Apple zündet den Siri-Turbo: Doch der beste Teil könnte extra kosten
Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.
Apple macht Siri zur echten Künstlichen Intelligenz. Viele Funktionen bleiben kostenlos. Bei rechenintensiven Anwendungen zieht der Konzern Grenzen. Genau das könnte für Anleger spannend werden.
Für dich zusammengefasst:
Apple hat ein Update für Siri auf der WWDC vorgestellt.
Einige Funktionen von Apple Intelligence sind begrenzt kostenlos.
Eine Beta-Version von Siri AI wird noch in diesem Jahr veröffentlicht.
Apple hat auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz WWDC ein lang erwartetes Update für Siri vorgestellt. Der Konzern aus Cupertino will seinen Sprachassistenten stärker mit Künstlicher Intelligenz verbinden. Zugleich machte Apple klar, dass einige Funktionen nur begrenzt kostenlos nutzbar sein werden.
Während der Präsentation erklärten Apple-Manager, dass viele Funktionen von Apple Intelligence kostenlos bleiben sollen. Für rechenintensive Anwendungen wie die Bildgenerierung sollen jedoch tägliche Nutzungslimits gelten. Apple begründete das damit, dass diese Funktionen leistungsstarke Servermodelle benötigen.
Für die meisten iCloud+-Abos soll es einen erweiterten Zugriff geben. Welche Tarife genau dazugehören, sagte Apple zunächst nicht. Die iCloud+-Pakete beginnen bei 0,99 US-Dollar pro Monat. Apple One startet bei 19,95 US-Dollar pro Monat und enthält ebenfalls iCloud+-Speicher.
Im Mittelpunkt stand Siri AI. Der neue Assistent soll persönlichen Kontext verstehen, Bildschirminhalte analysieren, im Internet suchen, Bilder erkennen und Aufgaben über mehrere Apps hinweg erledigen. Siri soll außerdem dialogorientierter werden. Nutzer sollen frühere Interaktionen aufgreifen und längere Gespräche führen können.
Apple will noch in diesem Jahr eine Beta-Version von Siri AI veröffentlichen. In der Europäischen Union soll sie zunächst nicht für iOS und iPadOS verfügbar sein. In China sollen Siri AI und weitere Apple-Intelligence-Funktionen vorerst ebenfalls nicht starten, da Apple dort noch regulatorische Anforderungen klärt.
Apple stellte zudem eine neue Generation von Apple Intelligence vor. Sie basiert auf aktualisierten Apple Foundation Models, die in Zusammenarbeit mit Googles Gemini-Technologie entwickelt wurden. Die Modelle laufen direkt auf den Geräten der Nutzer oder über Apples Private-Cloud-Compute-Infrastruktur.
Der Konzern betonte dabei seinen Datenschutzansatz. Nutzerdaten, die über Apple Intelligence verarbeitet werden, sollen weder gespeichert werden noch für Apple zugänglich sein. Damit will Apple seine Künstliche Intelligenz klar von vielen Cloud-Angeboten der Konkurrenz abgrenzen.
Apple Intelligence wird tiefer in Apps wie Safari, Nachrichten, Mail, Kalender, Telefon, Home und Shortcuts eingebunden. Nutzer sollen Tabs automatisch sortieren, Webseiten überwachen, Termine in natürlicher Sprache erstellen, Kameraaufnahmen zusammenfassen und Automatisierungen per Textbefehl bauen können.
Auch Image Playground wird ausgebaut. Das Werkzeug soll fotorealistische Bilder aus Texteingaben erzeugen, Fotos in verschiedene Stile verwandeln und Bilder mit Personen aus der Fotobibliothek erstellen. Neue Bearbeitungsfunktionen sollen Bildränder erweitern und Kompositionen nachträglich anpassen.
Für Anleger ist vor allem die mögliche Monetarisierung wichtig. Apple macht Siri und Apple Intelligence leistungsfähiger, setzt aber erste Grenzen bei teuren KI-Anwendungen.
Anleger fassen wieder mehr Vertrauen in die Aktie, die in den vergangenen 3 Monaten knapp 20 Prozent zulegte.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB3M0E0
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