BERLIN (dpa-AFX) - Der Flughafenverband ADV senkt seine Erwartungen und geht nun davon aus, dass im laufenden Jahr weniger Passagiere die deutschen Flughäfen nutzen werden als noch vor einem Jahr. Der Verband hatte seine Schätzung bereits im April nach unten korrigiert. Zu Jahresbeginn hatte der ADV noch prognostiziert, dass die Zahl der Fluggäste in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent steigen könnte.
Für dich zusammengefasst:
ADV senkt Prognose für Passagierzahlen in Deutschland.
Erwartete Fluggäste sinken von 225 auf 217 Millionen.
Hohe Standortkosten belasten den Luftverkehr in Deutschland.
Damals erwartete der Verband rund 225 Millionen Fluggäste, jetzt geht er von etwa 217 Millionen aus. Das wären 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. "Das kleine Plus im Juli darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Luftverkehrsstandort Deutschland weiter auf der Stelle tritt", sagte Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel einer Mitteilung zufolge. "Hohe staatliche Standortkosten und schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen verhindern, dass Airlines zusätzliches Angebot an den deutschen Flughäfen aufbauen", sagte Beisel.
Verband: Iran-Krieg nicht die einzige Erklärung
Großen Einfluss auf das Luftfahrtgeschehen hat seit Monaten der Iran-Krieg. Nach Ansicht des ADV lässt sich die Entwicklung in Deutschland aber nicht nur auf diese externe Krise zurückführen, das zeige der europäische Vergleich. "Deutschland startet mit einem erheblichen Wettbewerbsnachteil in jede Krise. Trotz der Absenkung der Luftverkehrsteuer bleiben die staatlichen Standortkosten deutscher Flughäfen deutlich über dem europäischen Niveau", hieß es.
Jeder startende Flug zu einem europäischen Ziel werde von einem deutschen Flughafen mit durchschnittlich 4.449 Euro an Steuern und Gebühren belastet - im Vergleich zu 2.326 Euro im europäischen Durchschnitt. Deutschland brauche wieder Rahmenbedingungen, unter denen Airlines zusätzliche Flugzeuge einsetzten und Strecken hierzulande aufbauten. "Jede Verbindung, die an einen anderen europäischen Standort verloren geht, schwächt unsere internationale Erreichbarkeit und damit auch den Wirtschaftsstandort Deutschland", sagte Beisel laut Mitteilung./nif/DP/mis
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
DE000NB15PR6 ,
DE000NB2FS80 ,
DE000NB6GZD6 ,
DE000NB7EV73 ,
DE000NB7Q2C2 ,
DE000NB7TWF9 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.