AKTIE IM FOKUS 2: Meta begehrt wegen Einführung eines KI-Assistenten

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(Neu: Gewinne ausgeweitet, Chipwerte steigen, aber Alphabet belastet)

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NEW YORK (dpa-AFX) - Die Einführung eines KI-Agenten gibt der Erholung der Meta -Aktien am Mittwoch nochmals einen kräftigen Schub. In einem schwächelnden Gesamtmarkt konnten die Titel des Facebook-Mutterkonzerns vom Start weg deutlich zulegen und ihr Plus zeitweise auf mehr als sieben Prozent ausweiten. Mit fast 658 US-Dollar erreichten sie in der Spitze ein Hoch seit fast zwei Monaten. Zuletzt war der Anstieg dann noch 6,5 Prozent groß.

Meta hatte am späten Vorabend die Einführung des KI-Assistenten "Muse" bekannt gegeben, der nun etwas Fantasie bringt, dass Meta künftig vom KI-Megatrend profitieren könnte. Der Agent geht in Konkurrenz zu ChatGPT und Gemini, den bekanntesten Angeboten der Entwickler OpenAI und des Google-Mutterkonzerns Alphabet . Dessen Kurs litt am Mittwoch unter der drohenden Konkurrenz mit einem Abschlag von mehr als 2,5 Prozent.

Der von dem Facebook-Mutterkonzern vorgestellte KI-Agent trieb mit Marvell Technology , AMD , Sandisk und Micron auch andere KI-Profiteure an, die vermehrt aus den Chip- und Speicherbereichen kamen. Das Gesamtbild an der Nasdaq war aber mit dem Gesamtmarkt schwächer. Die Sorge, dass agentische KI anderswo Geschäftsmodelle stören könnte, wurde in vielen Fällen unter Anlegern wieder größer.

Meta sei gut positioniert, um mit "Muse" Erfolge zu feiern, hieß es am Markt in ersten Stimmen. Ein Experte von Mizuho Securities schrieb, der KI-Agent markiere einen bedeutenden Produktzyklus, der im Aktienkurs noch nicht eingepreist sei. Investoren wollten eine Rendite für Metas KI-Investitionen sehen, und dies sei jetzt "ein wesentlicher Schritt in diese Richtung".

Werte aus dem Artikel:
Meta Platforms Aktie 746,27 $ +0,68%

Von der Bank Morgan Stanley hieß es aber, dass für eine höhere Bewertung der Aktien erst eine breite Nutzung und ein monetisierbares Verhalten notwendig werde. Die Experten wollen deshalb sehen, wie groß die Akzeptanz für Muse tatsächlich ausfallen wird und wie der Agent in die Meta-Plattformen Facebook, Instagram und WhatsApp integriert wird./tih/la/nas


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