Wohnungsbau bricht ein

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Der Einbruch des Wohnungsbaus bremst nach einer neuen Studie das Wachstum in Deutschland und kostet den Staat Milliarden. Im vergangenen Jahr sind nach den Berechnungen des Pestel-Instituts bundesweit rund 84.600 Wohnungen weniger gebaut worden als zwei Jahre zuvor. Für den Staat bedeutet der Absturz des Wohnungsbaus demnach Einnahmeausfälle in Milliardenhöhe. Würden wie in den Jahren vor Beginn der Baukrise bundesweit etwa 300.000 Wohnungen im Jahr fertiggestellt, hätten das Wirtschaftswachstum demnach um 0,6 Prozent und die Steuereinnahmen um gut sieben Milliarden Euro höher ausfallen können. Sachsen meldet einen Rückgang von über 40 % gegenüber 2023. Die in Bayern anfallenden Mindereinnahmen der Finanzverwaltung bezifferte das Pestel-Institut auf 1,3 Milliarden Euro Umsatzsteuer, gut 350 Millionen Euro Grunderwerbsteuer und mehr als 600 Millionen Einkommensteuer. Besserung scheint nicht in Sicht.

Moderation: wirtschaft tv Chefanchor Sascha Oliver Martin

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