Snowflake Inc

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WKN:  A2QB38 ISIN:  US8334451098 US-Symbol:  SNOW Branche:  Software Land:  USA
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Snowflake Unternehmensbeschreibung

Snowflake Inc. ist ein spezialisiertes Softwareunternehmen im Bereich Cloud-basierter Datenplattformen mit Fokus auf Data Warehousing, Data Lakes und analytische Workloads. Die Gesellschaft adressiert institutionelle Kunden, die große, heterogene Datenmengen in skalierbaren Umgebungen konsolidieren und auswerten möchten. Das Unternehmen ist in den USA ansässig und an der New York Stock Exchange gelistet. Der Kern der Investment-Story liegt in der starken Positionierung als unabhängige, Multi-Cloud-fähige Datenplattform, die auf die Hyperscaler von Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Cloud aufsetzt, ohne selbst eine Infrastrukturplattform zu betreiben. Für erfahrene Anleger steht damit eine reine Software-Wachstumsstory mit hoher technologischer Komplexität und deutlicher Abhängigkeit von der digitalen Transformationsdynamik im Vordergrund.

Geschäftsmodell

Snowflake betreibt im Kern ein konsumptionsbasiertes Geschäftsmodell für Cloud-Datenplattformen. Kunden bezahlen in der Regel auf Basis von genutzter Rechenleistung und Datenspeicherung, was die Umsätze eng an die tatsächliche Nutzung koppelt. Die Plattform abstrahiert die zugrunde liegenden Cloud-Ressourcen und stellt ein integriertes System für Datenintegration, -speicherung, -verarbeitung und -analyse bereit. Zentral ist die Trennung von Compute und Storage: Rechenkapazitäten lassen sich nahezu elastisch skalieren, ohne die zugrundeliegenden Datenstrukturen neu organisieren zu müssen. Diese Architektur ermöglicht parallele Workloads, beispielsweise gleichzeitige Analysen durch Business-Intelligence-Teams, Data Scientists und operative Anwendungen. Typische Anwendungsfälle umfassen Customer 360, Betrugsprävention, Supply-Chain-Analysen, Finanz- und Risiko-Reporting sowie personalisierte digitale Services. Snowflake erzielt wiederkehrende Umsätze mit hohem Anteil an Enterprise-Kunden, oft mit langfristigen Rahmenvereinbarungen, die Mindestabnahmen oder Commitments für Nutzungskontingente enthalten. Cross- und Upselling entstehen über zusätzliche Workloads, Regionen, Datenfreigaben und neue Produktbereiche wie Data Science, Application Development und KI-bezogene Workloads.

Mission und strategische Ausrichtung

Die deklarierte Mission von Snowflake besteht darin, die Nutzung von Daten weltweit zu mobilisieren und Organisationen zu befähigen, ihre Daten bestmöglich wertschöpfend einzusetzen. Das Unternehmen positioniert sich als neutrale, Cloud-übergreifende Data Cloud, die Silos in Unternehmen sowie zwischen unterschiedlichen Organisationen aufbricht. Strategisch verfolgt das Management den Ausbau einer globalen Datenökonomie, in der Kunden Daten untereinander sicher teilen, monetarisieren und in Anwendungen integrieren können. Die Roadmap zielt darauf, Snowflake von einer reinen Analyseplattform zu einem umfassenden Ökosystem für Daten, KI-Modelle und datengetriebene Applikationen weiterzuentwickeln. Dazu gehören Investitionen in Performanceoptimierung, Sicherheit, regulatorische Compliance, Integration von generativer KI und Machine-Learning-Funktionalitäten sowie der Ausbau von Partnerschaften mit Cloud-Anbietern, Systemintegratoren und Softwarepartnern.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Snowflake lässt sich grob in mehrere Funktionsbereiche gliedern. Die Basis bildet das Cloud Data Warehouse, das strukturierte und semistrukturierte Daten zentral speichert und performant für SQL-basierte Analysen verfügbar macht. Hinzu kommen Data-Lake- und Lakehouse-Funktionen, mit denen Rohdaten kosteneffizient gehalten und sukzessive kuratiert werden können. Über integrierte Data-Engineering-Werkzeuge werden ETL- und ELT-Prozesse unterstützt. Daneben adressiert Snowflake Data-Science- und Machine-Learning-Szenarien, etwa durch Funktionen für Feature Stores, sichere Freigabe von Trainingsdaten sowie Kooperation mit externen ML-Plattformen. Wichtiger Bestandteil ist das Data Sharing: Kunden können Daten intern zwischen Abteilungen und extern mit Partnern, Lieferanten oder Kunden teilen, ohne Kopien erzeugen zu müssen. Ergänzend bietet Snowflake einen Marktplatz für Daten und Anwendungen, auf dem Drittanbieter Datensätze, Datenprodukte und branchenspezifische Lösungen bereitstellen. Weitere Schwerpunkte umfassen Funktionen für die Entwicklung datengetriebener Anwendungen und für KI-Workloads, einschließlich der Orchestrierung und Nutzung externer Modelle. Professionelle Services, Schulungen, Support und ein wachsendes Partnerökosystem unterstützen die Implementierung in komplexen Unternehmensumgebungen.

Business Units und Lösungssegmente

Snowflake strukturiert seine Marktbearbeitung primär nach Branchen und Anwendungsfällen, weniger nach rechtlich eigenständigen Business Units. Operativ fokussiert sich das Unternehmen auf vertikale Lösungen für Finanzdienstleister, Einzelhandel und Konsumgüter, Medien, Gesundheitswesen, öffentliche Hand, Technologieunternehmen sowie die Fertigungsindustrie. Innerhalb dieser Vertikalen konzentrieren sich spezialisierte Teams auf typische Workloads wie Kundenanalytik, Risikomodellierung, Marketing-Attribution, IoT-Datenverarbeitung, Logfile-Analysen oder regulatorisches Reporting. Ergänzend betreibt Snowflake horizontale Lösungsbereiche für Data Warehousing, Data Engineering, Echtzeit- und Streamingdatenverarbeitung, Data Governance und Data Collaboration. Diese Matrix aus Branchenfokus und Funktionsmodulen unterstützt eine skalierbare Go-to-Market-Struktur, die auf große Unternehmenskunden und zunehmend auch auf digitale „Born-in-the-Cloud“-Firmen abzielt.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Snowflake differenziert sich durch mehrere technische und strategische Merkmale. Kern ist eine eigens entwickelte, Cloud-native Architektur, die Compute und Storage konsequent trennt und verschiedenen Nutzergruppen parallele, voneinander isolierte virtuelle Warehouses bereitstellt. Damit können Unternehmen Lastspitzen, etwa bei Monatsabschlüssen oder Marketingkampagnen, flexibel abfangen, ohne die Gesamtperformance zu beeinträchtigen. Die Multi-Cloud-Fähigkeit ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: Kunden können Workloads über AWS, Azure und Google Cloud verteilen und so Abhängigkeiten von einem einzelnen Hyperscaler begrenzen oder regulatorische Anforderungen an Datenlokation besser erfüllen. Der integrierte Data-Sharing-Mechanismus schafft darüber hinaus Netzwerkeffekte, weil Unternehmen Daten ohne Replikation freigeben können und so datenzentrierte Ökosysteme entstehen. Zunehmend bedeutsam sind zudem Funktionen zur Unterstützung von KI- und Machine-Learning-Workloads sowie die Fähigkeit, Daten und Modelle in Anwendungen einzubinden. Aus Sicht eines konservativen Anlegers bildet diese Kombination aus Technologie, Plattformeffekten und engen Kundenbeziehungen einen potenziellen Moat, der besonders bei stark regulierten, komplexen Großkunden zu hohen Wechselkosten und einer gewissen Trägheit beim Anbieterwechsel führen kann.

Wettbewerbsumfeld

Snowflake agiert in einem intensiven Wettbewerbsumfeld mit großen, kapitalstarken Anbietern. Zu den zentralen Konkurrenten zählen die Data-Warehousing- und Analytics-Angebote der Hyperscaler selbst, insbesondere Amazon Redshift, Google BigQuery und Microsoft Azure Synapse Analytics. Hinzu kommen spezialisierte Anbieter wie Databricks im Bereich Lakehouse-Architekturen und KI-Workloads, klassische Enterprise-Datenbankanbieter wie Oracle und IBM sowie moderne Plattformen für Datenintegration, Business Intelligence und analytische Anwendungen. In vielen Mandaten konkurriert Snowflake nicht nur auf Produktebene, sondern in umfassenden Digitalisierungsprojekten, bei denen Beratungshäuser und Systemintegratoren mehrere Komponenten orchestrieren. Snowflake versucht, seine Rolle als unabhängige, Cloud-übergreifende Data Cloud zu betonen, um sich von den proprietären Ökosystemen der Hyperscaler abzugrenzen. Für Anleger ist relevant, dass der Markt zwar strukturell wächst, aber durch aggressiven Preiswettbewerb, schnelle Produktzyklen und potenziell disruptive Technologien geprägt ist.

Management und Strategie

Das Management von Snowflake verfügt über ausgeprägte Erfahrung im Bereich Unternehmenssoftware und Cloud-Infrastruktur. An der Spitze steht mit Sridhar Ramaswamy ein CEO mit starkem Fokus auf langfristiges Plattformwachstum, Skaleneffekte und die Etablierung von Snowflake als Standardinfrastruktur für datengetriebene Unternehmen. Strategisch verfolgt das Führungsteam einen „Land-and-Expand“-Ansatz: Zunächst werden Kern-Workloads bei Kunden etabliert, anschließend werden zusätzliche Anwendungsfälle, Regionen und Datenpartnerschaften erschlossen. Die Unternehmensführung betont eine klare Produktfokussierung, hohe Forschungs- und Entwicklungsintensität und eine enge Verzahnung mit den Cloud-Partnern. Governance-Themen, Datensicherheit, Compliance und transparente Abrechnungsmodelle spielen angesichts der Zielkundschaft aus regulierten Branchen eine zunehmende Rolle. Die Vergütung des Top-Managements ist in hohem Maße aktienbasiert, was die Interessen mit jenen der Aktionäre koppeln kann, aber auch starke Anreize für Wachstumsorientierung und Kurssteigerungen setzt.

Branchen- und Regionenanalyse

Snowflake ist Teil des globalen Marktes für Cloud-Computing, Data Analytics und Data Management, einem Sektor mit strukturellem Wachstum, getrieben durch Digitalisierung, steigende Datenvolumina und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Der adressierte Markt umfasst klassische Business-Intelligence-Szenarien, moderne Data-Lake- und Lakehouse-Architekturen sowie neue KI-Workloads, die hochwertige, kuratierte Daten benötigen. Regional liegt der Schwerpunkt auf Nordamerika und Europa, wobei der Asien-Pazifik-Raum an Bedeutung gewinnt. Regulatorische Rahmenbedingungen wie Datenschutzgrundverordnungen, branchenspezifische Compliance und nationale Datenresidenzanforderungen beeinflussen die Implementierung. Gleichzeitig profitieren Anbieter wie Snowflake von der Tendenz vieler Unternehmen, Legacy-Data-Warehouses in die Cloud zu migrieren und ihre Datenlandschaften zu konsolidieren. Der Markt bleibt jedoch zyklisch beeinflussbar, etwa durch IT-Budgetrestriktionen in Rezessionsphasen, sowie sensitiv gegenüber technologischen Paradigmenwechseln, etwa neuen Open-Source-Technologien, veränderten KI-Infrastrukturen oder Anpassungen in regulatorischen Vorgaben.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Snowflake wurde in den frühen 2010er-Jahren von Datenbank- und Cloud-Experten gegründet, mit dem Ziel, ein von Grund auf für die Public Cloud konstruiertes Data Warehouse zu entwickeln. Von Beginn an stand eine Architektur im Mittelpunkt, die klassische On-Premises-Lösungen sowie erste Cloud-Anpassungen traditioneller Datenbanken hinter sich lassen sollte. Nach einer mehrjährigen Entwicklungsphase gewann das Unternehmen vor allem in technologieaffinen, wachstumsstarken Branchen erste Kunden und weitete sein Geschäftsmodell später auf konservativere, stark regulierte Sektoren aus. Eine Reihe bedeutender Finanzierungsrunden verschaffte Snowflake die Mittel, seine Plattform global auszurollen, Rechenzonen in mehreren Regionen aufzubauen und ein breites Partnernetzwerk zu etablieren. Der Börsengang in den USA markierte einen Meilenstein und machte Snowflake zu einem der beachtetsten Vertreter der Cloud-Software-Generation. Seither hat die Gesellschaft ihre Plattform konsequent in Richtung Data Cloud, Datenmarktplatz, KI-Integration, Application-Development-Funktionen und Branchenlösungen weiterentwickelt, ohne das Kernprinzip der skalierbaren Cloud-Architektur aufzugeben.

Besonderheiten der Snowflake-Plattform

Eine Besonderheit von Snowflake ist die Kombination aus SQL-Kompatibilität, Multi-Cloud-Betrieb und stark automatisierter Infrastrukturverwaltung. Nutzer benötigen kein eigenes Kapazitätsmanagement für Indexe, Partitionierung oder Tuning in dem Maße wie bei vielen traditionellen Datenbanken. Die Plattform skaliert Rechenressourcen dynamisch und bietet feingranulare Abrechnungsmodelle, was insbesondere für projektbasierte Analysen und saisonale Workloads attraktiv ist. Datensicherheit wird durch Verschlüsselung, rollenbasierte Zugriffskontrollen und Funktionen für Data Governance adressiert, die sich an Anforderungen von Finanzinstituten, Gesundheitsanbietern und öffentlichen Einrichtungen orientieren. Der integrierte Datenmarktplatz erlaubt es, externe Datenquellen wie Demografie-, Risiko- oder alternative Finanzdaten direkt in analytische Workflows einzubinden. Ergänzend rücken Funktionen für die Entwicklung und den Betrieb datengetriebener Anwendungen sowie für KI-gestützte Analysen in den Vordergrund. Damit verschiebt sich Snowflake von einer reinen Infrastrukturkomponente zu einem zentralen Knotenpunkt für datengetriebene Wertschöpfungsketten. Für konservative Anleger ist dabei relevant, dass dieses Plattformmodell sowohl zusätzliche Ertragspotenziale als auch höhere technologische und regulatorische Komplexität mit sich bringt.

Chancen für Investoren

Für langfristig orientierte, konservative Anleger liegen die Chancen bei Snowflake in mehreren strukturellen Trends. Erstens wächst der Bedarf an skalierbaren Datenplattformen, da Unternehmen Daten als strategische Ressource betrachten und KI-Anwendungen eine hochwertige Datenbasis erfordern. Zweitens profitiert Snowflake von seinem neutralen, Multi-Cloud-fähigen Ansatz, der Kunden ermöglicht, Abhängigkeiten von einzelnen Hyperscalern zu reduzieren und hybride Architekturen aufzubauen. Drittens kann der Data-Sharing-Mechanismus Netzwerkeffekte erzeugen: Je mehr Unternehmen die Plattform nutzen und Daten teilen, desto attraktiver wird das Ökosystem, was das Wachstum im Bestandsgeschäft stützen kann. Viertens erhöht die Fokussierung auf große Enterprise-Kunden mit mission-critical Workloads die Wechselkosten und stabilisiert potenziell die Kundenbeziehungen. Schließlich eröffnet die Integration von KI- und Machine-Learning-Funktionalitäten sowie von Funktionen für Application Development zusätzliche Monetarisierungsmöglichkeiten, da neue Workloads auf derselben Datenbasis aufsetzen und bestehenden Kunden zusätzliche Nutzungsszenarien bieten.

Risiken und zu beachtende Faktoren

Auf der Risikoseite müssen Anleger mehrere Aspekte berücksichtigen. Die Abhängigkeit von den Hyperscalern ist strukturell: Snowflake baut auf deren Infrastruktur auf und steht gleichzeitig mit deren eigenen Daten- und Analyseangeboten im Wettbewerb. Änderungen in Preismodellen, Partnerschaftsstrukturen oder technologiepolitischen Prioritäten der großen Cloud-Anbieter können sich auf die Margen- und Wettbewerbsposition auswirken. Der Markt ist zudem von hoher Innovationsgeschwindigkeit geprägt; neue Open-Source-Technologien, Lakehouse-Ansätze, spezialisierte KI-Infrastrukturen oder generative-KI-Plattformen könnten etablierte Architekturen teilweise ersetzen oder preislichen Druck erzeugen. Das konsumtionsbasierte Preismodell macht Snowflake sensitiv für Nutzungszurückgänge in wirtschaftlichen Schwächephasen, wenn Unternehmen ihre Cloud-Ausgaben optimieren oder Workloads effizienter gestalten. Hinzu kommen typische Risiken eines wachstumsorientierten Softwareunternehmens: hohe Abhängigkeit von Schlüsselpersonal im Management und in der Entwicklung, potenzielle Verwässerung durch aktienbasierte Vergütung, regulatorische Anforderungen im Bereich Datenschutz und Cloud-Sicherheit sowie mögliche geopolitische Spannungen, die den globalen Ausbau beeinträchtigen. Vor diesem Hintergrund sollten konservative Anleger die technologische Entwicklung, die Partnerschaftsdynamik mit den großen Cloud-Plattformen und die Stabilität des Plattformmodells laufend beobachten, ohne aus den genannten Chancen oder Risiken eine unmittelbare Handlungsanweisung abzuleiten.

Kursdaten

Geld/Brief 325,24 $ / 325,55 $
Spread +0,10%
Schluss Vortag 325,43 $
Gehandelte Stücke 1.773.900
Tagesvolumen Vortag 212.519.184 $
Tagestief 325,43 $
Tageshoch 325,43 $
52W-Tief 118,30 $
52W-Hoch 384,26 $
Jahrestief 118,30 $
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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Snowflake Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Snowflake Aktie heute gestiegen?

  • Snowflake Inc. hat kürzlich ein starkes Wachstum im Umsatz verzeichnet, was auf eine steigende Nachfrage nach ihren Cloud-Datenlösungen hinweist.
  • Analysten heben hervor, dass die Neuerungen in der Plattform von Snowflake die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und den Marktanteil des Unternehmens ausbauen könnten.
  • Die Partnerschaften von Snowflake mit führenden Technologieanbietern werden als entscheidend angesehen, um in einem sich schnell entwickelnden Markt zu bestehen.
Hinweis

Community: Diskussion zur Snowflake Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge berichten überwiegend, dass Snowflake durch starke Quartalszahlen, ein großes AWS‑Auftragsvolumen und wachsende KI‑Produkte (u. a. der Coding‑Agent CoCo) die Markterwartungen übertroffen, den Ausblick angehoben und in der Folge Kurssprünge von über 30 Prozent ausgelöst hat.
  • Analysten haben Kursziele und Ratings nach oben angepasst (u. a. UBS $370, Scotiabank $320), institutionelle Anleger wie ARK haben aufgestockt, und Marktteilnehmer sehen den Snowflake Summit, Partnerschaften (z. B. mit SAP) und weitere Großaufträge als künftige Katalysatoren.
  • Gleichzeitig wird auf Risiken und Einschränkungen hingewiesen: Snowflake bleibt trotz Ergebnisverbesserung weiterhin nettoverlustig, es gab Insiderverkäufe und Beobachter weisen auf kurzfristige Gewinnmitnahmen sowie hohe Volatilität nach den starken Kursausschlägen hin.
Hinweis
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Snowflake Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2025)

Umsatz in Mio. 4.684 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -1.304 $
Jahresüberschuss in Mio. -1.332 $
Umsatz je Aktie 13,41 $
Gewinn je Aktie -3,81 $
Gewinnrendite -28,43%
Umsatzrendite -28,43%
Return on Investment -14,58%
Marktkapitalisierung in Mio. 111.255 $
KGV (Kurs/Gewinn) -50,58
KBV (Kurs/Buchwert) 34,97
KUV (Kurs/Umsatz) 14,37
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +21,07%

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03.09.26
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Frankfurt 277,50 € -0,36%
278,50 € 23.10.26
Gettex 290,95 € +3,78%
280,35 € 23.10.26
Hamburg 284,50 € +1,43%
280,50 € 23.10.26
Hannover 284,50 € +1,43%
280,50 € 23.10.26
L&S RT 290,75 € 0 %
290,75 € 13:04
München 281,10 € -0,93%
283,75 € 23.10.26
Nasdaq 325,55 $ +3,74%
313,80 $ 23.10.26
NYSE 325,43 $ 0 %
325,43 $ 01:00
NYSE American 325,17 $ +3,78%
313,34 $ 23.10.26
Quotrix 288,00 € +4,35%
276,00 € 23.10.26
SIX Swiss Exchange 271,50 ¤ 0 %
271,50 ¤ 28.09.26
Stuttgart 290,00 € +3,76%
279,50 € 23.10.26
Tradegate BSX 288,50 € +3,04%
280,00 € 23.10.26
Wien 285,50 € +1,96%
280,00 € 23.10.26
Xetra 285,00 € +1,60%
280,50 € 23.10.26
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Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
23.10.26 325,43 213 M
22.10.26 313,96 122 M
21.10.26 322,73 144 M
20.10.26 319,61 178 M
19.10.26 315,35 595 M
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Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 306,84 $ +6,06%
1 Monat 334,81 $ -2,80%
6 Monate 146,40 $ +122,29%
1 Jahr 252,99 $ +28,63%
5 Jahre 339,78 $ -4,22%

Unternehmensprofil Snowflake

Snowflake Inc. ist ein spezialisiertes Softwareunternehmen im Bereich Cloud-basierter Datenplattformen mit Fokus auf Data Warehousing, Data Lakes und analytische Workloads. Die Gesellschaft adressiert institutionelle Kunden, die große, heterogene Datenmengen in skalierbaren Umgebungen konsolidieren und auswerten möchten. Das Unternehmen ist in den USA ansässig und an der New York Stock Exchange gelistet. Der Kern der Investment-Story liegt in der starken Positionierung als unabhängige, Multi-Cloud-fähige Datenplattform, die auf die Hyperscaler von Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Cloud aufsetzt, ohne selbst eine Infrastrukturplattform zu betreiben. Für erfahrene Anleger steht damit eine reine Software-Wachstumsstory mit hoher technologischer Komplexität und deutlicher Abhängigkeit von der digitalen Transformationsdynamik im Vordergrund.

Geschäftsmodell

Snowflake betreibt im Kern ein konsumptionsbasiertes Geschäftsmodell für Cloud-Datenplattformen. Kunden bezahlen in der Regel auf Basis von genutzter Rechenleistung und Datenspeicherung, was die Umsätze eng an die tatsächliche Nutzung koppelt. Die Plattform abstrahiert die zugrunde liegenden Cloud-Ressourcen und stellt ein integriertes System für Datenintegration, -speicherung, -verarbeitung und -analyse bereit. Zentral ist die Trennung von Compute und Storage: Rechenkapazitäten lassen sich nahezu elastisch skalieren, ohne die zugrundeliegenden Datenstrukturen neu organisieren zu müssen. Diese Architektur ermöglicht parallele Workloads, beispielsweise gleichzeitige Analysen durch Business-Intelligence-Teams, Data Scientists und operative Anwendungen. Typische Anwendungsfälle umfassen Customer 360, Betrugsprävention, Supply-Chain-Analysen, Finanz- und Risiko-Reporting sowie personalisierte digitale Services. Snowflake erzielt wiederkehrende Umsätze mit hohem Anteil an Enterprise-Kunden, oft mit langfristigen Rahmenvereinbarungen, die Mindestabnahmen oder Commitments für Nutzungskontingente enthalten. Cross- und Upselling entstehen über zusätzliche Workloads, Regionen, Datenfreigaben und neue Produktbereiche wie Data Science, Application Development und KI-bezogene Workloads.

Mission und strategische Ausrichtung

Die deklarierte Mission von Snowflake besteht darin, die Nutzung von Daten weltweit zu mobilisieren und Organisationen zu befähigen, ihre Daten bestmöglich wertschöpfend einzusetzen. Das Unternehmen positioniert sich als neutrale, Cloud-übergreifende Data Cloud, die Silos in Unternehmen sowie zwischen unterschiedlichen Organisationen aufbricht. Strategisch verfolgt das Management den Ausbau einer globalen Datenökonomie, in der Kunden Daten untereinander sicher teilen, monetarisieren und in Anwendungen integrieren können. Die Roadmap zielt darauf, Snowflake von einer reinen Analyseplattform zu einem umfassenden Ökosystem für Daten, KI-Modelle und datengetriebene Applikationen weiterzuentwickeln. Dazu gehören Investitionen in Performanceoptimierung, Sicherheit, regulatorische Compliance, Integration von generativer KI und Machine-Learning-Funktionalitäten sowie der Ausbau von Partnerschaften mit Cloud-Anbietern, Systemintegratoren und Softwarepartnern.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Snowflake lässt sich grob in mehrere Funktionsbereiche gliedern. Die Basis bildet das Cloud Data Warehouse, das strukturierte und semistrukturierte Daten zentral speichert und performant für SQL-basierte Analysen verfügbar macht. Hinzu kommen Data-Lake- und Lakehouse-Funktionen, mit denen Rohdaten kosteneffizient gehalten und sukzessive kuratiert werden können. Über integrierte Data-Engineering-Werkzeuge werden ETL- und ELT-Prozesse unterstützt. Daneben adressiert Snowflake Data-Science- und Machine-Learning-Szenarien, etwa durch Funktionen für Feature Stores, sichere Freigabe von Trainingsdaten sowie Kooperation mit externen ML-Plattformen. Wichtiger Bestandteil ist das Data Sharing: Kunden können Daten intern zwischen Abteilungen und extern mit Partnern, Lieferanten oder Kunden teilen, ohne Kopien erzeugen zu müssen. Ergänzend bietet Snowflake einen Marktplatz für Daten und Anwendungen, auf dem Drittanbieter Datensätze, Datenprodukte und branchenspezifische Lösungen bereitstellen. Weitere Schwerpunkte umfassen Funktionen für die Entwicklung datengetriebener Anwendungen und für KI-Workloads, einschließlich der Orchestrierung und Nutzung externer Modelle. Professionelle Services, Schulungen, Support und ein wachsendes Partnerökosystem unterstützen die Implementierung in komplexen Unternehmensumgebungen.

Business Units und Lösungssegmente

Snowflake strukturiert seine Marktbearbeitung primär nach Branchen und Anwendungsfällen, weniger nach rechtlich eigenständigen Business Units. Operativ fokussiert sich das Unternehmen auf vertikale Lösungen für Finanzdienstleister, Einzelhandel und Konsumgüter, Medien, Gesundheitswesen, öffentliche Hand, Technologieunternehmen sowie die Fertigungsindustrie. Innerhalb dieser Vertikalen konzentrieren sich spezialisierte Teams auf typische Workloads wie Kundenanalytik, Risikomodellierung, Marketing-Attribution, IoT-Datenverarbeitung, Logfile-Analysen oder regulatorisches Reporting. Ergänzend betreibt Snowflake horizontale Lösungsbereiche für Data Warehousing, Data Engineering, Echtzeit- und Streamingdatenverarbeitung, Data Governance und Data Collaboration. Diese Matrix aus Branchenfokus und Funktionsmodulen unterstützt eine skalierbare Go-to-Market-Struktur, die auf große Unternehmenskunden und zunehmend auch auf digitale „Born-in-the-Cloud“-Firmen abzielt.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Snowflake differenziert sich durch mehrere technische und strategische Merkmale. Kern ist eine eigens entwickelte, Cloud-native Architektur, die Compute und Storage konsequent trennt und verschiedenen Nutzergruppen parallele, voneinander isolierte virtuelle Warehouses bereitstellt. Damit können Unternehmen Lastspitzen, etwa bei Monatsabschlüssen oder Marketingkampagnen, flexibel abfangen, ohne die Gesamtperformance zu beeinträchtigen. Die Multi-Cloud-Fähigkeit ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: Kunden können Workloads über AWS, Azure und Google Cloud verteilen und so Abhängigkeiten von einem einzelnen Hyperscaler begrenzen oder regulatorische Anforderungen an Datenlokation besser erfüllen. Der integrierte Data-Sharing-Mechanismus schafft darüber hinaus Netzwerkeffekte, weil Unternehmen Daten ohne Replikation freigeben können und so datenzentrierte Ökosysteme entstehen. Zunehmend bedeutsam sind zudem Funktionen zur Unterstützung von KI- und Machine-Learning-Workloads sowie die Fähigkeit, Daten und Modelle in Anwendungen einzubinden. Aus Sicht eines konservativen Anlegers bildet diese Kombination aus Technologie, Plattformeffekten und engen Kundenbeziehungen einen potenziellen Moat, der besonders bei stark regulierten, komplexen Großkunden zu hohen Wechselkosten und einer gewissen Trägheit beim Anbieterwechsel führen kann.

Wettbewerbsumfeld

Snowflake agiert in einem intensiven Wettbewerbsumfeld mit großen, kapitalstarken Anbietern. Zu den zentralen Konkurrenten zählen die Data-Warehousing- und Analytics-Angebote der Hyperscaler selbst, insbesondere Amazon Redshift, Google BigQuery und Microsoft Azure Synapse Analytics. Hinzu kommen spezialisierte Anbieter wie Databricks im Bereich Lakehouse-Architekturen und KI-Workloads, klassische Enterprise-Datenbankanbieter wie Oracle und IBM sowie moderne Plattformen für Datenintegration, Business Intelligence und analytische Anwendungen. In vielen Mandaten konkurriert Snowflake nicht nur auf Produktebene, sondern in umfassenden Digitalisierungsprojekten, bei denen Beratungshäuser und Systemintegratoren mehrere Komponenten orchestrieren. Snowflake versucht, seine Rolle als unabhängige, Cloud-übergreifende Data Cloud zu betonen, um sich von den proprietären Ökosystemen der Hyperscaler abzugrenzen. Für Anleger ist relevant, dass der Markt zwar strukturell wächst, aber durch aggressiven Preiswettbewerb, schnelle Produktzyklen und potenziell disruptive Technologien geprägt ist.

Management und Strategie

Das Management von Snowflake verfügt über ausgeprägte Erfahrung im Bereich Unternehmenssoftware und Cloud-Infrastruktur. An der Spitze steht mit Sridhar Ramaswamy ein CEO mit starkem Fokus auf langfristiges Plattformwachstum, Skaleneffekte und die Etablierung von Snowflake als Standardinfrastruktur für datengetriebene Unternehmen. Strategisch verfolgt das Führungsteam einen „Land-and-Expand“-Ansatz: Zunächst werden Kern-Workloads bei Kunden etabliert, anschließend werden zusätzliche Anwendungsfälle, Regionen und Datenpartnerschaften erschlossen. Die Unternehmensführung betont eine klare Produktfokussierung, hohe Forschungs- und Entwicklungsintensität und eine enge Verzahnung mit den Cloud-Partnern. Governance-Themen, Datensicherheit, Compliance und transparente Abrechnungsmodelle spielen angesichts der Zielkundschaft aus regulierten Branchen eine zunehmende Rolle. Die Vergütung des Top-Managements ist in hohem Maße aktienbasiert, was die Interessen mit jenen der Aktionäre koppeln kann, aber auch starke Anreize für Wachstumsorientierung und Kurssteigerungen setzt.

Branchen- und Regionenanalyse

Snowflake ist Teil des globalen Marktes für Cloud-Computing, Data Analytics und Data Management, einem Sektor mit strukturellem Wachstum, getrieben durch Digitalisierung, steigende Datenvolumina und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Der adressierte Markt umfasst klassische Business-Intelligence-Szenarien, moderne Data-Lake- und Lakehouse-Architekturen sowie neue KI-Workloads, die hochwertige, kuratierte Daten benötigen. Regional liegt der Schwerpunkt auf Nordamerika und Europa, wobei der Asien-Pazifik-Raum an Bedeutung gewinnt. Regulatorische Rahmenbedingungen wie Datenschutzgrundverordnungen, branchenspezifische Compliance und nationale Datenresidenzanforderungen beeinflussen die Implementierung. Gleichzeitig profitieren Anbieter wie Snowflake von der Tendenz vieler Unternehmen, Legacy-Data-Warehouses in die Cloud zu migrieren und ihre Datenlandschaften zu konsolidieren. Der Markt bleibt jedoch zyklisch beeinflussbar, etwa durch IT-Budgetrestriktionen in Rezessionsphasen, sowie sensitiv gegenüber technologischen Paradigmenwechseln, etwa neuen Open-Source-Technologien, veränderten KI-Infrastrukturen oder Anpassungen in regulatorischen Vorgaben.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Snowflake wurde in den frühen 2010er-Jahren von Datenbank- und Cloud-Experten gegründet, mit dem Ziel, ein von Grund auf für die Public Cloud konstruiertes Data Warehouse zu entwickeln. Von Beginn an stand eine Architektur im Mittelpunkt, die klassische On-Premises-Lösungen sowie erste Cloud-Anpassungen traditioneller Datenbanken hinter sich lassen sollte. Nach einer mehrjährigen Entwicklungsphase gewann das Unternehmen vor allem in technologieaffinen, wachstumsstarken Branchen erste Kunden und weitete sein Geschäftsmodell später auf konservativere, stark regulierte Sektoren aus. Eine Reihe bedeutender Finanzierungsrunden verschaffte Snowflake die Mittel, seine Plattform global auszurollen, Rechenzonen in mehreren Regionen aufzubauen und ein breites Partnernetzwerk zu etablieren. Der Börsengang in den USA markierte einen Meilenstein und machte Snowflake zu einem der beachtetsten Vertreter der Cloud-Software-Generation. Seither hat die Gesellschaft ihre Plattform konsequent in Richtung Data Cloud, Datenmarktplatz, KI-Integration, Application-Development-Funktionen und Branchenlösungen weiterentwickelt, ohne das Kernprinzip der skalierbaren Cloud-Architektur aufzugeben.

Besonderheiten der Snowflake-Plattform

Eine Besonderheit von Snowflake ist die Kombination aus SQL-Kompatibilität, Multi-Cloud-Betrieb und stark automatisierter Infrastrukturverwaltung. Nutzer benötigen kein eigenes Kapazitätsmanagement für Indexe, Partitionierung oder Tuning in dem Maße wie bei vielen traditionellen Datenbanken. Die Plattform skaliert Rechenressourcen dynamisch und bietet feingranulare Abrechnungsmodelle, was insbesondere für projektbasierte Analysen und saisonale Workloads attraktiv ist. Datensicherheit wird durch Verschlüsselung, rollenbasierte Zugriffskontrollen und Funktionen für Data Governance adressiert, die sich an Anforderungen von Finanzinstituten, Gesundheitsanbietern und öffentlichen Einrichtungen orientieren. Der integrierte Datenmarktplatz erlaubt es, externe Datenquellen wie Demografie-, Risiko- oder alternative Finanzdaten direkt in analytische Workflows einzubinden. Ergänzend rücken Funktionen für die Entwicklung und den Betrieb datengetriebener Anwendungen sowie für KI-gestützte Analysen in den Vordergrund. Damit verschiebt sich Snowflake von einer reinen Infrastrukturkomponente zu einem zentralen Knotenpunkt für datengetriebene Wertschöpfungsketten. Für konservative Anleger ist dabei relevant, dass dieses Plattformmodell sowohl zusätzliche Ertragspotenziale als auch höhere technologische und regulatorische Komplexität mit sich bringt.

Chancen für Investoren

Für langfristig orientierte, konservative Anleger liegen die Chancen bei Snowflake in mehreren strukturellen Trends. Erstens wächst der Bedarf an skalierbaren Datenplattformen, da Unternehmen Daten als strategische Ressource betrachten und KI-Anwendungen eine hochwertige Datenbasis erfordern. Zweitens profitiert Snowflake von seinem neutralen, Multi-Cloud-fähigen Ansatz, der Kunden ermöglicht, Abhängigkeiten von einzelnen Hyperscalern zu reduzieren und hybride Architekturen aufzubauen. Drittens kann der Data-Sharing-Mechanismus Netzwerkeffekte erzeugen: Je mehr Unternehmen die Plattform nutzen und Daten teilen, desto attraktiver wird das Ökosystem, was das Wachstum im Bestandsgeschäft stützen kann. Viertens erhöht die Fokussierung auf große Enterprise-Kunden mit mission-critical Workloads die Wechselkosten und stabilisiert potenziell die Kundenbeziehungen. Schließlich eröffnet die Integration von KI- und Machine-Learning-Funktionalitäten sowie von Funktionen für Application Development zusätzliche Monetarisierungsmöglichkeiten, da neue Workloads auf derselben Datenbasis aufsetzen und bestehenden Kunden zusätzliche Nutzungsszenarien bieten.

Risiken und zu beachtende Faktoren

Auf der Risikoseite müssen Anleger mehrere Aspekte berücksichtigen. Die Abhängigkeit von den Hyperscalern ist strukturell: Snowflake baut auf deren Infrastruktur auf und steht gleichzeitig mit deren eigenen Daten- und Analyseangeboten im Wettbewerb. Änderungen in Preismodellen, Partnerschaftsstrukturen oder technologiepolitischen Prioritäten der großen Cloud-Anbieter können sich auf die Margen- und Wettbewerbsposition auswirken. Der Markt ist zudem von hoher Innovationsgeschwindigkeit geprägt; neue Open-Source-Technologien, Lakehouse-Ansätze, spezialisierte KI-Infrastrukturen oder generative-KI-Plattformen könnten etablierte Architekturen teilweise ersetzen oder preislichen Druck erzeugen. Das konsumtionsbasierte Preismodell macht Snowflake sensitiv für Nutzungszurückgänge in wirtschaftlichen Schwächephasen, wenn Unternehmen ihre Cloud-Ausgaben optimieren oder Workloads effizienter gestalten. Hinzu kommen typische Risiken eines wachstumsorientierten Softwareunternehmens: hohe Abhängigkeit von Schlüsselpersonal im Management und in der Entwicklung, potenzielle Verwässerung durch aktienbasierte Vergütung, regulatorische Anforderungen im Bereich Datenschutz und Cloud-Sicherheit sowie mögliche geopolitische Spannungen, die den globalen Ausbau beeinträchtigen. Vor diesem Hintergrund sollten konservative Anleger die technologische Entwicklung, die Partnerschaftsdynamik mit den großen Cloud-Plattformen und die Stabilität des Plattformmodells laufend beobachten, ohne aus den genannten Chancen oder Risiken eine unmittelbare Handlungsanweisung abzuleiten.
Stand: Oktober 2026
Hinweis

Snowflake Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Snowflake Kursziel 2026

  • Die Snowflake Kurs Performance für 2026 liegt bei +48,35%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 111,26 Mrd. $
Streubesitz 16,17%
Währung USD
Land USA
Sektor Technologie
Branche Software
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+8,90% BlackRock Inc
+4,27% Vanguard Capital Management, LLC
+3,65% Vanguard Portfolio Management, LLC
+2,97% Vanguard MStar Total Stk Mkt Idx Invest
+2,61% JPMorgan Chase & Co
+2,26% State Street Corp
+2,17% FMR Inc
+1,82% Geode Capital Management, LLC
+1,80% Jennison Associates LLC
+1,51% T. Rowe Price Associates, Inc.
+1,46% Wellington Management Company LLP
+1,34% Franklin Templeton Inc
+1,32% Nuveen, LLC
+1,26% AQR Capital Management LLC
+1,15% Pictet Asset Manangement SA
+1,12% The Goldman Sachs Group Inc
+1,05% Vanguard MStar Growth Index Investor
+1,00% Vanguard MStar Mid Cap Index Instl
+0,99% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+0,98% Jupiter Topco LLC
+0,96% UBS Group AG
+0,95% NORGES BANK
+0,91% Royal Bank of Canada
+0,68% Vanguard Information Technology ETF
+0,66% Vanguard Wellington Inv
+0,61% JPMorgan Large Cap Growth I
+0,53% iShares Russell Mid-Cap Growth ETF
+0,52% Fidelity Select Technology
+0,50% Pictet - Robotics I dy EUR
+0,49% CREF Growth R3
+0,48% Fidelity Extended Market Index
+0,47% Harbor Capital Appreciation Instl
+0,47% Janus Henderson Research D
+0,45% T. Rowe Price Mid-Cap Growth
+0,44% American Century Ultra® Inv
+0,42% Vanguard US Growth Investor
+0,39% iShares Russell Mid-Cap ETF
+0,39% JPMorgan Mid Cap Growth I
+0,38% CREF Total Global Stock Account R3
+0,38% MFS Growth B
+80,955% Institutionelle Aktionäre
+2,874% Insider Aktionäre
+16,171% Streubesitz

Community-Beiträge zu Snowflake

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ARIVA.DE
Insidertrades: Verkäufe bei Nvidia und Tesla - ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Snowflake Inc" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Bei Nvidia, Tesla und Snowflake verkaufen Insider Aktien im großen Stil. Gleichzeitig greifen Manager bei GameStop, Upstart und Uber zu. Das sind die wichtigsten Insidertrades der vergangenen Woche.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Insidertrades: Verkäufe bei Nvidia und Tesla - Käufe bei Uber und Gamestop
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Highländer49
Snowflake
Snowflake hat die Markterwartungen übertroffen und die Prognose angehoben. Besonders der wachsende Zuspruch für den KI-Agenten CoCo sorgt bei Anlegern für Fantasie. Nach starken Quartalszahlen ist die Snowflake-Aktie im nachbörslichen Handel zeitweise um mehr als 23 Prozent gestiegen. Der Spezialist für cloudbasierte Datenanalysen verdiente auf bereinigter Basis 0,62 US-Dollar je Aktie. Analysten hatten lediglich mit 0,45 US-Dollar gerechnet. Auch der Umsatz lag mit 1,55 Milliarden US-Dollar über der Konsensschätzung von 1,48 Milliarden US-Dollar. Im zweiten Geschäftsquartal 2027, das am 31. Juli endete, legten die Erlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 35 Prozent zu. Unter dem Strich blieb Snowflake zwar defizitär, konnte seinen Nettoverlust jedoch auf 191,7 Millionen US-Dollar beziehungsweise 0,55 US-Dollar je Aktie verringern. Ein Jahr zuvor hatte das Minus noch bei 297,9 Millionen US-Dollar beziehungsweise 0,89 US-Dollar je Aktie gelegen. Zusätzlichen Rückenwind liefert der KI-Coding-Agent CoCo. Die Anwendung wird inzwischen von 9.100 Accounts genutzt. Mehr als 2.000 davon kamen allein im abgelaufenen Quartal hinzu. Für das dritte Geschäftsquartal erwartet Snowflake einen Produktumsatz von 1,59 Milliarden US-Dollar. Damit liegt das Unternehmen über der von StreetAccount ermittelten Prognose von 1,5 Milliarden US-Dollar. Zugleich erhöhte das Management den Ausblick für den jährlichen Produktumsatz von 5,84 auf 6,07 Milliarden US-Dollar. Die bereinigte operative Marge soll nun bei 14,5 Prozent liegen, nachdem zuvor 13,5 Prozent angepeilt worden waren. Wenn sich das Kursplus im regulären Handel hält, wäre es laut CNBC der vierthöchste Tagesgewinn der Snowflake-Aktie seit dem Börsengang im Jahr 2020. Quelle: Ferdinand Hammer, SBH-Redaktion
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Brennstoffzellenfan
UBS mit Snowflake-Kursziel $370 und Rating Buy
UBS mit Snowflake-Kursziel $370 und Rating Buy: https://www.streetinsider.com/Analyst+Comments/UBS+Reiterates+Buy+Rating+on+Snowflake+Inc.+%28SNOW%29/26671052.html
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Brennstoffzellenfan
UBS erhöht Kursziel für Snowflake auf $370
UBS erhöht das Kursziel für Snowflake (SNOW) auf 370 US-Dollar mit dem Rating BUY: https://de.investing.com/news/analyst-ratings/ubs-bestatigt-kaufempfehlung-fur-snowflake-aktie-aufgrund-von-kiumsatzmodell-93CH-3531235
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ARIVA.DE
KI-Budgets steigen rasant: Warum Microsoft, ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Snowflake Inc" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Die KI-Revolution ist in den IT-Budgets angekommen. Eine CIO-Umfrage zeigt: Unternehmen investieren massiv und verschieben damit die Machtverhältnisse in der Softwarebranche.

Lesen Sie den ganzen Artikel: KI-Budgets steigen rasant: Warum Microsoft, Snowflake und Oracle zu den größten Gewinnern zählen
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ARIVA.DE
Die nächste KI-Welle kommt: Diese Techs werden ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Snowflake Inc" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Das Jahr 2026 könnte ein gutes für Tech-Unternehmen werden. Mit Milliarden von US-Dollar, die in KI-Technologie fließen, erwartet die Branche explosive Gewinne. Welche Tech-Aktien davon profitieren.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Die nächste KI-Welle kommt: Diese Techs werden 2026 zu Gewinnern!
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Highländer49
Snowflake
Die Snowflake-Aktie hat am Donnerstag mit deutlichen Abgaben auf die am Vorabend präsentierten Zahlen reagiert. In den USA ging es für den Kurs um mehr als -10% abwärts auf ein Tief bei 234,50 US$. Doch sind die Zahlen wirklich so schlecht ausgefallen? Und ergibt sich durch den Rücksetzer möglicherweise eine gute Einstiegsgelegenheit? https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-12/67155016-snowflake-aktie-11-den-dip-zum-einstieg-nutzen-486.htm
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Häufig gestellte Fragen zur Snowflake Aktie und zum Snowflake Kurs

Der aktuelle Kurs der Snowflake Aktie liegt bei 290,7053 €.

Für 1.000€ kann man sich 3,44 Snowflake Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Snowflake Aktie lautet SNOW.

Die 1 Monats-Performance der Snowflake Aktie beträgt aktuell -2,80%.

Die 1 Jahres-Performance der Snowflake Aktie beträgt aktuell 28,63%.

Der Aktienkurs der Snowflake Aktie liegt aktuell bei 290,7053 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -2,80% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Snowflake eine Wertentwicklung von 22,74% aus und über 6 Monate sind es 122,29%.

Das 52-Wochen-Hoch der Snowflake Aktie liegt bei 384,26 $.

Das 52-Wochen-Tief der Snowflake Aktie liegt bei 118,30 $.

Das Allzeithoch von Snowflake liegt bei 428,88 $.

Das Allzeittief von Snowflake liegt bei 107,13 $.

Die Volatilität der Snowflake Aktie liegt derzeit bei 60,42%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Snowflake in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 111,26 Mrd. $

Insgesamt sind 349,3 Mio Snowflake Aktien im Umlauf.

BlackRock Inc hält +8,90% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Snowflake hat seinen Hauptsitz in USA.

Snowflake gehört zum Sektor Software.

Das KGV der Snowflake Aktie beträgt 143,73.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2025 von Snowflake betrug 4.683.946.000 $.

Nein, Snowflake zahlt keine Dividenden.

Die Snowflake Aktie ist in den folgenden 2 großen ETFs enthalten:
  1. First Trust Dow Jones Internet UCITS ETF A USD
  2. Fidelity Cloud Computing UCITS ETF Acc USD

Weitere Vorteile:

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