DIESE 4 deutschen Aktien könnten im Herbst durchstarten
ARIVA.DE Redaktion  | 
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Die Analysten von Warburg Research haben Aktien identifiziert, die im September das größte Potenzial für eine Outperformance bieten. Im Fokus stehen Adidas, LEG Immobilien, PORR und The Platform Group.
Für dich zusammengefasst:
Adidas hat einen Bewertungsabschlag von rund 60 Prozent.
LEG Immobilien bewirtschaftet 172.000 Wohneinheiten.
TPG steigerte seinen Umsatz im ersten Halbjahr um 40 Prozent.
Bei Adidas sehen die Analysten eine attraktive Einstiegschance. Der Sportartikelhersteller wird aktuell mit einem Bewertungsabschlag von rund 60 Prozent auf EV/EBIT-Basis gegenüber Nike gehandelt – so hoch wie nie zuvor. Selbst auf EV/Umsatz-Basis beträgt der Abschlag 50 Prozent, obwohl Adidas im ersten Halbjahr zweistellig gewachsen ist, während Nike Umsatzrückgänge von fast zehn Prozent verzeichnete.
"Die positive Markendynamik und ein historisch hoher Bewertungsabschlag sind eine attraktive Kombination", erklärte Analyst Jörg Philipp Frey. Warburg erwartet, dass Adidas im Oktober mit den Neunmonatsergebnissen seine Jahresprognose bestätigt und so die Enttäuschung über die konservative Haltung des Managements ausräumt.
LEG Immobilien profitiert laut Analyst Simon Stippig von einem robusten Marktumfeld. Das Unternehmen bewirtschaftet 172.000 Wohneinheiten mit einem Gesamtwert von 18,7 Milliarden Euro. Die Leerstandsquote liegt bei lediglich 2,4 Prozent, während die Mieten im ersten Halbjahr um 3,2 Prozent gestiegen sind.
Auf Basis des EPRA NTA (Ermittlung der materiellen Vermögenswerte eines Immobilienunternehmens) von 130,87 Euro je Aktie und eines Aktienkurses von rund 73,80 Euro ergibt sich ein Bewertungsabschlag von mehr als 43 Prozent. Für das Gesamtjahr 2025 erwartet Warburg eine Dividendenrendite von etwa vier Prozent.
Das Bauunternehmen PORR überzeugt Warburg trotz einer Kursrallye von mehr als 120 Prozent seit Herbst 2024 weiterhin durch seine Bewertung. Die Aktie wird mit einem KGV von 10,7 gehandelt, während die Vergleichsgruppe Hochtief und Strabag bei fast 16 liegt. "Auch auf EV/Umsatz- und EBITDA-Basis ist das Aufwärtspotenzial groß", so Analyst Philipp Kaiser. PORR notiert noch immer rund 27 Prozent unter seinem Allzeithoch von 2017.
Besonders stark entwickelte sich zuletzt The Platform Group (TPG). Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz im ersten Halbjahr um 40 Prozent, davon 28 Prozent organisch. Das Segment Konsumgüter legte sogar um 72 Prozent zu. Zusätzlich bereitet TPG die Übernahme mehrerer Unternehmen im Apothekenbereich vor, die zusammen einen Umsatz im dreistelligen Millionenbereich beisteuern könnten.
Analyst Robert-Jan van der Horst erwartet, dass diese Transaktionen im September abgeschlossen werden und eine dritte Prognoseanhebung nach sich ziehen. Mit einem KGV von unter 7 sei die Aktie klar unterbewertet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB6GEM2
, DE000NB6RLU7
, DE000NB6WBB8
, DE000NB275C7
, DE000NB38VX4
, DE000NB6XLU5
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