KORREKTUR/Landesweiter Streik in Belgien: Keine Abflüge aus Brüssel

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BRÜSSEL (dpa-AFX) - Reisende müssen sich wegen eines landesweiten Streiks in Belgien auf Einschränkungen im Flugverkehr einstellen. Die größten Gewerkschaften des Landes riefen für diesen Donnerstag erneut zur Niederlegung der Arbeit auf, um gegen geplante Sozialreformen zu demonstrieren.

Die beiden größten Flughäfen Belgiens haben bereits angekündigt, dass am 12. März kein Flug von ihren Flugfeldern starten wird. Auf dem Flughafen Charleroi südlich von Brüssel wird auch kein Flugzeug landen. Am Flughafen Brüssel-Zaventem sollen zumindest einige Maschinen ankommen können. Passagiere, die von der Airline nicht informiert wurden, werden dazu aufgerufen, den Status ihres Fluges zu überprüfen.

Auch der öffentliche Nahverkehr wird in einigen belgischen Städten bestreikt. Unter anderem in Brüssel werden Bus und Bahn stark beeinträchtigt sein. Der Zugverkehr für Fernzüge wurde bereits von Montag bis einschließlich Mittwoch bestreikt.

Regierung will Milliarden Euro sparen

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Lufthansa Aktie 7,198 € -0,85%
Ryanair Holdings Aktie 23,13 € -0,30%

Es ist nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga das achte Mal seit Anfang 2025, dass der Flugverkehr in Brüssel durch eine Gewerkschaftsaktion gestört wird, die sich nicht gegen den Flughafen richtet. Wie bereits bei den landesweiten Streiks im November sind auch am 12. März die Sozialreformen der Regierung der Grund für den Streik.

Die belgische Regierung hat weitreichende Sparmaßnahmen angekündigt, um 9,2 Milliarden Euro bis 2029 einzusparen. Belgien, eines der am höchsten verschuldeten EU-Länder, muss massiv sparen, um die Schulden- und Defizitregeln der Europäischen Union zu erfüllen. Gleichzeitig ist Belgien im Rahmen der Nato-Pläne verpflichtet, seine Verteidigungsausgaben in den kommenden Jahren drastisch zu erhöhen./rdt/DP/nas


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