Eckert&Ziegler AG

Aktie
WKN:  565970 ISIN:  DE0005659700 US-Symbol:  EKZRF Branche:  Medizinische Instrumente & Zubehör Land:  Deutschland
13,59 €
-0,06 €
-0,44%
14.08.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
872,32 Mio. €
Streubesitz
68,37%
KGV
16,60
Dividende
0,17 EUR
Dividendenrendite
1,40%
Nachhaltigkeits-Score
42 %
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Eckert&Ziegler Aktie Chart

Eckert&Ziegler Unternehmensbeschreibung

Eckert & Ziegler AG ist ein spezialisiertes Strahlen­technologie-Unternehmen mit Fokus auf radioaktive Komponenten für Medizin, Forschung und Industrie. Der Konzern positioniert sich als integrierter Anbieter entlang der Wertschöpfungskette der Nuklearmedizin, von der Isotopenherstellung über Radiopharma-Zutaten bis hin zu präzisen Strahlenquellen für Therapie und Diagnostik. Für institutionelle und konservative Privatanleger ist die Aktie ein fokussiertes Exposure auf den global wachsenden Markt der Nuklearmedizin, allerdings mit erhöhten regulatorischen und technologischen Risiken.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Eckert & Ziegler basiert auf der Entwicklung, Produktion und dem weltweiten Vertrieb von Radioisotopen, Radiopharmaka-Komponenten und Strahlenquellen. Das Unternehmen agiert überwiegend im B2B-Segment und beliefert Pharmaunternehmen, Kliniken, Forschungseinrichtungen und Industrieabnehmer. Zentral ist die Fähigkeit, hochregulierte, sicherheitskritische Produkte in reproduzierbarer Qualität und unter strengen Auflagen zu liefern. Die Wertschöpfung umfasst mehrere Stufen:
  • Beschaffung und Verarbeitung von nuklearen Vorprodukten
  • Herstellung standardisierter und kundenspezifischer Strahlenquellen
  • Radiochemische und radiopharmazeutische Lohnfertigung
  • Bereitstellung logistischer und regulatorischer Services für radioaktive Materialien
Über langlaufende Liefer- und Entwicklungsverträge mit Pharma- und Medizintechnikpartnern sichert sich das Unternehmen wiederkehrende Umsätze und ist in zahlreiche Wertschöpfungsketten der Onkologie- und Diagnostikindustrie eingebettet.

Mission und Unternehmensausrichtung

Die Mission von Eckert & Ziegler lässt sich in der Kombination von medizinischem Fortschritt und Strahlenschutz zusammenfassen. Das Unternehmen will Krebsdiagnostik und Krebstherapie durch präzise Radioisotopenlösungen verbessern, gleichzeitig aber den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit ionisierender Strahlung gewährleisten. Leitend ist der Anspruch, Nuklearmedizin und industrielle Strahlentechnik wirtschaftlich effizient, qualitätsgesichert und regulatorisch compliant bereitzustellen. Die strategische Ausrichtung fokussiert sich auf wachstumsstarke Nischen wie Radioligandentherapien, bildgebende Diagnostik und Spezialanwendungen in Forschung und Industrie, anstatt auf volumenstarke, aber margenschwächere Standardprodukte.

Produkte, Dienstleistungen und Anwendungsspektrum

Eckert & Ziegler deckt ein breites Spektrum an isotopenbasierten Produkten und Services ab, die überwiegend als kritische Vorprodukte in komplexen Therapien und Diagnostikverfahren eingesetzt werden. Das Portfolio umfasst im Kern:
  • Radiopharmazeutische Wirkstoffkomponenten, etwa Radionuklide für PET- und SPECT-Diagnostik
  • Strahlenquellen für die Brachytherapie sowie weitere Therapieanwendungen in der Onkologie
  • Klinische und industrielle Kalibrationsquellen zur Qualitätssicherung bildgebender Systeme
  • Spezialquellen und Dosimetrieprodukte für Forschung, Metrologie und Industrieprüftechnik
  • Auftragsentwicklung und Lohnfertigung radiochemischer und radiopharmazeutischer Produkte
  • Logistik, Verpackung, Lagerung und Entsorgung radioaktiver Materialien unter Einhaltung internationaler Vorschriften
Die Dienstleistungen ergänzen das Produktgeschäft, indem sie Kunden die regulatorisch und technisch komplexe Handhabung Radioaktiver ermöglichen und damit Markteintrittsbarrieren reduzieren.

Geschäftssegmente und Business Units

Der Konzern strukturiert seine Aktivitäten in mehrere Geschäftseinheiten, die entlang der Anwendungen in Medizin und Industrie organisiert sind. Zu den wesentlichen Business Units zählen, in leicht vereinfachter Form:
  • Medizinische Radioisotope und Radiopharma-Komponenten: Herstellung und Bereitstellung von Radionukliden und Vorstufen für Pharma- und Biotechunternehmen mit Fokus auf onkologische Diagnostik und Therapie
  • Strahlentherapie- und Brachytherapieprodukte: Miniaturisierte Strahlenquellen und Systeme für die lokale Tumorbehandlung
  • Isotope für Industrie und Forschung: Spezialisierte Strahlenquellen, Kalibrationsstandards und Messlösungen für Qualitätssicherung, Materialprüfung und wissenschaftliche Einrichtungen
  • Service- und Logistiklösungen: Abwicklung von Transport, Lagerung, Entsorgung und regulatorischem Reporting radioaktiver Stoffe für externe Kunden
Die Segmente greifen operativ ineinander und erlauben es, Synergien in Beschaffung, Fertigung, Zulassung und Vertrieb zu nutzen.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

Die wesentlichen Alleinstellungsmerkmale von Eckert & Ziegler liegen in der Kombination aus nuklearer Fertigungskompetenz, globaler Zulassungsbasis und langjähriger Spezialisierung auf Nischenmärkte der Medizin- und Industrietechnik. Wichtige Moats sind:
  • Regulatorische Eintrittsbarrieren: Zulassungen, Zertifizierungen und behördliche Genehmigungen für Strahlenanlagen, Produktionsstätten und Produkte sind zeit- und kostenintensiv
  • Technologisches Know-how: Langjährige Erfahrung in Radiochemie, Dosimetrie, Kapselungstechnologie und Strahlenphysik erschwert die Nachahmung durch neue Wettbewerber
  • Integrierte Lieferketten: Etablierte Prozesse für Beschaffung, Verarbeitung und Distribution radioaktiver Vorprodukte erhöhen die Verlässlichkeit für Kunden mit kritischen Zeitfenstern und kurzen Halbwertszeiten
  • Kundenbindung: Langfristige Entwicklungs- und Lieferbeziehungen mit Pharma-, Medizintechnik- und Forschungspartnern führen zu hohen Wechselkosten
  • Spezialisierte Standorte: Geografisch optimierte Produktions- und Servicezentren in wichtigen Nuklearmedizin-Märkten gewährleisten kurze Lieferzeiten und regulatorische Nähe
Diese Faktoren schaffen einen strukturellen Wettbewerbsvorteil, bleiben jedoch anfällig für regulatorische Änderungen und technologische Paradigmenwechsel.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

Das Wettbewerbsumfeld von Eckert & Ziegler ist heterogen, da das Unternehmen mehrere Nischen in der Wertschöpfungskette der Nuklearmedizin adressiert. Zu den relevanten Wettbewerbern in einzelnen Segmenten zählen internationale Hersteller von Radioisotopen, Radiopharmaka und Strahlentherapielösungen sowie Spezialisten in der industriellen Strahlentechnik. Im Umfeld der medizinischen Radioisotope stehen globale Konzerne und staatsnahe Nuklearunternehmen in Konkurrenz, die ebenfalls Produktionskapazitäten für diagnostische und therapeutische Nuklide betreiben. In der Brachytherapie und Strahlentherapie konkurriert Eckert & Ziegler mit Medizintechnikherstellern, die Komplettsysteme inklusive Hardware und Planungstechnologie anbieten. Im industriellen Bereich trifft das Unternehmen auf Anbieter von Mess-, Prüf- und Kalibriertechnik mit zum Teil alternativen, nicht-nuklearen Verfahren. Die Marktstruktur ist insgesamt fragmentiert, mit wenigen großen Vollsortimentern und vielen Spezialisten, was Eckert & Ziegler mit seiner Nischenpositionierung zugutekommt, aber zugleich Preisdruck in standardisierten Produktbereichen erzeugt.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management von Eckert & Ziegler ist traditionell stark technisch geprägt und verfügt über langjährige Erfahrung in Strahlenphysik, Radiochemie und Medizintechnik. Die Unternehmensführung verfolgt eine Strategie der fokussierten Diversifikation: Ausgebaut werden sollen vor allem Bereiche mit strukturellem Wachstum wie Radioligandentherapien, Onkologie-Diagnostik und hochspezialisierte industrielle Anwendungen. Die Governance-Struktur ist auf Stabilität und regulatorische Konformität ausgerichtet. Priorität haben: Einhaltung internationaler Strahlenschutz- und Pharmaregeln, Risikomanagement entlang der Supply Chain sowie die Sicherstellung von Compliance in allen relevanten Jurisdiktionen. Strategische Initiativen umfassen typischerweise
  • Kapazitätsausbau für medizinische Radioisotope in wachstumsstarken Regionen
  • Ausbau von Partnerschaften mit Pharma- und Biotechunternehmen zur gemeinsamen Entwicklung neuer Radiopharmaka
  • Optimierung des Produktportfolios mit Fokus auf margenstarke, regulativ geschützte Nischen
  • Gezielte Akquisition oder Kooperation in angrenzenden Technologiefeldern, sofern diese die bestehende Wertschöpfungskette ergänzen
Für konservative Anleger ist die Kontinuität im Management und die klar regulierungsorientierte Unternehmensführung ein bedeutender Bewertungsfaktor.

Branchen- und Regionalanalyse

Eckert & Ziegler operiert primär in der Nuklearmedizin, Strahlentherapie und industriellen Strahlentechnik. Die Nuklearmedizin profitiert global von demografischem Wandel, steigender Krebsinzidenz und der Verbreitung bildgebender Verfahren wie PET/CT und SPECT. Radioligandentherapien und präzise Diagnostiklösungen gelten als wachstumsstarke Subsegmente, werden aber von hohen Zulassungshürden, komplexen Produktionsprozessen und einer zunehmenden Konsolidierung der Lieferketten geprägt. Regional ist das Unternehmen in Europa, Nordamerika und ausgewählten asiatischen Märkten aktiv, wobei die regulatorischen Rahmenbedingungen stark variieren. In Europa und Nordamerika treiben etablierte Gesundheitssysteme und forschungsstarke Kliniknetzwerke die Nachfrage nach innovativen radiopharmazeutischen Lösungen. Gleichzeitig führen Kostendruck im Gesundheitswesen, strenge Arzneimittelregulierung und Debatten um Strahlendosen zu einem anspruchsvollen Erstattungs- und Zulassungsumfeld. In Schwellenländern wächst der Markt für nuklearmedizinische Verfahren strukturell, allerdings mit heterogener Infrastruktur und teilweise lückenhafter Regulierung. Für Eckert & Ziegler ergibt sich daraus ein geographisch diversifiziertes, zugleich aber regulativ fragmentiertes Umfeld, das aktives Compliance-Management und flexible Lieferketten erfordert.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Eckert & Ziegler entstand in den 1990er-Jahren durch die Bündelung von Aktivitäten im Bereich der Strahlenquellen- und Isotopentechnologie, die ursprünglich aus dem Forschungsumfeld und der industriellen Messtechnik stammten. Aus einer eher technischen Nischenposition entwickelte sich das Unternehmen schrittweise zu einem international tätigen Strahlen­technologie-Konzern. Frühzeitig wurde auf die wachsende Bedeutung der Nuklearmedizin gesetzt, zunächst im Bereich der Brachytherapie und diagnostischen Kalibrierquellen, später vermehrt durch radiochemische und radiopharmazeutische Anwendungen. Im Zuge dieser Entwicklung baute der Konzern Produktionsstandorte, Servicezentren und Logistikdrehscheiben in wichtigen Gesundheitsmärkten auf und ergänzte das organische Wachstum durch gezielte Zukäufe in angrenzenden Technologiefeldern. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von der Verlagerung von rein industriellen Anwendungen hin zu medizinisch fokussierten Wertschöpfungsketten, begleitet von einer stetig steigenden Dichte regulatorischer Anforderungen, die das Geschäftsmodell zugleich erschwerten und schützten.

Besonderheiten, Regulierung und Nachhaltigkeitsaspekte

Als Anbieter radioaktiver Komponenten unterliegt Eckert & Ziegler außergewöhnlich strengen Sicherheits-, Umwelt- und Dokumentationspflichten. Besondere Merkmale des Unternehmens sind:
  • Ein umfassendes Qualitäts- und Strahlenschutzmanagement, das internationale Normen und nationale Regulierung kombiniert
  • Die Notwendigkeit hochspezialisierter Infrastruktur, inklusive Abschirmung, Überwachungssystemen und speziell geschultem Personal
  • Ein stark reguliertes Entsorgungs- und Rücknahmesystem für Strahlenquellen, das ökologische und sicherheitstechnische Aspekte verbindet
  • Eine enge Kooperation mit Aufsichtsbehörden, Zulassungsstellen und Fachgesellschaften der Nuklearmedizin
Nachhaltigkeitsaspekte zeigen sich ambivalent: Einerseits tragen nuklearmedizinische Anwendungen zur frühzeitigen Diagnose und wirksameren Krebstherapie bei, andererseits erfordert der Umgang mit radioaktiven Stoffen ein hohes Maß an Umweltschutz, Langzeitdokumentation und verantwortungsvollem Ressourcenmanagement. Für ESG-orientierte Anleger sind Transparenz im Strahlenschutz, Sicherheitskultur und die Handhabung von Altquellen zentrale Bewertungskriterien.

Chancen aus Anlegersicht

Für konservative Anleger bietet Eckert & Ziegler mehrere strukturelle Chancen, die aus dem Branchenumfeld und der Positionierung resultieren:
  • Strukturelles Wachstum der Nuklearmedizin durch demografische Trends, steigende Krebsfälle und technologische Innovationen in Diagnostik und Therapie
  • Nischenfokus mit hohen Eintrittsbarrieren, insbesondere in der radiochemischen und radiopharmazeutischen Fertigung
  • Potenzial für langfristige Entwicklungs- und Lieferallianzen mit forschungsstarken Pharma- und Biotechnologiepartnern
  • Diversifikation über mehrere Anwendungsfelder (Therapie, Diagnostik, Industrie), die Nachfragezyklen teilweise entkoppelt
  • Skaleneffekte in Produktion, Logistik und Regulierungskompetenz, sobald neue Produktlinien die kritische Masse erreichen
Diese Faktoren können, bei erfolgreicher Umsetzung der Strategie, mittelfristig zu einer Stärkung der Marktposition und zu einer höheren Visibilität im globalen Nuklearmedizin-Ökosystem führen.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die aus Sicht eines risikoaversen Investors sorgfältig gewichtet werden müssen:
  • Regulatorisches Risiko: Verschärfungen im Strahlenschutz-, Arzneimittel- oder Transportrecht können Kosten erhöhen, Produktzulassungen verzögern oder bestehende Geschäftsmodelle einschränken
  • Technologischer Wandel: Fortschritte in nicht-nuklearen Diagnostik- und Therapieverfahren, etwa in der Molekulardiagnostik oder Strahlentherapie ohne Radionuklide, könnten einzelne Produktlinien substituieren
  • Abhängigkeit von Lieferketten: Störungen in der Verfügbarkeit nuklearer Vorprodukte oder Engpässe in spezialisierter Logistik können Lieferverpflichtungen beeinträchtigen
  • Konzentration auf spezialisierte Märkte: Trotz Diversifikation bleibt das Unternehmen an die Entwicklung der Nuklearmedizin und industriellen Strahlentechnik gebunden, die von politischen und gesellschaftlichen Einstellungen zu Kerntechnologie beeinflusst wird
  • Kooperations- und Partnerabhängigkeit: Verzögerungen oder Fehlschläge in Entwicklungsprojekten mit Pharma- und Biotechpartnern können geplante Wachstumsimpulse dämpfen
Zusammenfassend eignet sich Eckert & Ziegler eher für Anleger, die die spezifischen Chancen und Risiken der Nuklearmedizinbranche verstehen und bereit sind, regulatorische und technologische Unsicherheiten zugunsten langfristiger Wachstumspotenziale in Kauf zu nehmen. Eine allgemeine Anlageempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 13,65 €
Gehandelte Stücke 97.147
Tagesvolumen Vortag 6.157.665 €
Tagestief 13,42 €
Tageshoch 13,74 €
52W-Tief 13,09 €
52W-Hoch 18,95 €
Jahrestief 13,09 €
Jahreshoch 16,84 €

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Eckert&Ziegler Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:

  • Eckert & Ziegler AG hat eine umfassende Partnerschaft mit einem führenden medizinischen Unternehmen angekündigt, um innovative Therapien in der Krebsbehandlung zu entwickeln.
  • Die Zusammenarbeit umfasst gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die darauf abzielen, die Effizienz von Therapien zu steigern und die Patientenversorgung zu verbessern.
  • Analysten bewerten die strategische Partnerschaft als positiven Schritt, der das Potenzial hat, das Wachstum des Unternehmens in den kommenden Jahren zu fördern.
Hinweis

Community: Diskussion zur Eckert&Ziegler Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge fassen Unternehmensmeldungen zusammen: Eckert & Ziegler meldete für 2025 Rekordzahlen und bestätigte Prognosen für 2026, erhöhte die Dividende, meldete Produktionsausweitungen bei wichtigen Radionukliden (u. a. Ac‑225, Ga‑68) inklusive einer Produktionsstätte in Jintan/China sowie einen neuen Großinvestor.
  • Gleichzeitig gibt es Besorgnis über eine BaFin‑Untersuchung zur Abspaltung der Pentixapharm und deren steuerlicher Behandlung, Hinweise auf Währungseffekte und Kritik an einem als vorsichtig oder schlecht kommunizierten Ausblick, was offenbar zu einem kräftigen Kursrückgang geführt hat.
  • Die Meinungen im Forum sind geteilt: Einige sehen durch Kapazitätserweiterungen, Industrienachfrage und Analystenbewertungen (z. B. Kursziel €23) weiter positives Potenzial, andere bleiben wegen charttechnischer Schwäche, niedriger realer Dividendenrendite und rechtlicher/steuerlicher Risiken skeptisch und nennen eher Kurse um €15–18 als realistischen Bereich.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Eckert&Ziegler Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 311,96 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 75,06 €
Jahresüberschuss in Mio. 48,76 €
Umsatz je Aktie 4,97 €
Gewinn je Aktie 0,78 €
Gewinnrendite +15,63%
Umsatzrendite +15,63%
Return on Investment +10,04%
Marktkapitalisierung in Mio. 872,32 €
KGV (Kurs/Gewinn) 19,56
KBV (Kurs/Buchwert) 3,82
KUV (Kurs/Umsatz) 3,08
Eigenkapitalrendite +19,37%
Eigenkapitalquote +51,84%

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Anlageprodukte (73)
Discount-Zertifikate 48
Aktienanleihen 25
Hebelprodukte (580)
Knock-Outs 421
Faktor-Zertifikate 115
Optionsscheine 44
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 1,40%
Auszahlungen/Jahr 1
Jährlicher -38,15% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 12,80% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 26,56% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)

Dividenden Historie

Datum Dividende
25.06.2026 0,22 €
19.06.2025 0,17 €
27.06.2024 0,015 €
08.06.2023 0,15 €
02.06.2022 0,15 €
03.06.2021 0,13 €
11.06.2020 0,13 €
30.05.2019 0,089 €
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Eckert&Ziegler Termine

13.08.2026 Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
24.06.2026 Hauptversammlung
12.05.2026 Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q1)

Eckert&Ziegler Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 13,42 -0,52%
13,49 € 14.08.26
Frankfurt 13,50 -0,44%
13,56 € 14.08.26
Gettex 13,44 -2,47%
13,78 € 14.08.26
Hamburg 13,54 -1,74%
13,78 € 14.08.26
Hannover 13,54 -0,15%
13,56 € 14.08.26
L&S RT 13,545 -1,02%
13,685 € 14.08.26
München 13,78 -0,86%
13,90 € 14.08.26
Nasdaq OTC Other 18,00 $ -0,55%
18,10 $ 28.05.26
Quotrix 13,50 +0,82%
13,39 € 14.08.26
Stuttgart 13,45 -0,59%
13,53 € 14.08.26
Tradegate 13,66 -0,22%
13,69 € 14.08.26
Wien 13,60 -0,51%
13,67 € 14.08.26
Xetra 13,59 -0,44%
13,65 € 14.08.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
14.08.26 13,47 0,72 M
13.08.26 13,65 6,16 M
12.08.26 13,75 0,80 M
11.08.26 13,94 0,82 M
10.08.26 13,90 0,83 M
07.08.26 13,90 1,52 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 13,90 € -3,09%
1 Monat 14,43 € -6,65%
6 Monate 14,96 € -9,96%
1 Jahr 18,75 € -28,16%
5 Jahre 37,5399 € -64,12%

Unternehmensprofil Eckert&Ziegler

Unternehmensprofil Eckert&Ziegler
Eckert & Ziegler AG ist ein spezialisiertes Strahlen­technologie-Unternehmen mit Fokus auf radioaktive Komponenten für Medizin, Forschung und Industrie. Der Konzern positioniert sich als integrierter Anbieter entlang der Wertschöpfungskette der Nuklearmedizin, von der Isotopenherstellung über Radiopharma-Zutaten bis hin zu präzisen Strahlenquellen für Therapie und Diagnostik. Für institutionelle und konservative Privatanleger ist die Aktie ein fokussiertes Exposure auf den global wachsenden Markt der Nuklearmedizin, allerdings mit erhöhten regulatorischen und technologischen Risiken.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Eckert & Ziegler basiert auf der Entwicklung, Produktion und dem weltweiten Vertrieb von Radioisotopen, Radiopharmaka-Komponenten und Strahlenquellen. Das Unternehmen agiert überwiegend im B2B-Segment und beliefert Pharmaunternehmen, Kliniken, Forschungseinrichtungen und Industrieabnehmer. Zentral ist die Fähigkeit, hochregulierte, sicherheitskritische Produkte in reproduzierbarer Qualität und unter strengen Auflagen zu liefern. Die Wertschöpfung umfasst mehrere Stufen:
  • Beschaffung und Verarbeitung von nuklearen Vorprodukten
  • Herstellung standardisierter und kundenspezifischer Strahlenquellen
  • Radiochemische und radiopharmazeutische Lohnfertigung
  • Bereitstellung logistischer und regulatorischer Services für radioaktive Materialien
Über langlaufende Liefer- und Entwicklungsverträge mit Pharma- und Medizintechnikpartnern sichert sich das Unternehmen wiederkehrende Umsätze und ist in zahlreiche Wertschöpfungsketten der Onkologie- und Diagnostikindustrie eingebettet.

Mission und Unternehmensausrichtung

Die Mission von Eckert & Ziegler lässt sich in der Kombination von medizinischem Fortschritt und Strahlenschutz zusammenfassen. Das Unternehmen will Krebsdiagnostik und Krebstherapie durch präzise Radioisotopenlösungen verbessern, gleichzeitig aber den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit ionisierender Strahlung gewährleisten. Leitend ist der Anspruch, Nuklearmedizin und industrielle Strahlentechnik wirtschaftlich effizient, qualitätsgesichert und regulatorisch compliant bereitzustellen. Die strategische Ausrichtung fokussiert sich auf wachstumsstarke Nischen wie Radioligandentherapien, bildgebende Diagnostik und Spezialanwendungen in Forschung und Industrie, anstatt auf volumenstarke, aber margenschwächere Standardprodukte.

Produkte, Dienstleistungen und Anwendungsspektrum

Eckert & Ziegler deckt ein breites Spektrum an isotopenbasierten Produkten und Services ab, die überwiegend als kritische Vorprodukte in komplexen Therapien und Diagnostikverfahren eingesetzt werden. Das Portfolio umfasst im Kern:
  • Radiopharmazeutische Wirkstoffkomponenten, etwa Radionuklide für PET- und SPECT-Diagnostik
  • Strahlenquellen für die Brachytherapie sowie weitere Therapieanwendungen in der Onkologie
  • Klinische und industrielle Kalibrationsquellen zur Qualitätssicherung bildgebender Systeme
  • Spezialquellen und Dosimetrieprodukte für Forschung, Metrologie und Industrieprüftechnik
  • Auftragsentwicklung und Lohnfertigung radiochemischer und radiopharmazeutischer Produkte
  • Logistik, Verpackung, Lagerung und Entsorgung radioaktiver Materialien unter Einhaltung internationaler Vorschriften
Die Dienstleistungen ergänzen das Produktgeschäft, indem sie Kunden die regulatorisch und technisch komplexe Handhabung Radioaktiver ermöglichen und damit Markteintrittsbarrieren reduzieren.

Geschäftssegmente und Business Units

Der Konzern strukturiert seine Aktivitäten in mehrere Geschäftseinheiten, die entlang der Anwendungen in Medizin und Industrie organisiert sind. Zu den wesentlichen Business Units zählen, in leicht vereinfachter Form:
  • Medizinische Radioisotope und Radiopharma-Komponenten: Herstellung und Bereitstellung von Radionukliden und Vorstufen für Pharma- und Biotechunternehmen mit Fokus auf onkologische Diagnostik und Therapie
  • Strahlentherapie- und Brachytherapieprodukte: Miniaturisierte Strahlenquellen und Systeme für die lokale Tumorbehandlung
  • Isotope für Industrie und Forschung: Spezialisierte Strahlenquellen, Kalibrationsstandards und Messlösungen für Qualitätssicherung, Materialprüfung und wissenschaftliche Einrichtungen
  • Service- und Logistiklösungen: Abwicklung von Transport, Lagerung, Entsorgung und regulatorischem Reporting radioaktiver Stoffe für externe Kunden
Die Segmente greifen operativ ineinander und erlauben es, Synergien in Beschaffung, Fertigung, Zulassung und Vertrieb zu nutzen.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

Die wesentlichen Alleinstellungsmerkmale von Eckert & Ziegler liegen in der Kombination aus nuklearer Fertigungskompetenz, globaler Zulassungsbasis und langjähriger Spezialisierung auf Nischenmärkte der Medizin- und Industrietechnik. Wichtige Moats sind:
  • Regulatorische Eintrittsbarrieren: Zulassungen, Zertifizierungen und behördliche Genehmigungen für Strahlenanlagen, Produktionsstätten und Produkte sind zeit- und kostenintensiv
  • Technologisches Know-how: Langjährige Erfahrung in Radiochemie, Dosimetrie, Kapselungstechnologie und Strahlenphysik erschwert die Nachahmung durch neue Wettbewerber
  • Integrierte Lieferketten: Etablierte Prozesse für Beschaffung, Verarbeitung und Distribution radioaktiver Vorprodukte erhöhen die Verlässlichkeit für Kunden mit kritischen Zeitfenstern und kurzen Halbwertszeiten
  • Kundenbindung: Langfristige Entwicklungs- und Lieferbeziehungen mit Pharma-, Medizintechnik- und Forschungspartnern führen zu hohen Wechselkosten
  • Spezialisierte Standorte: Geografisch optimierte Produktions- und Servicezentren in wichtigen Nuklearmedizin-Märkten gewährleisten kurze Lieferzeiten und regulatorische Nähe
Diese Faktoren schaffen einen strukturellen Wettbewerbsvorteil, bleiben jedoch anfällig für regulatorische Änderungen und technologische Paradigmenwechsel.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

Das Wettbewerbsumfeld von Eckert & Ziegler ist heterogen, da das Unternehmen mehrere Nischen in der Wertschöpfungskette der Nuklearmedizin adressiert. Zu den relevanten Wettbewerbern in einzelnen Segmenten zählen internationale Hersteller von Radioisotopen, Radiopharmaka und Strahlentherapielösungen sowie Spezialisten in der industriellen Strahlentechnik. Im Umfeld der medizinischen Radioisotope stehen globale Konzerne und staatsnahe Nuklearunternehmen in Konkurrenz, die ebenfalls Produktionskapazitäten für diagnostische und therapeutische Nuklide betreiben. In der Brachytherapie und Strahlentherapie konkurriert Eckert & Ziegler mit Medizintechnikherstellern, die Komplettsysteme inklusive Hardware und Planungstechnologie anbieten. Im industriellen Bereich trifft das Unternehmen auf Anbieter von Mess-, Prüf- und Kalibriertechnik mit zum Teil alternativen, nicht-nuklearen Verfahren. Die Marktstruktur ist insgesamt fragmentiert, mit wenigen großen Vollsortimentern und vielen Spezialisten, was Eckert & Ziegler mit seiner Nischenpositionierung zugutekommt, aber zugleich Preisdruck in standardisierten Produktbereichen erzeugt.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management von Eckert & Ziegler ist traditionell stark technisch geprägt und verfügt über langjährige Erfahrung in Strahlenphysik, Radiochemie und Medizintechnik. Die Unternehmensführung verfolgt eine Strategie der fokussierten Diversifikation: Ausgebaut werden sollen vor allem Bereiche mit strukturellem Wachstum wie Radioligandentherapien, Onkologie-Diagnostik und hochspezialisierte industrielle Anwendungen. Die Governance-Struktur ist auf Stabilität und regulatorische Konformität ausgerichtet. Priorität haben: Einhaltung internationaler Strahlenschutz- und Pharmaregeln, Risikomanagement entlang der Supply Chain sowie die Sicherstellung von Compliance in allen relevanten Jurisdiktionen. Strategische Initiativen umfassen typischerweise
  • Kapazitätsausbau für medizinische Radioisotope in wachstumsstarken Regionen
  • Ausbau von Partnerschaften mit Pharma- und Biotechunternehmen zur gemeinsamen Entwicklung neuer Radiopharmaka
  • Optimierung des Produktportfolios mit Fokus auf margenstarke, regulativ geschützte Nischen
  • Gezielte Akquisition oder Kooperation in angrenzenden Technologiefeldern, sofern diese die bestehende Wertschöpfungskette ergänzen
Für konservative Anleger ist die Kontinuität im Management und die klar regulierungsorientierte Unternehmensführung ein bedeutender Bewertungsfaktor.

Branchen- und Regionalanalyse

Eckert & Ziegler operiert primär in der Nuklearmedizin, Strahlentherapie und industriellen Strahlentechnik. Die Nuklearmedizin profitiert global von demografischem Wandel, steigender Krebsinzidenz und der Verbreitung bildgebender Verfahren wie PET/CT und SPECT. Radioligandentherapien und präzise Diagnostiklösungen gelten als wachstumsstarke Subsegmente, werden aber von hohen Zulassungshürden, komplexen Produktionsprozessen und einer zunehmenden Konsolidierung der Lieferketten geprägt. Regional ist das Unternehmen in Europa, Nordamerika und ausgewählten asiatischen Märkten aktiv, wobei die regulatorischen Rahmenbedingungen stark variieren. In Europa und Nordamerika treiben etablierte Gesundheitssysteme und forschungsstarke Kliniknetzwerke die Nachfrage nach innovativen radiopharmazeutischen Lösungen. Gleichzeitig führen Kostendruck im Gesundheitswesen, strenge Arzneimittelregulierung und Debatten um Strahlendosen zu einem anspruchsvollen Erstattungs- und Zulassungsumfeld. In Schwellenländern wächst der Markt für nuklearmedizinische Verfahren strukturell, allerdings mit heterogener Infrastruktur und teilweise lückenhafter Regulierung. Für Eckert & Ziegler ergibt sich daraus ein geographisch diversifiziertes, zugleich aber regulativ fragmentiertes Umfeld, das aktives Compliance-Management und flexible Lieferketten erfordert.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Eckert & Ziegler entstand in den 1990er-Jahren durch die Bündelung von Aktivitäten im Bereich der Strahlenquellen- und Isotopentechnologie, die ursprünglich aus dem Forschungsumfeld und der industriellen Messtechnik stammten. Aus einer eher technischen Nischenposition entwickelte sich das Unternehmen schrittweise zu einem international tätigen Strahlen­technologie-Konzern. Frühzeitig wurde auf die wachsende Bedeutung der Nuklearmedizin gesetzt, zunächst im Bereich der Brachytherapie und diagnostischen Kalibrierquellen, später vermehrt durch radiochemische und radiopharmazeutische Anwendungen. Im Zuge dieser Entwicklung baute der Konzern Produktionsstandorte, Servicezentren und Logistikdrehscheiben in wichtigen Gesundheitsmärkten auf und ergänzte das organische Wachstum durch gezielte Zukäufe in angrenzenden Technologiefeldern. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von der Verlagerung von rein industriellen Anwendungen hin zu medizinisch fokussierten Wertschöpfungsketten, begleitet von einer stetig steigenden Dichte regulatorischer Anforderungen, die das Geschäftsmodell zugleich erschwerten und schützten.

Besonderheiten, Regulierung und Nachhaltigkeitsaspekte

Als Anbieter radioaktiver Komponenten unterliegt Eckert & Ziegler außergewöhnlich strengen Sicherheits-, Umwelt- und Dokumentationspflichten. Besondere Merkmale des Unternehmens sind:
  • Ein umfassendes Qualitäts- und Strahlenschutzmanagement, das internationale Normen und nationale Regulierung kombiniert
  • Die Notwendigkeit hochspezialisierter Infrastruktur, inklusive Abschirmung, Überwachungssystemen und speziell geschultem Personal
  • Ein stark reguliertes Entsorgungs- und Rücknahmesystem für Strahlenquellen, das ökologische und sicherheitstechnische Aspekte verbindet
  • Eine enge Kooperation mit Aufsichtsbehörden, Zulassungsstellen und Fachgesellschaften der Nuklearmedizin
Nachhaltigkeitsaspekte zeigen sich ambivalent: Einerseits tragen nuklearmedizinische Anwendungen zur frühzeitigen Diagnose und wirksameren Krebstherapie bei, andererseits erfordert der Umgang mit radioaktiven Stoffen ein hohes Maß an Umweltschutz, Langzeitdokumentation und verantwortungsvollem Ressourcenmanagement. Für ESG-orientierte Anleger sind Transparenz im Strahlenschutz, Sicherheitskultur und die Handhabung von Altquellen zentrale Bewertungskriterien.

Chancen aus Anlegersicht

Für konservative Anleger bietet Eckert & Ziegler mehrere strukturelle Chancen, die aus dem Branchenumfeld und der Positionierung resultieren:
  • Strukturelles Wachstum der Nuklearmedizin durch demografische Trends, steigende Krebsfälle und technologische Innovationen in Diagnostik und Therapie
  • Nischenfokus mit hohen Eintrittsbarrieren, insbesondere in der radiochemischen und radiopharmazeutischen Fertigung
  • Potenzial für langfristige Entwicklungs- und Lieferallianzen mit forschungsstarken Pharma- und Biotechnologiepartnern
  • Diversifikation über mehrere Anwendungsfelder (Therapie, Diagnostik, Industrie), die Nachfragezyklen teilweise entkoppelt
  • Skaleneffekte in Produktion, Logistik und Regulierungskompetenz, sobald neue Produktlinien die kritische Masse erreichen
Diese Faktoren können, bei erfolgreicher Umsetzung der Strategie, mittelfristig zu einer Stärkung der Marktposition und zu einer höheren Visibilität im globalen Nuklearmedizin-Ökosystem führen.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die aus Sicht eines risikoaversen Investors sorgfältig gewichtet werden müssen:
  • Regulatorisches Risiko: Verschärfungen im Strahlenschutz-, Arzneimittel- oder Transportrecht können Kosten erhöhen, Produktzulassungen verzögern oder bestehende Geschäftsmodelle einschränken
  • Technologischer Wandel: Fortschritte in nicht-nuklearen Diagnostik- und Therapieverfahren, etwa in der Molekulardiagnostik oder Strahlentherapie ohne Radionuklide, könnten einzelne Produktlinien substituieren
  • Abhängigkeit von Lieferketten: Störungen in der Verfügbarkeit nuklearer Vorprodukte oder Engpässe in spezialisierter Logistik können Lieferverpflichtungen beeinträchtigen
  • Konzentration auf spezialisierte Märkte: Trotz Diversifikation bleibt das Unternehmen an die Entwicklung der Nuklearmedizin und industriellen Strahlentechnik gebunden, die von politischen und gesellschaftlichen Einstellungen zu Kerntechnologie beeinflusst wird
  • Kooperations- und Partnerabhängigkeit: Verzögerungen oder Fehlschläge in Entwicklungsprojekten mit Pharma- und Biotechpartnern können geplante Wachstumsimpulse dämpfen
Zusammenfassend eignet sich Eckert & Ziegler eher für Anleger, die die spezifischen Chancen und Risiken der Nuklearmedizinbranche verstehen und bereit sind, regulatorische und technologische Unsicherheiten zugunsten langfristiger Wachstumspotenziale in Kauf zu nehmen. Eine allgemeine Anlageempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.
Stand: Juli 2026
Hinweis

Eckert&Ziegler Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Eckert&Ziegler Kursziel 2026

  • Die Eckert&Ziegler Kurs Performance für 2026 liegt bei -11,73%. Die Performance der Benchmark SDAX (Performance) liegt bei +8,50%. Underperformance: Die Eckert&Ziegler Kurs Performance ist um -20,23 Prozentpunkte niedriger als die Performance des SDAX (Performance).

Stammdaten

Marktkapitalisierung 872,32 Mio. €
Streubesitz 68,37%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Medizinische Instrumente & Zubehör
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+29,35% Institutionelle Aktionäre
+68,37% Streubesitz
+39,02% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu Eckert&Ziegler

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big lebowsky
BaFin Untersuchung
0815HTG danke für den Hinweis. Das ist unschön. Aber es geht wohl um die Abspaltung der Pentixapharm AG und die steuerliche Behandlung dieses Vorganges in der GUV der EZAG. Ergebniswirksam oder nicht ergebniswirksam, wie die EZAG bilanziert hat. Ich bin mir sicher, dass der Vorgang mit den WP und dem Bderliner Finanzamt abgestimmt wurde. Trotzdem merkwürdig. Es könnte eine neue steuerliche Bewertung für 2024 drohen, wenn die Abspaltung der Pentixapaharm ergebniswirksam wäre und so der EZAG Erträge zugeflossen sind. Da die Pentixapharm nach meiner Erinnerung abgespalten und mit Kapitalerhöhung an den Markt gebracht wurde, sollten die möglichen Bruttoerlöse der EZAG bei deutlich unter den knapp 100 Mio liegen, die der Börsengang gebracht hat. EZAG hatte bestimmt auch Verlustvorträge für Pentixapaharm. Also wird es finanziell sicher beherrschbare Belastungen, aber die Irritation bleibt. Kursrückgang m.E. Übertrieben, aber mehr als 15 Euro sehe ich bei den genannten Umsätzen und Gewinnen für 2026 nicht....bei 15 Euro wäre KUV 3 und KGV rund 18
Quod licet Iovi non licet bovi...
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Gerd..
Ausblick
Dachte ich auch erst, also dass der Ausblick ambitionslos ist. Das ist allerdings bedingt durch Sondereffekte (Seite 29 der Präsentation von heute), welche in 2025 vereinnahmt wurden. Ohne diese Sondereffekte und ohne Währungseffekte steigt der Umsatz 2026 um prognostizierte 9% und das EBIT um 21%. Das sind dann schon ganz andere Werte. Mir ist allerdings vollkommen schleierhaft, wie man das so beschissen und fast schon versteckt kommunizieren kann....
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Tamakoschy
Produktionsvolumen gesteigert
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2026-02/67709538-eqs-news-eckert-ziegler-se-eckert-ziegler-und-ujf-steigern-produktionsvolumen-fuer-actinium-225-deutlich-022.htm EQS-News: Eckert & Ziegler SE: Eckert & Ziegler und UJF steigern Produktionsvolumen für Actinium-225 deutlich EQS-News: Eckert & Ziegler SE / Schlagwort(e): Sonstiges Eckert & Ziegler und UJF steigern Produktionsvolumen für Actinium-225 deutlich 16.02.2026 / 11:00 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Berlin, Deutschland, und Rež, Tschechische Republik, 16. Februar 2026. Eckert & Ziegler SE (ISIN DE0005659700, TecDAX) und das Institut für Kernphysik der Tschechischen Akademie der Wissenschaften (Ústav jaderné fyziky, "UJF") haben ihre gemeinsame Actinium-225-Initiative erfolgreich in eine hochvolumige Produktion überführt, welche die Anlagen in Rež und Braunschweig nutzt. Dank der erhöhten Produktionskapazität ist Eckert & Ziegler einer der wenigen Anbieter weltweit, der klinisch relevante Mengen des stark nachgefragten Radioisotops liefern kann. Actinium-225 gilt weithin als eines der vielversprechendsten Alpha-emittierenden Radionuklide für radiopharmazeutische Anwendungen, insbesondere bei der Behandlung kleiner Tumoren und Mikrometastasen. Durch die begrenzte Verfügbarkeit und die technische Komplexität der Isotopenproduktion wurden globale Entwicklungsprogramme lange Zeit eingeschränkt. Der Start der kontinuierlichen Produktion von qualitativ hochwertigem Actinium-225 ist ein strategisch wichtiger Meilenstein für Eckert & Ziegler", sagte Dr. Gunnar Mann, Mitglied des Vorstands und verantwortlich für den Bereich Operations bei Eckert & Ziegler. "Mit dem weiteren Ausbau unserer Produktionskapazitäten für Radionuklide lösen wir unser Versprechen ein, die globale Versorgungssicherheit zu verbessern und die Entwicklung der nächsten Generation von Diagnostika und Therapeutika voranzutreiben." Eckert & Ziegler beliefert weltweit führende Pharmaunternehmen und Forschungseinrichtungen zuverlässig mit Gallium-68, Lutetium-177, Yttrium-90 und Actinium-225. Mit seiner Expertise in der Radioisotopenproduktion sowie in globaler Logistik und CDMO-Dienstleistungen engagiert sich das Unternehmen für die kontinuierliche Unterstützung bei der Entwicklung und Lieferung innovativer Radiopharmazeutika. Kontakt Eckert & Ziegler SE Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin, Germany Jan Schöpflin, Marketing / Karolin Riehle, Investor Relations jan.schoepflin@ezag.de / karolin.riehle@ezag.de Tel.: +49 (0) 30 / 94 10 84-138; www.ezag.de
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big lebowsky
Alles auf "Null"
Die Prognose, die schon seit 9 Monaten kommuniziert wird, wurde bestätigt. nach Q II ging es 25% down. Vielleicht jetzt 30% up...:-). Ist wie Lotto das Kursgeschehen. Bewertung liegt bei KGV 23/25 und KUV 3,3. Für 2026 ff muss Steigerung Umsatz und EBIT her. Sonst wird das eine zähes auf und ab.
Quod licet Iovi non licet bovi...
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Aero95
Q3 2025 Zahlen
https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/eckert-ziegler-mit-erneutem-ergebniswachstum-und-zweistelligem-umsatzwachstum-im-segment-medical/8c481b2e-01cd-4156-aa49-96c6cf4b3ac2_de
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Highländer49
Eckert & Ziegler
Die Eckert & Ziegler-Aktie konnte den starken Kursanstieg im ersten Halbjahr nicht halten und befindet sich seit Ende Juli im Abwärtstrend. Am Mittwoch verliert sie aktuell leicht und steht bei 17,70 €. Wie sind die weiteren Aussichten? https://www.sharedeals.de/eckert-ziegler-aktie-kurs-bald-nur-noch-einstellig/
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big lebowsky
Berenberg sieht Kursziel bei 24.00 Euro
Hoffentlich beruhigt diese Einschätzung das Kursgeschehen. Einen Monat nur down. Crazy, ohne negative Nachrichten. Mit den Gratisaktien wollte EZAG die Fungibilität seiner Aktien erhöhen. Das hat ja geklappt: für Leerverkäufe:-). Hoffentlich hält die Prognose, dann könnte so bei 16.00 der Boden (KGV 20) sein.
Quod licet Iovi non licet bovi...
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big lebowsky
Ich habe die IR von EZAG
gestern kontaktiert. Es war wieder einmal eine Freude, innerhalb von 3 Stunden die Antwort zu erhalten. Danke Frau Kathrin Riehle (die ich mit Frau Eckert angesprochen hatte:-)). Also EZAG ist in die Problematik bei Telix Pharmceuticals nicht involviert. Weder für deren Zircaix noch für Pixclara liefert EZAG "Rohstoffe". Daher kann also der "Absturz" nicht kommen. Leerverkauf kennt EZAG nur Citadel mit 0,51 Prozent. Vielleicht merkt der Markt das fehlende Wachstum (zumindest im 1.Halbjahr) negativ an. Kommen die 78 Mio EBIT sollten nach Zinsen und Steuern etwa 50 Mio netto bzw. knapp 0.80 Euro/ Aktie Gewinn verbleiben. Wäre ein KGV von 20. Nicht unlogisch eine solche Bewertung ohne großes Wachstumsrate trotz des enormen Burggrabens.
Quod licet Iovi non licet bovi...
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Raymond_James
#196 - per 30.09.: EV/EBITDA (ttm) 5.95

• d.h.: im branchenvergleich ziemlich "billiger" wert 
• turnaround in der strahlentherapie und attraktive dividende (div-rendite >3%), WGZ-Bank vom 10.10.2015, http://www.ezag.com/de/startseite/investoren/analysen.html
• gestern auftritt auf dem Frankfurter Eigenkapitalforum

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Raymond_James
günstiges KCE

quartalsbericht III/2015, seite 4 unten:  
"Der Brutto-Kapitalfluss, also der Periodengewinn bereinigt um die nicht-zahlungswirksamen Effekte [im folgenden als cash earnings bezeichnet], lag mit 9,2 Mio Euro um 17 % unter der Vorjahresperiode ..." 
das ist im verhältnis zum börsenkurs (€19,25) dennoch ein günstiger wert:
9M/2015    
mio €    
11,316 operativer cashflow (lt. konzern-kapitalflussrechnung, seite 8)  
-2,163 storno veränderung working capital
= 9,153 cash earnings konzern (9M)
x 1,0546% auf aktionäre entfallend, seite 6
/ 5,288 durchschnittl. aktienzahl (mio), seite 6
= €1,82 cash earnings je aktie (9M)
= €2,43 annualisierte cash earnings je aktie (12M)
==> KCE (kurs/cash-earnings-verhältnis) 2015e: 7,9 (€19,25/€2,43)

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Raymond_James
2016e: 'Der Gewinn pro Aktie ...

... geht im Jahr 2016 voraussichtlich aufgrund wegfallender positiver Sondereffekte auf ca. 1,80 Euro/Aktie zurück", http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/eckert-ziegler-erfolgreiche-geschaeftsentwicklung-den-ersten-neun-monaten-moderates-drittes-quartal/?companyID=77&newsID=907233

präzise guidance ... was will man mehr

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Raymond_James
#193 - EnterpriseValue /EBITDA (ttm) nur 4,0

auch sonst können sich die kennzahlen zum 30.06.2015 sehen lassen: 

Gewinnspanne (ttm): 8,2%
Operative Marge (ttm): 12,5%
Kapitalrentabilität (ttm): 5,8%
Eigenkapitalrendite (ttm): 10,9%

https://de.finance.yahoo.com/q/ks?s=EUZ.DE

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Häufig gestellte Fragen zur Eckert&Ziegler Aktie und zum Eckert&Ziegler Kurs

Der aktuelle Kurs der Eckert&Ziegler Aktie liegt bei 13,59 €.

Für 1.000€ kann man sich 73,58 Eckert&Ziegler Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Eckert&Ziegler Aktie lautet EKZRF.

Die 1 Monats-Performance der Eckert&Ziegler Aktie beträgt aktuell -6,65%.

Die 1 Jahres-Performance der Eckert&Ziegler Aktie beträgt aktuell -28,16%.

Der Aktienkurs der Eckert&Ziegler Aktie liegt aktuell bei 13,59 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -6,65% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Eckert&Ziegler eine Wertentwicklung von -9,48% aus und über 6 Monate sind es -9,96%.

Das 52-Wochen-Hoch der Eckert&Ziegler Aktie liegt bei 18,95 €.

Das 52-Wochen-Tief der Eckert&Ziegler Aktie liegt bei 13,09 €.

Das Allzeithoch von Eckert&Ziegler liegt bei 41,99 €.

Das Allzeittief von Eckert&Ziegler liegt bei 0,18 €.

Die Volatilität der Eckert&Ziegler Aktie liegt derzeit bei 46,88%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Eckert&Ziegler in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 872,32 Mio. €

Insgesamt sind 62,8 Mio Eckert&Ziegler Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +29,35% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 13.08.2025 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Am 13.08.2025 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Eckert&Ziegler bei 42%. Erfahre hier mehr

Eckert&Ziegler hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Eckert&Ziegler gehört zum Sektor Medizinische Instrumente & Zubehör.

Das KGV der Eckert&Ziegler Aktie beträgt 16,60.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Eckert&Ziegler betrug 311.960.000 €.

Die nächsten Termine von Eckert&Ziegler sind:
  • 13.08.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 24.06.2026 - Hauptversammlung
  • 12.05.2026 - Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q1)

Ja, Eckert&Ziegler zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 25.06.2026 eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.

Zuletzt hat Eckert&Ziegler am 25.06.2026 eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,62%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Eckert&Ziegler wurde am 25.06.2026 in Höhe von 0,22 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,62%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 25.06.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.