- Die CDU verliert sieben Prozentpunkte auf 25 Prozent.
- Die AfD gewinnt drei Punkte und erreicht 23 Prozent.
- Die nächsten Landtagswahlen in Hessen stehen 2028 an.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Laut Hessischem Rundfunk sind die 25 Prozent der bisher schlechteste Zustimmungswert für die CDU im Hessentrend. Bei der Landtagswahl vor drei Jahren hatte sie 34,6 Prozent erreicht. Ihr Juniorpartner SPD verliert der Umfrage zufolge einen Prozentpunkt im Vergleich zur vorangegangenen Umfrage auf jetzt noch 15 Prozent, das entspräche in etwa ihrem letzten Wahlergebnis (15,1 Prozent). Für eine Neuauflage der Koalition aus CDU und SPD würde es laut der aktuellen Umfrage nicht reichen.
Auch die Zufriedenheit mit der Landesregierung als Ganzes hat im Vergleich zum hr-Hessentrend aus dem Februar abgenommen: Insgesamt 54 Prozent der Befragten zeigten sich aktuell weniger zufrieden oder nicht zufrieden mit der Leistung von Schwarz-Rot.
Leichte Zugewinne für Grüne, Linke und FDP
Dagegen konnten die Grünen als früherer Koalitionspartner der CDU hinzugewinnen, und zwar um zwei Prozentpunkte auf 16 Prozent. Etwas aufwärts ging es auch für die Linke, die mit einer Zustimmung von sieben Prozent (plus ein Prozentpunkt) wieder in den Landtag einziehen könnte. Die FDP gewinnt der Umfrage zufolge zwar ebenfalls einen Punkt hinzu, bliebe aber mit vier Prozent Zustimmung unter der Fünf-Prozent-Hürde.
Die nächste Landtagswahl steht 2028 in Hessen an. Für den hr-Hessentrend hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap in der Zeit vom 19. bis 22. Oktober dieses Jahres 1.185 Wahlberechtigte aus Hessen zufallsbasiert telefonisch (695) und online (490) befragt. Die Umfrage ist laut hr repräsentativ. Repräsentative Umfragen haben Schwankungsbreiten. Bei dieser Erhebung liegen sie bei 2 Prozentpunkten bei einem Anteilswert von 10 Prozent, 3 Prozentpunkten bei einem Anteilswert von 50 Prozent.
Wahlumfragen sind immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang./csc/DP/mis
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