“Das wäre der einfachere Weg gewesen”, sagte Garlinghouse mit Blick auf den Rechtsstreit mit der SEC, die er als Behörde mit “unbegrenzter Macht und unbegrenzten Ressourcen” bezeichnete. Durch die Auflösung des Unternehmens wäre auch das Verfahren gegen Ripple faktisch beendet worden.
Letztlich habe sich die Unternehmensführung jedoch bewusst dagegen entschieden. Ausschlaggebend seien die Folgen für die Beschäftigten gewesen. Eine Schließung hätte “Hunderte Arbeitsplätze” gekostet, erklärte Garlinghouse. Rückblickend sei er froh über die Entscheidung. “Damals war das allerdings keineswegs offensichtlich.”
Die SEC hatte Ripple Ende 2020 verklagt und dem Unternehmen vorgeworfen, XRP als nicht registriertes Wertpapier verkauft zu haben. Garlinghouse bezifferte die Kosten des Rechtsstreits auf rund 150 Millionen US-Dollar. Im vergangenen Jahr endete das Verfahren nach dem Führungswechsel bei der SEC mit einem Vergleich. Zuvor hatte Richterin Analisa Torres entschieden, dass XRP als Token nicht grundsätzlich als Wertpapier einzustufen ist.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.