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Drägerwerk St Aktie

Aktie
WKN:  555060 ISIN:  DE0005550602 US-Symbol:  DGWPF Branche:  Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte Land:  Deutschland
67,00 €
-0,2 €
-0,30%
21.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1,17 Mrd. €
Streubesitz
18,30%
KGV
6,21
Dividende
1,74 €
Dividendenrendite
2,58%
Drägerwerk St Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Drägerwerk AG & Co. KGaA ist ein weltweit tätiger Anbieter von Medizin- und Sicherheitstechnik mit Hauptsitz in Lübeck. Der Konzern fokussiert sich auf lebenswichtige Systeme, die Patienten, Anwender und Industrieanlagen schützen und versorgen. Im Zentrum stehen Narkose- und Beatmungssysteme, Patientenmonitoring, Gasmanagement, Persönliche Schutzausrüstung sowie stationäre und mobile Gaswarnsysteme. Dräger adressiert vor allem Krankenhäuser, Rettungsdienste, Feuerwehren, Industrieunternehmen sowie den Bergbau und verfügt über eine starke Marke im Bereich der kritischen Infrastrukturen. Für langfristig orientierte, konservative Anleger ist vor allem die Kombination aus Medizintechnik- und Sicherheitstechnik-Portfolio, hoher regulatorischer Eintrittsbarrieren und einer technisch geprägten Unternehmenskultur von Bedeutung.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Dräger beruht auf der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb technisch anspruchsvoller Systemlösungen für klinische und industrielle Einsatzfelder mit hohen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen. Das Unternehmen kombiniert Geräteverkäufe mit einem margenstarken Service- und Wartungsgeschäft. Typische Bestandteile der Wertschöpfungskette sind Forschung und Entwicklung, Qualifizierung und Zertifizierung nach internationalen Normen, die eigene Fertigung zentraler Komponenten sowie der Direktvertrieb über landesspezifische Vertriebsgesellschaften und spezialisierte Fachhändler. Wiederkehrende Erlösströme entstehen durch Wartungsverträge, Kalibrierung, Ersatzteile, Verbrauchsmaterialien und Software-Updates. Langlebige Installationen in Krankenhäusern und Anlagen führen zu hohen Wechselkosten für Kunden und zu einer stabilen Kundenbindung. Das Geschäftsmodell ist kapitalintensiv, stützt sich auf regulatorische Expertise, langfristige Zulassungen und hohe engineeringbasierte Eintrittsbarrieren.

Mission und Unternehmensleitbild

Die Mission von Dräger lässt sich verkürzt als Fokus auf den Schutz, die Unterstützung und die Rettung von Leben beschreiben. Das Unternehmen versteht sich als Systemlieferant für Life-Support-Technologie, der kritische Situationen in Klinik, Rettungsdienst, Industrie und Einsatzorganisationen sicherer und beherrschbarer machen will. Dahinter steht ein werteorientiertes Leitbild mit langfristigem Zeithorizont, das auf Qualität, Zuverlässigkeit und Kundennähe setzt und bewusst nicht auf kurzfristige Maximierung der Profitabilität ausgerichtet ist. Nachhaltigkeit, Patientensicherheit, Arbeitssicherheit und regulatorische Compliance sind strukturelle Bestandteile der Unternehmensmission. Der hohe Eigenanspruch an Produktqualität und Funktionssicherheit ist Kern des Markenversprechens und bildet einen wesentlichen Teil der Differenzierung im Wettbewerb.

Produkte, Lösungen und Dienstleistungen

Dräger deckt ein breites Spektrum an Medizin- und Sicherheitstechnik ab. Im Segment Medizintechnik gehören dazu vor allem Anästhesiegeräte, Intensiv- und Beatmungsgeräte, Inkubatoren, Patientenmonitoring, Gasversorgungs- und Arbeitssysteme für OP, Intensivstation und Neonatologie. Im Segment Sicherheitstechnik bietet Dräger unter anderem Gaswarngeräte, stationäre Gaswarnanlagen, Flucht- und Rettungsgeräte, Feuerwehrhelme, Atemschutztechnik, Alkohol- und Drogenmessgeräte, sowie Lösungen für industrielle Prozess- und Personensicherheit an. Das Produktportfolio wird durch digitale Services, Software, Telemetrie, Schulungen und Beratungsleistungen ergänzt.
  • Medizintechnische Systemlösungen für Akut- und Intensivversorgung
  • Sicherheitstechnik für Feuerwehren, Bergbau, Chemie, Öl- und Gasindustrie
  • Mess- und Prüfgeräte für Gase, Alkohol und Drogen
  • Service, Wartung, Lifecycle-Management und Schulungen
Die enge Verzahnung von Hardware, Software, Verbrauchsmaterial und After-Sales-Service stärkt die Kundenbindung und erhöht die Eintrittsbarrieren für Wettbewerber.

Geschäftsbereiche und Organisation

Operativ gliedert Dräger seine Tätigkeit im Wesentlichen in die beiden Hauptsegmente Medizintechnik und Sicherheitstechnik. Innerhalb der Segmente bestehen spezialisierte Business Units, die bestimmte Produktlinien und Kundengruppen adressieren, beispielsweise Akutversorgung, Anästhesie, Perinatologie und Klinik-IT im medizinischen Bereich sowie Gasmesstechnik, Atemschutz, Feuerwehr- und Industrieanwendungen im Sicherheitsbereich. Global ist Dräger über eigene Vertriebs- und Servicegesellschaften in wichtigen Industrieländern sowie repräsentative Präsenz in Schwellenländern organisiert. Die Struktur erlaubt eine hohe Kundennähe, aber auch Skaleneffekte bei Entwicklung, Beschaffung und Produktion. Der Fokus auf zwei techniknahe Kernsegmente erleichtert die strategische Steuerung und schafft Synergien im Bereich Sensorik, Gasmanagement und regulatorische Zulassungen.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Dräger verfügt in verschiedenen Nischen über eine starke Marktstellung und mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Dazu gehören die langjährige Spezialisierung auf Beatmung und Gasmanagement, eine hohe Fertigungstiefe bei sicherheitskritischen Komponenten, ein umfangreiches Sensorik- und Applikations-Know-how sowie eine ausgeprägte regulatorische Expertise. Die Kombination von Medizintechnik und Sicherheitstechnik führt zu technologischen Synergien, insbesondere in der Gasmesstechnik, bei Alarmkonzepten, Benutzerführung und robusten Systemarchitekturen. Als wesentliche Burggräben gelten:
  • Hohe Wechselkosten für Kliniken und Industrie, bedingt durch Schulungsaufwand, Integration in IT- und Infrastruktur, sowie regulatorische Re-Zertifizierungen
  • Langfristige Zulassungs- und Normenanforderungen, die als Markteintrittsbarrieren wirken
  • Gute Reputation bei Anwendern im Rettungsdienst, in Kliniken und bei Feuerwehren
  • Breites, sicherheitskritisches Portfolio mit Systemcharakter statt reiner Einzelgeräte
Die Marke Dräger ist in vielen Einsatzbereichen synonym für qualitativ hochwertige Atemschutz- und Beatmungstechnik, was einen reputationsbasierten Schutzwall gegen neue Wettbewerber schafft.

Wettbewerbsumfeld und Branchenanalyse

Dräger agiert in zwei hochregulierten, technologisch anspruchsvollen Branchen: der globalen Medizintechnikindustrie und dem Markt für Industriefach- und Sicherheitstechnik. In der Medizintechnik konkurriert das Unternehmen mit multinationalen Konzernen wie GE HealthCare, Philips und Siemens Healthineers im Bereich Monitoring, sowie mit spezialisierten Anbietern wie Getinge oder Hamilton im Beatmungssegment. Im Sicherheitsbereich trifft Dräger auf Wettbewerber wie Honeywell, MSA Safety, 3M und verschiedene regionale Anbieter von Gaswarn- und Atemschutztechnik. Die Branche ist geprägt von:
  • Strengen regulatorischen Anforderungen und wiederkehrenden Audits
  • Hoher Bedeutung von klinischen Studien, Normen und Produkthaftung
  • Investitionszyklen von Krankenhäusern und Industrieunternehmen
  • Zunehmender Digitalisierung, Vernetzung und Datenanalyse
Regional ist Dräger in Europa traditionell stark verankert, hat aber in Nordamerika, Asien und ausgewählten Schwellenländern seine Aktivitäten ausgebaut. Währungsvolatilität, unterschiedliche Erstattungssysteme im Gesundheitswesen und divergierende Sicherheitsstandards beeinflussen die regionale Profitabilität. Langfristig wirken demografischer Wandel, steigende Anforderungen an Patientensicherheit und strengere Arbeitssicherheitsnormen strukturell Nachfrage steigernd.

Unternehmensgeschichte und Eigentümerstruktur

Dräger wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Lübeck gegründet und entwickelte sich aus einem Spezialisten für Atem- und Gasgeräte zu einem diversifizierten Medizintechnik- und Sicherheitskonzern. Historisch prägend waren Innovationen in der Atemschutztechnik, der Narkose- und Beatmungstechnologie sowie der Gasmesstechnik. Das Unternehmen ist traditionell familiengeprägt; die Familie Dräger hält über eine Holdingstruktur einen maßgeblichen Einfluss auf die strategische Ausrichtung. Die Rechtsform als Kommanditgesellschaft auf Aktien spiegelt diese Kombination aus börsennotiertem Kapitalmarktunternehmen und langfristig orientierter, unternehmerisch geprägter Eigentümerfamilie wider. Im Zeitverlauf hat Dräger sein Portfolio fokussiert, firmennahe Sparten gebündelt und sich klar auf Medizin- und Sicherheitstechnik ausgerichtet. Krisenzeiten, etwa in Konjunkturabschwüngen oder bei technischen Umbrüchen, wurden typischerweise mit betont langfristiger Perspektive adressiert.

Management, Governance und Strategie

Das Management von Dräger ist traditionell stark technisch und ingenieurwissenschaftlich geprägt. Die Unternehmensführung setzt auf eine Kombination aus Innovationsorientierung, Qualitätsführeranspruch und vorsichtiger finanzieller Steuerung. Die Unternehmensstrategie fokussiert sich auf:
  • Stärkung der Wettbewerbsposition in Kerngeschäften Medizintechnik und Sicherheitstechnik
  • Fortlaufende Portfoliooptimierung zugunsten margenstärkerer, wissensintensiver Lösungen
  • Internationalisierung, insbesondere in wachstumsstarken Gesundheits- und Industrieregionen
  • Digitalisierung von Geräten, Vernetzung, Datenanalyse und Software-Services
  • Ausbau des Service- und Lifecycle-Management-Geschäfts
Die Governance-Struktur mit familiengeprägter Ankeraktionärschaft spricht für einen langfristigen Strategiehorizont, kann aber aus Sicht von Kapitalmarktinvestoren sowohl Stabilitätsvorteile als auch Einschränkungen bei schnellen, renditeorientierten Kursanpassungen nach sich ziehen. Transparenz, regulatorische Compliance und Risikomanagement sind angesichts der kritischen Einsatzfelder von zentraler Bedeutung.

Regionale Präsenz und Marktdynamik

Dräger ist global tätig, mit Schwerpunkten in Europa, Nordamerika, Asien-Pazifik und ausgewählten Schwellenländern in Lateinamerika, dem Nahen Osten und Afrika. In entwickelten Gesundheitssystemen profitiert das Unternehmen von hohen Anforderungen an Qualität, Patientensicherheit und Dokumentation. In Schwellenländern steht zunehmend der Ausbau der klinischen Infrastruktur sowie die Verbesserung von Arbeitsschutzstandards in Industrie und Bergbau im Vordergrund. Die regionale Marktdynamik wird beeinflusst durch:
  • Gesundheitspolitische Reformen und Erstattungssysteme
  • Investitionsprogramme für Krankenhäuser und kritische Infrastruktur
  • Industrialisierung, Urbanisierung und strengere Umwelt- und Sicherheitsvorgaben
  • Währungs- und Zollpolitik sowie regulatorische Harmonisierung
Die starke deutsche und europäische Basis eröffnet Zugang zu anspruchsvollen Referenzmärkten, macht das Unternehmen jedoch auch verwundbar gegenüber Änderungen in der europäischen Gesundheits- und Industriepolitik.

Besonderheiten und Unternehmenskultur

Eine Besonderheit von Dräger ist die Verbindung von börsennotierter Struktur mit ausgeprägter Familien- und Ingenieurkultur. Das Unternehmen betont Werte wie Zuverlässigkeit, Langlebigkeit der Produkte, verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und eine partnerschaftliche Beziehung zu Anwendern. Die Kultur ist technikorientiert, qualitätsbewusst und eher konservativ in Bezug auf Risikoappetit und Wachstumsgeschwindigkeit. In der Produktentwicklung spielt Anwenderfeedback eine zentrale Rolle; vielfach werden Feuerwehr, Klinikpersonal und Industrieanwender früh in Innovationsprozesse einbezogen. Die hohe Fertigungstiefe in ausgewählten Bereichen, der Fokus auf Sicherheit relevanter Komponenten und die strenge Qualitätssicherung sind Ausdruck dieser Kultur. Für Investoren ergibt sich dadurch ein Profil, das auf Solidität und Kontinuität ausgerichtet ist, mit tendenziell geringerer Neigung zu radikalen strategischen Kurswechseln.

Chancen eines Investments

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bieten sich bei Dräger mehrere potenzielle Chancen. Erstens ist die Nachfragebasis relativ strukturell: Alternde Bevölkerungen, steigende Ansprüche an Patientensicherheit und zunehmende Komplexität in der Intensivmedizin unterstützen die Medizintechniknachfrage. Zweitens führen verschärfte Vorschriften zu Arbeitssicherheit, Emissionen und Anlagensicherheit in Industrie, Chemie, Energie und Bergbau zu einem dauerhaften Bedarf an Gasmesstechnik und Atemschutz. Drittens besitzt Dräger in seinen Kerndisziplinen technologisches Know-how, das schwer replizierbar ist und durch regulatorische Zulassungen geschützt wird. Viertens kann der Ausbau digitaler und servicebasierter Lösungen die Durchdringung bestehender Kunden weiter erhöhen und die Zyklizität glätten. Fünftens sorgt die langfristige, familiengeprägte Ausrichtung für eine betonte Stabilitätsorientierung, die auf Werterhalt und nachhaltige Positionierung der Marke ausgerichtet ist.

Risiken und konservative Einordnung

Gleichzeitig bestehen für ein Investment in Dräger signifikante Risiken, die insbesondere ein konservativ orientierter Anleger berücksichtigen sollte. Das Unternehmen ist in hohem Maße von regulatorischen Rahmenbedingungen, Zulassungsprozessen und Normen abhängig; Änderungen können zu zusätzlichen Kosten, Verzögerungen oder Portfoliobereinigungen führen. Die Branchen sind kapitalintensiv, forschungs- und entwicklungsaufwendig und weisen teils langen Amortisationshorizont auf. Wettbewerbsdruck durch große Medizintechnik- und Industriekonzerne kann Margen belasten, insbesondere in preissensiblen Öffentlichen Ausschreibungen. Hinzu kommen Währungsrisiken, politische Risiken in aufstrebenden Märkten sowie potenzielle Haftungs- und Reputationsrisiken bei Produktfehlern im sicherheitskritischen Bereich. Die starke Rolle des Ankeraktionärs und die Unternehmensstruktur können zudem Governance- und Liquiditätsaspekte beeinflussen. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in Dräger zwar Zugang zu strukturell wichtigen Zukunftsfeldern wie Medizintechnik und Arbeitssicherheit bietet, gleichzeitig jedoch eine sorgfältige Prüfung von Risikotragfähigkeit, Anlagehorizont und Portfoliobreite erfordert, ohne dass daraus eine Handlungsempfehlung abgeleitet werden sollte.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 67,20 €
Gehandelte Stücke 2.728
Tagesvolumen Vortag 784.009 €
Tagestief 66,00 €
Tageshoch 67,60 €
52W-Tief 45,00 €
52W-Hoch 69,80 €
Jahrestief 55,60 €
Jahreshoch 69,80 €

News

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Der Umsatz des Unternehmens zeigt in den letzten Quartalen eine positive Entwicklung, was auf eine starke Nachfrage nach den Produkten hinweist.
  • Die Einführung neuer Produktlinien, insbesondere im Bereich der Medizintechnik, wird als entscheidender Wachstumsfaktor angesehen.
  • Analysten heben die Innovationskraft von Drägerwerk hervor und erwarten, dass zukünftige Technologien die Marktstellung weiter stärken werden.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 3.371 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 205,83 €
Jahresüberschuss in Mio. 124,76 €
Umsatz je Aktie 179,68 €
Gewinn je Aktie 6,63 €
Gewinnrendite +8,13%
Umsatzrendite +3,69%
Return on Investment +4,03%
Marktkapitalisierung in Mio. 772,91 €
KGV (Kurs/Gewinn) 6,21
KBV (Kurs/Buchwert) 0,50
KUV (Kurs/Umsatz) 0,23
Eigenkapitalrendite +8,10%
Eigenkapitalquote +49,63%

Dividenden Historie

Datum Dividende
09.05.2024 1,74 €
01.10.2020 0,13 €
13.05.2019 0,13 €
07.05.2018 0,40 €
11.05.2017 0,13 €
28.04.2016 0,13 €
04.05.2015 1,33 €
12.05.2014 0,77 €
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Termine

24.03.2026 Analystenveranstaltung
31.03.2026 Quartalsmitteilung
30.04.2026 Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q1)
08.05.2026 Hauptversammlung
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 66,40 € 0 %
66,40 € 21.01.26
Frankfurt 67,00 € 0 %
67,00 € 21.01.26
Hamburg 67,00 € +0,60%
66,60 € 21.01.26
Hannover 67,00 € -1,47%
68,00 € 21.01.26
München 66,60 € -0,89%
67,20 € 21.01.26
Stuttgart 67,20 € +0,60%
66,80 € 21.01.26
Xetra 67,00 € -0,30%
67,20 € 21.01.26
L&S RT 67,70 € +1,04%
67,00 € 21.01.26
Nasdaq OTC Other 72,00 $ 0 %
72,00 $ 12.01.26
Tradegate 67,20 € +0,30%
67,00 € 21.01.26
Quotrix 67,20 € +1,20%
66,40 € 21.01.26
Gettex 67,40 € +0,60%
67,00 € 21.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
21.01.26 67,00 182 T
20.01.26 67,20 0,78 M
19.01.26 68,80 0,99 M
16.01.26 69,00 1,17 M
15.01.26 65,00 2,51 M
14.01.26 60,00 116 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 60,00 € +11,67%
1 Monat 57,20 € +17,13%
6 Monate 57,80 € +15,92%
1 Jahr 46,80 € +43,16%
5 Jahre 67,20 € -0,30%

Unternehmensprofil Drägerwerk AG & Co. KGaA St

Die Drägerwerk AG & Co. KGaA ist ein weltweit tätiger Anbieter von Medizin- und Sicherheitstechnik mit Hauptsitz in Lübeck. Der Konzern fokussiert sich auf lebenswichtige Systeme, die Patienten, Anwender und Industrieanlagen schützen und versorgen. Im Zentrum stehen Narkose- und Beatmungssysteme, Patientenmonitoring, Gasmanagement, Persönliche Schutzausrüstung sowie stationäre und mobile Gaswarnsysteme. Dräger adressiert vor allem Krankenhäuser, Rettungsdienste, Feuerwehren, Industrieunternehmen sowie den Bergbau und verfügt über eine starke Marke im Bereich der kritischen Infrastrukturen. Für langfristig orientierte, konservative Anleger ist vor allem die Kombination aus Medizintechnik- und Sicherheitstechnik-Portfolio, hoher regulatorischer Eintrittsbarrieren und einer technisch geprägten Unternehmenskultur von Bedeutung.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Dräger beruht auf der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb technisch anspruchsvoller Systemlösungen für klinische und industrielle Einsatzfelder mit hohen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen. Das Unternehmen kombiniert Geräteverkäufe mit einem margenstarken Service- und Wartungsgeschäft. Typische Bestandteile der Wertschöpfungskette sind Forschung und Entwicklung, Qualifizierung und Zertifizierung nach internationalen Normen, die eigene Fertigung zentraler Komponenten sowie der Direktvertrieb über landesspezifische Vertriebsgesellschaften und spezialisierte Fachhändler. Wiederkehrende Erlösströme entstehen durch Wartungsverträge, Kalibrierung, Ersatzteile, Verbrauchsmaterialien und Software-Updates. Langlebige Installationen in Krankenhäusern und Anlagen führen zu hohen Wechselkosten für Kunden und zu einer stabilen Kundenbindung. Das Geschäftsmodell ist kapitalintensiv, stützt sich auf regulatorische Expertise, langfristige Zulassungen und hohe engineeringbasierte Eintrittsbarrieren.

Mission und Unternehmensleitbild

Die Mission von Dräger lässt sich verkürzt als Fokus auf den Schutz, die Unterstützung und die Rettung von Leben beschreiben. Das Unternehmen versteht sich als Systemlieferant für Life-Support-Technologie, der kritische Situationen in Klinik, Rettungsdienst, Industrie und Einsatzorganisationen sicherer und beherrschbarer machen will. Dahinter steht ein werteorientiertes Leitbild mit langfristigem Zeithorizont, das auf Qualität, Zuverlässigkeit und Kundennähe setzt und bewusst nicht auf kurzfristige Maximierung der Profitabilität ausgerichtet ist. Nachhaltigkeit, Patientensicherheit, Arbeitssicherheit und regulatorische Compliance sind strukturelle Bestandteile der Unternehmensmission. Der hohe Eigenanspruch an Produktqualität und Funktionssicherheit ist Kern des Markenversprechens und bildet einen wesentlichen Teil der Differenzierung im Wettbewerb.

Produkte, Lösungen und Dienstleistungen

Dräger deckt ein breites Spektrum an Medizin- und Sicherheitstechnik ab. Im Segment Medizintechnik gehören dazu vor allem Anästhesiegeräte, Intensiv- und Beatmungsgeräte, Inkubatoren, Patientenmonitoring, Gasversorgungs- und Arbeitssysteme für OP, Intensivstation und Neonatologie. Im Segment Sicherheitstechnik bietet Dräger unter anderem Gaswarngeräte, stationäre Gaswarnanlagen, Flucht- und Rettungsgeräte, Feuerwehrhelme, Atemschutztechnik, Alkohol- und Drogenmessgeräte, sowie Lösungen für industrielle Prozess- und Personensicherheit an. Das Produktportfolio wird durch digitale Services, Software, Telemetrie, Schulungen und Beratungsleistungen ergänzt.
  • Medizintechnische Systemlösungen für Akut- und Intensivversorgung
  • Sicherheitstechnik für Feuerwehren, Bergbau, Chemie, Öl- und Gasindustrie
  • Mess- und Prüfgeräte für Gase, Alkohol und Drogen
  • Service, Wartung, Lifecycle-Management und Schulungen
Die enge Verzahnung von Hardware, Software, Verbrauchsmaterial und After-Sales-Service stärkt die Kundenbindung und erhöht die Eintrittsbarrieren für Wettbewerber.

Geschäftsbereiche und Organisation

Operativ gliedert Dräger seine Tätigkeit im Wesentlichen in die beiden Hauptsegmente Medizintechnik und Sicherheitstechnik. Innerhalb der Segmente bestehen spezialisierte Business Units, die bestimmte Produktlinien und Kundengruppen adressieren, beispielsweise Akutversorgung, Anästhesie, Perinatologie und Klinik-IT im medizinischen Bereich sowie Gasmesstechnik, Atemschutz, Feuerwehr- und Industrieanwendungen im Sicherheitsbereich. Global ist Dräger über eigene Vertriebs- und Servicegesellschaften in wichtigen Industrieländern sowie repräsentative Präsenz in Schwellenländern organisiert. Die Struktur erlaubt eine hohe Kundennähe, aber auch Skaleneffekte bei Entwicklung, Beschaffung und Produktion. Der Fokus auf zwei techniknahe Kernsegmente erleichtert die strategische Steuerung und schafft Synergien im Bereich Sensorik, Gasmanagement und regulatorische Zulassungen.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Dräger verfügt in verschiedenen Nischen über eine starke Marktstellung und mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Dazu gehören die langjährige Spezialisierung auf Beatmung und Gasmanagement, eine hohe Fertigungstiefe bei sicherheitskritischen Komponenten, ein umfangreiches Sensorik- und Applikations-Know-how sowie eine ausgeprägte regulatorische Expertise. Die Kombination von Medizintechnik und Sicherheitstechnik führt zu technologischen Synergien, insbesondere in der Gasmesstechnik, bei Alarmkonzepten, Benutzerführung und robusten Systemarchitekturen. Als wesentliche Burggräben gelten:
  • Hohe Wechselkosten für Kliniken und Industrie, bedingt durch Schulungsaufwand, Integration in IT- und Infrastruktur, sowie regulatorische Re-Zertifizierungen
  • Langfristige Zulassungs- und Normenanforderungen, die als Markteintrittsbarrieren wirken
  • Gute Reputation bei Anwendern im Rettungsdienst, in Kliniken und bei Feuerwehren
  • Breites, sicherheitskritisches Portfolio mit Systemcharakter statt reiner Einzelgeräte
Die Marke Dräger ist in vielen Einsatzbereichen synonym für qualitativ hochwertige Atemschutz- und Beatmungstechnik, was einen reputationsbasierten Schutzwall gegen neue Wettbewerber schafft.

Wettbewerbsumfeld und Branchenanalyse

Dräger agiert in zwei hochregulierten, technologisch anspruchsvollen Branchen: der globalen Medizintechnikindustrie und dem Markt für Industriefach- und Sicherheitstechnik. In der Medizintechnik konkurriert das Unternehmen mit multinationalen Konzernen wie GE HealthCare, Philips und Siemens Healthineers im Bereich Monitoring, sowie mit spezialisierten Anbietern wie Getinge oder Hamilton im Beatmungssegment. Im Sicherheitsbereich trifft Dräger auf Wettbewerber wie Honeywell, MSA Safety, 3M und verschiedene regionale Anbieter von Gaswarn- und Atemschutztechnik. Die Branche ist geprägt von:
  • Strengen regulatorischen Anforderungen und wiederkehrenden Audits
  • Hoher Bedeutung von klinischen Studien, Normen und Produkthaftung
  • Investitionszyklen von Krankenhäusern und Industrieunternehmen
  • Zunehmender Digitalisierung, Vernetzung und Datenanalyse
Regional ist Dräger in Europa traditionell stark verankert, hat aber in Nordamerika, Asien und ausgewählten Schwellenländern seine Aktivitäten ausgebaut. Währungsvolatilität, unterschiedliche Erstattungssysteme im Gesundheitswesen und divergierende Sicherheitsstandards beeinflussen die regionale Profitabilität. Langfristig wirken demografischer Wandel, steigende Anforderungen an Patientensicherheit und strengere Arbeitssicherheitsnormen strukturell Nachfrage steigernd.

Unternehmensgeschichte und Eigentümerstruktur

Dräger wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Lübeck gegründet und entwickelte sich aus einem Spezialisten für Atem- und Gasgeräte zu einem diversifizierten Medizintechnik- und Sicherheitskonzern. Historisch prägend waren Innovationen in der Atemschutztechnik, der Narkose- und Beatmungstechnologie sowie der Gasmesstechnik. Das Unternehmen ist traditionell familiengeprägt; die Familie Dräger hält über eine Holdingstruktur einen maßgeblichen Einfluss auf die strategische Ausrichtung. Die Rechtsform als Kommanditgesellschaft auf Aktien spiegelt diese Kombination aus börsennotiertem Kapitalmarktunternehmen und langfristig orientierter, unternehmerisch geprägter Eigentümerfamilie wider. Im Zeitverlauf hat Dräger sein Portfolio fokussiert, firmennahe Sparten gebündelt und sich klar auf Medizin- und Sicherheitstechnik ausgerichtet. Krisenzeiten, etwa in Konjunkturabschwüngen oder bei technischen Umbrüchen, wurden typischerweise mit betont langfristiger Perspektive adressiert.

Management, Governance und Strategie

Das Management von Dräger ist traditionell stark technisch und ingenieurwissenschaftlich geprägt. Die Unternehmensführung setzt auf eine Kombination aus Innovationsorientierung, Qualitätsführeranspruch und vorsichtiger finanzieller Steuerung. Die Unternehmensstrategie fokussiert sich auf:
  • Stärkung der Wettbewerbsposition in Kerngeschäften Medizintechnik und Sicherheitstechnik
  • Fortlaufende Portfoliooptimierung zugunsten margenstärkerer, wissensintensiver Lösungen
  • Internationalisierung, insbesondere in wachstumsstarken Gesundheits- und Industrieregionen
  • Digitalisierung von Geräten, Vernetzung, Datenanalyse und Software-Services
  • Ausbau des Service- und Lifecycle-Management-Geschäfts
Die Governance-Struktur mit familiengeprägter Ankeraktionärschaft spricht für einen langfristigen Strategiehorizont, kann aber aus Sicht von Kapitalmarktinvestoren sowohl Stabilitätsvorteile als auch Einschränkungen bei schnellen, renditeorientierten Kursanpassungen nach sich ziehen. Transparenz, regulatorische Compliance und Risikomanagement sind angesichts der kritischen Einsatzfelder von zentraler Bedeutung.

Regionale Präsenz und Marktdynamik

Dräger ist global tätig, mit Schwerpunkten in Europa, Nordamerika, Asien-Pazifik und ausgewählten Schwellenländern in Lateinamerika, dem Nahen Osten und Afrika. In entwickelten Gesundheitssystemen profitiert das Unternehmen von hohen Anforderungen an Qualität, Patientensicherheit und Dokumentation. In Schwellenländern steht zunehmend der Ausbau der klinischen Infrastruktur sowie die Verbesserung von Arbeitsschutzstandards in Industrie und Bergbau im Vordergrund. Die regionale Marktdynamik wird beeinflusst durch:
  • Gesundheitspolitische Reformen und Erstattungssysteme
  • Investitionsprogramme für Krankenhäuser und kritische Infrastruktur
  • Industrialisierung, Urbanisierung und strengere Umwelt- und Sicherheitsvorgaben
  • Währungs- und Zollpolitik sowie regulatorische Harmonisierung
Die starke deutsche und europäische Basis eröffnet Zugang zu anspruchsvollen Referenzmärkten, macht das Unternehmen jedoch auch verwundbar gegenüber Änderungen in der europäischen Gesundheits- und Industriepolitik.

Besonderheiten und Unternehmenskultur

Eine Besonderheit von Dräger ist die Verbindung von börsennotierter Struktur mit ausgeprägter Familien- und Ingenieurkultur. Das Unternehmen betont Werte wie Zuverlässigkeit, Langlebigkeit der Produkte, verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und eine partnerschaftliche Beziehung zu Anwendern. Die Kultur ist technikorientiert, qualitätsbewusst und eher konservativ in Bezug auf Risikoappetit und Wachstumsgeschwindigkeit. In der Produktentwicklung spielt Anwenderfeedback eine zentrale Rolle; vielfach werden Feuerwehr, Klinikpersonal und Industrieanwender früh in Innovationsprozesse einbezogen. Die hohe Fertigungstiefe in ausgewählten Bereichen, der Fokus auf Sicherheit relevanter Komponenten und die strenge Qualitätssicherung sind Ausdruck dieser Kultur. Für Investoren ergibt sich dadurch ein Profil, das auf Solidität und Kontinuität ausgerichtet ist, mit tendenziell geringerer Neigung zu radikalen strategischen Kurswechseln.

Chancen eines Investments

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bieten sich bei Dräger mehrere potenzielle Chancen. Erstens ist die Nachfragebasis relativ strukturell: Alternde Bevölkerungen, steigende Ansprüche an Patientensicherheit und zunehmende Komplexität in der Intensivmedizin unterstützen die Medizintechniknachfrage. Zweitens führen verschärfte Vorschriften zu Arbeitssicherheit, Emissionen und Anlagensicherheit in Industrie, Chemie, Energie und Bergbau zu einem dauerhaften Bedarf an Gasmesstechnik und Atemschutz. Drittens besitzt Dräger in seinen Kerndisziplinen technologisches Know-how, das schwer replizierbar ist und durch regulatorische Zulassungen geschützt wird. Viertens kann der Ausbau digitaler und servicebasierter Lösungen die Durchdringung bestehender Kunden weiter erhöhen und die Zyklizität glätten. Fünftens sorgt die langfristige, familiengeprägte Ausrichtung für eine betonte Stabilitätsorientierung, die auf Werterhalt und nachhaltige Positionierung der Marke ausgerichtet ist.

Risiken und konservative Einordnung

Gleichzeitig bestehen für ein Investment in Dräger signifikante Risiken, die insbesondere ein konservativ orientierter Anleger berücksichtigen sollte. Das Unternehmen ist in hohem Maße von regulatorischen Rahmenbedingungen, Zulassungsprozessen und Normen abhängig; Änderungen können zu zusätzlichen Kosten, Verzögerungen oder Portfoliobereinigungen führen. Die Branchen sind kapitalintensiv, forschungs- und entwicklungsaufwendig und weisen teils langen Amortisationshorizont auf. Wettbewerbsdruck durch große Medizintechnik- und Industriekonzerne kann Margen belasten, insbesondere in preissensiblen Öffentlichen Ausschreibungen. Hinzu kommen Währungsrisiken, politische Risiken in aufstrebenden Märkten sowie potenzielle Haftungs- und Reputationsrisiken bei Produktfehlern im sicherheitskritischen Bereich. Die starke Rolle des Ankeraktionärs und die Unternehmensstruktur können zudem Governance- und Liquiditätsaspekte beeinflussen. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in Dräger zwar Zugang zu strukturell wichtigen Zukunftsfeldern wie Medizintechnik und Arbeitssicherheit bietet, gleichzeitig jedoch eine sorgfältige Prüfung von Risikotragfähigkeit, Anlagehorizont und Portfoliobreite erfordert, ohne dass daraus eine Handlungsempfehlung abgeleitet werden sollte.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,17 Mrd. €
Aktienanzahl 18,76 Mio.
Streubesitz 18,30%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+81,70% Weitere
+18,30% Streubesitz

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Drägerwerk optimistischer - Umsatz- und Ergebnissteigerung im Quartal Drägerwerk optimistischer für das Gesamtjahr nach gutem Quartal Umsatz und Ergebnis deutlich gestiegen Profitiert von besserer Lieferfähigkeit und hoher Nachfrage Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk wird nach einem guten Quartal optimistischer für das Gesamtjahr. Umsatz und Ergebnis legten im dritten Jahresviertel vorläufigen Berechnungen zufolge deutlich zu. Dabei habe Drägerwerk vor allem von einer spürbar besseren Lieferfähigkeit infolge der abnehmenden globalen Lieferkettenprobleme profitiert, teilte der SDax-Konzern am Montagabend in Lübeck mit. Dies habe dem Unternehmen ein starkes Umsatzwachstum aus dem hohen Auftragsbestand des Vorjahres und aus der weiterhin hohen Nachfrage nach den eigenen Produkten und Dienstleistungen ermöglicht. Am Aktienmarkt kamen die Zahlen und die angehobene Prognose gut an. Die Aktie legte im frühen Dienstaghandel um 7,8 Prozent auf 47,65 Euro zu. So viel hatte das Papier zuletzt im Mai gekostet. Die gestiegenen Ziele böten eine attraktive Neubewertungschance, kommentierte Analyst Alexander Galitsa von Hauck & Aufhäuser in einer ersten Reaktion. Mit Blick auf die bestätigte Umsatzzielspanne sieht er noch Luft nach oben. Um das nun angepeilte obere Ende zu erreichen, würde bereits eines der schwächsten Schlussquartale überhaupt ausreichen. Für das Gesamtjahr peilt der Lübecker Konzern nun eine Ebit-Marge (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) von zwei bis vier Prozent an. Bisher war Drägerwerk von null bis drei Prozent ausgegangen. Das Unternehmen begründete den gestiegenen Optimismus mit der guten Umsatzentwicklung und einem erfolgreichen Kostenmanagement. Beim Erlös rechnet der Konzern nun mit dem oberen Ende der bekannten Spanne eines währungsbereinigten Anstieges von sieben bis elf Prozent. Im abgelaufenen Jahresviertel kletterte der Umsatz im Jahresvergleich währungsbereinigt um 12,6 Prozent auf rund 789 Millionen Euro. Dabei legte der kleinere Geschäftsbereich Sicherheitstechnik mit einem Plus von fast einem Fünftel mehr als doppelt so kräftig zu wie die Medizintechnik. Der Auftragseingang auf Konzernebene erhöhte sich um Währungseffekte bereinigt um 6,8 Prozent auf rund 807 Millionen Euro. Die Nachfrage in der Medizintechnik zog nach einem Rückgang im ersten Halbjahr wieder deutlich an. Auch im Tagesgeschäft lief es für Drägerwerk in den drei Monaten bis Ende September deutlich besser als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug 29 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte Drägerwerk noch einen operativen Verlust von 36,6 Millionen Euro ausgewiesen. Die entsprechende Marge verbesserte sich von minus 5,0 auf plus 3,7 Prozent. In den ersten neun Monaten summiert sich der Konzernumsatz auf 2,3 Milliarden Euro. Ein währungsbereinigtes Plus von gut 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei kam dem Unternehmen auch die starke Nachfrage nach Beatmungsgeräten aus China Anfang des Jahres zugute. Der Markt ist laut Unternehmensangaben der drittgrößte für Drägerwerk, für einige Anwendungen sogar der größte. Der operative Gewinn (Ebit) betrug rund 77 Millionen Euro und die entsprechende Marge 3,3 Prozent. Drägerwerk will am 2. November die vollständige Bilanz zum dritten Quartal und ersten neun Monate veröffentlichen. Quelle: dpa-AFX

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Drägerwerk
Vorläufige Zahlen Q3 2023: Deutliche Ergebnissteigerung – Jahresprognose angehoben https://www.draeger.com/Content/Documents/Content/231016-Prelims-Q32023-DE.pdf Ein sehr positives Ergebnis oder wie ist Eure Meinung dazu?
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Dräger
Die Zahlen für das 1. Quartal sind da. https://www.draeger.com/Corporate/Content/quartalsbericht-erstes-quartal-2023-A2Qz9Jp2Qd.pdf Was haltet Ihr von dem Ergebnis?
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Häufig gestellte Fragen zur Drägerwerk St Aktie und zum Drägerwerk St Kurs

Der aktuelle Kurs der Drägerwerk St Aktie liegt bei 67,00 €.

Für 1.000€ kann man sich 14,93 Drägerwerk St Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Drägerwerk St Aktie lautet DGWPF.

Die 1 Monats-Performance der Drägerwerk St Aktie beträgt aktuell 17,13%.

Die 1 Jahres-Performance der Drägerwerk St Aktie beträgt aktuell 43,16%.

Der Aktienkurs der Drägerwerk St Aktie liegt aktuell bei 67,00 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 17,13% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Drägerwerk St eine Wertentwicklung von 13,95% aus und über 6 Monate sind es 15,92%.

Das 52-Wochen-Hoch der Drägerwerk St Aktie liegt bei 69,80 €.

Das 52-Wochen-Tief der Drägerwerk St Aktie liegt bei 45,00 €.

Das Allzeithoch von Drägerwerk St liegt bei 90,10 €.

Das Allzeittief von Drägerwerk St liegt bei 31,50 €.

Die Volatilität der Drägerwerk St Aktie liegt derzeit bei 31,33%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Drägerwerk St in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,17 Mrd. €

Insgesamt sind 18,8 Mio Drägerwerk St Aktien im Umlauf.

Drägerwerk St hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Drägerwerk St gehört zum Sektor Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte.

Das KGV der Drägerwerk St Aktie beträgt 6,21.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Drägerwerk St betrug 3.370.880.000 €.

Die nächsten Termine von Drägerwerk St sind:
  • 24.03.2026 - Analystenveranstaltung
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung
  • 30.04.2026 - Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q1)
  • 08.05.2026 - Hauptversammlung
  • 30.07.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 29.10.2026 - Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q3)

Ja, Drägerwerk St zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 09.05.2024 eine Dividende in Höhe von 1,74 € gezahlt.

Zuletzt hat Drägerwerk St am 09.05.2024 eine Dividende in Höhe von 1,74 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,58%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Drägerwerk St wurde am 09.05.2024 in Höhe von 1,74 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,58%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 09.05.2024. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,74 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.