BERLIN (dpa-AFX) - Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat den Zeitpunkt für seinen Rückzug von der Spitzenkandidatur bei der Berlin-Wahl verteidigt. "Ich glaube, das war ein guter Zeitpunkt, der richtige Zeitpunkt. Einen guten Zeitpunkt für so was gibt es nicht, aber es war der richtige Zeitpunkt", sagte Wegner der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
Für dich zusammengefasst:
Kai Wegner verteidigt seinen Rückzug von der Kandidatur.
Stefan Evers zeigte Mobilisierungskompetenz als Nachfolger.
Wegner gab seinen Rückzug im Juli, kurz vor der Wahl bekannt.
Sein Nachfolger als Spitzenkandidat, Stefan Evers, habe in den vergangenen Wochen gezeigt, "was man machen kann, wie man begeistern kann, mobilisieren kann. Und deswegen haben wir es auch geschafft, ein im bundesweiten Vergleich verhältnismäßig gutes Ergebnis zu bekommen. Aber das zeigt, wie die bundespolitische Stimmung gerade ist."
Wegner hatte im Juli seinen Rückzug als CDU-Spitzenkandidat bekanntgegeben, weniger als zweieinhalb Monate vor der Wahl. Er hatte zuvor monatelang in der Kritik gestanden, nachdem er am ersten Tag des großen Stromausfalls Anfang Januar Tennis spielen gegangen war, das zunächst aber verschwiegen hatte.
Die Diskussionen über Ungereimtheiten und falsche Angaben zu seinem Krisenmanagement im Zusammenhang mit dem Stromausfall ebbten nicht ab und überschatteten lange den Wahlkampf./wpi/DP/zb
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