliedert sein Geschäft im Wesentlichen in drei große Segmente, die eine klare strategische Ausrichtung widerspiegeln:
  • Imaging: Umfasst die bildgebende Diagnostik mit MRT, CT, Röntgen, Angiographie, Ultraschall und molekularer Bildgebung. Dieses Segment ist technologisch stark differenziert und gilt als Kernbereich des Unternehmens.
  • Diagnostics: Beinhaltet In-vitro-Diagnostiksysteme für Kliniken und Laborverbünde, einschließlich Laborausstattung, Automationslösungen und Reagenzien. Ziel ist eine hohe Durchsatzleistung bei standardisierten, qualitativ hochwertigen Testergebnissen.
  • Varian: Dieses Segment entstand durch die Akquisition des US-Unternehmens Varian Medical Systems und deckt Strahlentherapie, onkologische Software, Patientenpositionierung und vernetzte Onkologie-Lösungen ab.
Daneben verfolgt Siemens Healthineers eine Querschnittslogik über digitale Plattformen und Enterprise-Services, die segmentübergreifend eingesetzt werden und das Datenmanagement sowie die klinische Vernetzung stärken.

Alleinstellungsmerkmale

Die wesentlichen Alleinstellungsmerkmale von Siemens Healthineers liegen in der technologischen Breite und Tiefe des Portfolios, der Integration von Bildgebung, Labor und Strahlentherapie sowie der Kombination aus Hardwarekompetenz und datengetriebener Software. Das Unternehmen bietet entlang des diagnostischen und therapeutischen Pfads eng abgestimmte Lösungen, die von der Früherkennung über die Therapieplanung bis hin zur Verlaufskontrolle reichen. Besonders hervorzuheben ist die starke Stellung in der Hochleistungsbildgebung, inklusive Hochfeld-MRT und Dual-Source-CT, sowie die kontinuierliche Integration von KI-Algorithmen zur automatisierten Befundvorbereitung und Workflow-Optimierung. Die enge Verzahnung von Medizintechnik und Klinik-IT erlaubt es, komplexe Datenströme aus Bildgebung, Labor und Patientenakten in einheitliche, interoperable Systeme zu überführen. Dies verschafft Siemens Healthineers eine differenzierende Position bei großen Klinikverbünden und universitären Referenzzentren.

Wettbewerbsvorteile und Burggräben

Der Burggraben von Siemens Healthineers basiert auf mehreren ineinandergreifenden Faktoren:
  • Technologischer Vorsprung: Jahrzehntelange Forschung in Bildgebung, Diagnostik und Strahlentherapie führt zu hohen Qualitätsstandards und stetigen Innovationszyklen, die den Eintritt neuer Wettbewerber erschweren.
  • Installierte Basis: Eine große Anzahl weltweit installierter Systeme schafft Netzwerkeffekte im Servicegeschäft und hohe Wechselkosten für Kliniken, die auf bestehende Workflows und Schulungen angewiesen sind.
  • Daten- und Softwarekompetenz: Der Zugriff auf umfangreiche klinische Bild- und Diagnosedaten ermöglicht die Entwicklung und das Training leistungsfähiger KI-Modelle, die wiederum als Differenzierungsmerkmal in der klinischen Praxis dienen.
  • Regulatorische Hürden: Zulassungsprozesse in der Medizintechnik, insbesondere in der Hochrisikoklasse, erfordern signifikante regulatorische Expertise und Compliance-Strukturen.
  • Langfristige Kundenbeziehungen: Mehrjährige Serviceverträge, Partnerschaften mit Gesundheitsnetzwerken und Co-Innovationsprojekte führen zu stabilen, oft langfristigen Kundenbindungen.
Diese Faktoren wirken zusammen als strukturelle Eintrittsbarrieren und schützen das etablierte Geschäftsmodell vor kurzfristigen Disruptionen.

Wettbewerbsumfeld

Siemens Healthineers agiert in einem oligopolistisch geprägten Marktumfeld mit wenigen globalen Vollsortimentern und einer Reihe spezialisierter Nischenanbieter. Zu den wichtigsten internationalen Wettbewerbern zählen:
  • GE HealthCare: Starker Konkurrent in der bildgebenden Diagnostik, Überwachungslösungen und Health-IT, mit hoher Präsenz in Nordamerika.
  • Philips: Wettbewerber in Bildgebung, Ultraschall und Patientenmonitoring mit zunehmendem Fokus auf integrierte Gesundheitsplattformen.
  • Canon Medical Systems: Besonders in CT und Ultraschall stark vertreten, mit wachsender globaler Präsenz.
  • Roche Diagnostics und Abbott: Bedeutende Wettbewerber im Bereich der In-vitro-Diagnostik mit breiten Testportfolios und Laborlösungen.
  • Elekta: Wichtiger Wettbewerber im Segment der Strahlentherapie und Radiochirurgie.
Der Wettbewerb ist gekennzeichnet durch kontinuierlichen Innovationsdruck, intensive Forschungsinvestitionen und teils aggressive Preismodelle in Ausschreibungsverfahren. Gleichzeitig erhöht der Trend zu ganzheitlichen Lösungsangeboten die Bedeutung von Skaleneffekten und Integrationskompetenz.

Management und Strategie

Die Siemens Healthineers AG wird von einem mehrköpfigen Vorstand geführt, an dessen Spitze ein Vorstandsvorsitzender steht, der über langjährige Erfahrung im Medizintechnik- und Siemens-Umfeld verfügt. Der Aufsichtsrat wird wesentlich von der Mehrheitsaktionärin Siemens AG beeinflusst, was eine enge strategische Anbindung an den Konzern gewährleistet. Die Managementstrategie fokussiert sich auf drei Kernfelder: organisches Wachstum im Kerngeschäft, wertsteigernde Akquisitionen zur Ergänzung kritischer Kompetenzfelder wie Onkologie und Digitalisierung sowie eine strikte Ausrichtung auf operative Exzellenz und Skalierung wiederkehrender Erlöse. Der Vorstand verfolgt einen konsequenten Innovationskurs, der sich an langfristigen medizinischen Megatrends wie demografischem Wandel, steigenden chronischen Erkrankungen und dem wachsenden Bedarf an effizienter, vernetzter Versorgung orientiert. Governance-Strukturen und Compliance-Systeme sollen regulatorische Risiken im sensiblen Healthcare-Sektor begrenzen.

Branchen- und Regionenanalyse

Siemens Healthineers ist in der globalen Medizintechnik- und Diagnostikbranche tätig, einem strukturell wachsenden Markt, der durch alternde Bevölkerungen, steigende Inzidenzen chronischer Erkrankungen und einen wachsenden Bedarf an Frühdiagnostik geprägt ist. In Industrieländern steht vor allem die Effizienzsteigerung in bestehenden Gesundheitssystemen im Vordergrund, was Automatisierung, integrierte IT-Lösungen und KI-gestützte Diagnostik begünstigt. In Schwellen- und Entwicklungsländern dominiert der Ausbau der Basisversorgung, wodurch skalierbare, robuste Systeme und kosteneffiziente Plattformlösungen an Bedeutung gewinnen. Regional ist Siemens Healthineers stark in Europa und Nordamerika verankert, mit wachsendem Engagement in Asien-Pazifik, insbesondere in China und Indien. Gleichzeitig sehen sich globale Anbieter zunehmenden lokalen Regulierungen, Wettbewerb durch regionale Hersteller und Initiativen zur Stärkung nationaler Gesundheitsindustrien ausgesetzt. Währungsschwankungen, Erstattungssysteme und staatliche Investitionsprogramme beeinflussen die Nachfrage nach Medizintechnik erheblich.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Siemens Healthineers geht historisch auf die Medizintechnikaktivitäten von Siemens zurück, die bis ins 19. Jahrhundert reichen. Bereits früh engagierte sich Siemens in Röntgentechnik und bildgebenden Verfahren und baute sukzessive ein umfassendes Medizintechnikportfolio auf. Über Jahrzehnte war die Medizintechnik als Geschäftseinheit in die Siemens AG integriert. Im Zuge einer strategischen Fokussierung und Kapitalmarktöffnung wurde der Bereich in die eigenständige Siemens Healthineers AG überführt, die seit 2018 börsennotiert ist. Mit der Übernahme von Varian Medical Systems erweiterte das Unternehmen seine Präsenz in der Krebsbehandlung signifikant und positionierte sich als einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich Strahlentherapie. Die Firmengeschichte ist geprägt von kontinuierlicher technologischer Weiterentwicklung, globaler Expansion und einer schrittweisen Verschiebung hin zu digitalen, datengetriebenen Geschäftsmodellen.

Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine zentrale Besonderheit von Siemens Healthineers ist die Verbindung aus industrieller Fertigungskompetenz, medizinischer Expertise und datenbasierter Softwareentwicklung. Als Mehrheitsbeteiligung der Siemens AG profitiert das Unternehmen von einer starken Bilanz, Zugang zu globalen Kundenbeziehungen und Synergien in Bereichen wie Automatisierung und Digitalisierung. Gleichzeitig agiert Siemens Healthineers eigenständig am Kapitalmarkt, was Transparenz und fokussierte Steuerung des Medizintechnikgeschäfts ermöglicht. Die starke Rolle im Gesundheitssektor bringt hohe Anforderungen an Produktsicherheit, Datenschutz und regulatorische Compliance mit sich. Zudem spielt die Einbindung in öffentliche Gesundheitssysteme und Erstattungspolitiken eine größere Rolle als in vielen anderen Industrien. Langfristige Innovationspartnerschaften mit Universitätskliniken, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern sind für die Produktentwicklung und klinische Validierung von zentraler Bedeutung.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers eröffnen sich bei Siemens Healthineers mehrere strukturelle Chancen:
  • Demografische und epidemiologische Trends: Die alternde Bevölkerung und zunehmende chronische Erkrankungen erhöhen den Bedarf an Diagnostik, Bildgebung und onkologischer Therapie nachhaltig.
  • Starke Marktstellung: Die führende Position in mehreren Kernsegmenten der Medizintechnik schafft Skalenvorteile und unterstützt eine stabile Wettbewerbsposition.
  • Wiederkehrende Erträge: Service-, Software- und Reagenzienumsätze sorgen für eine hohe Visibilität der Erlöse und reduzieren die Abhängigkeit von einmaligen Großinvestitionen.
  • Digitalisierungspotenzial: KI-gestützte Diagnostik, vernetzte Plattformen und datenbasierte Services bieten zusätzliche Wachstumspfade mit tendenziell höherer Profitabilität.
  • Onkologie-Fokus: Die stärkere Präsenz in der Strahlentherapie adressiert einen Wachstumsmarkt mit hohen Eintrittsbarrieren und steigender globaler Nachfrage.
Diese Faktoren können mittelfristig zu einer robusten, wenn auch konjunkturabhängigen, Entwicklung beitragen, ohne jedoch eine Garantie für zukünftige Wertsteigerungen darzustellen.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Gleichzeitig ist ein Investment in Siemens Healthineers mit spezifischen Risiken verbunden, die konservative Anleger berücksichtigen sollten:
  • Regulatorische Risiken: Änderungen bei Zulassungsverfahren, Qualitätsvorgaben oder Datenschutzbestimmungen können zu Verzögerungen, Zusatzkosten oder Marktzugangsbeschränkungen führen.
  • Preisdruck und Erstattungssysteme: Staatliche Sparprogramme, veränderte Erstattungsregeln und intensive Ausschreibungswettbewerbe können Margen belasten.
  • Integrations- und Technologie­risiken: Die Integration großer Akquisitionen und die schnelle technologische Weiterentwicklung bergen die Gefahr von Projektverzögerungen, Fehlinvestitionen oder technologischen Sackgassen.
  • Cyber- und Datensicherheitsrisiken: Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung klinischer Systeme macht robuste Sicherheitsarchitekturen zwingend erforderlich; Sicherheitsvorfälle könnten zu Reputations- und Haftungsrisiken führen.
  • Geopolitische und makroökonomische Einflüsse: Handelskonflikte, Sanktionen oder Währungsschwankungen können internationale Lieferketten und Investitionsentscheidungen von Kliniken beeinträchtigen.
Die Bewertung dieser Chancen und Risiken erfordert eine individuelle Analyse der eigenen Risikotragfähigkeit, Anlageziele und Zeitperspektive. Eine Anlageentscheidung sollte stets auf einer eigenständigen Prüfung und gegebenenfalls ergänzender fachlicher Beratung beruhen.
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Kurs
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
Typ
Hebel
Geld/Brief
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44,14 €
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1,90 2,33/2,35 €
UQ5CEF
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3,23 1,36/1,39 €
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Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
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Schluss Vortag 44,70 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 44,61 €
Tageshoch 44,61 €
52W-Tief 40,83 €
52W-Hoch 57,86 €
Jahrestief 40,83 €
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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 22.363 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 3.300 €
Jahresüberschuss in Mio. 1.942 €
Umsatz je Aktie 19,82 €
Gewinn je Aktie 1,72 €
Gewinnrendite +10,67%
Umsatzrendite +8,68%
Return on Investment +4,22%
Marktkapitalisierung in Mio. 60.785 €
KGV (Kurs/Gewinn) 31,31
KBV (Kurs/Buchwert) 3,34
KUV (Kurs/Umsatz) 2,72
Eigenkapitalrendite +10,67%
Eigenkapitalquote +39,52%

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Hebel 6,77
Geld/Brief 0,64 / 0,67 €
Knock-Out 37,83 €
Laufzeitende open end
WKN UD6K2K

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Bonus-Zertifikate 46
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Discount-Zertifikate 13
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Optionsscheine 58
Knock-Outs 35
Faktor-Zertifikate 31
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Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 1 Jahr
Keine Senkung seit 7 Jahre
Stabilität der Dividende 0,95 (max 1,00)
Jährlicher 4,12% (5 Jahre)
Ausschüttungs- 49,8% (auf den Gewinn/FFO)
quote 46,9% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 5,26%

Dividenden Historie

Datum Dividende
19.02.2025 0,95 €
19.04.2024 0,95 €
16.02.2023 0,95 €
16.02.2022 0,85 €
15.02.2021 0,80 €
13.02.2020 0,80 €
06.02.2019 0,70 €
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Termine

05.02.2026 Hauptversammlung
31.03.2026 Quartalsmitteilung
07.05.2026 Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
03.08.2026 Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q3)
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Siemens Healthineers Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
57,33 € 44,61 € +28,51%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 44,15 € -1,34%
44,75 € 02.01.26
Frankfurt 44,10 € -1,12%
44,60 € 02.01.26
Hamburg 44,61 € -0,20%
44,70 € 02.01.26
Hannover 44,61 € -0,20%
44,70 € 02.01.26
München 44,27 € -1,14%
44,78 € 02.01.26
Stuttgart 44,20 € -1,43%
44,84 € 02.01.26
Xetra 44,14 € -1,74%
44,92 € 02.01.26
L&S RT 44,41 € -1,00%
44,86 € 02.01.26
Wien 44,31 € -0,85%
44,69 € 02.01.26
Nasdaq OTC Other 51,62 $ -2,53%
52,9625 $ 02.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 44,21 € -1,40%
44,84 € 02.01.26
Quotrix 44,51 € +0,04%
44,49 € 02.01.26
Gettex 44,48 € -0,78%
44,83 € 02.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
30.12.25 44,70 0
29.12.25 44,58 0
23.12.25 44,63 0
22.12.25 44,42 0
19.12.25 44,65 0
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 44,63 € +0,16%
1 Monat 42,62 € +4,88%
6 Monate 47,13 € -5,16%
1 Jahr 51,00 € -12,35%
5 Jahre 42,295 € +5,69%

Unternehmensprofil Siemens Healthineers AG

Die Siemens Healthineers AG mit Sitz in Erlangen ist ein global führender Anbieter von Medizintechnik und Healthcare-IT-Lösungen mit Fokus auf bildgebende Diagnostik, Labordiagnostik, Strahlentherapie und zunehmend datengetriebene Gesundheitsservices. Das Unternehmen adressiert überwiegend Akut- und Spezialversorger, Universitätskliniken, Laborverbünde sowie onkologische Zentren und ist in mehr als 70 Ländern operativ präsent. Durch die Kombination aus Hardware, Software, Serviceverträgen und datenbasierten Angeboten verfolgt Siemens Healthineers ein integriertes Plattformmodell, das auf wiederkehrende Erlöse, langfristige Kundenbeziehungen und eine enge Verzahnung in die klinischen Kernprozesse abzielt.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Siemens Healthineers basiert auf kapitalintensiver Medizintechnik, ergänzt um digitale Lösungen und Serviceleistungen mit hoher Bindungswirkung. Typischerweise werden Großgeräte über langfristige Investitionszyklen verkauft oder über Leasing- und Pay-per-Use-Modelle bereitgestellt. Nachgelagerte Service-, Wartungs- und Upgrade-Verträge generieren planbare, margenstarke Wiederholungserlöse. Im Laborsegment entstehen zusätzliche, verbrauchsabhängige Umsätze durch Reagenzien und Tests. In der Onkologie sorgen Strahlentherapiesysteme und Softwarelösungen für kontinuierliche Lizenz- und Serviceerlöse. Das Unternehmen profitiert von hohen Wechselkosten auf Kundenseite, da Systemwechsel in der Klinik-IT, Bildarchivierung und Laborautomation erhebliche Umstellungsrisiken und Schulungsaufwand verursachen. Das Geschäftsmodell ist stark forschungs- und entwicklungsgetrieben, mit signifikanten Investitionen in Bildgebung, KI-gestützte Diagnostik und datenbasierte Entscheidungsunterstützung.

Mission und strategische Leitlinien

Die erklärte Mission von Siemens Healthineers besteht darin, die Gesundheitsversorgung zu transformieren, indem Präzisionsmedizin, integrierte Versorgungspfade und patientenzentrierte Behandlungslösungen vorangetrieben werden. Im Mittelpunkt stehen eine verbesserte diagnostische Genauigkeit, eine höhere Ressourceneffizienz in Kliniken und Laboren sowie eine Entlastung des medizinischen Personals durch Automatisierung und digitale Workflows. Die Strategie baut auf drei Pfeilern auf: erstens der Ausbau des Kerngeschäfts in der bildgebenden Diagnostik und Labordiagnostik, zweitens die Erweiterung des Portfolios entlang des gesamten onkologischen Behandlungspfads und drittens die Skalierung datengetriebener, KI-basierter Lösungen über vernetzte Plattformen und Partnerschaften mit Gesundheitsnetzwerken. Langfristig strebt das Management an, Siemens Healthineers als zentralen Technologie- und Datenpartner im globalen Gesundheitsökosystem zu etablieren.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produkt- und Serviceportfolio von Siemens Healthineers deckt wesentliche diagnostische und therapeutische Kernbereiche der modernen Medizin ab. Zentrale Produktkategorien sind:
  • Bildgebende Systeme: Magnetresonanztomographen (MRT), Computertomographen (CT), Röntgen- und Durchleuchtungssysteme, Angiographie- und Hybrid-OP-Lösungen, molekularbildgebende Systeme wie PET/CT und SPECT.
  • Labordiagnostik: Klinische Chemie, Immunoassays, Hämatologie, Gerinnungsdiagnostik, molekulare Diagnostik sowie Point-of-Care-Geräte für die patientennahe Sofortdiagnostik.
  • Onkologie und Strahlentherapie: Linearbeschleuniger, bildgeführte Strahlentherapie, adaptive Bestrahlungsplanung, Onkologie-Software sowie Lösungen für Radiochirurgie und Protonentherapie (über Partnerschaften).
  • Digitale Lösungen und Healthcare-IT: Bilddatenmanagement, klinische Entscheidungsunterstützung, Workflow-Orchestrierung, Remote-Scanning, Telemedizin und KI-gestützte Auswertungsalgorithmen.
  • Services: Technischer Service, Managed-Equipment-Services, Beratungsleistungen zur Prozessoptimierung, Schulungen für medizinisches Fachpersonal und klinikweite Digitalisierungsprojekte.
Diese Angebote werden häufig in Form integrierter Lösungspakete vertrieben, die sowohl Hardware, Software als auch Serviceverträge umfassen und den Kunden über den gesamten Lebenszyklus der Medizintechnik begleiten.

Business Units und Segmentstruktur

Siemens Healthineers gliedert sein Geschäft im Wesentlichen in drei große Segmente, die eine klare strategische Ausrichtung widerspiegeln:
  • Imaging: Umfasst die bildgebende Diagnostik mit MRT, CT, Röntgen, Angiographie, Ultraschall und molekularer Bildgebung. Dieses Segment ist technologisch stark differenziert und gilt als Kernbereich des Unternehmens.
  • Diagnostics: Beinhaltet In-vitro-Diagnostiksysteme für Kliniken und Laborverbünde, einschließlich Laborausstattung, Automationslösungen und Reagenzien. Ziel ist eine hohe Durchsatzleistung bei standardisierten, qualitativ hochwertigen Testergebnissen.
  • Varian: Dieses Segment entstand durch die Akquisition des US-Unternehmens Varian Medical Systems und deckt Strahlentherapie, onkologische Software, Patientenpositionierung und vernetzte Onkologie-Lösungen ab.
Daneben verfolgt Siemens Healthineers eine Querschnittslogik über digitale Plattformen und Enterprise-Services, die segmentübergreifend eingesetzt werden und das Datenmanagement sowie die klinische Vernetzung stärken.

Alleinstellungsmerkmale

Die wesentlichen Alleinstellungsmerkmale von Siemens Healthineers liegen in der technologischen Breite und Tiefe des Portfolios, der Integration von Bildgebung, Labor und Strahlentherapie sowie der Kombination aus Hardwarekompetenz und datengetriebener Software. Das Unternehmen bietet entlang des diagnostischen und therapeutischen Pfads eng abgestimmte Lösungen, die von der Früherkennung über die Therapieplanung bis hin zur Verlaufskontrolle reichen. Besonders hervorzuheben ist die starke Stellung in der Hochleistungsbildgebung, inklusive Hochfeld-MRT und Dual-Source-CT, sowie die kontinuierliche Integration von KI-Algorithmen zur automatisierten Befundvorbereitung und Workflow-Optimierung. Die enge Verzahnung von Medizintechnik und Klinik-IT erlaubt es, komplexe Datenströme aus Bildgebung, Labor und Patientenakten in einheitliche, interoperable Systeme zu überführen. Dies verschafft Siemens Healthineers eine differenzierende Position bei großen Klinikverbünden und universitären Referenzzentren.

Wettbewerbsvorteile und Burggräben

Der Burggraben von Siemens Healthineers basiert auf mehreren ineinandergreifenden Faktoren:
  • Technologischer Vorsprung: Jahrzehntelange Forschung in Bildgebung, Diagnostik und Strahlentherapie führt zu hohen Qualitätsstandards und stetigen Innovationszyklen, die den Eintritt neuer Wettbewerber erschweren.
  • Installierte Basis: Eine große Anzahl weltweit installierter Systeme schafft Netzwerkeffekte im Servicegeschäft und hohe Wechselkosten für Kliniken, die auf bestehende Workflows und Schulungen angewiesen sind.
  • Daten- und Softwarekompetenz: Der Zugriff auf umfangreiche klinische Bild- und Diagnosedaten ermöglicht die Entwicklung und das Training leistungsfähiger KI-Modelle, die wiederum als Differenzierungsmerkmal in der klinischen Praxis dienen.
  • Regulatorische Hürden: Zulassungsprozesse in der Medizintechnik, insbesondere in der Hochrisikoklasse, erfordern signifikante regulatorische Expertise und Compliance-Strukturen.
  • Langfristige Kundenbeziehungen: Mehrjährige Serviceverträge, Partnerschaften mit Gesundheitsnetzwerken und Co-Innovationsprojekte führen zu stabilen, oft langfristigen Kundenbindungen.
Diese Faktoren wirken zusammen als strukturelle Eintrittsbarrieren und schützen das etablierte Geschäftsmodell vor kurzfristigen Disruptionen.

Wettbewerbsumfeld

Siemens Healthineers agiert in einem oligopolistisch geprägten Marktumfeld mit wenigen globalen Vollsortimentern und einer Reihe spezialisierter Nischenanbieter. Zu den wichtigsten internationalen Wettbewerbern zählen:
  • GE HealthCare: Starker Konkurrent in der bildgebenden Diagnostik, Überwachungslösungen und Health-IT, mit hoher Präsenz in Nordamerika.
  • Philips: Wettbewerber in Bildgebung, Ultraschall und Patientenmonitoring mit zunehmendem Fokus auf integrierte Gesundheitsplattformen.
  • Canon Medical Systems: Besonders in CT und Ultraschall stark vertreten, mit wachsender globaler Präsenz.
  • Roche Diagnostics und Abbott: Bedeutende Wettbewerber im Bereich der In-vitro-Diagnostik mit breiten Testportfolios und Laborlösungen.
  • Elekta: Wichtiger Wettbewerber im Segment der Strahlentherapie und Radiochirurgie.
Der Wettbewerb ist gekennzeichnet durch kontinuierlichen Innovationsdruck, intensive Forschungsinvestitionen und teils aggressive Preismodelle in Ausschreibungsverfahren. Gleichzeitig erhöht der Trend zu ganzheitlichen Lösungsangeboten die Bedeutung von Skaleneffekten und Integrationskompetenz.

Management und Strategie

Die Siemens Healthineers AG wird von einem mehrköpfigen Vorstand geführt, an dessen Spitze ein Vorstandsvorsitzender steht, der über langjährige Erfahrung im Medizintechnik- und Siemens-Umfeld verfügt. Der Aufsichtsrat wird wesentlich von der Mehrheitsaktionärin Siemens AG beeinflusst, was eine enge strategische Anbindung an den Konzern gewährleistet. Die Managementstrategie fokussiert sich auf drei Kernfelder: organisches Wachstum im Kerngeschäft, wertsteigernde Akquisitionen zur Ergänzung kritischer Kompetenzfelder wie Onkologie und Digitalisierung sowie eine strikte Ausrichtung auf operative Exzellenz und Skalierung wiederkehrender Erlöse. Der Vorstand verfolgt einen konsequenten Innovationskurs, der sich an langfristigen medizinischen Megatrends wie demografischem Wandel, steigenden chronischen Erkrankungen und dem wachsenden Bedarf an effizienter, vernetzter Versorgung orientiert. Governance-Strukturen und Compliance-Systeme sollen regulatorische Risiken im sensiblen Healthcare-Sektor begrenzen.

Branchen- und Regionenanalyse

Siemens Healthineers ist in der globalen Medizintechnik- und Diagnostikbranche tätig, einem strukturell wachsenden Markt, der durch alternde Bevölkerungen, steigende Inzidenzen chronischer Erkrankungen und einen wachsenden Bedarf an Frühdiagnostik geprägt ist. In Industrieländern steht vor allem die Effizienzsteigerung in bestehenden Gesundheitssystemen im Vordergrund, was Automatisierung, integrierte IT-Lösungen und KI-gestützte Diagnostik begünstigt. In Schwellen- und Entwicklungsländern dominiert der Ausbau der Basisversorgung, wodurch skalierbare, robuste Systeme und kosteneffiziente Plattformlösungen an Bedeutung gewinnen. Regional ist Siemens Healthineers stark in Europa und Nordamerika verankert, mit wachsendem Engagement in Asien-Pazifik, insbesondere in China und Indien. Gleichzeitig sehen sich globale Anbieter zunehmenden lokalen Regulierungen, Wettbewerb durch regionale Hersteller und Initiativen zur Stärkung nationaler Gesundheitsindustrien ausgesetzt. Währungsschwankungen, Erstattungssysteme und staatliche Investitionsprogramme beeinflussen die Nachfrage nach Medizintechnik erheblich.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Siemens Healthineers geht historisch auf die Medizintechnikaktivitäten von Siemens zurück, die bis ins 19. Jahrhundert reichen. Bereits früh engagierte sich Siemens in Röntgentechnik und bildgebenden Verfahren und baute sukzessive ein umfassendes Medizintechnikportfolio auf. Über Jahrzehnte war die Medizintechnik als Geschäftseinheit in die Siemens AG integriert. Im Zuge einer strategischen Fokussierung und Kapitalmarktöffnung wurde der Bereich in die eigenständige Siemens Healthineers AG überführt, die seit 2018 börsennotiert ist. Mit der Übernahme von Varian Medical Systems erweiterte das Unternehmen seine Präsenz in der Krebsbehandlung signifikant und positionierte sich als einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich Strahlentherapie. Die Firmengeschichte ist geprägt von kontinuierlicher technologischer Weiterentwicklung, globaler Expansion und einer schrittweisen Verschiebung hin zu digitalen, datengetriebenen Geschäftsmodellen.

Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine zentrale Besonderheit von Siemens Healthineers ist die Verbindung aus industrieller Fertigungskompetenz, medizinischer Expertise und datenbasierter Softwareentwicklung. Als Mehrheitsbeteiligung der Siemens AG profitiert das Unternehmen von einer starken Bilanz, Zugang zu globalen Kundenbeziehungen und Synergien in Bereichen wie Automatisierung und Digitalisierung. Gleichzeitig agiert Siemens Healthineers eigenständig am Kapitalmarkt, was Transparenz und fokussierte Steuerung des Medizintechnikgeschäfts ermöglicht. Die starke Rolle im Gesundheitssektor bringt hohe Anforderungen an Produktsicherheit, Datenschutz und regulatorische Compliance mit sich. Zudem spielt die Einbindung in öffentliche Gesundheitssysteme und Erstattungspolitiken eine größere Rolle als in vielen anderen Industrien. Langfristige Innovationspartnerschaften mit Universitätskliniken, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern sind für die Produktentwicklung und klinische Validierung von zentraler Bedeutung.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers eröffnen sich bei Siemens Healthineers mehrere strukturelle Chancen:
  • Demografische und epidemiologische Trends: Die alternde Bevölkerung und zunehmende chronische Erkrankungen erhöhen den Bedarf an Diagnostik, Bildgebung und onkologischer Therapie nachhaltig.
  • Starke Marktstellung: Die führende Position in mehreren Kernsegmenten der Medizintechnik schafft Skalenvorteile und unterstützt eine stabile Wettbewerbsposition.
  • Wiederkehrende Erträge: Service-, Software- und Reagenzienumsätze sorgen für eine hohe Visibilität der Erlöse und reduzieren die Abhängigkeit von einmaligen Großinvestitionen.
  • Digitalisierungspotenzial: KI-gestützte Diagnostik, vernetzte Plattformen und datenbasierte Services bieten zusätzliche Wachstumspfade mit tendenziell höherer Profitabilität.
  • Onkologie-Fokus: Die stärkere Präsenz in der Strahlentherapie adressiert einen Wachstumsmarkt mit hohen Eintrittsbarrieren und steigender globaler Nachfrage.
Diese Faktoren können mittelfristig zu einer robusten, wenn auch konjunkturabhängigen, Entwicklung beitragen, ohne jedoch eine Garantie für zukünftige Wertsteigerungen darzustellen.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Gleichzeitig ist ein Investment in Siemens Healthineers mit spezifischen Risiken verbunden, die konservative Anleger berücksichtigen sollten:
  • Regulatorische Risiken: Änderungen bei Zulassungsverfahren, Qualitätsvorgaben oder Datenschutzbestimmungen können zu Verzögerungen, Zusatzkosten oder Marktzugangsbeschränkungen führen.
  • Preisdruck und Erstattungssysteme: Staatliche Sparprogramme, veränderte Erstattungsregeln und intensive Ausschreibungswettbewerbe können Margen belasten.
  • Integrations- und Technologie­risiken: Die Integration großer Akquisitionen und die schnelle technologische Weiterentwicklung bergen die Gefahr von Projektverzögerungen, Fehlinvestitionen oder technologischen Sackgassen.
  • Cyber- und Datensicherheitsrisiken: Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung klinischer Systeme macht robuste Sicherheitsarchitekturen zwingend erforderlich; Sicherheitsvorfälle könnten zu Reputations- und Haftungsrisiken führen.
  • Geopolitische und makroökonomische Einflüsse: Handelskonflikte, Sanktionen oder Währungsschwankungen können internationale Lieferketten und Investitionsentscheidungen von Kliniken beeinträchtigen.
Die Bewertung dieser Chancen und Risiken erfordert eine individuelle Analyse der eigenen Risikotragfähigkeit, Anlageziele und Zeitperspektive. Eine Anlageentscheidung sollte stets auf einer eigenständigen Prüfung und gegebenenfalls ergänzender fachlicher Beratung beruhen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 49,84 Mrd. €
Aktienanzahl 1,12 Mrd.
Streubesitz 20,74%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+79,26% Weitere
+20,74% Streubesitz

Community-Beiträge zu Siemens Healthineers AG

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Luzifer6
Es rechtfertigt keine Gewalt wegen des Spaßes
gegenüber der unterlegenen Kreatur. Wer das toleriert oder sogleich das eine mit dem anderen vergleicht oder versucht Gutscheinen, soll sich eines Tages verantworten. Mehr gibt es dazu nicht zu schreiben.
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Zyzol
@kasa......
ich gehe davon aus, dass ein Geschäftsjahr bei SHL ähnlich wie bei Siemens, Osram und all den Siemens Tochtern ende eines Kalenderjahres abgeschlossen wird. Dh. falls ne Divi bezahlt wird dann in Januar od. Februar eines Kalenderjahres. Also ab 2019.
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SusanneReindel
Dividende
Deren Wirtschaftsjahr geht wohl vom 01.10. bis zum 30.09., so wie bei der MutteG. Am 02.02.2018 ware eine HV, dort dürfte für den JA zum 30.09.2017 die Gewinnverwendung beschlossen worden sein. Leider ist an diesem Wochenende die Seite unternehmensregister.de nicht in Betrieb, sonst könnte man den Gewinnverwendungsvorschlag nachlesen ...
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Frankeninvestor
Infos zur Aktie auf IR-Seiten
@Cavello #191: Wenn du Detail-Informationen zu einer Aktie, suchst du am besten auf den jeweiligen Investor Relation Seiten der AGs. Die Angaben auf den Portalen wie ariva oder onvista sind nicht in jedem Fall aktuell.
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Kasa.damm
Nochmals meine Frage an das Forum
Ist bekannt, ob SHL schon in diesem Jahr Div. ausschüttet oder erst für 20 18 in 2019?
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Häufig gestellte Fragen zur Siemens Healthineers Aktie und zum Siemens Healthineers Kurs

Der aktuelle Kurs der Siemens Healthineers Aktie liegt bei 44,61 €.

Für 1.000€ kann man sich 22,42 Siemens Healthineers Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Siemens Healthineers Aktie lautet SEMHF.

Die 1 Monats-Performance der Siemens Healthineers Aktie beträgt aktuell 4,88%.

Die 1 Jahres-Performance der Siemens Healthineers Aktie beträgt aktuell -12,35%.

Der Aktienkurs der Siemens Healthineers Aktie liegt aktuell bei 44,61 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 4,88% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Siemens Healthineers eine Wertentwicklung von -3,41% aus und über 6 Monate sind es -5,16%.

Das 52-Wochen-Hoch der Siemens Healthineers Aktie liegt bei 57,86 €.

Das 52-Wochen-Tief der Siemens Healthineers Aktie liegt bei 40,83 €.

Das Allzeithoch von Siemens Healthineers liegt bei 67,40 €.

Das Allzeittief von Siemens Healthineers liegt bei 28,71 €.

Die Volatilität der Siemens Healthineers Aktie liegt derzeit bei 26,41%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Siemens Healthineers in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 57,33 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +28,51%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 57,33 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +28,51%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Siemens Healthineers Kursziel beträgt 57,33 €. Das ist +28,51% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Siemens Healthineers 6 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Siemens Healthineers Kursziel beträgt 57,33 €. Das ist +28,51% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Siemens Healthineers 6 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 57,33 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +28,51%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Siemens Healthineers Aktie bei 57,33 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Siemens Healthineers Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 49,84 Mrd. €

Insgesamt sind 1.128,3 Mio Siemens Healthineers Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Siemens Healthineers bei 64%. Erfahre hier mehr

Siemens Healthineers hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Siemens Healthineers gehört zum Sektor Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte.

Das KGV der Siemens Healthineers Aktie beträgt 23,97.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Siemens Healthineers betrug 22,36 Mrd €.

Die nächsten Termine von Siemens Healthineers sind:
  • 05.02.2026 - Hauptversammlung
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung
  • 07.05.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 03.08.2026 - Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q3)
  • 05.11.2026 - Bilanzpressekonferenz

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten eine Insidertransaktion, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Siemens Healthineers gibt. Es handelte sich dabei um einen Verkauf der Siemens Healthineers Aktie

Ja, Siemens Healthineers zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 19.02.2025 eine Dividende in Höhe von 0,95 € gezahlt.

Zuletzt hat Siemens Healthineers am 19.02.2025 eine Dividende in Höhe von 0,95 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,13%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Siemens Healthineers wurde am 19.02.2025 in Höhe von 0,95 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,13%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 19.02.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,95 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.