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Adler Group Aktie

Aktie
WKN:  A14U78 ISIN:  LU1250154413 US-Symbol:  ADPPF Branche:  Gebäudemanagement, Immobilienentwicklung Land:  Luxemburg
0,192 €
-0,004 €
-2,04%
16.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
30,10 Mio. €
Streubesitz
83,21%
KGV
-
Dividende
0,46 €
Dividendenrendite
240,84%
Adler Group Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Adler Group SA ist ein wohnungsfokussierter Immobilienkonzern mit juristischem Sitz in Luxemburg und operativem Schwerpunkt in Deutschland. Das Geschäftsmodell zielt auf die Bewirtschaftung, Optimierung und selektive Verwertung eines umfangreichen Wohnimmobilienportfolios, ergänzt um Entwicklungsprojekte mit wohnwirtschaftlichem Schwerpunkt. Im Zentrum steht die Generierung stabiler Mieterträge durch langfristige Vermietung von Wohnraum in urbanen Ballungsräumen, flankiert von Portfolio-Optimierung, aktiver Bestandsbewirtschaftung und strategischen Veräußerungen nicht zum Kern gehörender Objekte. Der Konzern agiert entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Wohnimmobilie: von der Projektentwicklung über das Asset Management bis hin zum Property Management, inklusive wertsteigernder Maßnahmen wie Modernisierung, Nachverdichtung und Umnutzung. Aufgrund des hohen Leverage, der regulatorischen Auseinandersetzungen und der bilanziellen Sondersituationen liegt der Fokus des Geschäftsmodells derzeit verstärkt auf Restrukturierung, Bilanzstabilisierung und Risikoabbau, nicht auf aggressivem Wachstum.

Mission und strategische Ausrichtung

Die kommunizierte Mission der Adler Group SA besteht darin, qualitativ angemessenen Wohnraum in deutschen Städten bereitzustellen und gleichzeitig eine nachhaltige, risikoangepasste Wertentwicklung für Kapitalgeber zu erreichen. Die Unternehmensstrategie setzt auf Konzentration auf Wohnimmobilien, konsequente Portfolio-Fokussierung auf wirtschaftlich attraktive Lagen sowie strikte Priorisierung von Cashflow-Stabilität und Entschuldung. Im Zuge der laufenden Restrukturierung wird die Mission in der Praxis stark von Gläubigerschutz, finanzieller Gesundung und der Wiederherstellung von Marktvertrauen geprägt. Das Management verfolgt eine Reduktion der Komplexität, die Entflechtung nicht-strategischer Beteiligungen und eine stärkere Governance-Orientierung. Nachhaltigkeitsaspekte wie Energieeffizienz, CO₂-Reduktion und sozialverträgliche Bestandsbewirtschaftung werden in den offiziellen Leitlinien hervorgehoben, stehen jedoch in einem Spannungsfeld zu Refinanzierungsdruck, regulatorischen Vorgaben und dem notwendigen Abbau von Bilanzrisiken.

Produkte und Dienstleistungen

Kernprodukt der Adler Group SA ist die langfristige Vermietung von Wohnimmobilien. Die Dienstleistungen decken mehrere Segmente ab:
  • Wohnraumbereitstellung: Vermietung von Bestandswohnungen in überwiegend urbanen und suburbanen Lagen, mit Fokus auf mittlere und einfache Wohnlagen.
  • Property Management: Operative Verwaltung der Objekte einschließlich Mieterbetreuung, Instandhaltung, Nebenkostenmanagement und Leerstandsmanagement.
  • Asset Management: Strategische Steuerung des Portfolios, Identifikation von Wertsteigerungspotenzialen, Planung von Modernisierungen, energetischen Sanierungen und selektiven An- und Verkäufen.
  • Projektentwicklung: Entwicklung von überwiegend wohnwirtschaftlich genutzten Neubauprojekten sowie Nachverdichtungsmaßnahmen innerhalb bestehender Quartiere, soweit diese noch im verbleibenden Portfolio verankert sind.
  • Verwertung nicht-strategischer Assets: Verkauf von Randportfolien, Gewerbeanteilen oder Entwicklungsprojekten zur Liquiditätsgenerierung und Schuldenreduktion.
Der Konzern ist damit kein klassischer Bauträger, sondern primär Bestandshalter mit ergänzender Entwicklungs- und Verwertungskomponente, deren Bedeutung sich in der Restrukturierungsphase verändern kann.

Business Units und Struktur

Die Adler Group SA ist historisch aus mehreren Immobilieneinheiten hervorgegangen und besitzt eine Holdingstruktur mit operativen Tochtergesellschaften. Die internen Business Units lassen sich im Wesentlichen in folgende Funktionsbereiche gliedern:
  • Residential Investment: Bewirtschaftung des Wohnimmobilienbestands, Mietertragserzielung, Leerstandsreduktion, Kostenoptimierung sowie Umsetzung von Instandhaltungs- und Modernisierungsprogrammen.
  • Development: Planung und Realisierung von Neubau- und Entwicklungsprojekten mit Schwerpunkt Wohnen, einschließlich Flächenentwicklung, Baurechtschaffung und Projektsteuerung.
  • Non-Core und Disposals: Identifikation von nicht-strategischen Objekten, strukturierter Verkaufsprozess, Portfoliobereinigung sowie bilanzielle Optimierung durch Asset-Abgaben.
  • Corporate und Finanzierung: Kapitalmarktkommunikation, Treasury, Schuldenmanagement, Covenant-Überwachung, Umsetzung von Refinanzierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen.
Die konkrete Segmentberichterstattung und Allokation kann sich im Rahmen der finanziellen Neuaufstellung verändern, da Veräußerungen und Umstrukturierungen die operative Basis laufend anpassen.

Unternehmensgeschichte

Die heutige Adler Group SA entstand aus der Fusion und Integration mehrerer Immobiliengesellschaften, unter anderem der ehemaligen ADLER Real Estate AG und relevanter Wohnimmobilienportfolien. Über Jahre verfolgte der Konzern eine expansive Wachstumsstrategie im deutschen Wohnimmobilienmarkt, stark fremdfinanziert und durch Akquisitionen getrieben. Dieses akquisitionsgetriebene Modell führte zu einer komplexen Konzernstruktur, hoher Verschuldung und einer hohen Abhängigkeit vom Kapitalmarkt. In der Folge geriet das Unternehmen unter Druck, als das Zinsumfeld drehte, der Kapitalmarktzugang schwieriger wurde und externe Kritik an Bilanzierungspraktiken sowie Portfoliobewertungen aufkam. Ermittlungen von Aufsichtsbehörden, intensive Diskussionen mit Gläubigern und Ratingherabstufungen verschärften die Lage. Der Konzern vollzog daraufhin einen Strategiewechsel hin zu Deleveraging, Verkauf von Teilportfolien und einer umfassenden Restrukturierung der Finanzverbindlichkeiten. Die Unternehmensgeschichte ist damit ein Beispiel für den Wandel von einem stark wachstumsorientierten zu einem sanierungsorientierten Immobilienkonzern.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Alleinstellungsmerkmale der Adler Group SA liegen weniger in einer technologischen Differenzierung, sondern in der Struktur und Lage des Wohnimmobilienbestands. Potenzielle Burggräben im wohnwirtschaftlichen Immobiliengeschäft ergeben sich aus:
  • Standortcluster: Konzentration von Wohnbeständen in bestimmten Ballungsräumen kann Skaleneffekte im Property Management, in der Instandhaltung und im Mieterzugang schaffen.
  • Markteintrittsbarrieren: Der Aufbau eines signifikanten Wohnungsportfolios in deutschen Metropolen erfordert Kapital, lokale Marktkenntnis und regulatorisches Know-how, was für Neueinsteiger eine Hürde darstellt.
  • Regulatorische Komplexität: Mietrecht, Bauordnungen, ESG-Anforderungen und kommunale Vorgaben machen effiziente Bewirtschaftung anspruchsvoll; vorhandene Strukturen und Erfahrung können zu einem operativen Vorteil werden.
Diese potenziellen Burggräben werden derzeit allerdings durch finanzielle und reputative Belastungen erheblich relativiert. Hohe Verschuldung, Restrukturierungsauflagen und ein angespanntes Vertrauensverhältnis zu Kapitalmarktteilnehmern verringern die Fähigkeit, die strukturellen Vorteile in nachhaltige Wettbewerbsvorteile umzusetzen.

Wettbewerbsumfeld

Die Adler Group SA agiert im Wettbewerb mit großen börsennotierten Wohnimmobiliengesellschaften und privaten Bestandshaltern. Zu den wesentlichen Wettbewerbern auf dem deutschen Wohnungsmarkt zählen etwa große börsennotierte Wohnungsunternehmen und regionale Wohnungsgesellschaften. Hinzu kommen institutionelle Investoren, Versicherungen, Pensionskassen und Family Offices, die in Wohnportfolien investieren. Der Wettbewerb findet primär auf drei Ebenen statt:
  • Transaktionsmarkt: Konkurrenz um attraktive Bestandsportfolien und Entwicklungsgrundstücke, bei gleichzeitig strengerer Bankenfinanzierung und höheren Renditeanforderungen.
  • Mietermarkt: Wettbewerb um bonitätsstarke Mieter, obwohl strukturelle Wohnraumknappheit in vielen Regionen die Nachfrage stützt.
  • Kapitalmarkt: Wettbewerb um Eigen- und Fremdkapital, insbesondere um institutionelle Investoren, Anleihezeichner und Kreditlinien.
In der aktuellen Phase steht für die Adler Group SA weniger die Expansion gegenüber Wettbewerbern im Vordergrund, sondern die Sicherung der eigenen Kapitalbasis und die Stabilisierung der operativen Plattform.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management der Adler Group SA ist stark mit Restrukturierungsthemen befasst. Der Vorstand konzentriert sich auf die Sicherung der Liquidität, Verhandlungen mit Gläubigern und die Umsetzung von Veräußerungsprogrammen. Die Strategieumsetzung umfasst:
  • Deleveraging durch gezielte Asset-Verkäufe und Schuldenreduktion.
  • Portfoliokonzentration auf wirtschaftlich attraktivere und operativ effizient zu bewirtschaftende Standorte.
  • Optimierung der Governance-Strukturen, einschließlich Stärkung von Compliance, Risikomanagement und Transparenz der Berichterstattung.
  • Fokus auf operative Exzellenz bei Vermietung, Instandhaltung und Kostenkontrolle, um Cashflows zu stabilisieren.
Die Unternehmensführung steht unter verstärkter Beobachtung von Investoren, Aufsichtsbehörden und Ratingagenturen. Strategische Spielräume werden durch Covenants, Refinanzierungsbedarf und Marktvertrauen begrenzt, was eine konservative, auf Risikoreduktion ausgerichtete Steuerung erzwingt.

Branchen- und Regionenanalyse

Die Adler Group SA ist überwiegend im deutschen Wohnimmobilienmarkt aktiv, einer Branche, die von struktureller Wohnraumnachfrage, begrenztem Neubauangebot in gefragten Lagen und intensivem Regulierungsrahmen geprägt ist. Langfristige demografische Trends, Urbanisierung und der anhaltende Zuzug in Metropolregionen stützen die Grundnachfrage nach Mietwohnungen. Gleichzeitig führen politische Eingriffe wie Mietpreisbremsen, energetische Vorgaben und strengere Bauvorschriften zu erhöhten Compliance-Kosten und eingeschränkter Flexibilität bei Mietanpassungen. Regionale Schwerpunkte in wachstumsstarken Städten weisen tendenziell niedrigere strukturelle Leerstände auf, erhöhen jedoch die Sensitivität gegenüber lokalen Regulierungseingriffen und kommunalen Wohnungspolitiken. Das Zinsumfeld hat sich seit der Niedrigzinsphase deutlich verändert: gestiegene Finanzierungskosten drücken Bewertungen, erschweren Refinanzierungen und mindern Transaktionsvolumina. Für kapitalintensive Wohnungsunternehmen mit hohem Verschuldungsgrad stellt diese Zinswende einen zentralen Risikofaktor dar, während langfristig stabile Mietcashflows theoretisch eine Basis für Erholung bieten, sofern die Bilanzrisiken beherrschbar bleiben.

Besonderheiten und aktuelle Rahmenbedingungen

Die Adler Group SA weist mehrere Besonderheiten auf, die sie von vielen Branchenakteuren unterscheiden:
  • Restrukturierungsstatus: Das Unternehmen befindet sich in einer Phase der finanziellen und strukturellen Neuordnung, in der Gläubigervereinbarungen, Laufzeitverlängerungen und mögliche Haircuts eine zentrale Rolle spielen können.
  • Erhöhte regulatorische und aufsichtsrechtliche Aufmerksamkeit: Kapitalmarkt- und Bilanzierungsthemen wurden in der Vergangenheit intensiv durch Aufsichtsbehörden geprüft. Dies erhöht die Anforderungen an Transparenz und Governance.
  • Portfoliobereinigung: Laufende Veräußerungen verändern die Portfolioqualität, die regionale Diversifikation und die künftige Ertragsbasis fortlaufend.
  • Reputationslage: Diskussionen am Markt über Bewertungen, Corporate Governance und Finanzierungsstrukturen beeinflussen das Vertrauen von Investoren, Kreditgebern und Geschäftspartnern.
Diese Faktoren führen dazu, dass die Unternehmensentwicklung stärker als bei stabileren Wohnungsbestandshaltern von externen Verhandlungsergebnissen, Marktstimmung und aufsichtsrechtlichen Entscheidungen abhängt.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger ergeben sich bei der Adler Group SA potenzielle Chancen, die allerdings eng mit einem hohen Risikoprofil verknüpft sind. Mögliche positive Perspektiven liegen in:
  • Struktureller Wohnraumnachfrage in Deutschland, die grundsätzlich stabile Mietcashflows unterstützt.
  • Turnaround-Potenzial, falls Restrukturierung, Gläubigerverhandlungen und Portfolioanpassungen erfolgreich abgeschlossen werden und sich das Vertrauen in die Kapitalmarktfähigkeit des Unternehmens allmählich erholt.
  • Wertehebung durch aktive Bewirtschaftung, Modernisierung und selektive Projektentwicklung, sofern Finanzierung und regulatorische Rahmenbedingungen dies zulassen.
  • Portfoliowerte, die bei wieder normalisierten Immobilienmärkten und Zinsstrukturen zu Neubewertungsspielräumen führen könnten, wenn Bilanzrisiken reduziert werden.
Diese Chancen sind jedoch stark von exogenen Faktoren, Verhandlungsergebnissen und der Fähigkeit des Managements abhängig, eine glaubwürdige und konsequente Sanierungsagenda zu verfolgen.

Risiken und Risikoprofil

Das Risikoprofil der Adler Group SA ist aus Sicht eines konservativen Anlegers erhöht. Zentrale Risikofelder sind:
  • Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken: Hohe Verschuldung, steigende Finanzierungskosten, mögliche Covenant-Verletzungen und die Abhängigkeit von Refinanzierungen am Kapitalmarkt.
  • Bewertungs- und Marktpreisrisiken: Potenzielle Abwertungen des Immobilienportfolios bei steigenden Renditeanforderungen, Marktunsicherheiten und einem schwächeren Transaktionsmarkt.
  • Regulatorische und rechtliche Risiken: Änderungen im Mietrecht, ESG-Vorgaben, baurechtliche Einschränkungen sowie laufende oder künftige Prüfungen durch Aufsichts- und Ermittlungsbehörden.
  • Governance- und Reputationsrisiken: Vergangenheitsbedingte Vertrauensdefizite können sich negativ auf die Konditionen von Fremd- und Eigenkapital sowie auf die operative Geschäftsanbahnung auswirken.
  • Umsetzungsrisiken in der Restrukturierung: Verzögerungen, unzureichende Asset-Verkäufe oder unerwartete Verhandlungsergebnisse mit Gläubigern können die Stabilisierung unterminieren.
Aus konservativer Perspektive ist die Adler Group SA damit als Unternehmen mit hohem Sanierungs- und Kapitalmarktrisiko einzuordnen, dessen Entwicklung stark pfadabhängig und von externen Rahmenbedingungen beeinflusst wird. Eine Beurteilung oder Empfehlung bleibt individuellen Anlagezielen, Risikotoleranz und einer vertieften Einzelfallanalyse vorbehalten.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 0,192 € / 0,204 €
Spread +6,25%
Schluss Vortag 0,196 €
Gehandelte Stücke 56.728
Tagesvolumen Vortag 85.705,5 €
Tagestief 0,192 €
Tageshoch 0,204 €
52W-Tief 0,1782 €
52W-Hoch 0,3485 €
Jahrestief 0,191 €
Jahreshoch 0,228 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Adler Group Aktie heute gefallen?

  • Adler Group SA hat in den vergangenen Tagen signifikante Anzeichen von finanziellen Herausforderungen gezeigt, die das Vertrauen der Investoren beeinträchtigen könnten.
  • Die aktuellen Entwicklungen in den Finanzberichten deuten darauf hin, dass die Gesellschaft möglicherweise nicht in der Lage sein wird, ihre kurzfristigen Verbindlichkeiten fristgerecht zu bedienen.
  • Analysten äußern Bedenken über die zukünftige Liquidität der Adler Group und empfehlen den Anlegern, Vorsicht walten zu lassen.
  • Es gibt Berichte über signifikante Rückgänge im Immobilienportfolio und eine potenzielle Abwertung von Vermögenswerten, was die Marktposition des Unternehmens weiter schwächt.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 392,19 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 1.171 €
Jahresüberschuss in Mio. 792,72 €
Umsatz je Aktie 2,59 €
Gewinn je Aktie 5,76 €
Gewinnrendite +59,75%
Umsatzrendite +222,75%
Return on Investment +11,51%
Marktkapitalisierung in Mio. 50,87 €
KGV (Kurs/Gewinn) 0,06
KBV (Kurs/Buchwert) 0,04
KUV (Kurs/Umsatz) 0,13
Eigenkapitalrendite +65,85%
Eigenkapitalquote +19,26%

Derivate

Hebelprodukte (2)
Knock-Outs 2

Dividenden Historie

Datum Dividende
30.06.2021 0,46 €
19.06.2019 0,75 €
18.06.2018 0,60 €
05.05.2017 0,45 €
04.05.2016 0,35 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 0,1915 € -0,26%
0,192 € 16.01.26
Frankfurt 0,208 € +8,33%
0,192 € 16.01.26
Hamburg 0,1845 € -5,38%
0,195 € 16.01.26
Hannover 0,1845 € -7,29%
0,199 € 16.01.26
München 0,203 € 0 %
0,203 € 16.01.26
Stuttgart 0,193 € 0 %
0,193 € 16.01.26
Xetra 0,195 € -2,50%
0,2 € 16.01.26
L&S RT 0,1982 € 0 %
0,1982 € 13:04
Wien 0,1995 € +0,50%
0,1985 € 16.01.26
Tradegate 0,192 € -2,04%
0,196 € 16.01.26
Quotrix 0,2 € +0,25%
0,1995 € 16.01.26
Gettex 0,205 € +0,49%
0,204 € 16.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 0,1935 4.478
15.01.26 0,196 86 T
14.01.26 0,201 17.309
13.01.26 0,202 61 T
12.01.26 0,207 30.240
09.01.26 0,204 1.870
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 0,204 € -5,15%
1 Monat 0,203 € -4,68%
6 Monate 0,231 € -16,23%
1 Jahr 0,33 € -41,36%
5 Jahre 25,98 € -99,26%

Unternehmensprofil Adler Group SA

Die Adler Group SA ist ein wohnungsfokussierter Immobilienkonzern mit juristischem Sitz in Luxemburg und operativem Schwerpunkt in Deutschland. Das Geschäftsmodell zielt auf die Bewirtschaftung, Optimierung und selektive Verwertung eines umfangreichen Wohnimmobilienportfolios, ergänzt um Entwicklungsprojekte mit wohnwirtschaftlichem Schwerpunkt. Im Zentrum steht die Generierung stabiler Mieterträge durch langfristige Vermietung von Wohnraum in urbanen Ballungsräumen, flankiert von Portfolio-Optimierung, aktiver Bestandsbewirtschaftung und strategischen Veräußerungen nicht zum Kern gehörender Objekte. Der Konzern agiert entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Wohnimmobilie: von der Projektentwicklung über das Asset Management bis hin zum Property Management, inklusive wertsteigernder Maßnahmen wie Modernisierung, Nachverdichtung und Umnutzung. Aufgrund des hohen Leverage, der regulatorischen Auseinandersetzungen und der bilanziellen Sondersituationen liegt der Fokus des Geschäftsmodells derzeit verstärkt auf Restrukturierung, Bilanzstabilisierung und Risikoabbau, nicht auf aggressivem Wachstum.

Mission und strategische Ausrichtung

Die kommunizierte Mission der Adler Group SA besteht darin, qualitativ angemessenen Wohnraum in deutschen Städten bereitzustellen und gleichzeitig eine nachhaltige, risikoangepasste Wertentwicklung für Kapitalgeber zu erreichen. Die Unternehmensstrategie setzt auf Konzentration auf Wohnimmobilien, konsequente Portfolio-Fokussierung auf wirtschaftlich attraktive Lagen sowie strikte Priorisierung von Cashflow-Stabilität und Entschuldung. Im Zuge der laufenden Restrukturierung wird die Mission in der Praxis stark von Gläubigerschutz, finanzieller Gesundung und der Wiederherstellung von Marktvertrauen geprägt. Das Management verfolgt eine Reduktion der Komplexität, die Entflechtung nicht-strategischer Beteiligungen und eine stärkere Governance-Orientierung. Nachhaltigkeitsaspekte wie Energieeffizienz, CO₂-Reduktion und sozialverträgliche Bestandsbewirtschaftung werden in den offiziellen Leitlinien hervorgehoben, stehen jedoch in einem Spannungsfeld zu Refinanzierungsdruck, regulatorischen Vorgaben und dem notwendigen Abbau von Bilanzrisiken.

Produkte und Dienstleistungen

Kernprodukt der Adler Group SA ist die langfristige Vermietung von Wohnimmobilien. Die Dienstleistungen decken mehrere Segmente ab:
  • Wohnraumbereitstellung: Vermietung von Bestandswohnungen in überwiegend urbanen und suburbanen Lagen, mit Fokus auf mittlere und einfache Wohnlagen.
  • Property Management: Operative Verwaltung der Objekte einschließlich Mieterbetreuung, Instandhaltung, Nebenkostenmanagement und Leerstandsmanagement.
  • Asset Management: Strategische Steuerung des Portfolios, Identifikation von Wertsteigerungspotenzialen, Planung von Modernisierungen, energetischen Sanierungen und selektiven An- und Verkäufen.
  • Projektentwicklung: Entwicklung von überwiegend wohnwirtschaftlich genutzten Neubauprojekten sowie Nachverdichtungsmaßnahmen innerhalb bestehender Quartiere, soweit diese noch im verbleibenden Portfolio verankert sind.
  • Verwertung nicht-strategischer Assets: Verkauf von Randportfolien, Gewerbeanteilen oder Entwicklungsprojekten zur Liquiditätsgenerierung und Schuldenreduktion.
Der Konzern ist damit kein klassischer Bauträger, sondern primär Bestandshalter mit ergänzender Entwicklungs- und Verwertungskomponente, deren Bedeutung sich in der Restrukturierungsphase verändern kann.

Business Units und Struktur

Die Adler Group SA ist historisch aus mehreren Immobilieneinheiten hervorgegangen und besitzt eine Holdingstruktur mit operativen Tochtergesellschaften. Die internen Business Units lassen sich im Wesentlichen in folgende Funktionsbereiche gliedern:
  • Residential Investment: Bewirtschaftung des Wohnimmobilienbestands, Mietertragserzielung, Leerstandsreduktion, Kostenoptimierung sowie Umsetzung von Instandhaltungs- und Modernisierungsprogrammen.
  • Development: Planung und Realisierung von Neubau- und Entwicklungsprojekten mit Schwerpunkt Wohnen, einschließlich Flächenentwicklung, Baurechtschaffung und Projektsteuerung.
  • Non-Core und Disposals: Identifikation von nicht-strategischen Objekten, strukturierter Verkaufsprozess, Portfoliobereinigung sowie bilanzielle Optimierung durch Asset-Abgaben.
  • Corporate und Finanzierung: Kapitalmarktkommunikation, Treasury, Schuldenmanagement, Covenant-Überwachung, Umsetzung von Refinanzierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen.
Die konkrete Segmentberichterstattung und Allokation kann sich im Rahmen der finanziellen Neuaufstellung verändern, da Veräußerungen und Umstrukturierungen die operative Basis laufend anpassen.

Unternehmensgeschichte

Die heutige Adler Group SA entstand aus der Fusion und Integration mehrerer Immobiliengesellschaften, unter anderem der ehemaligen ADLER Real Estate AG und relevanter Wohnimmobilienportfolien. Über Jahre verfolgte der Konzern eine expansive Wachstumsstrategie im deutschen Wohnimmobilienmarkt, stark fremdfinanziert und durch Akquisitionen getrieben. Dieses akquisitionsgetriebene Modell führte zu einer komplexen Konzernstruktur, hoher Verschuldung und einer hohen Abhängigkeit vom Kapitalmarkt. In der Folge geriet das Unternehmen unter Druck, als das Zinsumfeld drehte, der Kapitalmarktzugang schwieriger wurde und externe Kritik an Bilanzierungspraktiken sowie Portfoliobewertungen aufkam. Ermittlungen von Aufsichtsbehörden, intensive Diskussionen mit Gläubigern und Ratingherabstufungen verschärften die Lage. Der Konzern vollzog daraufhin einen Strategiewechsel hin zu Deleveraging, Verkauf von Teilportfolien und einer umfassenden Restrukturierung der Finanzverbindlichkeiten. Die Unternehmensgeschichte ist damit ein Beispiel für den Wandel von einem stark wachstumsorientierten zu einem sanierungsorientierten Immobilienkonzern.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Alleinstellungsmerkmale der Adler Group SA liegen weniger in einer technologischen Differenzierung, sondern in der Struktur und Lage des Wohnimmobilienbestands. Potenzielle Burggräben im wohnwirtschaftlichen Immobiliengeschäft ergeben sich aus:
  • Standortcluster: Konzentration von Wohnbeständen in bestimmten Ballungsräumen kann Skaleneffekte im Property Management, in der Instandhaltung und im Mieterzugang schaffen.
  • Markteintrittsbarrieren: Der Aufbau eines signifikanten Wohnungsportfolios in deutschen Metropolen erfordert Kapital, lokale Marktkenntnis und regulatorisches Know-how, was für Neueinsteiger eine Hürde darstellt.
  • Regulatorische Komplexität: Mietrecht, Bauordnungen, ESG-Anforderungen und kommunale Vorgaben machen effiziente Bewirtschaftung anspruchsvoll; vorhandene Strukturen und Erfahrung können zu einem operativen Vorteil werden.
Diese potenziellen Burggräben werden derzeit allerdings durch finanzielle und reputative Belastungen erheblich relativiert. Hohe Verschuldung, Restrukturierungsauflagen und ein angespanntes Vertrauensverhältnis zu Kapitalmarktteilnehmern verringern die Fähigkeit, die strukturellen Vorteile in nachhaltige Wettbewerbsvorteile umzusetzen.

Wettbewerbsumfeld

Die Adler Group SA agiert im Wettbewerb mit großen börsennotierten Wohnimmobiliengesellschaften und privaten Bestandshaltern. Zu den wesentlichen Wettbewerbern auf dem deutschen Wohnungsmarkt zählen etwa große börsennotierte Wohnungsunternehmen und regionale Wohnungsgesellschaften. Hinzu kommen institutionelle Investoren, Versicherungen, Pensionskassen und Family Offices, die in Wohnportfolien investieren. Der Wettbewerb findet primär auf drei Ebenen statt:
  • Transaktionsmarkt: Konkurrenz um attraktive Bestandsportfolien und Entwicklungsgrundstücke, bei gleichzeitig strengerer Bankenfinanzierung und höheren Renditeanforderungen.
  • Mietermarkt: Wettbewerb um bonitätsstarke Mieter, obwohl strukturelle Wohnraumknappheit in vielen Regionen die Nachfrage stützt.
  • Kapitalmarkt: Wettbewerb um Eigen- und Fremdkapital, insbesondere um institutionelle Investoren, Anleihezeichner und Kreditlinien.
In der aktuellen Phase steht für die Adler Group SA weniger die Expansion gegenüber Wettbewerbern im Vordergrund, sondern die Sicherung der eigenen Kapitalbasis und die Stabilisierung der operativen Plattform.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management der Adler Group SA ist stark mit Restrukturierungsthemen befasst. Der Vorstand konzentriert sich auf die Sicherung der Liquidität, Verhandlungen mit Gläubigern und die Umsetzung von Veräußerungsprogrammen. Die Strategieumsetzung umfasst:
  • Deleveraging durch gezielte Asset-Verkäufe und Schuldenreduktion.
  • Portfoliokonzentration auf wirtschaftlich attraktivere und operativ effizient zu bewirtschaftende Standorte.
  • Optimierung der Governance-Strukturen, einschließlich Stärkung von Compliance, Risikomanagement und Transparenz der Berichterstattung.
  • Fokus auf operative Exzellenz bei Vermietung, Instandhaltung und Kostenkontrolle, um Cashflows zu stabilisieren.
Die Unternehmensführung steht unter verstärkter Beobachtung von Investoren, Aufsichtsbehörden und Ratingagenturen. Strategische Spielräume werden durch Covenants, Refinanzierungsbedarf und Marktvertrauen begrenzt, was eine konservative, auf Risikoreduktion ausgerichtete Steuerung erzwingt.

Branchen- und Regionenanalyse

Die Adler Group SA ist überwiegend im deutschen Wohnimmobilienmarkt aktiv, einer Branche, die von struktureller Wohnraumnachfrage, begrenztem Neubauangebot in gefragten Lagen und intensivem Regulierungsrahmen geprägt ist. Langfristige demografische Trends, Urbanisierung und der anhaltende Zuzug in Metropolregionen stützen die Grundnachfrage nach Mietwohnungen. Gleichzeitig führen politische Eingriffe wie Mietpreisbremsen, energetische Vorgaben und strengere Bauvorschriften zu erhöhten Compliance-Kosten und eingeschränkter Flexibilität bei Mietanpassungen. Regionale Schwerpunkte in wachstumsstarken Städten weisen tendenziell niedrigere strukturelle Leerstände auf, erhöhen jedoch die Sensitivität gegenüber lokalen Regulierungseingriffen und kommunalen Wohnungspolitiken. Das Zinsumfeld hat sich seit der Niedrigzinsphase deutlich verändert: gestiegene Finanzierungskosten drücken Bewertungen, erschweren Refinanzierungen und mindern Transaktionsvolumina. Für kapitalintensive Wohnungsunternehmen mit hohem Verschuldungsgrad stellt diese Zinswende einen zentralen Risikofaktor dar, während langfristig stabile Mietcashflows theoretisch eine Basis für Erholung bieten, sofern die Bilanzrisiken beherrschbar bleiben.

Besonderheiten und aktuelle Rahmenbedingungen

Die Adler Group SA weist mehrere Besonderheiten auf, die sie von vielen Branchenakteuren unterscheiden:
  • Restrukturierungsstatus: Das Unternehmen befindet sich in einer Phase der finanziellen und strukturellen Neuordnung, in der Gläubigervereinbarungen, Laufzeitverlängerungen und mögliche Haircuts eine zentrale Rolle spielen können.
  • Erhöhte regulatorische und aufsichtsrechtliche Aufmerksamkeit: Kapitalmarkt- und Bilanzierungsthemen wurden in der Vergangenheit intensiv durch Aufsichtsbehörden geprüft. Dies erhöht die Anforderungen an Transparenz und Governance.
  • Portfoliobereinigung: Laufende Veräußerungen verändern die Portfolioqualität, die regionale Diversifikation und die künftige Ertragsbasis fortlaufend.
  • Reputationslage: Diskussionen am Markt über Bewertungen, Corporate Governance und Finanzierungsstrukturen beeinflussen das Vertrauen von Investoren, Kreditgebern und Geschäftspartnern.
Diese Faktoren führen dazu, dass die Unternehmensentwicklung stärker als bei stabileren Wohnungsbestandshaltern von externen Verhandlungsergebnissen, Marktstimmung und aufsichtsrechtlichen Entscheidungen abhängt.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger ergeben sich bei der Adler Group SA potenzielle Chancen, die allerdings eng mit einem hohen Risikoprofil verknüpft sind. Mögliche positive Perspektiven liegen in:
  • Struktureller Wohnraumnachfrage in Deutschland, die grundsätzlich stabile Mietcashflows unterstützt.
  • Turnaround-Potenzial, falls Restrukturierung, Gläubigerverhandlungen und Portfolioanpassungen erfolgreich abgeschlossen werden und sich das Vertrauen in die Kapitalmarktfähigkeit des Unternehmens allmählich erholt.
  • Wertehebung durch aktive Bewirtschaftung, Modernisierung und selektive Projektentwicklung, sofern Finanzierung und regulatorische Rahmenbedingungen dies zulassen.
  • Portfoliowerte, die bei wieder normalisierten Immobilienmärkten und Zinsstrukturen zu Neubewertungsspielräumen führen könnten, wenn Bilanzrisiken reduziert werden.
Diese Chancen sind jedoch stark von exogenen Faktoren, Verhandlungsergebnissen und der Fähigkeit des Managements abhängig, eine glaubwürdige und konsequente Sanierungsagenda zu verfolgen.

Risiken und Risikoprofil

Das Risikoprofil der Adler Group SA ist aus Sicht eines konservativen Anlegers erhöht. Zentrale Risikofelder sind:
  • Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken: Hohe Verschuldung, steigende Finanzierungskosten, mögliche Covenant-Verletzungen und die Abhängigkeit von Refinanzierungen am Kapitalmarkt.
  • Bewertungs- und Marktpreisrisiken: Potenzielle Abwertungen des Immobilienportfolios bei steigenden Renditeanforderungen, Marktunsicherheiten und einem schwächeren Transaktionsmarkt.
  • Regulatorische und rechtliche Risiken: Änderungen im Mietrecht, ESG-Vorgaben, baurechtliche Einschränkungen sowie laufende oder künftige Prüfungen durch Aufsichts- und Ermittlungsbehörden.
  • Governance- und Reputationsrisiken: Vergangenheitsbedingte Vertrauensdefizite können sich negativ auf die Konditionen von Fremd- und Eigenkapital sowie auf die operative Geschäftsanbahnung auswirken.
  • Umsetzungsrisiken in der Restrukturierung: Verzögerungen, unzureichende Asset-Verkäufe oder unerwartete Verhandlungsergebnisse mit Gläubigern können die Stabilisierung unterminieren.
Aus konservativer Perspektive ist die Adler Group SA damit als Unternehmen mit hohem Sanierungs- und Kapitalmarktrisiko einzuordnen, dessen Entwicklung stark pfadabhängig und von externen Rahmenbedingungen beeinflusst wird. Eine Beurteilung oder Empfehlung bleibt individuellen Anlagezielen, Risikotoleranz und einer vertieften Einzelfallanalyse vorbehalten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 30,10 Mio. €
Aktienanzahl 151,63 Mio.
Streubesitz 83,21%
Währung EUR
Land Luxemburg
Sektor Immobilien
Branche Gebäudemanagement, Immobilienentwicklung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+16,79% Weitere
+83,21% Streubesitz

Community-Beiträge zu Adler Group SA

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge diskutieren die angespannte Finanzlage der Adler Group (verschiedene Angaben zu Gesamtverschuldung von etwa 3,7–4,95 Mrd. €), hohe Zinssätze (Durchschnitt ~7 %; einzelne Anleihen 8,25–10 %), laufende Tilgungen (regelmäßige Rückzahlungen der 1L‑Anleihe), einen Cashbestand von rund €241 Mio. und eine erhebliche jährliche Zinslast (in den Beiträgen grob mit ~€280 Mio. genannt) sowie anstehende Fälligkeiten, vor allem ab 2028.
  • Gleichzeitig berichten die Beiträge über Unternehmensmaßnahmen wie den strategischen Fokus auf das Berliner Mietportfolio, den Verkauf von Projektentwicklungen zur Schuldenreduktion, bereits abgeschlossene/angekündigte Veräußerungen und die Absicht, Verbindlichkeiten zu tilgen oder neu zu refinanzieren; die Q3/9M‑Berichte zeigen starke Vermietungskennzahlen (u. a. like‑for‑like +3,2 %, geringe Leerstände) bei gleichzeitig negativem Nettoergebnis wegen Zinsaufwand und Einmaleffekten.
  • Die Stimmung im Forum ist geteilt: Einige Teilnehmer sehen durch Verkäufe, Neubewertungen und Ratingverbesserungen Aussicht auf Entspannung, andere kritisieren Management und Behörden scharf — insbesondere wegen des nicht fertiggestellten Projekts Steglitzer Kreisel und der dadurch Betroffenen (Wohnungskäufer, Handwerker etc.) — und warnen vor weiterem Schaden für Anleger und Gläubiger.
Hinweis
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HaraldW.
Artikel zum Steglitzer Kreisel
https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-wirtschaft/nach-dem-stillstand-jetzt-das-ende-adler-group-will-wohnungen-im-hochhaus-am-steglitzer-kreisel-nicht-fertigstellen-15132532.html
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Micha01
ein weiteres kleines Problem weniger
Schwabenlandtower wohl verkauft https://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/swr-immobiliengruppe-kauft-offenbar-schwabenlandtower-in-fellbach-100.html
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Micha01
@newson
Adler kommuniziert, das man nicht verkaufen möchte und die Linke träumt von Enteignung... oder Kauf durch das Pleiteland Berlin. Sehr belustigend der Herr von der Linken. für 4.5 MRD können sie gerne alles in Berlin haben! Danach bitte Geld ausschütten und Firma schließen.
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AdlerHorst25
Verkäufe
"Köln: Adler verkauft das Grundstück „Cologneo III“ Die Kölner Wohnungsgenossenschaft übernimmt das Grundstück „Cologneo III“ von der Adler Group. Geplant sind geförderte und frei finanzierte Wohnungen. Die Quartiersentwicklung rund um das ehemalige Deutz-Areal macht einen weiteren Schritt voran: Die Adler Group hat das Projektentwicklungsgrundstück „Cologneo III“ an der Deutz-Mülheimer Straße im Kölner Stadtteil Mülheim verkauft. Neue Eigentümerin ist die Kölner Wohnungsgenossenschaft." weiss jemand wie viele Kröten das bringt? und Hochhaus in Fellbach Potenzieller Käufer in Sicht – wie geht’s weiter mit dem Schwabenlandtower? Die Adler Group spricht von „vertragsnahen Verhandlungen“ zum Schwabenlandtower in Fellbach. In der Branche ist von einem möglichen Käufer aus dem Stuttgarter Raum die Rede.
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Micha01
Verbindlichkeiten Übersicht
ich finde in der Q1 Präsentation, ist alles sehr übersichtlich dargestellt: https://www.adler-group.com/fileadmin/web/docs/IR/Publikationen/2025/Adler_Group_-_Investor_presentation_Q1_2025.pdf Seite 13 - Übersicht der Verbindlichkeiten (Kredite/Anleihen) Seite 14 die Fälligkeiten Seite 16 Cashflowentwicklung Seite 28/29 Gesamtübersicht. In Kurz: 3.8MRD Verbindlichkeiten mit Durchschnittlicher Laufzeit von 3.9Jahren zu 6.36%, LTV von 67.9%, Total Property Value 4.6MRD
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Micha01
Rätseln
Ich kann keine Valide Aussage treffen. Für mich gilt das was im letzten Q1 Bericht drin steht, und hier halt die Fokussierung auf Berlin. Das Banken denen ein Angebot machen alles zu verkaufen ist normal, die verdienen ja daran. Ich sehe auch nicht warum man zwanghaft alles verkaufen müsste. Wenn man für 2027 und danach die Anleihen/Kredite durch günstigere Alternativen ablösen kann, steht die Gesellschaft nicht so schlecht da. Nun erstmal Q2 abwarten.
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AristideSaccard
Naja
wenn "Berlin" tatsächlich verkauft wird, dann kann man die Firma dicht machen. Fast alles außer Berlin ist ja schon verkauft. Ziel ist es aber wenn ich die Präsentationen recht deute, ein Berliner Portfolio zu behalten, wohl etwas kleiner als heute. Es hat mal jemand sinngemäß geschrieben: Adler ist im Würgegriff der Anleiheinvestoren, was insofern ok ist, da sie das UN gerettet haben. Wenn alles so bleibt wie es ist, bleibt für die Aktionäre aktuell nichts übrig, die Zitrone wurde von den Gläubigern maximal ausgepresst. Jetzt wird aber mal das eine oder andere Projekt fertiggestellt, erhöht die Zahl der Wohnungen, andere Projekte werden verkauft, wohl auch mit bilanziellem Verlust, aber dann sind sie wenigstens weg (Steglitzer Kreisel! Holsten-Areal!) . Adler wird im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten die maximalen Mietsteigerungen erzielen wollen und in Berlin auch durchsetzen können, erhöht etwas die Einnahmen und den Kapitalstock. Darlehen müssen in nächster Zeit nicht getilgt werden, bei gescheiter Anschlussfinanzierung bleibt - meine Spekulation- die Firma am Leben, durch steigende Mieteinnahmen und Zuschreibungen bleibt am Ende vielleicht ein Wohnungsbestand übrig, wie hoch der sein wird: keine Ahnung. Vielleicht dreht auch wieder alles und Adler erhält wieder zu passablen marktüblichen Konditionen weitere Darlehen und die Immo-Preise steigen zumindest in Berlin munter weiter. Ich habe nur noch eine kleinere Position in Adler, mehr so aus sportlichem Interesse. Es ist eine Wette auf steigende Mieten und steigende Immo-Preise in Berlin. Ich wohne seit Geburt in Berlin, so voll wie jetzt war die Stadt noch nie, die Klagen über den Mietenwahnsinn reißen nicht ab und die Berliner Wirtschaft (kann ich jetzt nicht belegen, in Zeitungen gelesen) wächst stetig mehr als die Deutsche. Wie es bei Wetten so ist: Entweder gehen sie auf oder nicht. Das Konfirmantengeld meiner Tochter würde ich hier allerdings nicht einsetzen...
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Pantera
#Poldi2025
Angesichts deiner hier erst kurzen Verweildauer (seit dem 23.12.24) will dich dich nicht weiter kommentieren. Sammel erstmal etwas mehr Erfahrung
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Lupin
Kein ARK
Wird keinen ARK geben weil die Adlerbeteiligung dadurch wachsen würde, oder?
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IPAtester
ich denke auch das das LTV erstmal niedrig bleibt,
den Adler hat ja ADO gekauft um ihre eigene Bonitaet aufzuhuebschen (d.h. ein niedrigeres Gesamt-LTV auszuweisen).
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AdoProperties62
Thierry Beaudemoulin
Neuer CEO, ehemaliger CEO von Covivio Deutschland. Nettes internes Umsatzwachstum für Covivio Berlin. https://m.facebook.com/groups/490752094875075?tsid=0.4851125576387074&source=result
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Honigblume
Dann sollen sie mal schön geduldig warten
Meinetwegen bis sie schwarz werden . Die schreiben ohnehin nicht die Wahrheit.
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Häufig gestellte Fragen zur Adler Group Aktie und zum Adler Group Kurs

Der aktuelle Kurs der Adler Group Aktie liegt bei 0,192 €.

Für 1.000€ kann man sich 5.208,33 Adler Group Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Adler Group Aktie lautet ADPPF.

Die 1 Monats-Performance der Adler Group Aktie beträgt aktuell -4,68%.

Die 1 Jahres-Performance der Adler Group Aktie beträgt aktuell -41,36%.

Der Aktienkurs der Adler Group Aktie liegt aktuell bei 0,192 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -4,68% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Adler Group eine Wertentwicklung von -1,53% aus und über 6 Monate sind es -16,23%.

Das 52-Wochen-Hoch der Adler Group Aktie liegt bei 0,35 €.

Das 52-Wochen-Tief der Adler Group Aktie liegt bei 0,18 €.

Das Allzeithoch von Adler Group liegt bei 55,75 €.

Das Allzeittief von Adler Group liegt bei 0,11 €.

Die Volatilität der Adler Group Aktie liegt derzeit bei 64,87%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Adler Group in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 30,10 Mio. €

Insgesamt sind 151,4 Mio Adler Group Aktien im Umlauf.

Adler Group hat seinen Hauptsitz in Luxemburg.

Adler Group gehört zum Sektor Gebäudemanagement, Immobilienentwicklung.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Adler Group betrug 392.191.000 €.

Die nächsten Termine von Adler Group sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Adler Group zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 30.06.2021 eine Dividende in Höhe von 0,46 € gezahlt.

Zuletzt hat Adler Group am 30.06.2021 eine Dividende in Höhe von 0,46 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 240,84%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Adler Group wurde am 30.06.2021 in Höhe von 0,46 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 240,84%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 30.06.2021. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,46 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.