Wüstenrot zieht Konsequenzen: Börsensegment-Wechsel spart Kosten – Aktionäre sollen höhere Dividende bekommen

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Die Performanceübersicht einer Aktie (Symbolbild).
- © pixabay.com

Wüstenrot & Württembergische AG (W&W) stellt ihre Kapitalmarktpräsenz neu auf. Der Vorsorgekonzern will den regulierten Markt verlassen und seine Aktie künftig im Freiverkehrssegment Scale der Frankfurter Wertpapierbörse handeln lassen. Der Wechsel soll voraussichtlich zum 6. Oktober 2026 wirksam werden.

Für Aktionäre steckt in der zunächst technisch klingenden Entscheidung eine interessante Botschaft: Die durch geringere regulatorische und administrative Anforderungen erwarteten Kostenvorteile sollen teilweise weitergegeben werden. Vorstand und Aufsichtsrat stellen deshalb eine Anhebung der Dividende von 0,65 auf 0,75 Euro je Aktie in Aussicht.

Raus aus dem regulierten Markt

W&W begründet den Schritt vor allem mit dem hohen administrativen Aufwand, der mit einer Notierung im regulierten Markt verbunden ist.

Mit dem Wechsel in Scale entfallen zahlreiche Anforderungen. Dadurch sollen sowohl die Komplexität als auch die laufenden Kosten der Börsennotierung sinken.

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