Woidke warnt vor Folgen bei Arbeitsplätzen
Der Brandenburger Regierungschef hatte im Juli in einem Brief an Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) davor gewarnt, dass wegen hoher Strompreise ein Verlust wichtiger Teile der Industrie in Deutschland drohe. "Arbeitsplätze gehen verloren und die Wertschöpfung verlagert sich in andere Länder", heißt es in dem Schreiben, das der dpa vorliegt.
Woidke schrieb darin auch von einer Ungleichverteilung der Kosten der Energiewende, die er verhindern wolle. Brandenburg erzeuge bereits mehr Strom aus erneuerbaren Energien, als es verbrauche, und exportiere ihn in andere Länder.
Union und SPD wollen Verbraucher entlasten
Die Netzentgelte als Bestandteil des Strompreises sind deutlich gestiegen, deshalb plant die Bundesregierung Entlastungen. Die Entgelte sind in Regionen mit viel erneuerbaren Energien wie im Norden oft höher als im Süden. Inwieweit die Versorger Entlastungen an die Kunden weitergeben, ist unklar.
Die Koalition wollte auch erreichen, dass die Stromsteuer möglichst für alle sinkt. Die Spitzen von Union und SPD im Bund entschieden aber, dass es vorerst keine Senkung der Stromsteuer für alle Firmen sowie für private Haushalte geben soll.
Woidke besucht am Montag mit Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) das Braunkohlekraftwerk Schwarze Pumpe des Energieerzeugers Leag in Spremberg in der Lausitz./vr/DP/he
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