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Southern Copper Aktie

Aktie
WKN:  A0HG1Y ISIN:  US84265V1052 US-Symbol:  SCCO Branche:  Metalle u. Bergbau Land:  USA
181,39 $
+4,98 $
+2,82%
154,11 € 17:39:42 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
100,39 Mrd. €
Streubesitz
0,76%
KGV
21,24
Dividende
0,90 $
Dividendenrendite
0,51%
neu: Nachhaltigkeits-Score
60 %
Index-Zuordnung
-
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Southern Copper Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Southern Copper Corporation ist ein vertikal integrierter, international tätiger Kupferkonzern mit Schwerpunkt auf Lateinamerika und zählt zu den größten börsennotierten Kupferproduzenten weltweit. Das Unternehmen kontrolliert wesentliche Kupfer-Assets in Peru und Mexiko und deckt weite Teile der Wertschöpfungskette von der Exploration über den Tage- und Untertagebau bis zur Schmelze und Raffination ab. Für erfahrene Anleger fungiert Southern Copper als Hebel auf langfristige Trends in den Metall- und Rohstoffmärkten, insbesondere auf die Nachfrage nach Kupfer im Zuge von Elektrifizierung, Energiewende und Infrastrukturinvestitionen. Die Aktie wird primär an der New York Stock Exchange gehandelt und repräsentiert ein stark rohstoff- und zyklussensitives Engagement im globalen Kupfersektor.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Southern Copper beruht auf der integrierten Förderung, Verarbeitung und Vermarktung von Kupfer sowie relevanten Kuppelprodukten wie Molybdän, Zink, Silber und Gold. Kern des Geschäfts sind großvolumige, kostenoptimierte Tagebaubetriebe mit langjährigen Lebenszyklen. Das Unternehmen kombiniert geologische Ressourcen, Bergbaukompetenz, metallurgisches Know-how und eigene Schmelz- und Raffineriekapazitäten zu einem industriellen Verbund. Die Kostenführerschaft spielt dabei eine zentrale Rolle: Durch hohe Erzgrade in bestimmten Lagerstätten, Skaleneffekte in großen Minenkomplexen, integrierte Infrastruktur und Energieversorgung strebt Southern Copper eine Position im unteren Kostenquartil der globalen Produzenten an. Der Cashflow wird überwiegend durch langfristige Abnahmeverträge mit industriellen Kunden sowie Verkäufe an Metallhändler und Verarbeiter generiert. Ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells ist zudem ein kontinuierliches Investitionsprogramm in Erweiterungsprojekte, Brownfield-Optimierungen und ausgewählte Greenfield-Entwicklungen, um die Reservenbasis zu sichern, die Lebensdauer der Minen zu verlängern und die Produktionskapazität mit der globalen Kupfernachfrage zu synchronisieren. Der Konzern nutzt seine vertikale Integration, um Margen entlang der Kette von der Mine bis zum raffinierten Kupferprodukt zu stabilisieren und gleichzeitig Preisschwankungen an den Metallbörsen über Hedging- und Vermarktungsstrategien zu steuern.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Southern Copper zielt darauf ab, als langfristig verlässlicher, kosteneffizienter und verantwortungsvoller Produzent von Kupfer und anderen Industriemetallen aufzutreten. Strategisch steht die Maximierung des Werts der Ressourcenbasis im Vordergrund, flankiert von Sicherheit, Umwelt- und Sozialstandards. Der Konzern betont in seinen Leitlinien einen Fokus auf:
  • operative Exzellenz und Produktivität in allen Minen
  • strikte Kapitaldisziplin bei Großprojekten und Expansionen
  • laufende Verbesserung der Arbeitssicherheit und Risikokontrolle
  • Reduktion von Emissionen und Wasserverbrauch pro Produktionseinheit
  • Stärkung der Beziehungen zu Gemeinden und Regierungen in den Förderländern
Übergeordnet verfolgt das Management das Ziel, durch eine Kombination aus wachstumsorientierten Projekten, Kostenführerschaft und robustem ESG-Management den Unternehmenswert über Rohstoffzyklen hinweg zu steigern, ohne dabei kurzfristige Marktbewegungen zur primären Steuerungsgröße zu machen.

Produkte und Dienstleistungen

Southern Copper konzentriert sich auf die Produktion und Vermarktung von raffiniertem Kupfer und Kupferkonzentraten. Ergänzend fallen Nebenprodukte an, die einen relevanten Beitrag zur Erlösstruktur leisten und die Kosten pro Tonne Kupfer rechnerisch senken. Zu den Hauptprodukten gehören:
  • raffiniertes Kupfer in Form von Kathoden und Anoden für Kabelhersteller, Elektroindustrie, Bauwesen und Maschinenbau
  • Kupferkonzentrate, die an Schmelzen und metallverarbeitende Unternehmen geliefert werden
  • Molybdän als Legierungsmetall für hochfeste Stähle und Spezialanwendungen
  • Zink- und Silberprodukte sowie in geringerem Umfang Gold als Kuppelprodukte der Kupferförderung
Darüber hinaus bietet das Unternehmen bergbautechnische Dienstleistungen innerhalb des Konzernverbunds, darunter Exploration, Planung und Betrieb von Tagebauen, Tailings-Management und metallurgische Optimierung. Die Vermarktung erfolgt global; Abnehmer sitzen vor allem in Nord- und Südamerika, Europa und Asien, wobei asiatische Industrieländer als Kernmärkte für Kupferimporte gelten.

Business Units und operative Struktur

Die operative Struktur von Southern Copper gliedert sich im Wesentlichen nach geographischen Clustern und Minenkomplexen in Peru und Mexiko. In Peru betreibt das Unternehmen großangelegte Tagebaue, darunter etablierte Minen mit eigener Konzentrator- und Infrastrukturkapazität sowie Erweiterungs- und Entwicklungsprojekte. Diese peruanischen Assets bilden einen Schwerpunkt des Wachstumsportfolios und stützen die strategische Ausrichtung auf eine langfristige Ausweitung der Kupferproduktion. In Mexiko umfasst die Struktur mehrere Kupfertagebaue, Untertagebetriebe und Verarbeitungsanlagen, ergänzt um Schmelz- und Raffineriestandorte, die die vertikale Integration des Konzerns absichern. Die mexikanischen Einheiten dienen gleichzeitig als Plattform für logistische und kommerzielle Aktivitäten Richtung Nordamerika. Im Konzernverbund bestehen funktionale Einheiten für Exploration, Projektentwicklung, Engineering, Nachhaltigkeit und Risikomanagement. Diese übergreifenden Business Functions unterstützen die regionalen Minengesellschaften und stellen standardisierte Prozesse, technische Benchmarks und konzernweite Governance sicher.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Southern Copper verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die im Kupfersektor als Moats wirken können. Dazu zählen:
  • umfangreiche, langfristig nutzbare Kupferreserven in politisch relevanten Förderländern
  • vertikale Integration von der Mine bis zum raffinierten Produkt, einschließlich eigener Schmelzkapazitäten
  • ausgeprägte Skaleneffekte durch große Minenkomplexe mit hoher Jahresproduktion
  • kosteneffiziente Betriebsstrukturen, die auf Volumen, Infrastruktur und Nebenprodukt-Credits aufbauen
  • lange Laufzeiten bestehender Minen mit bereits errichteter Infrastruktur und Genehmigungen
Diese Faktoren begrenzen den Markteintritt neuer Wettbewerber, da der Aufbau vergleichbarer Assets enorme Kapitalinvestitionen, lange Entwicklungszeiten und komplexe Genehmigungsprozesse erfordert. Der Zugang zu großen, geologisch attraktiven Lagerstätten bildet den wesentlichen Burggraben, während die vertikale Integration die Margenanfälligkeit gegenüber Zwischenstufen verringert. Gleichzeitig fungieren bestehende Beziehungen zu Industriekunden und institutionellen Stakeholdern in Peru und Mexiko als zusätzlicher Stabilitätsfaktor im Geschäftsmodell.

Wettbewerbsumfeld

Southern Copper agiert in einem hochkonzentrierten, international geprägten Kupfermarkt. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen globale Bergbaukonzerne wie Codelco, Freeport-McMoRan, BHP, Rio Tinto, Glencore und Anglo American, die jeweils bedeutende Kupferportfolios verantworten. Darüber hinaus konkurriert das Unternehmen mit regionalen Produzenten in Südamerika, Afrika und Asien, die ihrerseits von kostengünstigen Lagerstätten profitieren. Der Wettbewerb manifestiert sich in mehreren Dimensionen:
  • Positionierung entlang der globalen Kostenkurve
  • Zugang zu qualitativ hochwertigen, langfristigen Erzreserven
  • Fähigkeit zur Umsetzung komplexer Investitionsprojekte im Zeit- und Budgetrahmen
  • ESG-Performance und Akzeptanz durch Regierungen, Gemeinden und Kapitalmärkte
In rohstoffarmen Preisszenarien setzen kostengünstige Produzenten wie Southern Copper Marktteilnehmer mit höheren Förderkosten unter Druck. In Hochpreisphasen intensiviert sich dagegen der Wettbewerb um Explorationsrechte, M&A-Opportunitäten und technische Fachkräfte. Für institutionelle Anleger zählt die relative Kostenposition und Projektpipeline von Southern Copper deshalb zu den zentralen Bewertungsparametern im Branchenvergleich.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Southern Copper steht unter dem maßgeblichen Einfluss einer großen lateinamerikanischen Industriegruppe, was zu einer ausgeprägten Mehrheitsaktionärsstruktur führt. Diese Eigentümersituation prägt die Corporate Governance sowie die Kapitalallokation. Das Top-Management verfügt über langjährige Erfahrung im Bergbau- und Metallsektor und verfolgt eine Strategie, die auf folgende Schwerpunkte ausgerichtet ist:
  • Ausbau der Produktionskapazitäten in Peru und Mexiko über Erweiterungsprojekte
  • Optimierung bestehender Minen durch Prozessinnovationen und Produktivitätssteigerungen
  • Bewahrung einer konservativen Bilanzpolitik zur Abpufferung von Rohstoffzyklen
  • Berücksichtigung von Dividendenpolitik und Aktionärsrendite bei Investitionsentscheidungen
  • Weiterentwicklung von Umwelt- und Sozialprogrammen in Förderregionen
Für konservative Anleger ist die Governance-Struktur ein zweischneidiger Faktor. Einerseits erlaubt ein stabiler Mehrheitsaktionär langfristige Projektplanung, andererseits kann die Interessenlage von Minderheitsaktionären begrenzt durchsetzungsstark sein. Entscheidungsprozesse sind stark zentralisiert, was in Phasen strategischer Klarheit Effizienzen bringt, bei kontroversen Projekten aber auch zu erhöhten Reputations- und Konfliktrisiken führen kann.

Branchen- und Regionenprofil

Southern Copper ist in einem zyklischen, kapitalintensiven und stark regulierten Branchensegment tätig. Die Kupferindustrie ist geprägt von erheblichen Preisschwankungen, die sich aus globalem Wirtschaftswachstum, industrieller Nachfrage, Lagerbeständen und Spekulation an den Metallbörsen ergeben. Langfristig wirken strukturelle Trends wie Elektrifizierung, Ausbau der Stromnetze, Elektromobilität und erneuerbare Energien grundsätzlich nachfragestützend, während Effizienzsteigerungen, Substitution und Recycling dämpfende Effekte ausüben. Geographisch konzentriert Southern Copper seine Aktivitäten auf Peru und Mexiko. Beide Länder zählen zu den wichtigsten Bergbauregionen weltweit und bieten grundsätzlich attraktive geologische Voraussetzungen sowie eine etablierte Bergbauinfrastruktur. Gleichzeitig sind politische und regulatorische Risiken nicht zu unterschätzen: Steuerregime, Royalties, Umweltauflagen, Wasserrechte und soziale Konflikte mit Gemeinden können die Profitabilität und Projektzeiten erheblich beeinflussen. Investoren müssen daher neben dem globalen Kupferpreis insbesondere die regulatorische Entwicklung und gesellschaftliche Debatte rund um den Bergbau in Lateinamerika berücksichtigen, da diese Faktoren die langfristige Lizenz zum Operieren maßgeblich bestimmen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Southern Copper geht historisch auf Bergbauaktivitäten in Mexiko zurück und hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem grenzüberschreitenden Kupferkonzern entwickelt. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgte der systematische Ausbau der mexikanischen Minen und die Etablierung eigener Schmelz- und Raffineriekapazitäten. Später weitete das Unternehmen seinen Einfluss durch den Erwerb und die Entwicklung bedeutender Kupferprojekte in Peru aus. Durch die Integration dieser Assets entstand ein diversifiziertes Portfolio mit mehreren Großminen, das Southern Copper in die Spitzengruppe der weltweiten Kupferproduzenten aufsteigen ließ. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von umfangreichen Investitionszyklen, Nachrüstungen der Infrastruktur und Anpassungen an veränderte Umwelt- und Sicherheitsstandards. Wiederkehrende Herausforderungen bestanden in Streiks, politischen Spannungen und Auseinandersetzungen um Umwelt- und Sozialfragen. Dennoch gelang es dem Konzern, über mehrere Rohstoffzyklen hinweg seine Position zu halten und neue Kapazitäten in Betrieb zu nehmen. Die Eigentümer- und Kontrollstruktur verfestigte sich dabei im Zeitverlauf, sodass der Konzern heute als Teil eines größeren Industrieverbunds agiert, was den Zugang zu Kapital und technischer Expertise unterstützt.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Southern Copper steht regelmäßig im Fokus von Investoren, die neben finanziellen Kennzahlen verstärkt auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren achten. Besonderheiten ergeben sich aus mehreren Dimensionen:
  • hohe Bedeutung des Wasser- und Energiemanagements in oft wasserarmen Regionen
  • Notwendigkeit robuster Tailings- und Abfallkonzepte zur Vermeidung von Umweltunfällen
  • Intensiver Dialog mit lokalen Gemeinden zu Beschäftigung, Infrastruktur und Umweltauswirkungen
  • Rolle von Gewerkschaften und Arbeitsbedingungen im bergbaulichen Umfeld
Das Unternehmen berichtet über Initiativen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen, zur Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien und zur Wiederaufbereitung von Prozesswasser. Gleichzeitig sind Investoren gut beraten, unabhängige ESG-Ratings, Medienberichte und Analysen von Nichtregierungsorganisationen zu verfolgen, da Projekte des Konzerns in der Vergangenheit immer wieder Gegenstand öffentlicher Kontroversen waren. Für einen konservativen Anleger ergibt sich daraus ein ambivalentes Bild: Einerseits profitiert Southern Copper von der Rolle des Metalls Kupfer als Enabler der Energiewende, andererseits sind die ökologischen und sozialen Auswirkungen großindustriellen Bergbaus nicht zu unterschätzen.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für ein langfristig orientiertes, konservatives Anlageprofil ergeben sich bei Southern Copper sowohl substanzielle Chancen als auch klar zu benennende Risiken. Auf der Chancen-Seite stehen:
  • eine große, qualitativ hochwertige Reservenbasis in etablierten Bergbauregionen
  • vertikale Integration und Skalenvorteile mit potenziell günstiger Kostenposition
  • exponierte Stellung gegenüber strukturellen Wachstumstreibern wie Elektrifizierung und Energiewende
  • möglicher Inflationsschutz durch Sachwertcharakter und Korrelation zu Rohstoffpreisen
Demgegenüber stehen wesentliche Risikofaktoren:
  • hohe Abhängigkeit vom globalen Kupferpreis und damit ausgeprägte Ergebnisvolatilität
  • politische, steuerliche und regulatorische Unsicherheiten in Peru und Mexiko
  • potenzielle Arbeitskonflikte, Streiks und soziale Spannungen in den Förderregionen
  • ökologische Risiken und Reputationsrisiken im Zusammenhang mit Umwelt- und Sozialthemen
  • Governance-Risiken aus einer dominanten Mehrheitsaktionärsstruktur
Konservative Anleger sollten Southern Copper deshalb nicht als defensives Basisinvestment, sondern als zyklische Beimischung mit klar definiertem Risikobudget betrachten. Eine sorgfältige Analyse der Projektpipeline, der Kostenposition im Branchenvergleich, der politischen Entwicklung in den Kernländern und der ESG-Profile ist unerlässlich. Die Entscheidung für oder gegen ein Engagement bleibt eine individuelle Abwägung von Chance-Risiko-Profil, Diversifikationserfordernissen und persönlicher Risikotragfähigkeit, ohne dass daraus eine Empfehlung im engeren Sinne abgeleitet werden kann.

Kursdaten

Geld/Brief 181,19 $ / 181,84 $
Spread +0,36%
Schluss Vortag 176,41 $
Gehandelte Stücke 65.702
Tagesvolumen Vortag 133.559.601 $
Tagestief 175,37 $
Tageshoch 181,54 $
52W-Tief 74,86 $
52W-Hoch 191,22 $
Jahrestief 144,87 $
Jahreshoch 191,22 $

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Southern Copper Aktie heute gestiegen?

  • Southern Copper Corp. erwartet im laufenden Jahr eine Steigerung der Kupferproduktion, da neue Projekte in Mexiko und Peru in Betrieb genommen werden.
  • Die Nachfrage nach Kupfer steigt aufgrund des Wachstums in der Elektromobilität und nachhaltigen Technologien, was zu einem positiven Marktumfeld für Southern Copper beiträgt.
  • Analysten heben die starke Umsatzprognose des Unternehmens für das nächste Quartal hervor, mit optimistischen Einschätzungen aufgrund steigender Metallpreise.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 11.433 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 5.555 $
Jahresüberschuss in Mio. 3.389 $
Umsatz je Aktie 14,51 $
Gewinn je Aktie 4,29 $
Gewinnrendite +36,95%
Umsatzrendite +29,53%
Return on Investment +18,11%
Marktkapitalisierung in Mio. 71.783 $
KGV (Kurs/Gewinn) 21,24
KBV (Kurs/Buchwert) 7,83
KUV (Kurs/Umsatz) 6,28
Eigenkapitalrendite +36,82%
Eigenkapitalquote +49,01%

Derivate

Hebelprodukte (170)
Knock-Outs 91
Optionsscheine 59
Faktor-Zertifikate 20

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 1 Jahr
Keine Senkung seit 1 Jahr
Stabilität der Dividende 0,4 (max 1,00)
Jährlicher -1,1% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 36,98% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 65,5% (auf den Gewinn/FFO)
quote 72,9% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 16,67%

Dividenden Historie

Datum Dividende
12.11.2025 0,90 $ (0,78 €)
15.08.2025 0,80 $ (0,69 €)
02.05.2025 0,70 $ (0,62 €)
10.02.2025 0,70 $ (0,68 €)
06.11.2024 0,70 $ (0,64 €)
09.08.2024 0,60 $ (0,55 €)
12.02.2024 0,80 $ (0,74 €)
07.11.2023 1,00 $ (0,93 €)
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Prognose & Kursziel

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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 147,90 € -5,04%
155,75 € 08:10
Frankfurt 154,40 € -0,26%
154,80 € 17:23
Hamburg 148,20 € -5,82%
157,35 € 08:10
München 148,65 € -4,37%
155,45 € 08:00
Stuttgart 153,60 € +2,30%
150,15 € 17:32
L&S RT 154,05 € +2,58%
150,175 € 17:54
NYSE 181,39 $ +2,82%
176,41 $ 17:39
Nasdaq 181,39 $ +2,86%
176,35 $ 17:37
AMEX 180,17 $ +0,81%
178,72 $ 16:36
Tradegate 154,85 € +3,23%
150,00 € 17:50
Quotrix 148,25 € -1,46%
150,45 € 07:27
Gettex 154,15 € +2,49%
150,40 € 17:44
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
22.01.26 176,41 136 M
21.01.26 184,06 163 M
20.01.26 186,25 77,3 M
16.01.26 180,95 137 M
15.01.26 182,97 193 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 180,95 $ -2,51%
1 Monat 148,02 $ +19,18%
6 Monate 100,83 $ +74,96%
1 Jahr 97,18 $ +81,53%
5 Jahre 71,02 $ +148,39%

Unternehmensprofil Southern Copper Corp

Southern Copper Corporation ist ein vertikal integrierter, international tätiger Kupferkonzern mit Schwerpunkt auf Lateinamerika und zählt zu den größten börsennotierten Kupferproduzenten weltweit. Das Unternehmen kontrolliert wesentliche Kupfer-Assets in Peru und Mexiko und deckt weite Teile der Wertschöpfungskette von der Exploration über den Tage- und Untertagebau bis zur Schmelze und Raffination ab. Für erfahrene Anleger fungiert Southern Copper als Hebel auf langfristige Trends in den Metall- und Rohstoffmärkten, insbesondere auf die Nachfrage nach Kupfer im Zuge von Elektrifizierung, Energiewende und Infrastrukturinvestitionen. Die Aktie wird primär an der New York Stock Exchange gehandelt und repräsentiert ein stark rohstoff- und zyklussensitives Engagement im globalen Kupfersektor.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Southern Copper beruht auf der integrierten Förderung, Verarbeitung und Vermarktung von Kupfer sowie relevanten Kuppelprodukten wie Molybdän, Zink, Silber und Gold. Kern des Geschäfts sind großvolumige, kostenoptimierte Tagebaubetriebe mit langjährigen Lebenszyklen. Das Unternehmen kombiniert geologische Ressourcen, Bergbaukompetenz, metallurgisches Know-how und eigene Schmelz- und Raffineriekapazitäten zu einem industriellen Verbund. Die Kostenführerschaft spielt dabei eine zentrale Rolle: Durch hohe Erzgrade in bestimmten Lagerstätten, Skaleneffekte in großen Minenkomplexen, integrierte Infrastruktur und Energieversorgung strebt Southern Copper eine Position im unteren Kostenquartil der globalen Produzenten an. Der Cashflow wird überwiegend durch langfristige Abnahmeverträge mit industriellen Kunden sowie Verkäufe an Metallhändler und Verarbeiter generiert. Ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells ist zudem ein kontinuierliches Investitionsprogramm in Erweiterungsprojekte, Brownfield-Optimierungen und ausgewählte Greenfield-Entwicklungen, um die Reservenbasis zu sichern, die Lebensdauer der Minen zu verlängern und die Produktionskapazität mit der globalen Kupfernachfrage zu synchronisieren. Der Konzern nutzt seine vertikale Integration, um Margen entlang der Kette von der Mine bis zum raffinierten Kupferprodukt zu stabilisieren und gleichzeitig Preisschwankungen an den Metallbörsen über Hedging- und Vermarktungsstrategien zu steuern.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Southern Copper zielt darauf ab, als langfristig verlässlicher, kosteneffizienter und verantwortungsvoller Produzent von Kupfer und anderen Industriemetallen aufzutreten. Strategisch steht die Maximierung des Werts der Ressourcenbasis im Vordergrund, flankiert von Sicherheit, Umwelt- und Sozialstandards. Der Konzern betont in seinen Leitlinien einen Fokus auf:
  • operative Exzellenz und Produktivität in allen Minen
  • strikte Kapitaldisziplin bei Großprojekten und Expansionen
  • laufende Verbesserung der Arbeitssicherheit und Risikokontrolle
  • Reduktion von Emissionen und Wasserverbrauch pro Produktionseinheit
  • Stärkung der Beziehungen zu Gemeinden und Regierungen in den Förderländern
Übergeordnet verfolgt das Management das Ziel, durch eine Kombination aus wachstumsorientierten Projekten, Kostenführerschaft und robustem ESG-Management den Unternehmenswert über Rohstoffzyklen hinweg zu steigern, ohne dabei kurzfristige Marktbewegungen zur primären Steuerungsgröße zu machen.

Produkte und Dienstleistungen

Southern Copper konzentriert sich auf die Produktion und Vermarktung von raffiniertem Kupfer und Kupferkonzentraten. Ergänzend fallen Nebenprodukte an, die einen relevanten Beitrag zur Erlösstruktur leisten und die Kosten pro Tonne Kupfer rechnerisch senken. Zu den Hauptprodukten gehören:
  • raffiniertes Kupfer in Form von Kathoden und Anoden für Kabelhersteller, Elektroindustrie, Bauwesen und Maschinenbau
  • Kupferkonzentrate, die an Schmelzen und metallverarbeitende Unternehmen geliefert werden
  • Molybdän als Legierungsmetall für hochfeste Stähle und Spezialanwendungen
  • Zink- und Silberprodukte sowie in geringerem Umfang Gold als Kuppelprodukte der Kupferförderung
Darüber hinaus bietet das Unternehmen bergbautechnische Dienstleistungen innerhalb des Konzernverbunds, darunter Exploration, Planung und Betrieb von Tagebauen, Tailings-Management und metallurgische Optimierung. Die Vermarktung erfolgt global; Abnehmer sitzen vor allem in Nord- und Südamerika, Europa und Asien, wobei asiatische Industrieländer als Kernmärkte für Kupferimporte gelten.

Business Units und operative Struktur

Die operative Struktur von Southern Copper gliedert sich im Wesentlichen nach geographischen Clustern und Minenkomplexen in Peru und Mexiko. In Peru betreibt das Unternehmen großangelegte Tagebaue, darunter etablierte Minen mit eigener Konzentrator- und Infrastrukturkapazität sowie Erweiterungs- und Entwicklungsprojekte. Diese peruanischen Assets bilden einen Schwerpunkt des Wachstumsportfolios und stützen die strategische Ausrichtung auf eine langfristige Ausweitung der Kupferproduktion. In Mexiko umfasst die Struktur mehrere Kupfertagebaue, Untertagebetriebe und Verarbeitungsanlagen, ergänzt um Schmelz- und Raffineriestandorte, die die vertikale Integration des Konzerns absichern. Die mexikanischen Einheiten dienen gleichzeitig als Plattform für logistische und kommerzielle Aktivitäten Richtung Nordamerika. Im Konzernverbund bestehen funktionale Einheiten für Exploration, Projektentwicklung, Engineering, Nachhaltigkeit und Risikomanagement. Diese übergreifenden Business Functions unterstützen die regionalen Minengesellschaften und stellen standardisierte Prozesse, technische Benchmarks und konzernweite Governance sicher.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Southern Copper verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die im Kupfersektor als Moats wirken können. Dazu zählen:
  • umfangreiche, langfristig nutzbare Kupferreserven in politisch relevanten Förderländern
  • vertikale Integration von der Mine bis zum raffinierten Produkt, einschließlich eigener Schmelzkapazitäten
  • ausgeprägte Skaleneffekte durch große Minenkomplexe mit hoher Jahresproduktion
  • kosteneffiziente Betriebsstrukturen, die auf Volumen, Infrastruktur und Nebenprodukt-Credits aufbauen
  • lange Laufzeiten bestehender Minen mit bereits errichteter Infrastruktur und Genehmigungen
Diese Faktoren begrenzen den Markteintritt neuer Wettbewerber, da der Aufbau vergleichbarer Assets enorme Kapitalinvestitionen, lange Entwicklungszeiten und komplexe Genehmigungsprozesse erfordert. Der Zugang zu großen, geologisch attraktiven Lagerstätten bildet den wesentlichen Burggraben, während die vertikale Integration die Margenanfälligkeit gegenüber Zwischenstufen verringert. Gleichzeitig fungieren bestehende Beziehungen zu Industriekunden und institutionellen Stakeholdern in Peru und Mexiko als zusätzlicher Stabilitätsfaktor im Geschäftsmodell.

Wettbewerbsumfeld

Southern Copper agiert in einem hochkonzentrierten, international geprägten Kupfermarkt. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen globale Bergbaukonzerne wie Codelco, Freeport-McMoRan, BHP, Rio Tinto, Glencore und Anglo American, die jeweils bedeutende Kupferportfolios verantworten. Darüber hinaus konkurriert das Unternehmen mit regionalen Produzenten in Südamerika, Afrika und Asien, die ihrerseits von kostengünstigen Lagerstätten profitieren. Der Wettbewerb manifestiert sich in mehreren Dimensionen:
  • Positionierung entlang der globalen Kostenkurve
  • Zugang zu qualitativ hochwertigen, langfristigen Erzreserven
  • Fähigkeit zur Umsetzung komplexer Investitionsprojekte im Zeit- und Budgetrahmen
  • ESG-Performance und Akzeptanz durch Regierungen, Gemeinden und Kapitalmärkte
In rohstoffarmen Preisszenarien setzen kostengünstige Produzenten wie Southern Copper Marktteilnehmer mit höheren Förderkosten unter Druck. In Hochpreisphasen intensiviert sich dagegen der Wettbewerb um Explorationsrechte, M&A-Opportunitäten und technische Fachkräfte. Für institutionelle Anleger zählt die relative Kostenposition und Projektpipeline von Southern Copper deshalb zu den zentralen Bewertungsparametern im Branchenvergleich.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Southern Copper steht unter dem maßgeblichen Einfluss einer großen lateinamerikanischen Industriegruppe, was zu einer ausgeprägten Mehrheitsaktionärsstruktur führt. Diese Eigentümersituation prägt die Corporate Governance sowie die Kapitalallokation. Das Top-Management verfügt über langjährige Erfahrung im Bergbau- und Metallsektor und verfolgt eine Strategie, die auf folgende Schwerpunkte ausgerichtet ist:
  • Ausbau der Produktionskapazitäten in Peru und Mexiko über Erweiterungsprojekte
  • Optimierung bestehender Minen durch Prozessinnovationen und Produktivitätssteigerungen
  • Bewahrung einer konservativen Bilanzpolitik zur Abpufferung von Rohstoffzyklen
  • Berücksichtigung von Dividendenpolitik und Aktionärsrendite bei Investitionsentscheidungen
  • Weiterentwicklung von Umwelt- und Sozialprogrammen in Förderregionen
Für konservative Anleger ist die Governance-Struktur ein zweischneidiger Faktor. Einerseits erlaubt ein stabiler Mehrheitsaktionär langfristige Projektplanung, andererseits kann die Interessenlage von Minderheitsaktionären begrenzt durchsetzungsstark sein. Entscheidungsprozesse sind stark zentralisiert, was in Phasen strategischer Klarheit Effizienzen bringt, bei kontroversen Projekten aber auch zu erhöhten Reputations- und Konfliktrisiken führen kann.

Branchen- und Regionenprofil

Southern Copper ist in einem zyklischen, kapitalintensiven und stark regulierten Branchensegment tätig. Die Kupferindustrie ist geprägt von erheblichen Preisschwankungen, die sich aus globalem Wirtschaftswachstum, industrieller Nachfrage, Lagerbeständen und Spekulation an den Metallbörsen ergeben. Langfristig wirken strukturelle Trends wie Elektrifizierung, Ausbau der Stromnetze, Elektromobilität und erneuerbare Energien grundsätzlich nachfragestützend, während Effizienzsteigerungen, Substitution und Recycling dämpfende Effekte ausüben. Geographisch konzentriert Southern Copper seine Aktivitäten auf Peru und Mexiko. Beide Länder zählen zu den wichtigsten Bergbauregionen weltweit und bieten grundsätzlich attraktive geologische Voraussetzungen sowie eine etablierte Bergbauinfrastruktur. Gleichzeitig sind politische und regulatorische Risiken nicht zu unterschätzen: Steuerregime, Royalties, Umweltauflagen, Wasserrechte und soziale Konflikte mit Gemeinden können die Profitabilität und Projektzeiten erheblich beeinflussen. Investoren müssen daher neben dem globalen Kupferpreis insbesondere die regulatorische Entwicklung und gesellschaftliche Debatte rund um den Bergbau in Lateinamerika berücksichtigen, da diese Faktoren die langfristige Lizenz zum Operieren maßgeblich bestimmen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Southern Copper geht historisch auf Bergbauaktivitäten in Mexiko zurück und hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem grenzüberschreitenden Kupferkonzern entwickelt. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgte der systematische Ausbau der mexikanischen Minen und die Etablierung eigener Schmelz- und Raffineriekapazitäten. Später weitete das Unternehmen seinen Einfluss durch den Erwerb und die Entwicklung bedeutender Kupferprojekte in Peru aus. Durch die Integration dieser Assets entstand ein diversifiziertes Portfolio mit mehreren Großminen, das Southern Copper in die Spitzengruppe der weltweiten Kupferproduzenten aufsteigen ließ. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von umfangreichen Investitionszyklen, Nachrüstungen der Infrastruktur und Anpassungen an veränderte Umwelt- und Sicherheitsstandards. Wiederkehrende Herausforderungen bestanden in Streiks, politischen Spannungen und Auseinandersetzungen um Umwelt- und Sozialfragen. Dennoch gelang es dem Konzern, über mehrere Rohstoffzyklen hinweg seine Position zu halten und neue Kapazitäten in Betrieb zu nehmen. Die Eigentümer- und Kontrollstruktur verfestigte sich dabei im Zeitverlauf, sodass der Konzern heute als Teil eines größeren Industrieverbunds agiert, was den Zugang zu Kapital und technischer Expertise unterstützt.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Southern Copper steht regelmäßig im Fokus von Investoren, die neben finanziellen Kennzahlen verstärkt auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren achten. Besonderheiten ergeben sich aus mehreren Dimensionen:
  • hohe Bedeutung des Wasser- und Energiemanagements in oft wasserarmen Regionen
  • Notwendigkeit robuster Tailings- und Abfallkonzepte zur Vermeidung von Umweltunfällen
  • Intensiver Dialog mit lokalen Gemeinden zu Beschäftigung, Infrastruktur und Umweltauswirkungen
  • Rolle von Gewerkschaften und Arbeitsbedingungen im bergbaulichen Umfeld
Das Unternehmen berichtet über Initiativen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen, zur Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien und zur Wiederaufbereitung von Prozesswasser. Gleichzeitig sind Investoren gut beraten, unabhängige ESG-Ratings, Medienberichte und Analysen von Nichtregierungsorganisationen zu verfolgen, da Projekte des Konzerns in der Vergangenheit immer wieder Gegenstand öffentlicher Kontroversen waren. Für einen konservativen Anleger ergibt sich daraus ein ambivalentes Bild: Einerseits profitiert Southern Copper von der Rolle des Metalls Kupfer als Enabler der Energiewende, andererseits sind die ökologischen und sozialen Auswirkungen großindustriellen Bergbaus nicht zu unterschätzen.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für ein langfristig orientiertes, konservatives Anlageprofil ergeben sich bei Southern Copper sowohl substanzielle Chancen als auch klar zu benennende Risiken. Auf der Chancen-Seite stehen:
  • eine große, qualitativ hochwertige Reservenbasis in etablierten Bergbauregionen
  • vertikale Integration und Skalenvorteile mit potenziell günstiger Kostenposition
  • exponierte Stellung gegenüber strukturellen Wachstumstreibern wie Elektrifizierung und Energiewende
  • möglicher Inflationsschutz durch Sachwertcharakter und Korrelation zu Rohstoffpreisen
Demgegenüber stehen wesentliche Risikofaktoren:
  • hohe Abhängigkeit vom globalen Kupferpreis und damit ausgeprägte Ergebnisvolatilität
  • politische, steuerliche und regulatorische Unsicherheiten in Peru und Mexiko
  • potenzielle Arbeitskonflikte, Streiks und soziale Spannungen in den Förderregionen
  • ökologische Risiken und Reputationsrisiken im Zusammenhang mit Umwelt- und Sozialthemen
  • Governance-Risiken aus einer dominanten Mehrheitsaktionärsstruktur
Konservative Anleger sollten Southern Copper deshalb nicht als defensives Basisinvestment, sondern als zyklische Beimischung mit klar definiertem Risikobudget betrachten. Eine sorgfältige Analyse der Projektpipeline, der Kostenposition im Branchenvergleich, der politischen Entwicklung in den Kernländern und der ESG-Profile ist unerlässlich. Die Entscheidung für oder gegen ein Engagement bleibt eine individuelle Abwägung von Chance-Risiko-Profil, Diversifikationserfordernissen und persönlicher Risikotragfähigkeit, ohne dass daraus eine Empfehlung im engeren Sinne abgeleitet werden kann.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 100,39 Mrd. €
Aktienanzahl 790,41 Mio.
Streubesitz 0,76%
Währung EUR
Land USA
Sektor Grundstoffe
Branche Metalle u. Bergbau
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+0,91% BlackRock Inc
+0,58% Capital World Investors
+0,37% Neuberger Berman Group LLC
+0,34% State Street Corp
+0,32% Fisher Asset Management, LLC
+0,28% T. Rowe Price Associates, Inc.
+0,26% Goldman Sachs Group Inc
+0,23% Aberdeen Group PLC
+0,21% JPMorgan Chase & Co
+0,18% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+0,17% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+0,16% Bank of America Corp
+0,12% Jacobs Levy Equity Management, Inc.
+0,12% Empower Advisory Group LLC
+0,12% Squarepoint Ops LLC
+0,12% MIRAE ASSET GLOBAL ETFS HOLDINGS Ltd.
+0,12% Legal & General Group PLC
+0,11% Northern Trust Corp
+0,11% Ameriprise Financial Inc
+0,11% Vanguard Group Inc
+94,32% Weitere
+0,76% Streubesitz

Community-Beiträge zu Southern Copper Corp

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge drehen sich überwiegend um Kursanstiege und Nachrichten zum Kupfermarkt sowie deren Einfluss auf die Southern Copper‑Aktie, einschließlich eines automatisierten ARIVA‑News‑Hinweises zur möglichen Fortsetzung der Rally 2026.
  • Diskutierte Treiber sind gestiegene Nachfrage (u. a. China, Batterieproduktion, KI‑Investitionen), Angebotsprobleme in Minen, geopolitische Spannungen, mögliche US‑Zollerklärungen und geldpolitische Impulse; dazu kommen Chart‑ und kurzfristige Performance‑Kommentare (z. B. +14%, +40%) sowie Vergleiche zu Freeport.
  • Die Stimmung ist überwiegend positiv bis euphorisch mit Hinweisen auf Gewinnmitnahmen und Zyklizität als Warnung, während viele Beiträge kurzfrittig Marktupdates, Fragen und technische Chartbeobachtungen liefern.
Hinweis
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ARIVA.DE
Kupfer-Rally auch 2026? Wie KI, Minenkrisen ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Southern Copper Corp" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Kupfer verzeichnete 2025 den stärksten Preisanstieg seit der Finanzkrise – getrieben von KI-Investitionen, Minenproblemen und globalen Spannungen. Auch 2026 könnte die Rally weitergehen, denn strukturelle Angebotsrisiken und geopolitische Unsicherheiten bleiben bestehen.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Kupfer-Rally auch 2026? Wie KI, Minenkrisen und geopolitische Spannungen die nächste Preiswelle auslösen
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videomart
Southern Copper springt wieder an!
Vom Tief inzwischen schon wieder 14% nach oben. Läuft fast identisch wie auch Freeport; weiter so! Auch hier dürfte eine Ankündigung von dem Eierdieb Trump mit Spannung erwartet werden... https://etfdb.com/gold-silver-investing-channel/trump-tariffs-boon-bullish-copper-prices/
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woko 58
moin
ja ich. was war den heute los?
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LongPosition2022
Ist hier noch jemand drin?
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Häufig gestellte Fragen zur Southern Copper Aktie und zum Southern Copper Kurs

Der aktuelle Kurs der Southern Copper Aktie liegt bei 154,1148 €.

Für 1.000€ kann man sich 6,49 Southern Copper Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Southern Copper Aktie lautet SCCO.

Die 1 Monats-Performance der Southern Copper Aktie beträgt aktuell 19,18%.

Die 1 Jahres-Performance der Southern Copper Aktie beträgt aktuell 81,53%.

Der Aktienkurs der Southern Copper Aktie liegt aktuell bei 154,1148 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 19,18% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Southern Copper eine Wertentwicklung von 37,42% aus und über 6 Monate sind es 74,96%.

Das 52-Wochen-Hoch der Southern Copper Aktie liegt bei 191,22 $.

Das 52-Wochen-Tief der Southern Copper Aktie liegt bei 74,86 $.

Das Allzeithoch von Southern Copper liegt bei 191,22 $.

Das Allzeittief von Southern Copper liegt bei 21,55 $.

Die Volatilität der Southern Copper Aktie liegt derzeit bei 35,29%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Southern Copper in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 100,39 Mrd. €

Insgesamt sind 788,0 Mio Southern Copper Aktien im Umlauf.

BlackRock Inc hält +0,91% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 10.07.2008 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Am 10.07.2008 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Southern Copper bei 60%. Erfahre hier mehr

Southern Copper hat seinen Hauptsitz in USA.

Southern Copper gehört zum Sektor Metalle u. Bergbau.

Das KGV der Southern Copper Aktie beträgt 21,24.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Southern Copper betrug 11,43 Mrd $.

Ja, Southern Copper zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 12.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,90 $ (0,78 €) gezahlt.

Zuletzt hat Southern Copper am 12.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,90 $ (0,78 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,51%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Southern Copper wurde am 12.11.2025 in Höhe von 0,90 $ (0,78 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,51%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 12.11.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,90 $ (0,78 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.