Am heutigen Montag will die Regierung von Premierminister Keir Starmer den von ihr in Auftrag gegebenen Bericht zur Überprüfung der Verteidigungspolitik vorstellen. Es wird erwartet, dass im Rahmen der Überprüfung empfohlen wird, die britischen Streitkräfte in "Kriegsbereitschaft" zu versetzen, um auf wachsende Bedrohungen vorbereitet zu sein.
Der Premierminister wird demnach auch geplante Ausgaben in Höhe von 15 Milliarden Pfund (rund 18 Mrd. Euro) für britische Programme zur Herstellung von Atomsprengköpfen bestätigen. Die Investitionen im Nuklearbereich sollen Zehntausende Arbeitsplätze im ganzen Land schaffen.
Mehr Waffen mit größerer Reichweite
Bereits am Sonntag hatte das Verteidigungsministerium angekündigt, mit einer Milliardeninvestition die Munitionsproduktion anzukurbeln. Die Regierung wolle 1,5 Milliarden Pfund (etwa 1,8 Mrd. Euro) in den Bau von mindestens sechs neuen Fabriken investieren. Die Streitkräfte sollen zudem mehr Waffen mit größerer Reichweite bekommen.
Russlands völkerrechtswidriger Einmarsch in der Ukraine habe auf harte Weise gezeigt, dass ein Militär nur so stark sei wie die dahinterstehende Industrie, teilte Verteidigungsminister John Healey mit. Mit deren Stärkung sollten Gegner abgeschreckt sowie das Land sicherer und stärker gemacht werden./gma/DP/zb
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