HAMBURG (dpa-AFX) - Die Wasserschutzpolizei hat im ersten Halbjahr im Hamburger Hafen drei Schiffe ertappt, die verbotenerweise Ballastwasser abgelassen haben. Das teilte die Hamburger Umweltbehörde auf Anfrage mit. Darunter waren zwei Massengutfrachter und ein Stückgutfrachter. Die Polizeipressestelle teilte außerdem mit, dass die Wasserschutzpolizei einen weiteren solchen Verstoß außerhalb des Hafens festgestellt habe.
Für dich zusammengefasst:
Drei Schiffe wurden im Hamburger Hafen ertappt.
Es handelt sich um zwei Massengutfrachter und ein Stückgutfrachter.
Ein weiterer Verstoß wurde außerhalb des Hafens festgestellt.
Seeschiffe mit wenig Ladung pumpen Wasser in Tanks, um das Schiff während der Fahrt zu stabilisieren. Dabei können Bakterien, Algen und Krebse aufgenommen werden, die sich möglicherweise andernorts ausbreiten und dort einheimische Arten verdrängen. Ein bekanntes Beispiel ist die nach Europa eingeschleppte Chinesische Wollhandkrabbe. Der Umgang mit Ballastwasser ist deshalb gesetzlich reglementiert.
Die Umweltbehörde teilte darüber hinaus mit, dass bei Verstößen Verfahren wegen Ordnungswidrigkeit eingeleitet werden. In der Regel müssten die Verantwortlichen ein Bußgeld zahlen. Zur Höhe der Bußgelder und zu den verantwortlichen Reedereien machte die Behörde keine Angaben./lkm/DP/zb
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.