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| Geld/Brief | 1,275 € / 1,355 € |
| Spread | +6,27% |
| Schluss Vortag | 1,31 € |
| Gehandelte Stücke | 0 |
| Tagesvolumen Vortag | - |
| Tagestief 1,315 € Tageshoch 1,3295 € | |
| 52W-Tief 1,23 € 52W-Hoch 1,5201 € | |
| Jahrestief 1,23 € Jahreshoch 1,429 € | |
| Umsatz in Mio. | 326,50 $ |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 216,90 $ |
| Jahresüberschuss in Mio. | -124,60 $ |
| Umsatz je Aktie | 0,43 $ |
| Gewinn je Aktie | -0,17 $ |
| Gewinnrendite | -5,34% |
| Umsatzrendite | - |
| Return on Investment | -2,88% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 1.759 $ |
| KGV (Kurs/Gewinn) | -13,72 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 0,75 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 5,43 |
| Eigenkapitalrendite | - |
| Eigenkapitalquote | +53,99% |
| Datum | Dividende |
| 30.12.2024 | 0,11 AUD |
| 29.02.2024 | 0,037 AUD |
| 29.06.2023 | 0,11 AUD |
| 29.12.2022 | 0,11 AUD |
| 29.06.2022 | 0,10 AUD |
| 30.12.2021 | 0,10 AUD |
| 29.06.2021 | 0,10 AUD |
| 30.12.2020 | 0,10 AUD |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 1,2774 € | 0 % | 1,2774 € | 19:30 | |
| Frankfurt | 1,25 € | +1,21% | 1,235 € | 08:09 | |
| L&S RT | 1,315 € | +0,38% | 1,31 € | 22:29 | |
| Tradegate | 1,30 € | -1,52% | 1,32 € | 10.04.26 | |
| Quotrix | 1,32 € | +1,54% | 1,30 € | 07:27 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 15.04.26 | 1,31 | - |
| 14.04.26 | 1,295 | - |
| 13.04.26 | 1,271 | - |
| 12.04.26 | 1,249 | - |
| 11.04.26 | 1,255 | - |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 1,28 € | +2,34% |
| 1 Monat | 1,3055 € | +0,34% |
| 6 Monate | 1,4145 € | -7,39% |
| 1 Jahr | 1,26 € | +3,97% |
| 5 Jahre | 2,3723 € | -44,78% |
| Marktkapitalisierung | 691,20 Mio. € |
| Aktienanzahl | 480,00 Mio. |
| Streubesitz | 26,04% |
| Währung | EUR |
| Land | Australien |
| Sektor | Immobilien |
| Branche | Immobiliengesellschaften (REITs) |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +73,96% | Weitere |
| +26,04% | Streubesitz |
Auf meine Frage an die KI, ob sie Growthpoint Properties als konkursgefährdet sieht oder eher von einer Kurserholung ausgeht, erhielt ich ausserdem noch folgende Antwort:
"Nach den zuletzt veröffentlichten Zahlen wirkt GOZ für mich nicht akut konkursgefährdet. Die Gesellschaft lag per 31. Dezember 2025 bei einer Interest Cover Ratio von 3,0x gegenüber einer Covenant-Schwelle von >1,6x und bei einem Loan-to-Value von 44,0 % gegenüber einer Grenze von <60 %. Das Unternehmen schreibt selbst, es habe „keine Anzeichen“, die Covenants nicht einhalten zu können. Dazu kamen 265,7 Mio. AUD pro-forma ungezogene Linien, und laut Management ist die Liquidität ausreichend, um die 100 Mio. AUD Fälligkeit in 1H27 abzudecken. Die Kreditfazilitäten sind außerdem mit Baa2 / Stable geratet.
Meine Einschätzung: Ich sehe hier deutlich eher ein Bewertungs- und Bürozyklusproblem als ein Insolvenzproblem. Operativ ist der REIT nicht kollabiert. Die FY26-FFO-Guidance wurde auf 23,0 bis 23,6 Cent je Security angehoben, die Ausschüttungsguidance von 18,4 Cent bestätigt, die Büroauslastung stieg auf 94 % von 92 %, und das Industrieportfolio läuft weiter mit 98 % Auslastung. Das spricht für Stabilisierung, nicht für einen Absturz in die Zahlungsunfähigkeit.
Aber: Das heißt nicht, dass sich der Aktienkurs schnell oder vollständig erholt. Das ist der Punkt, den man hart trennen muss. Der Kurs lag zuletzt bei 2,13 AUD, der zuletzt gemeldete NTA bei 3,10 AUD. (Australian Securities Exchange)
Der australische Büromarkt bleibt schwach. Die landesweite Office-Vakanz lag im Januar 2026 bei 15,9 %. GOZ macht zwar Fortschritte im eigenen Portfolio, aber das Marktumfeld ist noch nicht gesund. Deshalb halte ich eine langsame operative Erholung für plausibel, aber keine saubere, schnelle Kurserholung zurück auf alte Höchststände. (Property Council Australia)
Mein klares Fazit: Nein, ich sehe GOZ aktuell nicht als konkursgefährdet. Ja, eine Erholung ist aus meiner Sicht wahrscheinlich. Aber eher als zäher Mehrjahresprozess über Ausschüttungen, Leasingfortschritte und einen langsam sinkenden Bewertungsabschlag. Dass die Aktie kurzfristig wieder auf Deinen Einstand läuft, würde ich nicht unterstellen."
Also hakte ich nochmal mit der Frage nach, ob ich nachlegen und meinen Bestand verdoppeln soll. Antwort:
"Direkt: Ich würde nicht blind den Bestand verdoppeln.
Warum nicht? Weil GOZ für mich zwar nicht nach Insolvenzfall, aber eben auch nicht nach sauberem Turnaround aussieht. Operativ ist der REIT stabiler, als der Kurs vermuten lässt: FY26-FFO wurde auf 23,0 bis 23,6 Cent je Security angehoben, die Ausschüttung von 18,4 Cent bestätigt, die Büroauslastung stieg auf 94 %, das Industrieportfolio liegt bei 98 %, und die Covenants wirken mit 3,0x Interest Cover und 44,0 % LTV gegenüber den Schwellen von >1,6x bzw. <60 % aktuell nicht angespannt. Gleichzeitig bleibt der australische Büromarkt schwach; die landesweite Office-Vakanz lag im Januar 2026 bei 15,9 %. Genau das ist der Haken: stabil genug zum Überleben, aber noch nicht stark genug für einen aggressiven Durchschnittskauf. (Growthpoint)
Der zweite Punkt ist rein rechnerisch wichtig: Wenn Du bei rund 2,13 AUD etwa 44 % im Minus bist, liegt Dein bisheriger Einstand grob bei 3,80 AUD. Wenn Du zum aktuellen Kurs verdoppelst, sinkt Dein neuer Durchschnitt nur auf etwa 2,97 AUD. Von 2,13 AUD bis 2,97 AUD braucht die Aktie dann immer noch knapp 39 % Kursanstieg, nur damit Du wieder bei null bist. Das ist besser als vorher, aber es ist immer noch kein kleiner Weg. (Australian Securities Exchange)
Mein Urteil ist deshalb klar: Halten kann man GOZ eher noch als Verdoppeln. Für ein großes Aufstocken fehlt mir hier derzeit die Sicherheit, dass die Büroabwertungen wirklich durch sind und der Markt den NTA-Abschlag in absehbarer Zeit deutlich schließt. Dass die Aktie günstig wirkt, stimmt. Dass sie deshalb automatisch stark zurückläuft, stimmt eben nicht. (Growthpoint)
Wenn Du unbedingt aufstocken willst, dann aus meiner Sicht eher klein und gestaffelt statt sofort verdoppeln. Also kein „all in“, sondern nur so viel, dass ein weiterer Rückschlag Dich nicht noch stärker in dieselbe Wette hineinzieht. Der Fehler wäre hier, aus Frust über den Minusstand aggressiv nachzukaufen. Das wäre psychologisch verständlich, sachlich aber nicht sauber.
Mein nüchternes Fazit: Ich wäre aktuell eher gegen ein Verdoppeln des Bestands. Für mich ist GOZ momentan eher ein haltbarer Value-/Income-Fall als ein Titel, bei dem ich überzeugt die Position massiv hochfahren würde."
Die KI war erneut ChatGPT.
Growthpoint Properties Australia ist für mich zum Stand 11. April 2026 eine klar unterbewertete, aber keineswegs risikolose A-REIT-Situation. Die Aktie notiert an der ASX zuletzt bei 2,13 AUD bei rund 1,60 Mrd. AUD Börsenwert. Dem stehen 3,10 AUD NTA je Security gegenüber, also ein Abschlag von rund 31 %. Auf Basis der bestätigten FY26-Ausschüttung von 18,4 Cent ergibt sich eine laufende Rendite von rund 8,6 %, und auf Basis der auf 23,0 bis 23,6 Cent erhöhten FY26-FFO-Guidance liegt die FFO-Rendite sogar bei rund 10,8 bis 11,1 %. Das ist für einen etablierten, intern solide finanzierten REIT günstig. Der Markt bewertet Growthpoint derzeit so, als ob die Büroprobleme noch lange dominieren werden. Genau daraus entsteht hier die Chance. (Australian Securities Exchange)
Das Unternehmen ist kein kleiner Nischenwert, sondern ein australischer Gewerbeimmobilien-REIT mit 66 Assets und 5,4 Mrd. AUD Assets under Management per 30. Juni 2025, davon 4,1 Mrd. AUD direkt gehalten und 1,4 Mrd. AUD über Drittmandate. Direkt investiert ist Growthpoint im Wesentlichen in Office und Industrial/Logistics. Zum 31. Dezember 2025 umfasste das direkt gehaltene Portfolio 27 Büroobjekte im Wert von rund 2,6 Mrd. AUD und 23 Industrieobjekte im Wert von rund 1,5 Mrd. AUD. Genau diese Mischung ist entscheidend: Die Industrieobjekte liefern die Stabilität, die Büros liefern die Unsicherheit, aber auch das Aufholpotenzial.
Fundamental ist das Bild besser, als der Aktienkurs suggeriert. Im FY25 erzielte Growthpoint 176,0 Mio. AUD FFO beziehungsweise 23,3 Cent je Security. Die ordentliche Ausschüttung lag bei 18,2 Cent, zusätzlich gab es eine Einmalzahlung von 2,1 Cent; der ordentliche Payout lag damit bei 78 % und also sauber innerhalb der Zielspanne. Der NTA fiel im FY25 zwar von 3,45 auf 3,09 AUD, aber im ersten Halbjahr FY26 stabilisierte sich das Bild wieder: FFO stieg auf 91,9 Mio. AUD beziehungsweise 12,2 Cent je Security, die Ausschüttung lag bei 9,2 Cent und der NTA zog leicht auf 3,10 AUD an. Das zeigt: Die operative Ertragskraft hält, auch wenn die bilanziellen Immobilienwerte noch unter Druck stehen.
Operativ ist besonders wichtig, dass sich die Vermietung im Bürosegment verbessert. Die Belegung des direkt gehaltenen Office-Portfolios stieg in 1H26 von 92 % auf 94 %, während das Industrial-Portfolio weiter mit 98 % belegt war. Growthpoint vermietete im Halbjahr 30.068 Quadratmeter Bürofläche und 62.566 Quadratmeter Industriefläche. Gleichzeitig stiegen die in den Bewertungen angesetzten Marktmieten um durchschnittlich 1,6 % im Office- und 2,1 % im Industrial-Bereich. Der direkte Bürobestand verlor im Halbjahr dennoch netto 0,9 % an Wert, der Industriebestand legte netto um 0,2 % zu. Das ist für mich der Kern der Story: operativ verbessert sich das Geschäft bereits, bilanziell ist der Druck im Office-Segment aber noch nicht ganz vorbei.
Ein zweiter, oft unterschätzter Hebel ist das Funds-Management-Geschäft. Im FY25 wuchs der Bereich sichtbar: neue AUM von 328 Mio. AUD, Co-Investments von 37 Mio. AUD und ein Anstieg der Funds-Management-Umsätze auf 9,6 Mio. AUD. Im ersten Halbjahr FY26 kamen weitere 125 Mio. AUD neue AUM hinzu; zusätzlich baute Growthpoint die Growthpoint Australia Logistics Partnership aus und etablierte den Growthpoint Macquarie Park Trust für den Erwerb eines A-Grade-Büroobjekts in Macquarie Park. Das ist strategisch wichtig, weil dieser Bereich kapitaleffizienter ist als reines Bilanzwachstum. Noch ist er zu klein, um den Konzern allein zu tragen, aber er kann über Jahre ein echter Werttreiber werden.
Die Bilanz ist ordentlich, aber nicht ultrakonservativ. Zum 31. Dezember 2025 lag das Gearing bei 41,2 %, also im eigenen Zielkorridor von 35 bis 45 %, aber eben im oberen Mittelfeld. Die durchschnittlichen Fremdkapitalkosten lagen bei 5,0 %, 78 % der Schulden waren fixiert, die durchschnittliche Laufzeit der Schulden lag bei 3,4 Jahren, die Zinsdeckung bei 3,0x und die ungezogenen Kreditlinien bei 165,7 Mio. AUD. Positiv ist auch das Investment-Grade-Rating von Baa2. Negativ ist: Das ist keine Bilanz, die massive Fehler im Büroportfolio locker wegsteckt. Sie ist solide, aber sie verlangt Disziplin. Und da der australische Cash Rate Target nach der RBA-Entscheidung vom 18. März 2026 bei 4,10 % liegt, kommt der nächste große Rückenwind von der Zinsseite im Moment nicht automatisch.
Gerade deshalb muss man das Bürothema nüchtern sehen. Der australische Office-Markt ist noch nicht gesund: Die landesweite Office-Vakanz stieg im Januar 2026 auf 15,9 %, CBD-Vakanz und Non-CBD-Vakanz lagen bei 14,8 % beziehungsweise 18,5 %. Das ist hoch, und es erklärt den Abschlag des Marktes. Gleichzeitig gibt es aber erste Signale, dass gute, gut gelegene Objekte vor einer besseren Phase stehen könnten. JLL erwartet für australische CBD-Büros aufgrund anhaltender Flächennachfrage, begrenzten Neubauangebots und steigender ökonomischer Mieten mittelfristig sinkenden Leerstand und wieder stärkere Mietentwicklung. Im Industriebereich ist das Bild ohnehin besser: CBRE erwartet trotz höherer Entwicklungstätigkeit weiter einen strukturell engen Markt; die Vakanz soll in 2H26 bei nur rund 3,6 % ihren Höhepunkt erreichen und damit unter dem langfristigen Gleichgewicht bleiben. Für Growthpoint heißt das: Industrial bleibt das Fundament, Office ist die Option auf die Neubewertung. (Property Council Australia)
Mein Fazit ist deshalb klar: Growthpoint ist heute kein Qualitätswert ohne Probleme, sondern ein Value- und Normalisierungsfall. Der NTA-Abschlag ist attraktiv, aber er ist kein Gratisgeld, weil weitere Office-Abwertungen grundsätzlich noch möglich sind. Trotzdem ist die Aktie auf dem aktuellen Kursniveau für mich unterbewertet, weil der Markt die operative Stabilität des Industrieportfolios, die sichtbar bessere Vermietungsdynamik im Office-Bereich, die kontrollierte Ausschüttungspolitik und das zusätzliche Wachstum über Funds Management zu wenig würdigt. Aus dieser Kombination leite ich ein 12-Monats-Kursziel von 2,70 AUD im Basisszenario ab. In einem schwachen Szenario, in dem die Büroerholung stockt und die Bewertungen nochmals nachgeben, sehe ich eher 2,10 AUD. In einem positiven Szenario mit weiterem Leasingerfolg, stabilen Cap Rates und engerem NTA-Abschlag halte ich 3,05 AUD für erreichbar. Die Aktie ist damit aus meiner Sicht eher ein Kauf als ein Halten. (Australian Securities Exchange)
Für die nächsten 5 bis 15 Jahre ist die Sache ebenfalls interessant, aber nicht als Kursrakete. Growthpoint dürfte über diesen Zeitraum eher über laufende Ausschüttungen, moderate Mietsteigerungen, selektive Portfoliomaßnahmen und den Ausbau des Funds-Management-Geschäfts Wert schaffen als über explosives organisches Wachstum. Im Basisszenario halte ich auf Sicht von fünf Jahren Kurse im Bereich von 3,20 bis 3,80 AUD für realistisch, auf Sicht von zehn bis fünfzehn Jahren eher 3,50 bis 4,50 AUD. Der größere Teil des Gesamtertrags würde aus meiner Sicht aber nicht aus dem Kurs allein kommen, sondern aus der Kombination aus hoher laufender Ausschüttung und einer allmählichen Schließung des heutigen Bewertungsabschlags. Wer hier ein defensives, aber schwankungsanfälliges Income-Vehikel mit Büro-Risiko und echter Re-Rating-Chance sucht, findet in Growthpoint eine interessante Aktie. Wer einen glasklaren Compounder ohne zyklischen Ballast sucht, ist hier falsch. (Growthpoint)
Autor: ChatGPT