Im Gegensatz zu vielen Bitcoin-Treasury-Unternehmen plane Evernorth, durch TradFi-Strategien und neue On-Chain-Protokolle risikobereinigte Renditen aus seinen XRP-Beständen zu erzielen. Diese sollen also aktiv im Ökosystem eingesetzt werden. Birla erklärt in dem Gespräch: "Mit Bitcoin kann man Transaktionen durchführen und Bestände halten, aber On-Chain kann man nicht wirklich viel damit anfangen". Der Ripple-Coin falle hingegen in eine andere Kategorie, weil er speziell für Finanzanwendungen entwickelt wurde und ein breiteres Spektrum an Möglichkeiten für Treasury-Firmen biete.
Danach gefragt, ob Evernorth 50 Prozent seiner XRP oder gar den gesamten Bestand einsetzen werde, nennt Birla keine konkrete Zahl. Zunächst brauche es Märkte mit ausreichend Liquidität. Dementsprechend werde man "keinen Sprint hinlegen" und stattdessen vielmehr einem "methodischen Plan" folgen. Außerdem warnt er Krypto-Anleger vor verdächtig hohen Renditen im Lending-Bereich: Wenn Renditen wie "etwas aussehen, das man noch nie zuvor gesehen hat", dann solle man besser Vorsicht walten lassen. Im Moment des Schreibens notiert der XRP-Kurs bei 1,27 US-Dollar, ein Kursrückgang von 3,4 Prozent gegenüber dem Vortag.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.