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Deutsche Telekom Aktie (ADR)

Aktie
WKN:  879530 ISIN:  US2515661054 US-Symbol:  DTEGY Land:  Deutschland
31,49 $
+0,06 $
+0,19%
26,873 € 21:18:13 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
137,74 Mrd. €
Streubesitz
99,25%
KGV
-
Dividende
0,81 $
Dividendenrendite
2,56%
Faktor
1
Originalaktie
Deutsche Telekom Aktie (ADR) Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Deutsche Telekom AG ist einer der führenden integrierten Telekommunikationskonzerne Europas mit globaler Präsenz, starker Marke und reguliertem Infrastrukturportfolio. Das Unternehmen agiert entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Konnektivität: von der Bereitstellung mobiler Sprach- und Datendienste über Festnetz- und Glasfaserzugänge bis hin zu IP-basierter Kommunikation, Cloud-Services und IT-Lösungen. Für institutionelle wie private Investoren steht die Deutsche Telekom für ein weitgehend defensives, cashflow-orientiertes Geschäftsmodell mit hoher Relevanz für kritische Infrastruktur und digitalwirtschaftliche Sektoren.

Geschäftsmodell und Erlösquellen

Das Geschäftsmodell der Deutschen Telekom basiert auf einem integrierten Ansatz, der Netzbetrieb, Servicebereitstellung und Plattformgeschäft kombiniert. Im Kern monetarisiert der Konzern den Zugang zu mobilen und festen Netzen sowie datenintensiven Diensten für Privatkunden, Geschäftskunden und öffentliche Auftraggeber. Wesentliche Werttreiber sind:
  • wiederkehrende Serviceumsätze aus Mobilfunkverträgen und Festnetzanschlüssen
  • Wholesale-Geschäfte mit Vorleistungsprodukten für andere Telekommunikationsanbieter
  • ICT-Services wie Managed Services, Cloud-Infrastruktur und Cyber-Security für Unternehmen
  • digitale Zusatzdienste, etwa TV- und Streaming-Angebote, IoT-Anwendungen sowie M2M-Konnektivität
Die vertikale Integration von Netzinfrastruktur, Plattformen und Kundenschnittstelle ermöglicht Skaleneffekte, Cross-Selling und eine hohe Kundenbindung. Das Geschäftsmodell ist kapitalintensiv durch kontinuierliche Investitionen in Glasfaser- und Mobilfunknetze, zielt jedoch auf stabile, planbare Cashflows und langfristige Kundenbeziehungen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission der Deutschen Telekom fokussiert sich auf die Bereitstellung zuverlässiger, sicherer und leistungsfähiger digitaler Konnektivität für Gesellschaft, Wirtschaft und öffentliche Institutionen. Unter dem Leitbild der digitalen Teilhabe verfolgt das Unternehmen das Ziel, als führender europäischer Telekommunikationsanbieter und relevanter globaler Player aufzutreten. Strategische Leitlinien sind:
  • Beschleunigung des Ausbaus von Glasfaser- und 5G-Infrastruktur
  • Konsolidierung und Stärkung der Marktposition in Kernmärkten
  • Transformation zu einer datengetriebenen, softwareorientierten Organisation
  • konsequente Ausrichtung auf Kundenzufriedenheit und Netzqualität
  • Verbesserung der Nachhaltigkeitsperformance, insbesondere Energieeffizienz und Klimaneutralität
Diese Mission flankiert die Rolle der Deutschen Telekom als Betreiber kritischer Infrastruktur sowie als Partner für die digitale Transformation von Industrie und Verwaltung.

Produkte und Dienstleistungen

Die Deutsche Telekom bietet ein breites Portfolio an Kommunikations- und IT-Dienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden:
  • Mobilfunk: Sprach- und Datendienste, 4G- und 5G-Tarife, Roaming, Machine-to-Machine-Konnektivität, eSIM-Lösungen
  • Festnetz und Breitband: Glasfaseranschlüsse, VDSL, IP-basierte Festnetztelefonie, SIP-Trunking, Carrier-Ethernet
  • TV und Medien: IPTV-Angebote, Streaming-Services, Video-on-Demand, konvergente Entertainment-Pakete
  • Cloud und IT-Services: IaaS, PaaS, SaaS, Private- und Hybrid-Cloud-Lösungen, Rechenzentrumsbetrieb, Managed Services, digitale Arbeitsplätze
  • Security und Netzlösungen: Cyber-Security, Netzwerkmanagement, SD-WAN, Zero-Trust-Architekturen, Compliance- und Datenschutzlösungen
  • IoT und Industrieanwendungen: vernetzte Sensorik, Plattformen für Industrie 4.0, Smart-City- und Smart-Home-Lösungen
Die Angebotspalette zielt auf konvergente Tarife, bei denen Mobilfunk, Festnetz, TV und IT-Services in integrierten Paketen gebündelt werden, um den Customer Lifetime Value zu erhöhen und Wechselbarrieren zu stärken.

Business Units und regionale Struktur

Die Deutsche Telekom strukturiert ihr operatives Geschäft in mehrere wesentliche Segmente, die geografisch und nach Kundengruppen ausgerichtet sind. Zentrale Einheiten sind:
  • Deutschland: Inlandssegment mit Fokus auf Mobilfunk, Festnetz, Glasfaser, TV und ICT-Services für Privat- und Geschäftskunden
  • USA (T-Mobile US): Mobilfunkgeschäft in den Vereinigten Staaten mit starkem Fokus auf 5G-Netzausbau und Postpaid-Kunden
  • Europa: Landesgesellschaften in mittel- und osteuropäischen Märkten mit integrierten Mobilfunk- und Festnetzaktivitäten
  • Systemgeschäft: IT- und Telekommunikationslösungen für Großkunden sowie das internationale Carrier-Geschäft
  • Weitere Aktivitäten: Tower- und Infrastrukturvehikel, Beteiligungen und spezialisierte Servicegesellschaften
Diese Segmentierung erlaubt eine differenzierte Steuerung nach Marktreife, Regulierungsumfeld und Wachstumsprofil. Gleichzeitig werden Skaleneffekte über gemeinsame Plattformen und zentral gemanagte Netztechnologien realisiert.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Deutsche Telekom verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben interpretiert werden können. Zentrale Faktoren sind:
  • Infrastruktur-Tiefe: flächendeckende Mobilfunk- und Festnetzinfrastruktur in Kernmärkten, inklusive Glasfaser-Backbone und weitreichender 5G-Abdeckung
  • Markenstärke: etablierte, international wiedererkennbare Marke mit hoher Markenbekanntheit und Vertrauensvorschuss in sicherheitsrelevanter Infrastruktur
  • Skaleneffekte: große Kundenbasis und hohe Netzauslastung, die zu Kostenvorteilen bei Netzbetrieb und Beschaffung führen
  • Regulierte Zugangsbarrieren: komplexe Lizenz-, Frequenz- und Regulierungsanforderungen, die den Markteintritt neuer Vollanbieter erschweren
  • Vertikale Integration: Kombination aus Netzbetrieb, Plattformgeschäft und Serviceangebot ermöglicht Differenzierung bei Qualität, Latenz und Security
Diese Faktoren begrenzen den Preisdruck im Kerngeschäft nicht vollständig, stabilisieren jedoch die strategische Position gegenüber reinen Wiederverkäufern und kleineren Infrastrukturbetreibern.

Wettbewerbsumfeld und Branchenkontext

Die Deutsche Telekom agiert in einer reifen, stark regulierten Telekommunikationsbranche mit hohem Investitionsbedarf und zunehmender Konsolidierung. In Deutschland konkurriert der Konzern im Mobilfunk insbesondere mit Vodafone und Telefónica Deutschland, im Festnetz mit regionalen Glasfaseranbietern, Kabelnetzbetreibern und alternativen Carriern. In den USA steht T-Mobile US im direkten Wettbewerb mit AT&T und Verizon. In den europäischen Tochtergesellschaften dominieren meist zwei bis drei integrierte Netzbetreiber pro Land. Die Branche ist geprägt von:
  • intensivem Preiswettbewerb im Massenkundensegment
  • steigendem Datenvolumen durch Streaming, Cloud-Nutzung und IoT
  • hoher regulatorischer Einflussnahme auf Wholesale-Konditionen und Frequenzvergaben
  • Substitution traditioneller Sprachtelefonie durch IP- und OTT-Dienste
Gleichzeitig profitieren integrierte Netzbetreiber wie die Deutsche Telekom von der anhaltenden Nachfrage nach Breitband, 5G-Anwendungen und resilienten Netzen, insbesondere im Unternehmens- und Behördensektor.

Management, Governance und Strategie

Die Deutsche Telekom wird in der Rechtsform einer börsennotierten Aktiengesellschaft mit dualistischem System geführt, bestehend aus Vorstand und Aufsichtsrat. Der Vorstand verantwortet die operative und strategische Steuerung, während der Aufsichtsrat Aufsicht und Kontrolle ausübt und paritätisch mit Anteilseigner- und Arbeitnehmervertretern besetzt ist. Strategische Schwerpunkte des Managements umfassen:
  • verstärkter Ausbau von Glasfaseranschlüssen und 5G-Netzen in Deutschland und Europa
  • Fokussierung auf wertorientiertes Wachstum mit Priorität auf margenstarken Serviceumsätzen
  • Digitalisierung interner Prozesse, Automatisierung und Kosteneffizienzprogramme
  • Portfoliomanagement mit Fokus auf Kernmärkte und optionalem Desinvestment peripherer Beteiligungen
  • ESG-orientierte Ausrichtung, insbesondere Dekarbonisierung des Netzbetriebs und verantwortungsvolle Datenverarbeitung
Die strategische Ausrichtung zielt auf ein Gleichgewicht zwischen Wachstumsinitiativen, Bilanzstabilität und Ausschüttungsfähigkeit an die Aktionäre.

Regionale Präsenz und Marktdynamik

Die Deutsche Telekom ist schwerpunktmäßig in Europa und Nordamerika aktiv. Der Heimatmarkt Deutschland gilt als hochentwickelter, aber stark regulierter Markt mit Fokus auf Netzausbau, Glasfaserpenetration und 5G-Standalone-Implementierung. In den USA profitiert der Konzern über seine Mobilfunkaktivitäten von einem großen, weitgehend liberalisierten Markt mit hoher Zahlungsbereitschaft für mobile Datendienste. In zentral- und osteuropäischen Ländern adressiert die Deutsche Telekom Märkte mit teilweise höherem Wachstumspotenzial, aber diversifiziertem regulatorischem Risiko. Insgesamt bewegt sich das Unternehmen in einem Umfeld, das von politischer Regulierung, Infrastrukturprogrammen und europäischen Digitalisierungsinitiativen maßgeblich beeinflusst wird. Langfristige Trends wie Cloud-Migration, Edge Computing, Industrie 4.0 und Smart Cities verstärken die Nachfrage nach zuverlässigen Netzen und bieten zusätzliche Monetarisierungsmöglichkeiten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Deutsche Telekom ging aus der früheren deutschen Bundespost hervor und wurde in den 1990er-Jahren im Zuge der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes schrittweise privatisiert. Die Öffnung des Marktes für Wettbewerb führte zu einer grundlegenden Neuordnung der deutschen und europäischen Telekommunikationslandschaft. In den folgenden Jahren setzte der Konzern auf Internationalisierung, insbesondere in Mittel- und Osteuropa sowie auf dem US-Markt. Strategische Übernahmen und Kooperationen stärkten die Position im Mobilfunk und im Festnetzgeschäft. Parallel dazu erfolgte die Transformation von einem klassischen Sprachtelefonie-Anbieter zu einem integrierten Digital- und Konnektivitätskonzern. Wesentliche Meilensteine waren der Übergang von leitungsvermittelter Technik zu IP-basierten Netzen, der massive Ausbau von Mobilfunkstandards bis hin zu 5G und der Aufbau eines relevanten Cloud- und IT-Geschäfts. Die Unternehmensgeschichte ist zudem von regulatorischen Weichenstellungen, strukturellen Effizienzprogrammen und Portfolioanpassungen geprägt, um die Kapitalallokation auf strategische Kernbereiche zu konzentrieren.

Besondere Merkmale und ESG-Aspekte

Als Betreiber kritischer digitaler Infrastruktur trägt die Deutsche Telekom eine besondere Verantwortung gegenüber Gesellschaft, Staat und Wirtschaft. Das Unternehmen betont seine Rolle in der digitalen Transformation, der Flächendeckung im ländlichen Raum und der Versorgungssicherheit in Krisensituationen. ESG-Aspekte gewinnen strategisch an Bedeutung:
  • Umwelt: Initiativen zur Senkung des Energieverbrauchs pro transportiertem Datenvolumen, Nutzung erneuerbarer Energien und Modernisierung der Netzinfrastruktur
  • Soziales: Programme zur digitalen Inklusion, Förderung von Medienkompetenz und Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Governance: Compliance-Strukturen, Datenschutzmanagement und interne Kontrollsysteme zur Sicherung der Integrität von Geschäftsprozessen
Diese Faktoren wirken sich zunehmend auf die Wahrnehmung des Unternehmens bei Regulatoren, Kunden und Investoren aus und sind integraler Bestandteil der langfristigen Positionierung im Kapitalmarkt.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bietet die Deutsche Telekom mehrere potenzielle Chancen. Die Rolle als etablierter Betreiber kritischer Netzinfrastruktur mit breiter Kundenbasis kann für vergleichsweise stabile, konjunkturresiliente Cashflows sorgen. Der strukturelle Trend zu höherem Datenverbrauch, 5G-Anwendungen, Glasfaseranbindungen und Cloud-Services unterstützt eine nachhaltige Nachfrage nach Telekommunikations- und IT-Dienstleistungen. Die geografische Diversifikation über Europa und Nordamerika verteilt länderspezifische Risiken und eröffnet Wachstumspotenziale in unterschiedlichen Regulierungs- und Wettbewerbskonstellationen. Zudem kann eine konsequente Effizienzsteigerung über Automatisierung und Digitalisierung interne Kostenvorteile generieren. Strategische Portfoliomaßnahmen, etwa die Fokussierung auf Kernmärkte und mögliche Werthebel durch Infrastrukturvehikel, können mittelfristig zur Optimierung der Kapitalstruktur beitragen. Für langfristig orientierte, risikoavers agierende Anleger kann die Positionierung in einer systemrelevanten Infrastrukturbranche mit hohen Eintrittsbarrieren grundsätzlich attraktiv sein.

Risiken und Unsicherheiten des Investments

Demgegenüber stehen substanzielle Risiken, die bei einer Investmententscheidung sorgfältig berücksichtigt werden müssen. Die Telekommunikationsbranche ist von intensivem Preis- und Innovationswettbewerb geprägt, der Margen unter Druck setzen kann, insbesondere in gesättigten Märkten. Hohe und kontinuierliche Investitionen in Netzinfrastruktur, Spektrum und Digitalisierung belasten die Kapitalintensität und erhöhen die Abhängigkeit von verlässlichem regulatorischem Rahmen und politischer Unterstützung. Regulatorische Eingriffe, etwa zu Entgeltregulierung, Frequenzvergaben oder Vorgaben zum Netzausbau, können die Renditeprofile von Infrastrukturprojekten beeinflussen. Technologischer Wandel, etwa durch neue Übertragungstechnologien, Satellitenkonstellationen oder OTT-Dienste, birgt das Risiko der teilweisen Substitution klassischer Kommunikationsdienste. Zusätzliche Unsicherheiten entstehen durch Cyber-Security-Bedrohungen, Datenschutzanforderungen und mögliche geopolitische Spannungen, die Lieferketten und Sicherheitsarchitekturen betreffen. Auch währungs- und zinssensitive Effekte, insbesondere im Zusammenhang mit internationalen Aktivitäten, können die Ertragslage beeinflussen. Für konservative Anleger ist daher eine sorgfältige Abwägung zwischen stabilitätsorientierten Elementen des Geschäftsmodells und den branchentypischen Struktur- und Regulierungsrisiken wesentlich, ohne daraus eine explizite Anlageempfehlung abzuleiten.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 31,43 $
Gehandelte Stücke 682.988
Tagesvolumen Vortag 11.100.515 $
Tagestief 31,45 $
Tageshoch 31,52 $
52W-Tief 30,31 $
52W-Hoch 39,04 $
Jahrestief 31,32 $
Jahreshoch 33,70 $

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 115.111 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 24.208 €
Jahresüberschuss in Mio. 11.209 €
Umsatz je Aktie -
Gewinn je Aktie -  
Gewinnrendite +17,71%
Umsatzrendite +9,74%
Return on Investment +3,68%
Marktkapitalisierung in Mio. -
KGV (Kurs/Gewinn) -
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite +17,71%
Eigenkapitalquote +20,76%

Dividenden Historie

Datum Dividende
12.04.2024 0,81 $ (0,75 €)
22.06.2020 0,58 €
29.03.2019 0,70 €
18.05.2018 0,68 €
31.05.2017 0,59 €
23.05.2016 0,54 €
19.05.2015 0,50 €
13.05.2014 0,51 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 27,00 € 0 %
27,00 € 12:30
Frankfurt 27,00 € -1,46%
27,40 € 15:34
Hamburg 27,20 € -1,45%
27,60 € 08:17
München 27,20 € +0,74%
27,00 € 14:01
Stuttgart 26,60 € -2,21%
27,20 € 21:16
L&S RT 26,80 € -2,55%
27,50 € 21:32
Nasdaq OTC Other 31,49 $ +0,19%
31,43 $ 21:18
Quotrix 27,60 € +0,73%
27,40 € 07:27
Gettex 26,80 € -1,47%
27,20 € 20:44
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 31,43 11,1 M
15.01.26 32,24 9,44 M
14.01.26 32,665 12,6 M
13.01.26 32,56 39,2 M
12.01.26 33,41 12,5 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 32,56 $ -3,47%
1 Monat 32,08 $ -2,03%
6 Monate 35,28 $ -10,91%
1 Jahr 31,16 $ +0,87%
5 Jahre 18,47 $ +70,17%

Unternehmensprofil Deutsche Telekom AG ADR

Die Deutsche Telekom AG ist einer der führenden integrierten Telekommunikationskonzerne Europas mit globaler Präsenz, starker Marke und reguliertem Infrastrukturportfolio. Das Unternehmen agiert entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Konnektivität: von der Bereitstellung mobiler Sprach- und Datendienste über Festnetz- und Glasfaserzugänge bis hin zu IP-basierter Kommunikation, Cloud-Services und IT-Lösungen. Für institutionelle wie private Investoren steht die Deutsche Telekom für ein weitgehend defensives, cashflow-orientiertes Geschäftsmodell mit hoher Relevanz für kritische Infrastruktur und digitalwirtschaftliche Sektoren.

Geschäftsmodell und Erlösquellen

Das Geschäftsmodell der Deutschen Telekom basiert auf einem integrierten Ansatz, der Netzbetrieb, Servicebereitstellung und Plattformgeschäft kombiniert. Im Kern monetarisiert der Konzern den Zugang zu mobilen und festen Netzen sowie datenintensiven Diensten für Privatkunden, Geschäftskunden und öffentliche Auftraggeber. Wesentliche Werttreiber sind:
  • wiederkehrende Serviceumsätze aus Mobilfunkverträgen und Festnetzanschlüssen
  • Wholesale-Geschäfte mit Vorleistungsprodukten für andere Telekommunikationsanbieter
  • ICT-Services wie Managed Services, Cloud-Infrastruktur und Cyber-Security für Unternehmen
  • digitale Zusatzdienste, etwa TV- und Streaming-Angebote, IoT-Anwendungen sowie M2M-Konnektivität
Die vertikale Integration von Netzinfrastruktur, Plattformen und Kundenschnittstelle ermöglicht Skaleneffekte, Cross-Selling und eine hohe Kundenbindung. Das Geschäftsmodell ist kapitalintensiv durch kontinuierliche Investitionen in Glasfaser- und Mobilfunknetze, zielt jedoch auf stabile, planbare Cashflows und langfristige Kundenbeziehungen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission der Deutschen Telekom fokussiert sich auf die Bereitstellung zuverlässiger, sicherer und leistungsfähiger digitaler Konnektivität für Gesellschaft, Wirtschaft und öffentliche Institutionen. Unter dem Leitbild der digitalen Teilhabe verfolgt das Unternehmen das Ziel, als führender europäischer Telekommunikationsanbieter und relevanter globaler Player aufzutreten. Strategische Leitlinien sind:
  • Beschleunigung des Ausbaus von Glasfaser- und 5G-Infrastruktur
  • Konsolidierung und Stärkung der Marktposition in Kernmärkten
  • Transformation zu einer datengetriebenen, softwareorientierten Organisation
  • konsequente Ausrichtung auf Kundenzufriedenheit und Netzqualität
  • Verbesserung der Nachhaltigkeitsperformance, insbesondere Energieeffizienz und Klimaneutralität
Diese Mission flankiert die Rolle der Deutschen Telekom als Betreiber kritischer Infrastruktur sowie als Partner für die digitale Transformation von Industrie und Verwaltung.

Produkte und Dienstleistungen

Die Deutsche Telekom bietet ein breites Portfolio an Kommunikations- und IT-Dienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden:
  • Mobilfunk: Sprach- und Datendienste, 4G- und 5G-Tarife, Roaming, Machine-to-Machine-Konnektivität, eSIM-Lösungen
  • Festnetz und Breitband: Glasfaseranschlüsse, VDSL, IP-basierte Festnetztelefonie, SIP-Trunking, Carrier-Ethernet
  • TV und Medien: IPTV-Angebote, Streaming-Services, Video-on-Demand, konvergente Entertainment-Pakete
  • Cloud und IT-Services: IaaS, PaaS, SaaS, Private- und Hybrid-Cloud-Lösungen, Rechenzentrumsbetrieb, Managed Services, digitale Arbeitsplätze
  • Security und Netzlösungen: Cyber-Security, Netzwerkmanagement, SD-WAN, Zero-Trust-Architekturen, Compliance- und Datenschutzlösungen
  • IoT und Industrieanwendungen: vernetzte Sensorik, Plattformen für Industrie 4.0, Smart-City- und Smart-Home-Lösungen
Die Angebotspalette zielt auf konvergente Tarife, bei denen Mobilfunk, Festnetz, TV und IT-Services in integrierten Paketen gebündelt werden, um den Customer Lifetime Value zu erhöhen und Wechselbarrieren zu stärken.

Business Units und regionale Struktur

Die Deutsche Telekom strukturiert ihr operatives Geschäft in mehrere wesentliche Segmente, die geografisch und nach Kundengruppen ausgerichtet sind. Zentrale Einheiten sind:
  • Deutschland: Inlandssegment mit Fokus auf Mobilfunk, Festnetz, Glasfaser, TV und ICT-Services für Privat- und Geschäftskunden
  • USA (T-Mobile US): Mobilfunkgeschäft in den Vereinigten Staaten mit starkem Fokus auf 5G-Netzausbau und Postpaid-Kunden
  • Europa: Landesgesellschaften in mittel- und osteuropäischen Märkten mit integrierten Mobilfunk- und Festnetzaktivitäten
  • Systemgeschäft: IT- und Telekommunikationslösungen für Großkunden sowie das internationale Carrier-Geschäft
  • Weitere Aktivitäten: Tower- und Infrastrukturvehikel, Beteiligungen und spezialisierte Servicegesellschaften
Diese Segmentierung erlaubt eine differenzierte Steuerung nach Marktreife, Regulierungsumfeld und Wachstumsprofil. Gleichzeitig werden Skaleneffekte über gemeinsame Plattformen und zentral gemanagte Netztechnologien realisiert.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Deutsche Telekom verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben interpretiert werden können. Zentrale Faktoren sind:
  • Infrastruktur-Tiefe: flächendeckende Mobilfunk- und Festnetzinfrastruktur in Kernmärkten, inklusive Glasfaser-Backbone und weitreichender 5G-Abdeckung
  • Markenstärke: etablierte, international wiedererkennbare Marke mit hoher Markenbekanntheit und Vertrauensvorschuss in sicherheitsrelevanter Infrastruktur
  • Skaleneffekte: große Kundenbasis und hohe Netzauslastung, die zu Kostenvorteilen bei Netzbetrieb und Beschaffung führen
  • Regulierte Zugangsbarrieren: komplexe Lizenz-, Frequenz- und Regulierungsanforderungen, die den Markteintritt neuer Vollanbieter erschweren
  • Vertikale Integration: Kombination aus Netzbetrieb, Plattformgeschäft und Serviceangebot ermöglicht Differenzierung bei Qualität, Latenz und Security
Diese Faktoren begrenzen den Preisdruck im Kerngeschäft nicht vollständig, stabilisieren jedoch die strategische Position gegenüber reinen Wiederverkäufern und kleineren Infrastrukturbetreibern.

Wettbewerbsumfeld und Branchenkontext

Die Deutsche Telekom agiert in einer reifen, stark regulierten Telekommunikationsbranche mit hohem Investitionsbedarf und zunehmender Konsolidierung. In Deutschland konkurriert der Konzern im Mobilfunk insbesondere mit Vodafone und Telefónica Deutschland, im Festnetz mit regionalen Glasfaseranbietern, Kabelnetzbetreibern und alternativen Carriern. In den USA steht T-Mobile US im direkten Wettbewerb mit AT&T und Verizon. In den europäischen Tochtergesellschaften dominieren meist zwei bis drei integrierte Netzbetreiber pro Land. Die Branche ist geprägt von:
  • intensivem Preiswettbewerb im Massenkundensegment
  • steigendem Datenvolumen durch Streaming, Cloud-Nutzung und IoT
  • hoher regulatorischer Einflussnahme auf Wholesale-Konditionen und Frequenzvergaben
  • Substitution traditioneller Sprachtelefonie durch IP- und OTT-Dienste
Gleichzeitig profitieren integrierte Netzbetreiber wie die Deutsche Telekom von der anhaltenden Nachfrage nach Breitband, 5G-Anwendungen und resilienten Netzen, insbesondere im Unternehmens- und Behördensektor.

Management, Governance und Strategie

Die Deutsche Telekom wird in der Rechtsform einer börsennotierten Aktiengesellschaft mit dualistischem System geführt, bestehend aus Vorstand und Aufsichtsrat. Der Vorstand verantwortet die operative und strategische Steuerung, während der Aufsichtsrat Aufsicht und Kontrolle ausübt und paritätisch mit Anteilseigner- und Arbeitnehmervertretern besetzt ist. Strategische Schwerpunkte des Managements umfassen:
  • verstärkter Ausbau von Glasfaseranschlüssen und 5G-Netzen in Deutschland und Europa
  • Fokussierung auf wertorientiertes Wachstum mit Priorität auf margenstarken Serviceumsätzen
  • Digitalisierung interner Prozesse, Automatisierung und Kosteneffizienzprogramme
  • Portfoliomanagement mit Fokus auf Kernmärkte und optionalem Desinvestment peripherer Beteiligungen
  • ESG-orientierte Ausrichtung, insbesondere Dekarbonisierung des Netzbetriebs und verantwortungsvolle Datenverarbeitung
Die strategische Ausrichtung zielt auf ein Gleichgewicht zwischen Wachstumsinitiativen, Bilanzstabilität und Ausschüttungsfähigkeit an die Aktionäre.

Regionale Präsenz und Marktdynamik

Die Deutsche Telekom ist schwerpunktmäßig in Europa und Nordamerika aktiv. Der Heimatmarkt Deutschland gilt als hochentwickelter, aber stark regulierter Markt mit Fokus auf Netzausbau, Glasfaserpenetration und 5G-Standalone-Implementierung. In den USA profitiert der Konzern über seine Mobilfunkaktivitäten von einem großen, weitgehend liberalisierten Markt mit hoher Zahlungsbereitschaft für mobile Datendienste. In zentral- und osteuropäischen Ländern adressiert die Deutsche Telekom Märkte mit teilweise höherem Wachstumspotenzial, aber diversifiziertem regulatorischem Risiko. Insgesamt bewegt sich das Unternehmen in einem Umfeld, das von politischer Regulierung, Infrastrukturprogrammen und europäischen Digitalisierungsinitiativen maßgeblich beeinflusst wird. Langfristige Trends wie Cloud-Migration, Edge Computing, Industrie 4.0 und Smart Cities verstärken die Nachfrage nach zuverlässigen Netzen und bieten zusätzliche Monetarisierungsmöglichkeiten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Deutsche Telekom ging aus der früheren deutschen Bundespost hervor und wurde in den 1990er-Jahren im Zuge der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes schrittweise privatisiert. Die Öffnung des Marktes für Wettbewerb führte zu einer grundlegenden Neuordnung der deutschen und europäischen Telekommunikationslandschaft. In den folgenden Jahren setzte der Konzern auf Internationalisierung, insbesondere in Mittel- und Osteuropa sowie auf dem US-Markt. Strategische Übernahmen und Kooperationen stärkten die Position im Mobilfunk und im Festnetzgeschäft. Parallel dazu erfolgte die Transformation von einem klassischen Sprachtelefonie-Anbieter zu einem integrierten Digital- und Konnektivitätskonzern. Wesentliche Meilensteine waren der Übergang von leitungsvermittelter Technik zu IP-basierten Netzen, der massive Ausbau von Mobilfunkstandards bis hin zu 5G und der Aufbau eines relevanten Cloud- und IT-Geschäfts. Die Unternehmensgeschichte ist zudem von regulatorischen Weichenstellungen, strukturellen Effizienzprogrammen und Portfolioanpassungen geprägt, um die Kapitalallokation auf strategische Kernbereiche zu konzentrieren.

Besondere Merkmale und ESG-Aspekte

Als Betreiber kritischer digitaler Infrastruktur trägt die Deutsche Telekom eine besondere Verantwortung gegenüber Gesellschaft, Staat und Wirtschaft. Das Unternehmen betont seine Rolle in der digitalen Transformation, der Flächendeckung im ländlichen Raum und der Versorgungssicherheit in Krisensituationen. ESG-Aspekte gewinnen strategisch an Bedeutung:
  • Umwelt: Initiativen zur Senkung des Energieverbrauchs pro transportiertem Datenvolumen, Nutzung erneuerbarer Energien und Modernisierung der Netzinfrastruktur
  • Soziales: Programme zur digitalen Inklusion, Förderung von Medienkompetenz und Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Governance: Compliance-Strukturen, Datenschutzmanagement und interne Kontrollsysteme zur Sicherung der Integrität von Geschäftsprozessen
Diese Faktoren wirken sich zunehmend auf die Wahrnehmung des Unternehmens bei Regulatoren, Kunden und Investoren aus und sind integraler Bestandteil der langfristigen Positionierung im Kapitalmarkt.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bietet die Deutsche Telekom mehrere potenzielle Chancen. Die Rolle als etablierter Betreiber kritischer Netzinfrastruktur mit breiter Kundenbasis kann für vergleichsweise stabile, konjunkturresiliente Cashflows sorgen. Der strukturelle Trend zu höherem Datenverbrauch, 5G-Anwendungen, Glasfaseranbindungen und Cloud-Services unterstützt eine nachhaltige Nachfrage nach Telekommunikations- und IT-Dienstleistungen. Die geografische Diversifikation über Europa und Nordamerika verteilt länderspezifische Risiken und eröffnet Wachstumspotenziale in unterschiedlichen Regulierungs- und Wettbewerbskonstellationen. Zudem kann eine konsequente Effizienzsteigerung über Automatisierung und Digitalisierung interne Kostenvorteile generieren. Strategische Portfoliomaßnahmen, etwa die Fokussierung auf Kernmärkte und mögliche Werthebel durch Infrastrukturvehikel, können mittelfristig zur Optimierung der Kapitalstruktur beitragen. Für langfristig orientierte, risikoavers agierende Anleger kann die Positionierung in einer systemrelevanten Infrastrukturbranche mit hohen Eintrittsbarrieren grundsätzlich attraktiv sein.

Risiken und Unsicherheiten des Investments

Demgegenüber stehen substanzielle Risiken, die bei einer Investmententscheidung sorgfältig berücksichtigt werden müssen. Die Telekommunikationsbranche ist von intensivem Preis- und Innovationswettbewerb geprägt, der Margen unter Druck setzen kann, insbesondere in gesättigten Märkten. Hohe und kontinuierliche Investitionen in Netzinfrastruktur, Spektrum und Digitalisierung belasten die Kapitalintensität und erhöhen die Abhängigkeit von verlässlichem regulatorischem Rahmen und politischer Unterstützung. Regulatorische Eingriffe, etwa zu Entgeltregulierung, Frequenzvergaben oder Vorgaben zum Netzausbau, können die Renditeprofile von Infrastrukturprojekten beeinflussen. Technologischer Wandel, etwa durch neue Übertragungstechnologien, Satellitenkonstellationen oder OTT-Dienste, birgt das Risiko der teilweisen Substitution klassischer Kommunikationsdienste. Zusätzliche Unsicherheiten entstehen durch Cyber-Security-Bedrohungen, Datenschutzanforderungen und mögliche geopolitische Spannungen, die Lieferketten und Sicherheitsarchitekturen betreffen. Auch währungs- und zinssensitive Effekte, insbesondere im Zusammenhang mit internationalen Aktivitäten, können die Ertragslage beeinflussen. Für konservative Anleger ist daher eine sorgfältige Abwägung zwischen stabilitätsorientierten Elementen des Geschäftsmodells und den branchentypischen Struktur- und Regulierungsrisiken wesentlich, ohne daraus eine explizite Anlageempfehlung abzuleiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 137,74 Mrd. €
Aktienanzahl 4,98 Mrd.
Streubesitz 99,25%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Kommunikation
Aktientyp ADR

Aktionärsstruktur

+0,75% Weitere
+99,25% Streubesitz

Community-Beiträge zu Deutsche Telekom AG ADR

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Avatar des Verfassers
Falcon2001
Und alles verharret in Schweigen? o.T.
Avatar des Verfassers
Falcon2001
Vorsichtig sin bei Prior Beurteilungen.
Wie ich schon durch N-TV erfahren durfte, wurde Prior schon einmal wegen Insidergeschäften von der Schutzgemeinschaft der Kleinanleger verklagt. Vor Gericht waren damals die Beweise allerdings nicht ausreichend genug das es zu einer Verurteilung gereicht hat. Aber trotzdem, so ein Analyst hat es bei mir persönlich absolut verscherzt. Ich will mein Geld nicht aufgrund eines offentlichen Pushversuchs eines Analystenhauses anlegen, das im Hinterkopf nur hat das eine Geldgebende Partei günstig aus einer Aktie raus kommt oder aufgrund eines plumpen Gerüchts (Prior nennt das dann immer informierte Kreise) meine Aktien über Bord werfen damit ein Investor günstig einsteigen kann. Ich will Ihm nicht unterstellen bei allen seinen Bewertungen solche Methoden einzusetzen. Aber bei meinen NM50 Titeln erlebe ich immer wieder, daß speziell wenn die größeren Analystenhäuser die Titel empfehlen, das Prior dann wieder mit einem Gerücht über die viel zittierte Abschreibungsthematik, die Liquiditätslage oder eventuellen Absatzschwierigkeiten kommt. Solche Dinge sind nur mit viel Mühe und Nachforschungen zu wiederlegen. Welcher Kleinanleger recherchiert schon selber nach und wenn ich mir dann die Mühe mache irgend einen angeblichen Kredit zu suchen und sogar die Kreditauskunft bemühe, finde ich meistens nichts was irgendwie darauf hindeutet. Das kostete mich übrigens eine schöne Menge Geld. Ich habe es aber inzwischen gelernt und ignoriere diese Gerüchte speziell von Prior und seinem Bruder im geiste Platow. Da halte ich mich lieber an die Research Ports seriöserer Firmen (SES-Research, ABM Amro, Goldman Sachs ect.). Da kriegt man doch etwas mehr Substanz geliefert. Auch wenn diese Firmen nicht immer die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Die Gefahr daneben zu liegen ist deutlich geringer. Allerdings reißt so ein Platow/Prior Gerücht immer wunschgemäß den Kurs nach unten. Eine deprimierende Tatsache. Das im Moment natürlich jeder Analyst der den Markt vor ein paar Monaten runter geredet hat ein neuer "Prophet" ist, das ist mir klar. Aber könnte es vielleicht auch sein, daß dank solcher unseriöser Gerüchteschreiber der Markt erst richtig verunsichtert wurde? Glaubte man Platow z.B. noch vor einem Quartal in seiner Talk-Inn Sendung in der Telebörse auf N-TV, war der Neue Markt nur noch eine Ansammlung von Todeskandidaten. Ich war total erstaunt, als ich vor 2 Wochen in der neuesten Talk-Inn Sendung mit Roger Peters (Platow) plötzlich hören durfte, das er fast alle der besprochenen Firmen wieder in den Himmel lobte. Ja wass denn nu? Doch nicht Tod? An dieser Stelle muss ich mal wieder zum 1000sten Mal einfach die Frage erheben, wo bleibt denn die Kontrollinstanz der Analysten? Darf denn wirklich jeder dahergelaufene eine Analystenhaus, am besten online im Internet (Kein Personal und nur ein Briefkasten) eröffnen? Wenn ich höre das mancher Börsenbrief nur noch 300 Leser hat, dann muß ich mich doch fragen, ob der Betreiber mit diesen Einnahmen leben kann, für die er jedes andere Unternehmen gnadenlos auf eine Todesliste setzen würde, oder ob da von anderer Seite vielleicht Gelder fließen. Vielleicht von Sponsoren, die gerne die ein oder andere Aktie in einer bestimmten Form nach unten gedrückt gesehen haben will um ein paar Euro auf Kosten des Kleinanlegers zu sparen? Machen wir uns doch einfach mal zusammen die Mühe und schauen uns die Aktien des NM mal an. So schlecht sieht es da nämlich gar nicht aus. Ein Großteil der Werte laufen nämlich inzwischen wieder ausgesprochen gut. Die meisten Unternehmen liegen nach der Konjunkturflaute inzwischen wieder in den etwas weniger euphorisch gestalteten Plänen und haben solides Organisches Wachstum im zweistelligen Bereich. Ein paar kämpfen noch damit die teuren Aquisitionen zu verdauen, sind aber bereits über den Berg und beginnen wieder positive Cash-flows zu generieren. Ich will mal bewusst weg von den Kinowelts, Kabel New Media und LBC Flopps. Von denen hört man jeden Tag. Von den soliden Unternehmen hört man ...na... gar nichts. Das sind die stillen Wasser, über die es keine Reisserischen Schlagzeilen gibt. Und so gestaltet sich das Bild unvairerweise so, als würde es nur Pleiten geben. Dabei geht an der Nasdaq jeden Tag ein Unternehmen pleite. Bei uns ist es vielleicht gerade mal eines pro Monat. Dafür generieren über 200 Unternehmen Gewinne und Wachstum. Weit mehr als 50 wollen noch in diesem Jahr den Break Eaven erreichen. Von Überbewertung kann wohl bei KGVs unter 10 auch nicht mehr gesprochen werden, auch wenn uns derzeit die Fondsmanager diesen Bären aufbinden wollen. Die Fonds werden sich natürlich hüten uns jetzt in Ihre Karten blicken zu lassen. Gestern stieg mir mal wieder die Galle hoch, als ich einem Fondmanager von DWS lauschen durfte (Wieder N-TV). Da wurde behauptet das das typische NM Unternehmen mit 10 Euro vor 3 Jahren startete, dann auf über 200 Euro Aktienkurs stieg und heute bei 100 Euro immer noch überbewertet ist. Kurze Frage an den Experten, der übrigens selbstverständlich DWS Fonds empfiehlt, Welches NM Unternehmen liegt bei 100Euro? Welches lag bei über 200 Euro? Wo liegt seine fair value? Ein Vergleich mit den oft gepriesenen Dax Unternehmen braucht der NM nicht zu fürchten. Die KGVs im NM liegen derzeit meist deutlich unter 20, wärend im Dax immer noch KGVs von 40und mehr an der Tagesordnung sind. Damit will ich nicht behaupten das Dax Unternehmen deshalb überbewertet sind. Am Beispiel KLP kann man erkennen was passiert, wenn sich ein Unternehmen z.B. aus dem MDax in den Dax geschweige denn in den NM traut. Das Unternehmen wird geschlachtet, obwohl die AG immer noch das gleiche Ergebniss liefert. Einfach weil der Markt halt die KGVs, die KBV ect anpaßt. Also um es mal auf einen Nenner zu bringen und wieder zum Ausgangsthema zurück zu finden: Die NM Unternehmen sind weit besser als Ihr Ruf. Auch wenn uns Prior etwas anderes glauben machen will. -schönen Samstag wünscht euch herzlich Euer Falcon2001 -
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Weltmarktfuehrer
T - Aktie und 10 €
Ho, schöner Thread hier, es scheint so als ob wir die beliebten Börsengurus Eggi Prior / Schweinebacke Förtsch und auch die seriösen Bankkäuser wie Deutsche Bank oder Analysten wie die Supper-Truppe von Merck & Fink vermutlich immer falsch verstehen. Sicher wollen alle nur "das Beste" für uns unbedeutenden Ärsche, die deren Schwachsinn lesen. - Über Prior will ich nix sagen - hat eine Trefferquote von unter 4 % -> dies scheint bisweilen nahezu unerreicht. Sein Tip für 10 € /T-Aktie hab ich da aber schon mal eingerechnet. - Förtsch oder Mister Dausend meinte ja schließlich auch nur einen Neuen Markt Index von um die 1000 Punkte. Von Infomaddeg oder Intershop war da nie die Rede. - Die Deutsche Bank wurde mal wieder zu Unrecht Ihrer dreisten Geldgier, und bösartigen Täuschungsmanöver bezichtet, als Sie wenigen Stunden nach Ihrer hochtrabenden Empfehlung der T - Aktie große Stückzahlen eines Kunden in ungewohnter Manier auf den Markt abluden. Der Verdacht über zusätzliche Leerverkäufe der Deutschen Bank um den Kurssturz zu beschleunigen ist natürlich nicht haltbar (lach) - Merk & Fink ist eigendlich eine MetzgerStube bei mir um die Ecke. Aber da der Metzger schon um 09:00 Uhr morgends blau ist, schreibt er ein paar Analysen zu irgendwelchen Aktienwerten. So stufte er innerhalb 2 Wochen ( 19 + 31.01.01)die T-Aktie bei 27 €uro als Marketperformer ein. Auch Teles fand der Metzger gut ( bei 30 €uro) und rückte bis zuletzt nicht von seiner Position ab (heute 2,30) Na,ja warum ich diese Zeilen schreibe weiss ich auch nicht genau - vielleicht liegt es daran dass ich T-Aktionär bin und mir mittlerweile die ganze Sache am Arsch vorbei geht. Von mir aus soll alles fallen auf NULL - scheisswurscht ! Gruß WMF
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taipan09
re
also auch wenn Egbert in seinem Breif nur noch Müll schreibt (man stell sich mal vor 3!!! Seiten, auf denen er auf 2 davon irgend jemand beschimpft, auf einer halben ist dann noch sein tolles Mosterdepot mit ich glauch Singulus und Intershop und noch was und auf einer ganzen ahlben Seiten stellt er einen Wert vor, und wenns nur eine Neuemission ist...) aber kultig ist er schon. Und beim Haffa Flori könnt ich mir schon vorstellen, dass der wieder mal irgend einen schmarren erzählt hat, wär ja nicht das erste mal...Goodwill? was ist das? guter Wille, denn kann man sicher irgendwo dazurechnen? Firmenübernahmen konsolidieren? wir addieren die immer... Gruß Taipi
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Häufig gestellte Fragen zur Deutsche Telekom Aktie und zum Deutsche Telekom Kurs

Der aktuelle Kurs der Deutsche Telekom Aktie liegt bei 26,8732 €.

Für 1.000€ kann man sich 37,21 Deutsche Telekom Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Deutsche Telekom Aktie lautet DTEGY.

Die 1 Monats-Performance der Deutsche Telekom Aktie beträgt aktuell -2,03%.

Die 1 Jahres-Performance der Deutsche Telekom Aktie beträgt aktuell 0,87%.

Der Aktienkurs der Deutsche Telekom Aktie liegt aktuell bei 26,8732 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -2,03% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Deutsche Telekom eine Wertentwicklung von -10,21% aus und über 6 Monate sind es -10,91%.

Das 52-Wochen-Hoch der Deutsche Telekom Aktie liegt bei 39,04 $.

Das 52-Wochen-Tief der Deutsche Telekom Aktie liegt bei 30,31 $.

Das Allzeithoch von Deutsche Telekom liegt bei 39,04 $.

Das Allzeittief von Deutsche Telekom liegt bei 9,59 $.

Die Volatilität der Deutsche Telekom Aktie liegt derzeit bei 22,44%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Deutsche Telekom in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 137,74 Mrd. €

Deutsche Telekom hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Deutsche Telekom betrug 115,1 Mrd €.

Die nächsten Termine von Deutsche Telekom sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Deutsche Telekom zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 12.04.2024 eine Dividende in Höhe von 0,81 $ (0,75 €) gezahlt.

Zuletzt hat Deutsche Telekom am 12.04.2024 eine Dividende in Höhe von 0,81 $ (0,75 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,56%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Deutsche Telekom wurde am 12.04.2024 in Höhe von 0,81 $ (0,75 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,56%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 12.04.2024. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,81 $ (0,75 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.