- Micron-Aktie steigt im laufenden Monat um über 77 %.
- Die Nachfrage nach Speicherchips erreicht Rekordniveau.
- Micron wird moderat bewertet im Vergleich zu Wettbewerbern.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Pascal Grunow Die Rallye der KI-Gewinner an der Wall Street kennt offenbar noch immer keine Grenzen. Besonders eindrucksvoll zeigt sich das derzeit bei Micron Technology: Die Aktie des Speicherchip-Spezialisten setzt ihren Höhenflug fort und allein im laufenden Monat summiert sich das Kursplus auf mehr als 77 Prozent.
KI-Boom treibt Nachfrage nach Speicherchips auf Rekordniveau
Hinter der massiven Kursrallye steckt vor allem der ungebrochene Boom rund um künstliche Intelligenz. Während Unternehmen weltweit Milliarden in KI-Rechenzentren investieren, steigt auch die Nachfrage nach Hochleistungsspeicher dramatisch an.
Besonders sogenannte High-Bandwidth-Memory-Chips (HBM) gelten inzwischen als unverzichtbare Schlüsselkomponente moderner KI-Systeme. Diese Speichertechnologien werden unter anderem in Hochleistungs-Grafikprozessoren von Nvidia eingesetzt, die aktuell den globalen KI-Markt dominieren.
David Miller, CIO und Portfoliomanager bei Catalyst Funds, sieht trotz der jüngsten Kursexplosion weiterhin erhebliches Aufwärtspotenzial. Gegenüber MarketWatch erklärte er, Micron handle selbst nach der Rallye noch immer mit weniger als dem Zehnfachen der erwarteten Gewinne.
"Es ist bemerkenswert, dass die Aktie trotz dieses enormen Anstiegs weiterhin als Value-Chance angesehen werden könnte", sagte Miller.
Micron mit moderater Bewertung
Gil Luria, Analyst bei D.A. Davidson, bezeichnete den Speichersektor als "den einzigen Bereich des KI-Trades", der aktuell noch zu vernünftigen Bewertungen gehandelt werde.
Tatsächlich erscheint die Bewertung von Micron im Vergleich zu anderen KI-Schwergewichten überraschend moderat. Während Nvidia derzeit mit dem 21-Fachen der erwarteten Gewinne der kommenden zwölf Monate bewertet wird, liegt das implizite Bewertungsniveau des Halbleiterindex PHLX Semiconductor Index laut FactSet-Daten sogar bei 26,4. Micron dagegen notiert bei weniger als der Hälfte dieses Multiples.
Mehr Planungssicherheit im Speichermarkt
Ein entscheidender Unterschied liegt laut Analysten in der sogenannten "De-Kommodifizierung" des Speichermarktes.
Anstatt kurzfristig Speicher auf dem Spotmarkt einzukaufen, sichern sich Hyperscaler und KI-Unternehmen ihre Kapazitäten inzwischen zunehmend über langfristige Lieferverträge. Für Hersteller wie Micron bedeutet das eine deutlich höhere Planungssicherheit – und potenziell stabilere Margen.
Autor: Ariva-Redaktion/pg
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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